Trenner & Friedl Pharoah

  • Mich wundert das es bis zur dritten Seite des Theeads gedauert hat um den üblichen Verlauf zu nehmen...😔


    Lass Dir den Spass an Deinen tollen LS nicht verderben Dirk


    Gruss

    Damien

    "Hier muss ich nicht sein, hier möcht`ich nicht mal fehlen"


    Bauer dps3, Bauer Tonarm, Dynavector TeKaitora Rua, Lyric TI200, Rike Natalja 3 Signature, Kondo Übertrager CFz, Trenner & Friedl Phi, Innuos Zen MKIII

  • O.k. done. Da die alten Schieferplatten der WB ziemlich genau passen, habe ich es gleich mal probiert, bin ja neugierig.


    Was soll ich sagen, das mag sie nicht, es klingt beschnitten, die Leichtigkeit verliert sich, die Räumlichkeit schrumpft. Der Bass mag ein wenig konturierter sein, aber er swingt nicht mehr, wirkt zudem mitunter halliger.

    Hallo Dirk,


    das hätte ich anders erwartet, aber okay. Meistens gab es bei einer solchen Maßnahme eine deutliche Verbesserung der Wiedergabe.

    Durch die Bedämpfung des Gehäuses auf der Oberseite und das zusätzliche Gewicht waren häufig Verbesserungen in Sauberkeit der Wiedergabe, Ablösung des Klanges vom Lautsprecher und, wie von dir beschrieben, Präzision im Bass zu vernehmen.


    Offensichtlich ist die Applikation des T&F Gehäuses gut gelungen.


    Was den Bassreflex im Abstrahlverhalten nach unten angeht, macht nur der Abstand zum Boden etwas aus. Ob der Resonator gegen eine Steinplatte, oder Teppichboden abstrahlt, ist Wurscht ;-) vielleicht dämpft der Teppichboden ein paar Hochtonanteile, die durch die Öffnungen entweichen, wenn denn überhaupt vorhanden?

  • Ob der Resonator gegen eine Steinplatte, oder Teppichboden abstrahlt, ist Wurscht

    Das glaube ich eher nicht. Als Romeo Barisic seinerzeit die Lautsprecher bei mir vorführen wollte (es wurden ja dann doch die Geithains) sagte er, dass das bei mir verlegte Parkett für die Pharoah ganz günstig sei, Teppich würde nicht so gut funktionieren. Deshalb habe ich die Lautsprecher immer noch auf dem Schirm, wenn die Kinder mal aus dem Haus gehen und ich über eine Zweitanlage in separatem Hörraum nachdenke. Da RB den Vertrieb für Trenner & Friedl macht, sollte er die Lautsprecher wohl kennen.

    Gruss

    Sebastian

  • Die technische Beschreibung des Lautsprechergehäuses habe ich als Kombination von Baßreflex und Hornkontour verstanden. So eine Konstruktion hat vor Jahrzehnten schon einmal einem Isophon-Bauvorschlag zugrunde gelegen (3-Wegbox mit großem Tieftöner).


    Gut vorstellbar m.E., daß der Boden unterhalb des LS als TEIL des Hornmundes (bzw. des BR-Kanals) zu betrachten ist, womit der Oberflächenbeschaffenheit eine gewisse Rolle zukommt.


    Am Rande: die verschiedenen Innenteiler, welche die Vorkammer und den nach unten verlaufenden Doppelkanal bilden, steifen das Gehäuse erheblich aus. Möglicherweise deshalb auch keine Verbesserung der Wiedergabe durch Auflegen einer schweren Platte.

    Viele Grüße
    Eberhard

    ----------------

    Die Menschen verhalten sich heutzutage auf der Erde wie in einem Spiel, in dem sie die Spielanleitung verloren haben.

    ( Christina von Dreien )

  • Meistens gab es bei einer solchen Maßnahme eine deutliche Verbesserung der Wiedergabe.

    Jetzt könnte ich auch von Psychoakustik schreiben, nach dem Motto - Weil ich tätig geworden bin, hat sich etwas geändert und weil ich so gut bin, ist es natürlich auch besser geworden...


