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  1. Analogue Audio Association
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Linn Plattenspieler

  • Gerhard L
  • 3. April 2019 um 19:02
  • Geschlossen
1. offizieller Beitrag
  • Gerhard L
    Anfänger
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    • 3. April 2019 um 19:02
    • #1

    Hallo,

    ich würde mir gerne einen Linn-Plattenspieler kaufen, habe aber Probleme damit, die verschiedenen Komponenten eines Linn-Plattenspielers zu kennen, sowohl die aktuellen wie auch die älteren. Wo gibt es denn eine kompetente Zusammenfassung über die verschiedenen Komponenten, welche Eigenschaften sie haben, usw.

    Jede Hilfe wird dankend angenommen.

    Grüße, Gerhard

  • ake
    Berufspessimist, der meist recht behält
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    • 3. April 2019 um 19:09
    • #2
    Zitat von Gerhard L

    kompetente Zusammenfassung über die verschiedenen Komponenten

    Zusammenfassung: je neuer desto teurer und natürlich per Definitionem besser...;)

    Gruß

    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.

    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • Cello_perfekt
    Moderator
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    • 3. April 2019 um 19:55
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Hallo Gerhard,

    ich bin nicht der Profi auf dem Gebiet, hatte mich aber auch mit einem Linn LP12 (ich denke, dass du den meinst) beschäftigt. Zwei Freunde von mir betreiben den und sind sehr zufrieden damit.

    Nach meiner Recherche werden häufig gebrauchte Geräte zu völlig indiskutablen Preisen angeboten. Da kannst du besser einen Aussteller in der kleinsten Ausbaustufe beim Händler erwerben. Derzeit wird der eine oder andere auch angeboten, da in dieser Ausführung bisher Rega-Tonarme verwendet wurden und Linn in der neuen, einfachen Variante jetzt auch einen eigenen Tonarm verwendet.

    Sonst ist das wie beim Auto. Du kannst die Grundausstattung kaufen und dazu jede Menge Extras dazu austauschen oder beim Neukauf sofort individuell konfigurieren. Ob teurer immer besser ist hängt von dem gesamten Setup deiner Anlage ab. Tonarme und Systeme (allgemein) kosten nicht selten fünfstellige Summen und ja, wenn das drum und dran stimmt, hört man das auch.

    Folgende Ausbaustufen gibt es vom LP12 (die Wertungen sind subjektiv):

    1. Klimax (sündhaft teuer, bis 20.000 Euro)

    2. Akurate (teuer)

    3. Majik (bezahlbar, ca. 2.200 - 3.500 Euro)

    https://www.klangstudio.de/schallplattens…n-sondek-lp-12/

    Grüße

    André

    His Masters Voice

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  • Jörg K
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    • 3. April 2019 um 20:04
    • #4
    Zitat

    ...Derzeit wird der eine oder andere auch angeboten, da in dieser Ausführung bisher Rega-Tonarme verwendet...

    Die Majik hatten bisher einen ProJect Tonarm.

    Viele Grüße


    Jörg

    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.


  • Cello_perfekt
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    • 3. April 2019 um 20:17
    • Offizieller Beitrag
    • #5

    Sorry, stimmt selbstverständlich! Sorry :S Danke!

    His Masters Voice

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  • Brunolp12
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    • 3. April 2019 um 21:48
    • #6
    Zitat von Gerhard L

    ich würde mir gerne einen Linn-Plattenspieler kaufen, habe aber Probleme damit, die verschiedenen Komponenten eines Linn-Plattenspielers zu kennen, sowohl die aktuellen wie auch die älteren. Wo gibt es denn eine kompetente Zusammenfassung über die verschiedenen Komponenten, welche Eigenschaften sie haben, usw.

    erste Info liefert wikipedia

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Linn_Sondek_LP12

    die aktuellen Varianten die Linn Homepage.

    Ansonsten: soo komplex ist die Vielfalt der Varianten auch wieder nicht.

    Ggf einfach hier konkretere Fragen stellen oder sufu nutzen.

    Steve Albini: "I don't use computers to make records. I use tape machines, like nature intended. I use computers for correspondence, arguments, poker and porn."

  • hobra69
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    • 3. April 2019 um 23:39
    • #7

    Hallo Gerhard,

    Ich hatte einige Jahre einen Linn LP12 und habe mich sehr in die Materie eingearbeitet. Ich kann Dir fast alles dazu sagen.

    Das Thema ist allerdings zu umfangreich um es hier mal eben hinzuschreiben.

    Eigentlich jedes Bauteil des LP12 unterlief über die Jahrzehnte (immerhin 4,5)

    mehrfach einen Wandel. Das wird oft sehr mystifiziert dargestellt. Ich gehöre nicht zu den Menschen die allen Veränderungen eine Wahnsinnsverbesserung zusprechen und die Preispolitik von Linn halte ich auch für diskussionswürdig.

