Störgeräusche

  • Für sowas gibt es doch Filter die man in den Sicherungskasten packt. Und den rest sollte ein brauchbares Netzteil in den Griff bekommen...


    Mike

    Diese Filter bringen nichts, wenn es sich um eine Stör-Einstrahlung über die Signal-Stufen handelt. Solche Filter bringen nur dann Erfolge, wenn es sich um eine Störung handelt, die sich über die Spannungsversorgungs-Äste ausbreitet. Ich gehe stark davon aus, das das Gehäuse vom RIAA-Teil wegen ungünstigem Masseverdrahtungs-Management wie eine Antenne wirkt. Hauptursache dafür ist eine zu hohe Induktivität zw. Gehäuseanschluss und der Platinen-Masse. Das führt öfters zu unerwünschtem KW-Empfang, wie unter

    EAR hört Radio Moskau

    beschrieben.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

    The post was edited 1 time, last by A.K. ().

  • Hallo,


    heute wurde die Qualität der gelieferten Energie gemessen. Die Messung dauerte rund eine halbe Stunde. Es wurden keine Störungen diagnostiziert. Die regelmäßigen Störgeräusche werden nicht durch Rundsteuersignale verursacht da diese nicht in dieser Regelmäßigkeit gesendet werden. Nach Meinung des Technikers befindet sich die Störung im 100Hz Bereich und hört so an als wenn intern etwas geschaltet wird. Das scheint etwas komplizierter zu werden.


    Gruß

    Thomas

  • In dem Fall sind Heizung & Boiler beliebte Quellen. Der (Tief-) Kühlschrank-Kompressor und Klimaanlagen folgen auf den Fuss…


    Babyfon über die Steckdose & Powerlan sind natürlich noch schlimmer


    Meine Anlage war in der alten Wohnung so aufgestellt dass der Phonopre an der Wand mit dem Kompressor des Kühlschranks der Nachbarwohnung (also weniger als 40cm Luftlinie mit Trockenbauwand dazwischen) stand. Funk BS-2 Kabel haben dann für Ruhe gesorgt. (Extrem niederohmig und sehr gut geschirmt).


    Mike

  • Ach ja: Entkalkungsanlage und andere Haus-Grosstechnik (Aufzüge, Treppenlifte, Solarwärme) insbesondere wenn es sich um älteres Gerät handelt.


    Debugging: Systematisch jede Sicherung an der nicht die Anlage hängt abklemmen. Oder: Kabeltrommel nehmen und Anlage an verschiedene Sicherungen mit anhängen, alle anderen Sicherungen abklemmen.


    Mike

  • Hallo,


    habe die Vorstufe zur Überprüfung zum Hersteller gesendet. Dort wurde sie über längere Zeit an einem Verstärker getestet. Alles ohne Befund. Nur ein leichtes Rauschen bei hoher Lautstärke.

    Was ja normal ist. Die Funk BS-2 liegen schon bereit.

    Bin gespannt wie das ausgeht.



    Debugging: Systematisch jede Sicherung an der nicht die Anlage hängt abklemmen. Oder: Kabeltrommel nehmen und Anlage an verschiedene Sicherungen mit anhängen, alle anderen Sicherungen abklemmen.

    ... habe ich auch ausprobiert. Werde ggf. noch mal einen anderen Verstärker testen.


    Thomas

  • Bei mir war es die Klinke-Cinch Verbindung vom Fernseher zum Verstärker. Diese hat massiv eingestreut und zwar auch, wenn ich den Fernseher stromlos machte und wirklich nur die Stereoanlage in Betrieb war. Mit einer optischen Verbindung war dann Ruhe

  • Ein ähnliches Problem hatte ich auch an meinem neuen MM Phonoverstärker, seltsame zyklisch wiederkehrende geräusche, die kamen nach langer suche von meinem Router.

    Könnte mir vorstellen das die auch vom Nachbarn kommen, die dinger senden ja recht weit.

    Vom Handy gibts ebenfalls hin und wieder geräusche falls zu nahe an meinen Röhren.



    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • Hallo,


    probleme mit der Nachbarschaft kann ich ausschließen. Das Funk BS-2 brachte auch keine Lösung. Es fügt sich aber klanglich perfekt ein. Eine optische Signalübertragung vom TV habe ich im Einsatz.

    Nutzt alles nichts .... weiter suchen.


    Gruß

    Thomas

  • Hallo Thomas,

    ich verfolge das hier schon seit 5 Tagen, und bin der gleichen Meinung wie Sebastian - seb - da ist was kaputt. Ich kenne solche Probleme zu Genüge, Ursachen gibt es zuhauf. Hier nur ein kleiner Auszug der in Frage kommenden Fehlerquellen:

    1 - kalte Lötstelle: ist fies, weil es mal funktioniert und dann wieder nicht. Ein Versand kann sowas durch Vibrationen oder ähnlichem wieder für kurze Zeit geradebiegen - oder auch erst hervorrufen, ganz so wie es gerade genehm ist.