    Aber nein, ich halte das für durchaus wahrscheinlich, dass die beschriebenen Effekte oft eintreten sonst hätte ich es nicht probiert, aber bei mir führt es eben nicht zur Verbesserung, jedenfalls nicht in meinen Ohren, und ich rechne es dir an dieser Stelle hoch an, dass du wenigstens nicht meine Wahrnehmung in Zweifel ziehst! Ich werde es sogar bei meinem Subwoofer noch probieren, allerdigs ist das aufgrund seiner momentanen Aufstellung mit etwas Aufwand verbunden.


    Ablösung des Klanges vom Lautsprecher

    Da ist der Lautsprecher eh schon sehr sehr gut.



    Offensichtlich ist die Applikation des T&F Gehäuses gut gelungen.


    Das scheint so zu sein. Das sind keine mal eben auf den Markt geworfenen Kisten, sondern mit viel Liebe und Sorgfalt durchentwickelte Lautsprecher, bei denen auch das Produktionsumfeld stimmt; Manufakturarbeit und Kleinserie. Wenn man sich das Portefeuille von T&F anschaut, dann erkennt man auch schnell, dass es sich nicht lediglich um eine Bauform handelt, die dann auf Grundlage einer möglichst margefreundlichen Kalkulation durchgezogen wird, sondern das jeder Lautsprecher sein spezielles Design hat. O.k. für manchen hier ist der Begriff Design offensichtlich schon ein Schimpfwort, ich sehe die unterschiedlichen Designs eher als Leistung, bestimmten Anforderungen gerecht zu werden,

    Ob der Resonator gegen eine Steinplatte, oder Teppichboden abstrahlt, ist Wurscht

    Nein, wie Sebastian schon angemerkt hat, spielt das sehr wohl eine Rolle, warum sollte man dem Entwickler nicht glauben, warum machen sich T&F die Mühe, bei Vorführungen immer Platten unterzulegen? Übrigens empfehlen sie durchaus Betonplatten, es geht nur um eine schallharte Resonanzfläche.


    Ich kann nur nochmal betonen, dass es ein Lautsprecher ist, der mich sofort absolut fasziniert und in seinen Bann gezogen hat. Eine Geithain habe ich mir ja letztes Jahr auch angehört, insofern ist der Vergleich vielleicht nicht schlecht. Die Geithain macht vermutlich sehr vieles, vielleicht sogar alles richtiger als die Pharoah, da ist mehr Druck und mehr Präzison, eine manchmal fast holographische Abbildung, keine Verfärbung, das Aktivsystem ist sicher die perfektere Lösung.

    Aber sie hat mich nicht auf ihre Seite gezogen, sie hat mich einfach nicht angemacht, ich habe davor gesessen und gedacht, ja sehr gut. Die Pharoah hingegen hat mich sofort mit einer unglaublichen Spielfreude, Leichtigkeit und Lebendigkeit fasziniert. Und das hatte ich schon lange nicht mehr, obwohl ich mir immer wieder interessante Lautsprecher anhöre, wenn es möglich ist.


    Und dann ist es eben noch ein wohnraufreundlicher Lautsprecher, unprätentiös was die Elektronik betrifft, einfach zu stellen und auch noch ein handwerkliches Kunstwerk, das anzuschauen pure Freude ist. Wenn ich mir vergegenwärtige, was ich heute für ein Fahrrad oder ein gutes Sofa ausgeben kann, dann ist der Preis absolut gerechtfertigt.


    Und das ist in Summe in meinen Augen, worauf es ankommt! Ich möchte Musik so hören, dass es Freude macht, im Wohnzimmer mit meiner Liebsten und nicht so, wie andere es für richtig halten!

  • ... und ich rechne es dir an dieser Stelle hoch an, dass du wenigstens nicht meine Wahrnehmung in Zweifel ziehst! Ich werde es sogar bei meinem Subwoofer noch probieren, allerdigs ist das aufgrund seiner momentanen Aufstellung mit etwas Aufwand verbunden.

