Thorens TD-125 Justage Chassis Spaltmaß ?

  • achso, vielleicht noch interessant zu erwähnen, da die Ebenheit meines Untergrundes sowie die die Genauigkeit der Libelle hier in den Fokus der Diskussion gerückt sind:


    ob die im Innern verbauten Klötzchen original sind, kann ich nicht sagen, auf den ersten Blickt sieht mein Thorens jedoch aus wie die unzähligen, die ich mir mittlerweile als Foto/Video angesehen habe. Als ich den guten heute nochmal aufgemacht habe (also das Chassis abgenommen), habe ich die Libelle auch an mehreren Stellen auf die "Platte" gesetzt, die die Elektronik sowie die Federtöpfe hält: im Wasser.


    Ebenso habe ich das Chassis mit ner Wasserwaage auf Beschädigungen/Verzug geprüft: negativ

  • Hi,


    ich fand das hier seinerzeit recht gut beschrieben.


    Dies hier fand ich auch sehr aufschlussreich.


    Jedenfalls, wenn die Zarge in Ordnung ist und korrekt im Wasser steht und man sich nun an der Oberkante der Holzzarge orientiert, kann es definitiv nicht sein, dass bei korrekter Ausrichtung des Chassis solche Unterschiede zwischen Chassis und Zarge vorhanden sind, wie auf den Fotos. Das Chassis dürfte nicht über das Niveau der Oberkannte der Zarge herausragen. Zudem sollten die Oberkanten von Zarge und Chassis jeweils in etwa parallel zueinander sein (sieht sonst auch echt verboten aus).


    Gruß Rene

    bis dann, R

  • Hallo Rene


    Ich werde zu erste nach dieser Werk Methode versuchen.

    Notfalls helfe ich gern weiter.

    Chassis justieren leicht gemacht:


    1) Riemen müssen die richtige Länge haben (mindestens 255 mm)

    2) Riemen drauflassen.

    3) Plattenteller mit Originalauflage + Schallplatte beschweren.

    4) Alle 3 Federn ausbauen .

    5) Schaumstoffhülsen entfernen .

    6) Alle 3 Federn frisch montieren mit dem unteren Federansatz Richtung Lager.

    7) Alles fest machen wie es war, nur für die alten Geräte noch dazu eine Schrägscheibe einbauen.

    8) Zuerst Plattenteller auf ca. 6 mm parallel über der Deckschiene einstellen.

    9) Falls zu hoch, auf der Motorseite langsam runter.

    10) An der Schrägscheibe drehen und eventuell die Feder zentrieren.

    11) Höhe korrigieren.

    12) Auf die Achse drücken und loslassen bis 15 Sek. sollte es schon schwingen und mehr !


    Das lohnt sich !


    Diese Methode ist effizient und garantiert eine optimale Justage und ist für alle TD 160-145-166-146-150-165-147


    FÜR TD 125 - 160 sind die Schrägscheiben einzukleben und bei TD 150 und 160 sind leider keine dran, deshalb ist es wichtig dass man die Feder von Anfang an richtig positioniert.


    VG

    Joel

    Old Thorens worker

  • Sehe ich das richtig, Du stellt den TD auf einem Stuhl mit Balken drüber ein? Sorry, aber um so mehr ich hier lese um so eher sieht mir das aus, ein Auto mit Vollgas ohne Kupplung in den 1. Gang schalten zu wollen....so wird das nichts.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
    (Reparaturen, Service, Modifikationen)
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  • hier nochmal paar Fotos.

    Scheint offenbar schwer vorstellbar, aber ja, die Zarge scheint in Ordnung - zumindest nach bisher genannten Kriterien...


    Sind es vielleicht die Federn??

  • Hallo Rene


    Wenn alle 3 Federn gleich sind liegt es an ihre Stellung.

    Ein Hochkante oder Schrägstellung über Stünde von Geräte kann schon alles verschieben.

    Joel

    Old Thorens worker

  • Guten Morgen, ist die Montage nun gelungen?

    Ich hatte auch mal einen Schwingchassis Spieler, da habe ich einfach zuerst ohne Wasserwaage alles bündig zur Zarge ausgerichtet und danach den ganzen Dreher mit der Wasserwaage auf dem Rack mittels Verstellfüsse ins Lot gebracht. Ich hoffe nicht dass der Teller schief drin sitzt.


    Grüße Markus

  • Guten Morgen Max,


    wenn Du Deinen Spieler schon so weit auseinandergebaut hast, probiere doch mal folgendes, wenn ich es nicht bei Dir überlesen habe: stelle doch einfach das Subchassis mit den Federn mal auf eine ebene Fläche. Dann müßtest Du doch auf einen Blick sehen, wenn eine der Federn sich anders verhält.


    Gruß und viel Erfolg!


    Martin

    eine Stereoanlage, zwei Ohren und viele Platten

  • also,

    mir ist beim Rausbauen des Chassis eine Feder abgebrochen, als ich die wieder neu draufgesetzt habe - erstmal ohne Verkleben - ging die Justage schon ganz anders.

    Habe es mittlerweile ganz gut hinbekommen, würde ich sagen.

  • ok, also....


    nachdem ich mich jetzt noch etwas der Feinarbeit hingegeben habe, wollte ich den Thorens wieder zusammenbauen (vorher noch die Feder festgeklebt) und ich habe wieder das gleiche Problem wie vorher....


