Zeigt her eure Röhrengeräte...

  • Den Aufbau auf mehrere Ebenen zu verteilen, hat durchaus seinen Sinn. So können die dicken Netztrafos in ordentlichem Abstand zur eigentlichen Verstärkerschaltung gehalten werden. Überhaupt lassen sich Wechselwirkungen der diversen Wickelteile weitestgehend vermeiden.


    Am Rande: Thomas Mayer ("vinylsavor") hat mehrere Verstärker oder Endstufen in Form zylindrischer oder quaderförmiger Säulengehäuse aufgebaut.


    (Obwohl technisch sinnhaft und durchdacht - meinen Geschmack trifft dieses Design nicht so sehr, genausowenig wie damals die 845er von N@gra und weitere verschiedener Nachahmer. Macht aber auch nichts ^^ )


    Gruß Klaus


    Nachtrag: der in #2297 gezeigte offene Aufbau im Rack sieht auf den ersten Blick schlimmer aus, als er tatsächlich ist. Jeder mit Röhrentechnik vertraute Mensch wird rasch am vor ihm stehenden Corpus delicti sehen, was Sache ist :P

  • Hallo Klaus,


    jetzt wirfst Du aber auch wirklich alles und jedes in einen Topf. :)


    Thomas Mayer hatte für seine frühen Prototypen in offener Bauweise einen eigenen unverkennbaren Stil mit den typischen gelochten Aluprofilen als Gerüst. Das sah vergleichsweise sehr ordentlich aus.


    Hat man von Dir schon mal einen Verstärker im Netz gesehen? Ich glaube ich hatte schon mal danach gefragt. So könnte man eine Vorstellung entwickeln, wie Dein Geschmack ist.

    LG, Jo

  • Sicher, Jo,

    das weiß ich, finde aber nicht, daß alles in einem Topf gelandet ist. Der gezeigte Aufbau ist ordentlicher, als der erste Blick suggeriert (s.o. Nachtrag).


    Von mir gab es einige Seiten zuvor ein Foto einer Vorstufe, die vor einigen Jahren entstanden war. Habe dann wieder sehr lange aussetzen müssen (Gesundheit usw. :rolleyes: ). Im Sommer sollten endlich meine 300B neu aufgebaut werden, da schlägt die nächste Katastrophe ein.

    Manchmal braucht´s Engelsgeduld... :wacko:


    Gruß Klaus


    -> Foto

  • Danke Klaus,


    Sorry, hatte vergessen, dass das Foto von Dir war. Alles gut!

    Design ist für mich immer ein spannendes Thema, im weitesten Sinne.


    Ich kenne natürlich solche wilden röhrisierten DIY-Aufbauten wie auf den Bild aus dem eigenen Erleben und hatte auch schon verschiedentlich eigene Fotos davon gezeigt. Mal auf dem Boden, mal auf dem Tisch usw. Ist für mich kein schöner Zustand!


    Hatte fast mein gesamtes Berufsleben in der Forschung und Entwicklung verbracht - querbeet in verschiedenen Disziplinen. Da habe ich immer darauf geachtet, dass meine Laboraufbauten 'schön' waren und aufgeräumt.


    Die 'aufrechte Form' der Nagra 845 Tower Amps ist zwar unkonventionell, aber ich empfinde sie trotzdem oder sogar gerade deswegen als gelungenen Entwurf.

    LG, Jo

  • Hallo,


    Design ? Design ist für mich nur eine Randerscheinung. Das Gerät muss erst mal gut klingen. In meiner alten Wohnung war darüber hinaus eine gewisse survival Fähigkeit von Vorteil.


    Auf dem Foto sieht man meine Röhrenendstufe die neben den Boxen das einzige Gerät war das das Hochwasser überstanden hat.hhh.jpg


    das Foto ist entstanden nachdem die Feuerwehr die Wohnung zum 2. Mal abgepumpt

    hat.



    gruss

    juergen


    ps : nicht ganz ernst nehmen den Beitrag :)

  • I'm Glad the image was enjoyed.


