Empfehlung für EL34 Quartett gesucht

  • Hallo,

    genau das wäre auch mein Tip gewesen...

    Ich hatte auch mal TAD mit ein paar EL84STR (?!?die Hausmarke) gehabt, die waren auch sehr gut, allerdings würde ich erstmal bei BTB nach hören/ NOS...

    Viele Grüße Tobias.

    Dies ist alles nur mein Senf, ohne Anspruch auf universelle Richtigkeit...

  • Hallo,

    nach vielen Irrungen (Tung S, Sventlana Ersatz, auch original Svetlana) bin ich bei NOS Valvo aus klanglichen Gründen. Die halten stabil lange Zeit, werden auch unten am Fuß nicht heiß, die andern so, daß sie da verfärben. Nun gibt es von den Valvos auch verschiedene, ein bißchen research in eigener Sache muß dann sein. Die Preise gehen leider durch die Decke, habe schon überlegt ob ich auf EL84 umbastele, da gibt es reichlich und eigentlich klingen die durch die Bank noch besser, aber wer die Leistung der EL34 braucht und NOS will ...teuer geworden. Habe noch welche für 80 Bucks pro Stück eingefahren, vorbei...


    Grüße,

    Holger

  • Habe in den letzten Wochen verschiedene EL34 Quartette gekauft. Z.B. Telefunken (RFT) in der Bucht von Gruenkohl53 (Gerhard Gerhold,Theresienstr. 55, 85399, Hallbergmoos). Der will vielleicht auch noch Mullards (reissue/gebraucht) loswerden. Aufpassen und nicht kaufen, darf ich da empfehlen. BtB und TAD sind gute Adressen. NOS/NIB wird aber schwer. BTB hat nichts mehr da. Von TAD habe ich ein Quartett Svetlana winged =c= sowie diese hier erworben: [Blocked Image: https://www.tubeampdoctor.com/de/shop_Sonstige_Markenroehren_Endstufenroehren_Pentoden/images/artikel/NN261.jpg]

    Beide sehr zu empfehlen. Kaufpreis bei allen um die 200 Euro/Quartett. Nur die Telefunken entsprachen nicht dem, was man erwarten durfte. Das war abkochen. Ich würde nur noch beim Händler bestellen. Mein Rat, meine Erfahrung.

  • Wenn der Preis keine Rolle spielt und beste Qualität gewünscht mal bei Burkhardt Schwäbe anfragen, ein Röhrenkenner erster garde.

    Seine EL 34 Telefunken aus alter Mühlhausener Produktion laufen bei mir und laufen und laufen..:)

    Klanglich gute alternative: NOS Valvos.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • Hallo Volkmar,


    die Mülhausener EL34 sind Spitze, ich betreibe die auch in Gitarrenamps, aber es sind eben Mülhausener, die auch unter einigen anderen Labels und Markennamen verkauft wurden und keine genuinen Telefunken aus westdeutscher Telefunkenproduktion...


    Insofern fürchte ich, dass der Aufdruck „Telefunken“ hier möglicherweise bezahlt werden muss, baugleiche, aber weniger spektakulär gelabelte Röhren von derselben Produktionsstrasse sollten durchweg günstiger sein...


    Freundlich


    Michael

    „Doubt everything...“

  • Den Beiträgen von Volkmar und Michael ist nichts weiter zu ergänzen. Daher rate ich noch einmal dazu von Profis zu kaufen und nicht wie ich es gemacht habe - in der Bucht - bei zweifelhaften und für Leihen nicht zu überprüfenden Anbietern und Waren. Das die Telefunken aus RFT-Produktionen auch schon außergewöhnlich gut klingen, ist keine Frage. Zu den Doppel OO-Getter kann ich nichts beitragen, da ich sie nie gehört habe. Sind irre teuer und sollen den "echten" Telefunken-Sound haben.

  • Ich würde nur noch beim Händler bestellen. Mein Rat, meine Erfahrung.

    Sehr vernünftig, zumindest aber bei einem anbieter mit Erfahrung und Messgerätepark.