    Trotzdem ist der LP12 natürlich ein toller Plattenspieler.

    Wenn Du Dir einen kaufen willst, dann wäre es gut wenn Du Dein Budget mitteilst. Dann kann man ungefähr sagen was für Dich in Frage kommt und ob das empfehlenswert ist.

    LG, Holger

    Image ist das, was man braucht, damit die anderen denken, dass man so ist, wie man gerne wäre.

  • Dabbelju
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    • 4. April 2019 um 08:09
    • #8

    Solltest du des Englischen mächtig sein, ist diese Seite informativ.

    http://www.hoth.uk/LP12-FAQ.htm

    Ansonsten stimmt es, komplexes Thema, besser direkt Fragen stellen.

    Gebraucht ist der mMn nicht überteuert, da ein umfangreiches Angebot besteht. Bei Ebay Kleinanzeigen werden oft gute LP12 angeboten. Es wäre allerdings gut zu wissen, welchen Wert ein bestimmtes Angebot hat. Also einfach weiterfragen...

    Musik - Plattenspieler - Phonoverstärker - Streamer - 2 Vorverstärker - 2 Endverstärker - 2 Lautsprecher - viele Kabel - einige Racks - AAA-Ohneglied

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    Duese
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    • 4. April 2019 um 08:51
    • #9
    Zitat von hobra69

    Hallo Gerhard,

    Ich hatte einige Jahre einen Linn LP12 und habe mich sehr in die Materie eingearbeitet. Ich kann Dir fast alles dazu sagen.

    Wenn Du Dir einen kaufen willst, dann wäre es gut wenn Du Dein Budget mitteilst. Dann kann man ungefähr sagen was für Dich in Frage kommt und ob das empfehlenswert ist.

    Darf ich mich da einklinken?

    Was wäre das Mindestbudget für einen Analogeinsteiger ohne spätere Ambitionen?

    Überlege ein kleines Laufwerk zum Abspielen der wenigen verbliebenen Platten anzuschaffen.

    Laufwerk clàr no. 1 - Origin Live Arm - Fideles MI - Valvet P1 - SolidCore Silber NF / WIIM Streamer - FIIO K11 R2R - SolidCore Silber NF - MN PhoeniX SN - Wired Audio NF - GamuT D100i - Reson Cyrus Solid Core - Q-Acoustics Concept 300 - FE Pagode

  • hobra69
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    • 4. April 2019 um 09:03
    • #10

    Hallo Duese,

    Man kann gebraucht ab ca. 1200.- brauchbare LP12 bekommen.

    Das Problem hierbei ist die Spreu vom Weizen zu trennen. Es wird auch viel verbastelter Murks, viel zu teuer angeboten.

    LG, Holger

    LG, Holger

    Image ist das, was man braucht, damit die anderen denken, dass man so ist, wie man gerne wäre.

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    • 4. April 2019 um 09:04
    • #11
    Zitat von Duese

    Überlege ein kleines Laufwerk zum Abspielen der wenigen verbliebenen Platten anzuschaffen.

    Revidierter Linn Axis mit Ittok und größeres Audio-Technica MM.

  • hobra69
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    • 4. April 2019 um 09:08
    • #12

    Wenn es nicht unbedingt ein LP12 sein soll, dann ist der Axis sicher eine sehr gute Wahl. Richtig ist, dass der Antrieb möglichst revidiert sein sollte (da gibt es oft Alterungsprobleme).

    Ein Ittok ist natürlich schön aber auch mit einem Akito (hier auf intakte Lager achten) spielt der Axis schon sehr gut.

    Der Axis is, ein bisschen, der vergessene Geheimtip im Linn-Lager

    LG, Holger

    Image ist das, was man braucht, damit die anderen denken, dass man so ist, wie man gerne wäre.

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    • 4. April 2019 um 09:13
    • #13
    Zitat von hobra69

    Ein Ittok ist natürlich schön aber auch mit einem Akito (hier auf intakte Lager achten)

    Deswegen der Ittok. Gebraucht billiger als Akito II oder ein Akito 1 + Revision.

  • Jörg K
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    • 4. April 2019 um 09:31
    • #14
    Zitat von hobra69

    Hallo Duese,

    Man kann gebraucht ab ca. 1200.- brauchbare LP12 bekommen.

    Das Problem hierbei ist die Spreu vom Weizen zu trennen. Es wird auch viel verbastelter Murks, viel zu teuer angeboten.

    LG, Holger

    Na, Holger, verbastelt - getuned...;)

    Wenn Linn, würde ich auch zum LP12 statt zum Axis greifen, alleine schon wegen der Aufstiegsmöglichkeiten und das meine ich nicht ironisch.