    Habe jetzt den Ratschlag von Joel und Martin befolgt:


    eine der beiden Federn ist minimal kürzer als die anderen beiden, man sieht es auf den Fotos.

    Was mache ich jetzt? Ist das das Problem? Neue Federn kaufen oder kann ich die irgendwie strecken oder so??

    Files

  • P.S.


    sollte das Chassis denn so im Wasser stehen? Also ohne Innen-/Außenteller, Tonarm etc?


    Auf jeden Fall fällt eines auf:

    platziere ich das Chassis auf den Feder - also einfach auf dem ebenen Untergrund - steht es hinten rechts zu weit hoch.

    Das gleiche Ungleichgewicht gibt es auch, wenn ich das Chassis mit Tellern, Tonarm und allem drum und dran einstellen will, daher habe ich ja auch die Feder vorne immer so weit hochgedreht, weil die hinten zu "hoch" ist.


    Ein Tausch der Federn bringt hier jedoch nichts... Habe jetzt alle Varianten durch.. (also Tausch der Federn untereinander)

  • Kannst Du mal seitlich auf Dein Chassis, also die Druckgussplatte mit den Federn schauen, ob es sich vielleicht verzogen hat? Ist vermutlich unwahrscheinlich, aber bei den Braun PS 500-Plattenspielern gibt es etliche Exemplare, bei denen sich das Druckgusschassis verzogen hat. Die Dreher sind ja aus der selben Zeit. Wie gesagt, halt ich selbst jetzt nicht für ursähclich, aber wer weiß.

    Die Federn sehen für mich auf dem Foto alle gleich lang aus. Wenn die mal einen halben Millimeter auseinanerliegen, dürfte das wohl kaum so eine Wirkung haben.


    Gruß,

    Martin

    eine Stereoanlage, zwei Ohren und viele Platten

  • auf die Idee bin ich auch schon gekommen, kann aber nichts in der Richtung feststellen, habe mal nen langen Inbus draufgelegt und geschaut, ob es irgendwo höher steht oder so, konnte nichts feststellen.


    Habe die Federn, wie gesagt, in allen möglichen Kombinationen getauscht.


    Weiß auch echt nicht mehr, was ich noch machen soll. Gestern Abend ging es ja mal, aber da war die Feder halt auch nicht festgeklebt, das ist ja auch nicht so der Hit...

  • Hallo zusammen,

    also ich habe nun auch zugeschlagen und einen TD125 Mk2 für 200€ erstanden. Ich habe nun dasselbe Problem wie die anderen Mitglieder - das Subchassis lässt nich nicht so einstellen wie ich es möchte. Vertikal bekomme ich es mit den 3 Töpfen hin, dass es eben in der Zarge liegt. Nun sitzt es aber noch schräg drin und das Spaltmaß passt bei mir auch nicht. Die 4 Messingschrauben innen auf den 2 Schienen habe ich (noch) nicht verstellt, sehen aber auch irgendwie gut aus, paralell zur Außenkante.


    Frage. Lässt sich das Oberteil mit den 4 Schrauben in alle Richtungen einstellen? Das würde doch dann das Problem lösen - oder?


    Freue mich auf Eure Hinweise..


    Grüße,

    Franz

  • Hallo Franz,


    ja, damit kannst Du die Trägerplatte (die aus dem Blech) verschieben, das geht aber nur ca. 2-3mm, aber vielleicht reicht das schon.

    Die andere Methode wäre, eine kleine Schraube mit Rundkopf im Drehtopf montiert. Dadurch stehen die Pertinaxscheiben schräg und drücken die Federn in die abfallende Richtung. Dann muß zwar immer mit einer vollen Umdrehung die Höhe verändert werden, aber aufgrund des feinen Gewindes geht es immer noch fein genug. Durch gegenseitiges Verdrehen der drei Töpfe läßt sich dann das Schwingchassis exakt parallel ausrichten, horizontal wie vertikal. Die Feingewinde am besten mit etwas Vaseline schmieren, gibt es für Cents in der Apotheke. Sonst kann es passieren, das die Gewinde festfressen.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
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  • Hallo André,

    danke für die schnelle Antwort! Die 4 Messingschrauben habe ich schon geöffnet und versucht, die obere Platte so zu verschieben, dass überall der gleiche Abstand ist - hat halt nicht funktioniert.

    Auf dem Bild ...2107.JPG kannst Du genau mein Problem erkennen: die linke Seite sollte weiter nach vorne kommen.


    Ich habe nicht wirklich verstanden, wie das mit der Rundkopf-Schraube gemeint ist. Ich habe bisher nur von einem "Königsweg" mit "Schrägscheiben" gelesen...alle Federn ausbauen und mit den schrägen Scheiben wieder einbauen. Muss ich wirklich ein Loch in die "Töpfe" bohren und eine kleine Schraube durchdrehen? Könnte ich Dich um eine kurze Skizze bitten :) ?


    Schönen Abend,

    Franz

  • Hallo André,

    danke - ein Bild wäre super, damit könnte ich bestimmt weiterkommen... Das richtige einstellen des Subchassis scheint ja ein allgemeines Thema zu sein. Übrigens habe ich die Schaumstoffteile aus den Federn auch entfernt, diese haben ein Reibgeräusch erzeugt. Hab gelesen, dass dies keine Rolle spielt. Nun ist es ruhig bei ausfedern..!


    Grüße,

    Franz