    Hier hilft nur Platinen ausbauen, gründlich waschen (Waschbenzin oder Aceton) und alle Lötstellen unter der Lupe kontrollieren. Wenn was gefunden wir, dann sollte nachgelötet werden (nicht mit Bleifreiem Lot!). Die Lötstellen sollten alle vorbildlich aussehen, nur so ist deren Funktion auch 100%ig gewährleistet.


    2 - Haarriss an einem Bauteil: kommt gerne bei Widerständen vor, ist für das bloße Auge unsichtbar. Da hilft nur eins - Bauteil für Bauteil auslöten und testen, oder gleich austauschen. Weitere Kandidaten für solche Fehler sind die Spannungsregler. Messtechnisch scheinbar ok, im Einsatz eine Krücke. Alles schon erlebt.


    3 - Tonabnehmer: klar, es funktioniert an einem anderen Phonoeingang (so habe ich das verstanden), aber es gibt Grenzsituationen, wo es mal geht und dann wieder nicht. Anderen MM TA einbauen und schauen was passiert. Ich habe schon viele Pferde gesehen, weshalb ich nichts mehr ausschließe. Vielleicht wäre es schlau erst mal diesen Punkt zu klären bevor man ans Zerrupfen geht.


    Viel Glück


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo nochmal,

    mir fiel noch ein Problem ein, Thema Gleichspannung am Eingang. Kann man ganz leicht mit einem Multimeter prüfen.

    Gleichspannung am Eingang kann ganz unangenehme Folgen haben. Ist diese Gleichspannung statisch, dann macht sich das am MC-TA weniger durch Störungen bemerkbar (außer durch schlechteren Klang), weil durch die niedrige Impedanz des MC-Tonabnehmers die Spannung komplett zusammenbricht. Anders bei MM TA, wo bei einem Widerstand von 470 - 1.000 Ohm die Spannung schon was anrichten kann.


    Weiterhin viel Glück beim Suchen


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo,


    Punkt 3 von Mataj kann man doch ausschließen, da der Fehler auch mit Kurzschlußstecker statt MC auf tritt.


    Ich würde in dem Phonopre alle Bauteile nachlöten, die Halbleiter sind, und alle Bauteile die Wärme entwickeln.

    Das dauert vielleicht eine Stunde, und könnte mit Glück den Fehler beheben.


    Gruß Thies

    Dr Feickert Woodpecker II Jelco SA750LB Hana ML / C.E.C ST930_Jelco SA250 MC30 Super II / AudioLab 8000ppa / TD126III_SME3009-S2 Imp BronzeLager MC25 FL / SAC-Gamma / Audreal XA3200 MKII / Denon POA-4400A / ALR-Jordan Note7, meine OHREN ( :) )

    Sammlung

  • Stimmt - :)

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo,


    ich habe einen Kopfhörer direkt den Ausgängen der Phonoverstufe angeschlossen. Es scheint so das der linke Kanal stärker betroffen ist als der rechte.

    Auf der linken Platine ist ein Lötpunkt der mit 20 facher Vergrößerung unsauber aussieht. Zwei sind ein wenig matt.

    Einzelne Bauteile kann ich nicht auslöten. Dafür fehlt mir die Erfahrung und das Werkzeug.


    Eine frage zum Anschluß der Cinchbuchsen am Eingang der Platine. Ich habe den unsymetrischen also plus und null auf der Platine genommen. Es kommen vom Tonarm vier Leitungen das ist doch eigentlich symetrisch.

    Die Tonarmkabel haben keinen Schirm. Die Buchsen haben keine Verbindung zum Gehäuse.


    @ Matej: Schön von dir zu hören.


    Gruß

    Thomas

  • Hallo Thomas,

    und Thel sagt das die bei Ihm Einwandfrei läuft?

    Wäre interessant die Phono-Vorstufe mal an einer anderen Anlage zu hören, bei irgendeinem Bekannten. Mal dort ca. eine Woche stehen lassen. Wenn sich da nichts tut, dann würde ich das glauben.


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • ich habe einen Kopfhörer direkt den Ausgängen der Phonoverstufe angeschlossen

    …und die Störung ist weiterhin zu hören. War bei dem Test nichts weiter am Phono-Pre angeschlossen und die Eingänge mit Kurzschlussstecker versehen und der Kopfhörer passiv (also ohne Verstärker)? Wenn nein, hole bitte diesen Test nach.


    Sind die Störungen weiterhin vorhanden, wiederhole den Test in einer anderen Wohnung. Die sollte aber etwas entfernt liegen.


    So bekommst du raus, ob es Störungen speziell bei dir sind (z.B. auf dem Stromnetz oder auch eingestrahlt) oder ein Defekt des Phono-Pre vorliegt. Das sind ja die beiden einzigen Möglichkeiten, die übrig geblieben sind.



    Gruß


    Uwe

  • Hallo,


    zum Test war nur ein Kopfhörer ohne Verstärker und die Kurzschlussstecker am Eingang angeschlossen. Zusätzlich konnte ich in zwei Haushalten testen.

    Leider bleibt es bei den Störungen.


    Gruß

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    ich beiden Haushalten? Waren die weit weg, möglichst ein anderer Ort? Es nützt z.B. nichts, wenn Rundsteuersignale auf der Stromversorgung sind und du den Test in einer Wohnung in derselben Straße durchführst.



    Gruß


    Uwe