    Alles gut. Warum sollte ich auch. Wie erwähnt, wenn die Gehäuse vernünftig gebaut sind, entstehen keine Sekundärschallquellen durch hörbar schwingende Gehäusewände.


    Beim Subwoofer erwarte ich keinen Effekt. Wahrscheinlich ist er kompakt gebaut und regt das Gehäuse eher wenig an, so dass es Überlagerungen im hörbaren Bereich gibt. Aber, probieren geht über studieren ;)

  • Was den Bassreflex im Abstrahlverhalten nach unten angeht, macht nur der Abstand zum Boden etwas aus. Ob der Resonator gegen eine Steinplatte, oder Teppichboden abstrahlt, ist Wurscht ;-) vielleicht dämpft der Teppichboden ein paar Hochtonanteile, die durch die Öffnungen entweichen, wenn denn überhaupt vorhanden?

    wer was anderes behauptet , sollte das Dämpfungsspektrum von Materialien & und deren nötigen Dichte / Volumen bei tiefen Tönen , nachlesen.


    bei <80Hz war es meinen damaligen Downfire Linn AV 5150 völlig egal worauf sie abstrahlten , die Änderung des Abstandes zum Boden war eine entscheidende Maßnahme .

    G / Otto

  • Wir wissen leider nicht, bis zu welchen Frequenzen hinauf Schall aus dem Doppelkanal tritt.


    Der Hinweis auf den Bodenabstand als (selbstverständlich) relevanten Parameter läßt mich spontan daran denken, daß die Stärke der untergelegten Platte - ob auf Teppich oder glattem Boden - ebenfalls einen Einfluß auf die akustische Ankopplung haben könnte; Stichwort "Hornmund" bzw. Baßreflex-Öffnung, von dem/der der Boden mit Stufe durch untergelegte Platte ein Teil darstellt.


    Normalerweise müßten sich Informationen hierzu in der Betriebsanleitung finden lassen; ansonsten einfach den Hersteller fragen oder eben ein wenig herumexperimentieren. Bei solch schönen und hochwertigen LS lohnt sich der Aufwand allemal, sie optimal zu platzieren.

    Viele Grüße
    Eberhard

    ----------------

    Die Menschen verhalten sich heutzutage auf der Erde wie in einem Spiel, in dem sie die Spielanleitung verloren haben.

    ( Christina von Dreien )

  • Wir wissen leider nicht, bis zu welchen Frequenzen hinauf Schall aus dem Doppelkanal tritt.


    Der Hinweis auf den Bodenabstand als (selbstverständlich) relevanten Parameter läßt mich spontan daran denken, daß die Stärke der untergelegten Platte - ob auf Teppich oder glattem Boden - ebenfalls einen Einfluß auf die akustische Ankopplung haben könnte; Stichwort "Hornmund" bzw. Baßreflex-Öffnung, von dem/der der Boden mit Stufe durch untergelegte Platte ein Teil darstellt.


    Normalerweise müßten sich Informationen hierzu in der Betriebsanleitung finden lassen; ansonsten einfach den Hersteller fragen oder eben ein wenig herumexperimentieren. Bei solch schönen und hochwertigen LS lohnt sich der Aufwand allemal, sie optimal zu platzieren.

    stimmt wir wissen nicht den Frequenzbereich, der nach unten abstrahlt .


    die zweite Maßnahme die bei meinen Downfire Sub´s auswirkte , war die der ABKOPPLUNG .


    Übliches Material war damals Betonplatten , gestellt auf Laminat / Estrich und meine Meinung war dann ....passt .


    Ne tat es nicht , The Rest Plattformen mussten her und auch nichts diese waren es nicht , als nächstes wurden diese benutzt .


    https://www.hifi-zubehoer.shop…fi-elektronik-a-14411.htm



    Ein Quartett zwischen Boden und Plattform , das nächste Quartett , zwischen Plattform und Subs.


    Funktionierte tadellos und der Wechsel wieder auf Steinplatten als Plattform , war in dieser Konstellation sinnlos.

