Schierer EARsinn.

  • Es gibt Phonovorstufen die mit einem Wert ein grosses Spektrum abdecken.

    z.B.

    deine EAR mit 470 Ohm

    SAC Gamma

    **Interne Phono meines Symphonic Line Verstärkers

    **Da geht fast jedes MC System. Für Exoten habe ich noch einen Widerstand, den ich bis jetzt nie gebraucht habe.


    Bei der AR PH6 ist der Unterschied zwischen 500, 1000 Ohm marginal (Benz LP).

    Die 47k / Ohm kann man dann besser raushören.


    Bei der Roksan klingt das Benz LP mit 1000 Ohm sehr schön. Ab 600 (mit Y-Adapter) klingt das Benz

    an der Roksan dumpf, müde und hat keinen Glanz.


    Manche Übertrager decken auch ein grosses Spektrum ab und andere sind so speziell, da gibt es nur einen kleinen Anwendungsbereich der extrem gut klingt (wenn alles passt).


    Pauschal kann man nichts sagen.... Grundsätzlich klingt jeder Raum & Kette anders. Ganz abgesehen vom eigenen Hörempfinden.


    Das schöne an Analog, im Vergleich zu Digital, sind die viele Möglichkeiten im positiven Sinne.:)

    (...im negativen Sinn = Baustelle)


    Gruß


    Horst

  • Bei der Roksan klingt das Benz LP mit 1000 Ohm sehr schön. Ab 600 (mit Y-Adapter) klingt das Benz

    an der Roksan dumpf, müde und hat keinen Glanz.

    Hallo Horst,


    vielen Dank für deinen gewohnt sachlichen und hilfreichen Beitrag!


    Ja, so würde ich das bei der Cyrus bei mir zwischen 150 und 500 auch beschreiben. Vielleicht nicht ganz so krass, 150 ist nicht langweilig, aber es fehlt einfach der Tick Direktheit. Das Durchdringende, das darüber entscheidet, ob es Dich packt oder nicht.

    Bei der Natalija war es aber wirklich so, bei 100 Ohm oder so war es langweilig, darüber fing dann die Musik an. Das hat mir aber Herr Arsin schon vor dem ersten Hören gesagt, nicht nach den Herstellerempfehlungen gehen, er hat es oft gehabt, dass es erst darüber richtig angefangen hat zu klingen. Aber natürlich ist es wie so oft im Leben einzig und allein eine Geschmacksfrage, wir reden schließlich von Musik.


    Wie Du schon gesagt hast, hängt eben alles immer von so vielen Faktoren ab. Ich hatte vor meiner Max 1 kurze Zeit die Dali Rubicon 6. Ich hatte die rausgesucht und beim Probehören (und auch Zuhause) gefiel sie mir wirklich gut. Als ich dann aber mal die Chance hatte beide im direkten Vergleich zu hören, klang die Dali plötzlich wie wenn ein Handtuch drüber wäre. Kann mir gut vorstellen dass da auch viele Feinheiten nicht mehr rüberkommen, wenn die LS es nicht wiedergeben können. Als ich die aber vor dem Kauf gehört habe, dachte ich, sehr schön. Im Vergleich fiel es dann massiv auf. Die Max 1 sind ja sehr "ehrlich" ;). Max Krieger sagt ja immer, damit hört man eben auch jeden Fehler der Aufnahme etc. Wer dieses "bewusste" Hören nicht mag, der wird damit nicht glücklich.

    Ich finde es schön, man kann - wenn es will, eine Menge Krauskitzeln. Für alles andere nutze ich dann einfachere Kanäle wie das Autoradio oder den Laptop samt kleinen Lautsprechern ;)


    Edit: Und auch interessant, was Du über die EAR gesagt hast. Das habe ich schon in vielen internationalen Foren so gelesen. Damit geht fast alles einfach gut und man vermisst die fehlende Einstellmöglichketi nicht wirklich.

  • Ich hatte mal ein paar Lautsprecher, die zu schlank und zu wenig Bass für den Hörraum lieferten. Jede Einstellung und jede Aktion die ein wenig mehr Bass brachte , konnte man hören.