    Viele Grüße


    Jörg

    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.


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    • 4. April 2019 um 09:40
    • #15
    Zitat von Duese

    zum Abspielen der wenigen verbliebenen Platten anzuschaffen.

  • Jörg K
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    • 4. April 2019 um 09:41
    • #16

    Vielleicht werden‘s ja wieder mehr. ;)

    Viele Grüße


    Jörg

    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.


  • LP12 4ever
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    • 4. April 2019 um 10:15
    • #17

    für einen ittok muss man aber ein loch für die armstütze in den axis bohren. Dann lieber einen akito.

    Gruß
    Olaf

    Einen Schotten.....was sonst? :thumbup:

  • Gerhard L
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    • 4. April 2019 um 10:48
    • #18

    Hallo zusammen,

    erst mal vielen Dank für die vielen informativen Beiträge, irgendwann lichtet sich das Dunkel ja wohl. Eigentlich habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn geglaubt, daß irgendwo im Netz eine Art Explosionsbild zu finden ist, auf dem man alle Varianten der verschiedenen Komponenten findet, wie z.B. alle Motorstromversorgungen, mit Eigenschaften etc., usw. Aber scheinbar gibt es sowas nicht.

    Der Einfachheit halber stelle ich dann mal ein paar Fragen, in der Hoffnung auf kompetente Antworten: Welche Motorstromversorgungen gibt es, mit welchen Eigenschaften und ca.-Preisen? Gibt es nur einen Motor oder mehrere? Welche Motorstomversorgung ist empfehlenswert, welche nur teuer? Was ist "Valhala"?

    Grüße,

    Euer unwissender Gerhard

  • hobra69
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    • 4. April 2019 um 11:35
    • #19

    Hallo Gerhard,

    Es gibt folgende Motorsteuerungen:

    - eine ganz frühe, sehr einfache interne Platine namens Basik (von 1973 - 1982). Diese Motosteuerung kann nur 33 1/3.

    - Ab 1982 gab es die interne Valhalla-Platine. Diese Motosteuerung kann nur 33 1/3.

    - 1990 wurde die erste externe Motorsteuerung Lingo 1 vorgestellt. Diese konnte, wie alle Lingos nun auch 45Umin.

    Dazu musste dann auch der Startknopf gegen einen zweistufigen (mit 2 LEDs) ausgetauscht werden.

    -Ab 2001 gab es das Lingo 2. Dies‘ war zunächst nur ein Lingo 1 in einem anderen Gehäuseformat. Es wurden aber im Laufe der Produktionszeit auch intern Änderungen vorgenommen.

    - 2010 kam das Lingo 3. Das Lingo 3 ist eigentlich nur ein Lingo 2 in einem geänderten Gehäuse.

    - Ab 2018 gibt es ein Lingo 4. Das hat ein deutlich verändertes Schaltungskonzept. Die Steuerungsplatine ist hier wieder (ähnlich Valhalla) im Plattenspieler eingebaut. Nur die Stromversorgung ist hier extern.

    - Die aktuell „kleinste“ Motorsteuerung heisst Majik und ist standardmässig in die „günstigeren“ LP12 eingebaut, die ja auch Majik heissen.

    -Seit 2009 gibt es die sehr aufwändige und teure Die Radikal Motorsteuerung. Hier wird erstmalig ein Gleichstrom-Motor eingesetzt

    Diese Lösung gibt es in zwei Gehäuse-Varianten: Akurate und Klimax genannt. Diese Varianten sind sehr teuer (aktuell ab 3600.-€).

    Allgemein wird kolportiert, dass jede neuere Ausbaustufe einen Klanggewinn darstellt. Ich bin da etwas skeptisch, ob der oft ausufernden Beschreibungen. Ich persönlich konnte mit dem Valhalla auch schon sehr gut Musik hören, halte aber das Lingo, nicht zuletzt wegen der 2 Geschwindigkeiten, für eine gute Lösung.

    Es gibt auch noch einige „Aftermarket-Lösungen“ auf die ich aber erstmal nicht eingehe.

    LG, Holger

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  • hobra69
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    • 4. April 2019 um 11:43
    • #20

    achso:

    Es gibt, abgesehen vom neuen Radikal Gleichstrom Motor, tatsächlich zwei unterschiedliche Wechselstrom Motoren, die im Laufe der Jahre eingesetzt wurden:

    Airpax und Premotec.

    Hier unterscheidet sich aber nur der Hersteller.

    Nach meiner Erfahrung sind hier keine grossen Qualitätsunterschiede vorhanden.

    LG, Holger

    Image ist das, was man braucht, damit die anderen denken, dass man so ist, wie man gerne wäre.

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