EAR 834p – V1, V2, V3

  • Danke Tom! Sehr schöne Übersicht! Im Prinzip habe ich genau so etwas gesucht. :)


    Dann werde ich wirklich mal die Gold Lion wieder in V3 stecken und Telefunken und Mullard jeweils wechselweise in V1 und V2 probieren. Vielleicht ist die Mullard in V1 sogar besser aufgehoben, weil V1 laut Grafik den Ton macht.

    Aber wahrscheinlich lande ich wieder bei der RCA 5751 in V1, weil die schon toll ist. Oder vielleicht irgendwann bei der oben genannten RCA ECC83.

    Ich werde berichten.

  • Danke Tom! Sehr schöne Übersicht! Im Prinzip habe ich genau so etwas gesucht. :)


    Dann werde ich wirklich mal die Gold Lion wieder in V3 stecken und Telefunken und Mullard jeweils wechselweise in V1 und V2 probieren. Vielleicht ist die Mullard in V1 sogar besser aufgehoben, weil V1 laut Grafik den Ton macht.

    Aber wahrscheinlich lande ich wieder bei der RCA 5751 in V1, weil die schon toll ist. Oder vielleicht irgendwann bei der oben genannten RCA ECC83.

    Ich werde berichten.

    Moin


    Glaube das ich in einem anderen Forum das Thema EAR 834p , in einer anderen Diskussion mit Dir , kurz geschrieben hatte .

    Und ich wiederhole mich gerne .

    Bevor ich sowas

    https://www.ebay.de/itm/Telefu…7426b8:g:YsIAAOSw~-ZcYBsc


    in der EAR 834 p stecken würde ( zumindest ist der Typ „ NOS „ Qualität ) , müsste man sich schon überlegen ob die Schaltung inkl. Bauteile der 834 konzeptionell zu einfach ist bzw von TdeP so gewollt ist ( Stichwort Geräte Hierarchie) .


    Schon alleine die einfachen Drahtbrücken wären für den Einsatz einer NOS Telefunken 803s ein absolutes NO GO !


    Die Stromversorgung der 834p ist dabei noch nicht mal thematisiert.


    TdeP lieferte eine einfache Schaltung , die letztendlich limitiert ist .

  • einfache Schaltung , die letztendlich limitiert

    Ohne dir nahetreten zu wollen, aber das ist geschwurbelt.


    Hab mich mit einer 803 noch nicht beschäftigt, aber die soll doch 100% kompatibel zur ECC83 sein und auch schön mikrophoniearm für V1 und wenn man sich sonst nichts leistet und geht den Preisen auf den Leim? Was Tim gewollt hat, ist doch schnurz, auch Tim hatte kommerzielle Randbedingungen.

  • hochohmig beschaltet, dass sie nicht breitbandig

    Wer braucht denn bei Phono mehr als 20Khz +-0.5dB. Damit das nicht so länglich wieder hin und her geht (hatten wir schon mal, beim Klone), ein Zitat: "Der Klirrfaktor ist der Gitterwechselspannung Ug proportional. Er wird außerdem um so kleiner, je größer der Anodenwiderstand Ra ist." F.Vilbig, Lehrbuch der Hochfrequenz-Technik II, 4. Auflage.

    Der Anodenwiderstand von V1 liegt wechselstrom-mäßig parallel zu dem Gitterableitwiderstand von V2 und bildet mit ihm den 2ten Widerstand des RIAA-Filters, damit eine Nullstelle und 2 Polstellen in der Übertragungsfunktion relalisiert werden. Das hatten wir alles schon.

  • keeskopp


    Nun wie immer wenn ich was schreibe , gab es einen A/B Vergleich zwischen einer original 834 und einer bei der u.a. die zwei genannten Schwachpunkte geändert wurden.


    unabhängig von auf dem Leim gehen , ist und bleibt die 834p eine Standard Phonostufe , in der Tuberolling , an der Grundproblematik vorbei geht


    Dasselbe galt auch für den Vergleich :


    Telefunken 803s con Tesla 803s , bei selektierten/ gematchten Paare

  • Wer braucht denn bei Phono mehr als 20Khz +-0.5dB.

    Hallo,


    genau , niemand . Im Grunde ist ja 20kHz +-0,5dB sogar falsch , ich brauch ja 20kHz -20dB und danach gehts weiter runter (lassen wir die Neumannkonstante mal aus dem Spiel) . Man muss eine schaltung immer als ganzes sehen und nicht nur eine Triodenstufe betrachten.

    Ja die ECC803S ist PIN und Datenkompatibel zur ECC83 , könnte also ohne Änderungen eingesetzt werden.

    Für mich ist die ECC803S , eine Spanngitterröhre , die Beste ECC83 auch wenn andre nun wieder die ECC808 ins Spiel bringen werden.