    Da habe ich an der Omtec Antares Widerstände in 15 Ohm Schritten gelötet. zwischen 85 Ohm und 150 Ohm waren die Unterschiede sehr gut hörbarer (Dynavector XX2MK2 und Shelter 501MKII)

    Bei der Omtec hatte sich die Formel Innenwiderstand System mal 20 als optimal erwiesen. Wurde auch vom Hersteller so empfohlen....

    Wenn ich mich recht erinnere bin ich dann beim Dynavector DVxx2mk2 bei 85 Ohm gelandet.


    Probieren bis es passt und / oder gefällt ;)

  • Cool.... 8) ein Bild sagt mehr als 1000 Worte^^

    1:10 Übertrager z.B. mit 100 Ohm sind mMn sehr breitbandig nutzbar. Funktionieren von Benz LP (38 Ohm) bis Dynavector DVxx2mK2 (6 Ohm) sehr gut.

    Deshalb hat die EAR bei MC auch 470 Ohm...

  • Noch eine kleine Ergänzung: Jeder Tonabnehmer sieht immer über einen 1:10 Übertrager an eine mit 47 kOhm abgeschlossene MM-Phonovorstufe angeschlossen 470 Ohm.

    Und wie Horst richtig meint, ca. 500 Ohm sind meist ein sehr guter Kompromiss für eine Vielzahl von Tonabnehmern. Die Faustregel Impedanz des Tonabnehmers x10 gleich Abschlusswiderstand Phono-Vorstufe ist mMn als unterer Grenzwert zu sehen.

    Es ist klanglich meist vorteilhafter ein MC-System abschlussseitig an der längeren Leine zu lassen als es zu sehr zu bedämpfen.

    Ich hatte schon MC-Phonovorstufen an denen ein Denon DL-103 (40 Ohm) bei mir am besten mit 47 kOhm abgeschlossen klang.

    Am Ende hängt es natürlich von vielen Faktoren ab wie das klangliche Ergebnis in einem bestimmten Raum über eine Anlage wahrgenommen wird.

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

    The post was edited 2 times, last by Deep Groove ().

  • @Hans/Thomas,


    vielen Dank nochmals für die technischen Erklärungen. Das zeigt mir, dass mein Ohr nicht gegen irgendwelche technischen "Grundprinzipien" gehört hat, die zwingend den Klang verschlechtern, sondern dass höhere Werte, die von den Herstellerempfehlungen abweichen, sehr wohl ausprobiert werden sollten und dann auch passen können.


    Wobei selbst die potentiell seltsamste Einstellung in Ordnung gewesen wäre, denn letztlich muss es ja nur mir gefallen.

  • Hallo Martin,


    warum sollte das was durcheinander bringen? Bestätigt doch nur genau das, was Thomas oben geschrieben hat. :)

  • Das hat jedenfalls für alle die große Relevanz, die einen signifikanten Unterschied zwischen 470 und 510 Ohm hören können. 😉

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • bei der EAR würde ich erstmal den Netztrafo auslagern um für richtige Ruhe zu sorgen aber sie ist ja jetzt ohnehin verkauft.

    Ja, ist schon weg. Sie spielt jetzt wenige Meter vom Brandenburger Tor entfernt beim neuen Besitzer gut weiter. :)


    Ja, rührte (wahrscheinlich) die Tendenz zum Brummen genau von daher? Wobei es nur ohne Musik hörbar war.

  • Patricia Barber:

    "if this isn't Jazz,

    it will have to do,

    until the real thing

    comes along"


    So ist das auch mit HiFi (High End).;)


    Gruß an Alle und warten bis " real thing

    comes along"


    Horst




  • Ich habe den Clone der 834!

    Sorry Jungs, aber brummen?

    Was ist das??

    Bei einem Ringkern Trafo kann man einfach die Spule drehen, wenn es brummt. Oft hilft das. Sollte aber bekannt sein.

    Das das Netzteil minderwertig ist, kann ich also in keinster Weise bestätigen. Denn dadurch würde die musikalische Grobdynamik stark in Mitleid Schaft gezogen werden, was ja nun no h niemand hier geäußert hat.


    Ahoi


    JÜRGEN

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)