Zeigt her eure Röhrengeräte...

  • Danke Rainer!

    Rega p3-2016 SE, Benz Glider SL, Heed Quasar, Audio Research LS7, McCormack DNA125, Dynaudio Contour II, Sennheiser HD600, Isoda, hms, QED, Hannl


    Washburn Dreadnought


    Das Schöne an der Suche nach der Richtigen ist der Spaß mit den Falschen

  • In China gibt es die Verbotene Stadt. Hier im Forum bekanntlich den Verbotenen Röhrenphonovorverstärker aus deutscher Produktion.


    Reden darf man darüber nicht, aber vielleicht zensurfrei zeigen (obwohl sie auch äußerlich durchaus sexy ist).


    DSC04803.jpg

  • Der Beitrag wurde "Schanhait" und ins "Ewige Nivana" gestoßen!

    Darum der Sarkasmus


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Ich hab jetzt meinen klangoptimierten Yaqin MS-23B vollendet.

    Zum Abschluß gab es einen dreifach Wahlschalter für drei Eingänge.


    ms-23b 05.jpg

    Klanglich die beste Röhre für den MS-23B, 12AX7 electro harmonix.


    ms-23b 06.jpg

    Der Masseanschluß via Wagoklemmen.

    Intern alles symmetrisch, mit je extra geschirmten Plus- & Minusleitungen.

  • thelivingyears

    Obwohl ich nicht nur auf dieses Thema hier eigentlich keine Lust mehr verspüre:

    Dein Natalija-Modell heißt „Phono 2“, meines „MM/MC 2“.

    Gab es eine Änderung?


    Grüße aus Japan

    Klaus

    Linn LP 12 / Keel / Radikal / Trampolin 2 / Ekos SE/1 / Linn Krystal
    Copland Cta 305 / Uchida 2a3/300B (Western Electric) /

    Rike Audio Natalija MM/MC 2

    Celestion SL600Si / SL700SE
    Tandberg TD20 a / Naim CDX / Nakamichi CR4
    Beck RM1

    LAB12 Gordian

  • Moin aus Hamburg,


    da hier meistens Fertiggeräte gezeigt werden, möchte ich für ein wenig Abwechslung sorgen und was selbstgefrickeltes vorstellen.

    Seit Längerem schwebte mir eine neue Phono-Vorstufe im Kopf - dieses Mal - wegen der fast auschließlich von mir verwendeten MI/MM-Tonabnehmer, mit einstellbarer Eingangsimpedanz und Kapazität.

    Eine MC-Stufe ist auch vorhanden - da habe ich auf eine Schaltung zurück gegriffen, welche bei mir schon lange zur vollsten Zufriedenheit spielt - MC-HeadAmp von Marshall Leach Jr.


    Was die Phono-Stufe selbst angeht, habe ich ebenfalls Bewährtes genommen - die schon länger von mir eingesetzte und geschätzte "EMT139st b" mit einstellbaren Entzerrer-Kennlinien.


    Für eine angenehme Bedienung sollten alle Einstellmöglichkeiten auf der Frontplatte zugänglich sein.Das bedeutete aber, daß das Umschalten der Widerstände/Kapazitäten wegen der möglichst kurzen Wege mit Hilfe von Relais erfolgen musste. Auch der Abschirmung der kleinen Signalpegel sollte Rechnung getragen werden - wenn ich schon beim "Rumspinnen" war, sollte auch möglichst geringe parasitäre Kapazität der Kontakte eine Rolle spielen. Meine Wahl fiel auf die kleinen aber feinen Pickering-Reed-Relais 103G-1-A-5/1D. Auf die Schnelle: Kontakt-Kapazität 0,13pF, komplett elektrostatisch geschirmt und im Vaakum arbeitende Kontakte.


    Gehäusetechnisch bin ich unberechenbar...dieses Mal sollte ein schönes Vintage-Alu-Gehäuse von einem alten Bell-Messgerät für magnetische Felder (das passt sogar zur Anwendung) mit neuem Innenleben gefüllt werden. Gerade die Möglichkeit der Schrägen Aufstellung (auf einem Foto sichtbar) finde ich sehr cool. 8)


    Die Stromversorgung wird von einem alten Telefunken-Trafo übernommen - ein Genosse, der in Tonbändern eingesetzt wurde...

    Die DC-Röhrenheizung wird durch LT1964-Regler übernommen, mit 0,15V-Dropout-Spannung sehr gut bei dem geringen Spannungsüberhang des gewählten Trafos. Von der Heizspannung wird geichzeitig etwas für die Relais abgezweigt. :) Die Siebung der Anodenspannung erfolgt kanal-getrennt mit je 20 Stück 47µF in 5 Sieb-Ketten - da bleiben sehr wenige Nanovolt Restbrumm über - nichts ist hörbar, nur das Röhrenrauschen selbst aus nächster Nähe zu den Speakern.


    Umschalter-technisch fiel meine Wahl diesmal auf die guten alten BCD/Hex-Schalter - diese habe ich bisher noch nie bei einem HiFi-Gerät gesehen - sie lagen in der Schublade rum - also gebongt.


    Zur Bedienung:

    - es können 5 Werte für Eingangswiderstände gewählt werden - 50, 62,5, 75, 87,5 und 100kOhm

    - kapazitätstechnisch kann man von 25pF bis 400pF in 16 (hexadezimal von (0 bis F) 25pF-Schritten rumgespielt werden - das ist mehr als fein genug auch für die kritischsten MM-Beenutzer/Genießer 8)

    - Die Batterien des MC-PrePre werden erst bei der Wahl des MC-Eingangs zugeschaltetet - somit nur wenn nötig belastet


    Der erste Hörtest fiel sehr positiv aus, vor allem die Umschaltmöglichkeit für Eingangs-Kapazität ist sehr gut hörbar. Bilder dazu findet Ihr unter meinem Profil. :)


    Bis dann

    Björn