    Wäre tatsächlich mal einen Versuch Wert. Hab nur keinen EAR .


    gruss

    juergen

  • genau , niemand . Im Grunde ist ja 20kHz +-0,5dB sogar falsch , ich brauch ja 20kHz -20dB und danach gehts weiter runter

    die - 20db macht das Netzwerk,


    und +-0,5dB bezieht sich natürlich auf den korrigierten Frequenzgang.

  • Du schriebst aber das die erste Stufe so hochohmeig ....


    Na und was solls , das ist immer noch in Bereichen die unproblematisch sind und durch die absichtich nichtlinear verstärkenden Stufen dahinter ausgleichbar iist.

    Bei einem linear arbeitenden Verstärker würde ich , Tim sicher auch, anders vorgehen.


    Wenn ich jetzt noch behaupte das V2 von allen 3 Röhren am wenigsten Einfluss auf die RIAA hat , gibts sicher wieder neue Diskussionen :)


    gruss

    juergen

  • Das Gerät ist ein Ackergaul. Daraus wird auch mit besten Zutaten kein Rennpferd ...


    Und ein Ackergaul richtig eingesetzt erfüllt auch seine Aufgaben zur Zufriedenheit.

  • "Wenn ich jetzt noch behaupte das V2 von allen 3 Röhren am wenigsten Einfluss auf die RIAA hat , gibts sicher wieder neue Diskussionen."

    Ist ja auch falsch.

    Begründe bitte mal



    "Bei einem linear arbeitenden Verstärker würde ich , Tim sicher auch, anders vorgehen."

    Die erste Stufe ist ein Linearverstärker.

    Ich hab schon geschrieben das es falsch ist nur eine Verstärkerstufe für sich zu betrachten und das Ganze aus den Augen zu verlieren

  • V2 macht die Grundverstärkung innerhalb der RIAA Schleife.


    "Ich hab schon geschrieben das es falsch ist nur eine Verstärkerstufe für sich zu betrachten und das Ganze aus den Augen zu verlieren"

    Da hast du recht, deshalb macht die Diskussion über Röhren mit anderen Innenwiderständen keinen Sinn.

  • V2 macht die Grundverstärkung innerhalb der RIAA Schleife.

    das ist zwar richtig , aber die Grundverstärkung von V2 hat keinen Einfluss auf das RIAA Netzwerk.

    Ich dachte auch immer das die Höhe der Verstärkung vom Grad der Gegenkopplung abhängig ist und nicht von der Leerlaufverstärkung des Verstärkers.

    Beispiel zwar mit OP Amp aber deshalb evtl verständlicher . Wenn ich einen OP Amp 100:1 gegenkoppel erreiche ich eine Verstärkung von 100 egal ob der OP Amp nun 1000 oder 100000 fache Verstärkung hat .

    Bei Röhren ist das nicht anders. V3 ist z.B. 1:1 gegengekoppelt und verstärkt daher auch nur <1 fach.

    Selbst wenn V2 mehr oder weniger verstärken würde ist das dem Filter völlig egal es soll z.B bei 20kHz die Verstärkung um 20dB herabsetzen.


    Es mag ja sein das ich völlig falsch liege aber dein lapidarer Satz siehe Zitat hilft mir gar nicht.


    gruss

    juergen

  • linear arbeitenden Verstärker

    Begriffe sind nicht sauber, nur lineare Systeme haben einen komplexen Frequenzgang, nicht-lineare und stoachstische nicht. Ist eine ganznormale Kathodenbasis.

    V2 macht die Grundverstärkung innerhalb der RIAA

    V1 mit der Stromgegenkopplung hat V ~ 54, also erstmal einen Schubs nach oben. V2 macht bei 1000 Hz mit einem Gegenkopplungsgrad von 19 ein V ~ 5. Die RIAA packt bei 50Hz 20dB rauf und bei 20KHz -20dB, alles bekannt. Bei 5 mV vorne rein kommen hinten 1,35V raus. Es ist alles keine Alchimie. Ich baue das Ding nach, finde einige Teilaspekte interessant, mal ne aktive RIAA, dann getrieben aus einem niederohmigen Kathodenfolger, denke hat Potential mit interessanten Bauteilen und eine Röhrengleichter-Geschichte. Ansonsten V1 eine 5751, V2 Telefunken Ripped (oder Mullard, aber alt, alt) und für V3 und thelivingyear eine 12ax7 RCA black long plate, ich nehme hier eine ECC82 von Lorenz, militärisches, haha.

  • Ach ja, vergessen, Tim hätte die RIAA auch in der Kathode von V2 einkoppeln können, hat er aber nicht, deswegen die Verwobenheit mit dem Anodenwiderstand von V1. Raffiniert, etwas kann nur verändert werden, wenn auch die RIAA neu berechnet wird, also Übertragungsfunktion und Koeffizientenvergleich mit t(s)=(s-318us))/((s-3189us)(s-75us)).