    Die Tschechischen Tesla gelten mit als die qutitativ besten Röhren, die hab ich mal unvorsichtigerweise bei nem privaten ebayer günstig bestellt.

    Eine EF82 Treiberröhre war nicht klar erkennbar defekt und belastete daraufhin meine Endstufe, also nicht sparen wegen vielleicht ein paar Euros...diese genannte Endstufe verdrängte übrigens sogar mal meine ultraneutrale geliebte Accuphase;)



    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • Mahlzeit,

    Die meisten Beiträge zeigen das kaum Wissen zum Thema Röhren

    und Röhrenverstärker vorhanden ist.

    Das in der "Bucht" kaufen ein Risiko ist müsste jedem klar sein, aber

    es geht auch genau umgekehrt. Als ebay Käufer habe ich schon beides

    erlebt, unterm Strich ist es für mich aber positiv gelaufen.

    Auch viele Händler bedienen sich in der Bucht, kaufen Einzelstücke und

    stellen sie zu Sätzen zusammen. Die richtigen Profis können die Röhren

    auch neu stempeln und dann wird es richtig teuer. Für den Laien ist es dennoch der bessere Weg, das Risiko ist gering (für beide Seiten)

    Das Grundproblem ist die Weigerung der meisten Röhrenfreunde sich

    etwas Grundwissen anzueignen.

    Man kauft einen teuren Verstärker möglichst mit "IMAGE" und glaubt

    lustiges Röhrentauschen gehört dazu.

    Kein Autofahrer ohne Fachwissen kommt auf die Idee, Steuerkette

    oder Zylinder zu tauschen. Aber hier ist das völlig NORMAL.

    Ein Röhrenverstärker ist ein hoch gefährliches Gerät !!!

    Ein Röhrentausch sollte nur vom Fachmann oder mit genügend

    Erfahrung vorgenommen werden.

    Wenn ein Verstärker nach 5 oder 10 Jahren neue Röhren benötigt,

    sollte man das Geld ausgeben für eine Komplett-Überprüfung.

    Bei Auto Bias sollten die Kathoden Kondensatoren überprüft oder

    sogar getauscht werden.

    Bei fester Gitter-Vorspannung sind Einstellungen und Messungen

    notwendig.

    Wem es nur ums "Röhren tauschen" geht, dem ist sowieso nicht

    zu helfen.


    heinrich

  • Hallo Heinrich,


    ich kann keinen Makel darin erkennen Freude daran zu haben Röhren zu tauschen um unterschiedlich Musik damit zu genießen. Nur die Geräte müssen es "hergeben", wenn man keine Ahnung oder Erfahrung mitbringt. Viele Geräte verfügen über Auto Bias oder eingebaute Messinstrumente mit Einstellmöglichleiten für Arbeitspunkte. Ist doch völlig legitim, da mal etwas ausprobieren zu wollen.


    Grüße


    André

  • Hallo Heinrich,


    mit dem was du schreibst kann ich dir nur recht geben , neue Röhre rein , und einschalten , das geht meist schief , und nach 5 - 10 jahren sollten nicht nur die Röhren gewechselt werden .


    eine teueren Verstärker kaufen und sparen bei allen anderen und auch noch selbst an der Schaltung herummurksen , dann zum Fachbetrieb bringen , weil man nicht mehr weiterkommt und sich über die Rechnung beschweren , so läuft das ganze oft ab


    Gruß


    Klaus

  • Hallo,

    Grundwissen ist relativ, dann müsste ja der Röhrenfreund mal schauen wie sich der Ruhestrom verhält, macht keiner ...

    viele Röhren , vor allem die nicht dauerhaft eingebrannten, fangen beim Ruhestrom an zu wandern,

    teils liegt es auch an der Verstärker Konstruktion,

    die Klangunterschiede kommen zu 99% aus unterschiedlichen Arbeitspunkten bzw unsymetrischen Ruheströmen, selbt bei autobias kann es zu unterschiedlichen Arbeitspunkten kommen,

    kann gut sein oder nicht, je nachdem wie unsymetrisch der Treiber arbeitet und dies wieder aufhebt.