    G / Otto

    Einmal editiert, zuletzt von Kawumm ()

  • Das glaube ich eher nicht. Als Romeo Barisic seinerzeit die Lautsprecher bei mir vorführen wollte (es wurden ja dann doch die Geithains) sagte er, dass das bei mir verlegte Parkett für die Pharoah ganz günstig sei, Teppich würde nicht so gut funktionieren. Deshalb habe ich die Lautsprecher immer noch auf dem Schirm, wenn die Kinder mal aus dem Haus gehen und ich über eine Zweitanlage in separatem Hörraum nachdenke. Da RB den Vertrieb für Trenner & Friedl macht, sollte er die Lautsprecher wohl kennen.

    Gruss

    Sebastian

    Das ist richtig, glatte Böden sind optimal für Osiris und Pharoah oder eben mit einer Base unter den Lautsprechern. Ausnahme ist die RA (steht am Ständer und Bassreflex) und neue Isis welche bereits auf einem Sockel steht und BR gegen diesen strahlt.

  • Andreas Friedl entwickelt nicht an Einstein Geräten

    Moin,


    Hab ich offensichtlich was verwechselt. War es Brinkmann?


    Welche Kabel sind empfehlenswert, wenn man nicht so tief ins Portemonnaie greifen will. Zur Zeit habe ich noch Groneberg Quattro Reference und mein Bauch sagt mir, dass da noch was geht. Ich brauche 2x5m und da werden mir Cardas ehrlich gesagt zu teuer.


    Bin übrigens immer noch ziemlich begeistert von den T&F, die Leichtigkeit, Lebendigkeit und Natürlichkeit sind einfach traumhaft. Höre mich immer noch ganz neu durch meine Platten.


    Gruß


    Dirk

  • Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen aber s. meinen Post von Seite 2:


    Jeff Rowland?


    Schönen Sonntag

    Damien

    "Hier muss ich nicht sein, hier möcht`ich nicht mal fehlen"


    Bauer dps3, Bauer Tonarm, Dynavector TeKaitora Rua, Lyric TI200, Rike Natalja 3 Signature, Kondo Übertrager CFz, Trenner & Friedl Phi, Innuos Zen MKIII

  • Hallo Dirk,


    wenn das Thema Verstärker einmal anstehen sollte, könnte ich mir was vom Papa Pass sehr gut an der T&F Vorstellen. Habe den 60 Watt Class A VV damals an der RA auf der Besse bei T&F gehört, als sie noch nach Bonn gekommen sind.


    Wenn die T&F ähnlich wie meine hORNS einen schnellen und rythmischen Amps mögen, was ich mal vermute, weil es deiner Beschreibung der Box entspricht, müsste ein Pass genau dein Ding sein.


    Als günstigen Geheimtipp, was LS Kabel angeht, die im Bass etwas schlanker sind, gilt gerade bei LS mit hohem Wirkungsgrad das DNM Kabel. Würde ich mal probieren.


    LG


    Mario

  • Moin,


    ein neuer Verstärker steht eigentlich nicht zur Debatte. Bin ganz zufrieden mit meiner Kombi.


    Als günstigen Geheimtipp, was LS Kabel angeht, die im Bass etwas schlanker sind, gilt gerade bei LS mit hohem Wirkungsgrad das DNM Kabel. Würde ich mal probieren.


    Ein dünnes Solid Core, ähnlich DNM habe ich schon probiert, das war nix. Wie das heißt, weiß ich nicht mehr, wurde kurze Zeit von Audio Physic mit vertrieben, als Joachim Gerhard noch Chef war, wenn ich mich richtig erinnere. Ich brauche auch nicht zwingend einen schlankeren Bass.


    Ein paar Tipps habe ich auch schon, ich sammle einfach noch, um dann zu sehen, wohin die Reise geht. Ist halt schwer, Kabel zum probieren zu bekommen.


    Gruß


    Dirk

  • Hi Dirk,


    Trenner & Friedl hat verschiedene Verstärker zur Verfügung, u.a. Jeff Rowland:-), eigene Endverstärker, Brinkmann müsste auch dabei sein.