    Die ganzen Röhrenfirmen leben von den fleissigen Röhrentauschern, ohne die wären die längst pleite, also hat das Ganze auch was Gutes.


    Jörg

  • Leute,


    lasst doch die Kirche im Dorf... Die Kritik ist mir zu pauschal, es ist doch nichts verwerfliches daran, darüber nachzudenken, wie man an ein gutes Quartett EL 34 kommt NOS oder neu oder gebraucht, aber eben durchgemessen und halbwegs gematcht...


    Der ambitionierte Röhrenhörer ist gut beraten, sich nach und nach einzulesen und mit der Materie zu beschäftigen, Bias-Einstellungen sind keine Hexerei und das Prüfen von Kondensatoren auch nicht, nachdem ich vor Wochen einem Kollegen neu bei TAD gekaufte "Platinum matched" Vor- und Endstufenröhren erst durchgemessen und dann unter Einstellung des korrekten Bias in seinen Gitarrenamp eingebaut habe, bin ich durchaus auch nachdenklich geworden: Das im Fachbetrieb gewartete Gerät hatte einen viel zu niedrig eingestellten Ruhestrom, was dann auch zum Kauf des neuen Röhrensatzes geführt hatte - die alten Röhren haben statisch und dynamisch durchaus exzellente Messwerte gezeigt... Kein Kommentar...


    Es gibt sicher solche und solche Fachbetriebe, aber die hier vielstimmig vorgetragene Kritik ist zu pauschal...


    Freundlich


    Michael

    „Doubt everything...“

  • Hallo Andre,

    Ich kann nicht beurteilen ob du Erfahrung mit Röhren hast oder nicht.

    Aber glaub mir, Röhrentauschen hat mehr Risiko als den meisten

    bewusst ist (auch mit Erfahrung).

    El34 sind Pressglas Röhren, brauchen eigentlich keinen Isolierstoff-Fuß

    Die Drähte aus dem Inneren werden mit den Stiften an der Spitze

    verlötet. Wenn sich dort eine zu große Menge Lötzinn befindet,

    werden die meisten Fassungen ausgeleiert und wenn sie auf einer

    Platine montiert sind wird die Verlötung stark beansprucht.

    Macht man das öfter, gibt es kalte Lötstellen oder Kontakt-Probleme,

    was dan folgt kannst du dir selber ausrechnen.

    Solche Verstärker werden dann oft in der "Bucht" verkauft,

    das solche Fehler auch neue Röhren killen können, will man oft nicht

    wahr haben und sucht die Schuld bei "Anderen"

    Auch bricht schon mal der Führungstift bei einer Oktal-Röhre

    hat auch machmal lustige Folgen.

    Kann man vielleicht den Eignungstest für Feuerwerker mit bestehen.

    Die Liste ist noch lang.

    Gruß

    Heinrich

  • Hallo Heinrich,


    ich kann dir da nur recht geben , schlechte Lötstellen oder def Potis zur Arbeitspunkteinstellung werden von den "Experten " meist dann erkannt,wenn die EL34 rote Backen haben, dann iss e

    Die Führungsster zu spät du kannst die jeweilige Röhre wegwerfen , welcher Laie verfügt schon über ein brauchbares Röhrenprüfgerät um Röhren richtig zu prüfen , ein W19 reicht dazu nicht , Den Eignungstest für Feuerwerker kannst du wirklich schnell bei der Sache machen.

    Die Führungsstifte brechen bei vielen Röhren sehr schnell ab , und es kommen noch viele andere Dinge, die hier den Rahmen sprengen würden dazu,

    Nach den Erfahrungen is es notwendig bei Geräten die schon einige tausend Betriebstunden hinter sich haben , nicht nur die Röhren zu wechseln, da gilt besonders für Geräte, bei denen die Gittervorspannung über den Spannungsabfall am Kathodenwiderstand erzeugt wird .


    Gruß


    Klaus