    It will probably be this time next year that this group meet up again as June is the Month of choice for the Man Caves to be emptied of the Winters Projects.

  • Netzteil der Vorstufe aus letztem Post (s. link dort z. deren Foto).


    Erläuterung:

    Sobald das Netzteil eingestöpselt ist, ist die Standbyschaltung (unten links mit 1,5 VA-Trafo) aktiv. Eine gelbe LED zeigt dies auf der Front an. 12V= wird über die Verbindungsleitung mit einem Schalter auf der Frontplatte der Vorstufe durchgeschaltet und legt via Relais den Haupttrafo an Netzspannung, dazu leuchten jeweils eine grüne LED am Netzteil und der Vorstufe zur Betriebskontrolle.

    Die Heizspannung, stabilisiert mittels Regler, steht praktisch sofort an, während die Siebkette für ein langsames Hochlaufen der Hochspannung sorgt.


    Innerhalb der Vorstufe sitzt eine Zeitschaltung, welche für gut 30 Sek. die Ausgänge stummschaltet (Ausgang via Relais auf Masse gelegt).

    Über einen Mute-Schalter kann im laufenden Betrieb jederzeit stummgeschaltet werden.


    Vorteil des Konzepts: das Netzteil kann mit reichlich Abstand zu den empfindlichen Teilen der Anlage und sogar "unzugänglich" platziert werden.


    Übrigens wurde das Netzteilgehäuse bewußt überdimensioniert, um die Option zu haben, später eine Gleichrichter-/Regelschaltung mit Röhren einbauen zu können.


    Gruß Klaus

  • Unterseite der Platine für HV und Heizung. Verbindungen hergestellt mittels verzinntem Cu-Draht.


    Lochraster ist zwar von der Optik her nicht mein Ding, aber man kann bei Prototypaufbauten sehr schön vorab die Teile positionieren und nachträgliche Änderungen vornehmen.

    Im vorliegenden Fall wurde später das Heizungspotential bzl. der +U(b) auf klassische Weise um 33V hochgelegt.

    Bei einer geätzten Platine fummelig, hier Sache weniger Minuten und nicht als Modifikation wahrnehmbar.

  • :) !!! - ENDLICH - !!! :)


    Nachdem ich erst mein Glück mit ner KT88 SE Endstufe versucht hatte,

    und das ja zwar auch schon recht schön war, mir aber nicht so den Überflieger

    der Begeisterung brachte, habe ich nun auf das gesetzt, was ich als

    - mächtig - gewaltig - kompromisslos ansehe ...


    OTL +Blitz.jpg

    Ein Paar OTL's mit 6C33C - Seit Sonntag stehen sie endlich bei mir :)


    Ein freundlicher Herr aus dem Norden hat sie für mich gebaut.


    Ihren Klang kann ich nur als phänomenal beschreiben.

    Seidig schnell - tief detailliert - Luftig offen und dabei voller Wärme ...

    so ungefähr muss sich Autofahren in nem RollsRoyce anfühlen.


    Die LowBudget Holzrahmen werde ich bei Gelegenheit noch durch eine schönere Umhausung ersetzen, dies tritt aber erstmal in den Hintergrund.

    Ist grad gar nicht wichtig.


    ! Für die genauen Hingucker unter Euch:

    Ja, die Mitteneinstellung ist rechts grad aus dem Ruder gelaufen.

    Das geschieht beim 'anheizen' mal so, mal so.

    Die Anzeigen reagieren hoch empfindlich.


    Nach rund 10 min. stehen Mitte und Ruhestrom wie ne Eins.

    die Röhren waren rund 15 std. 'eingespielt'.



    Beste Grüße

    aus Berlin


    Andreas

    - Ästhet - Familienvater - KomfortFreak - Philosoph - Purist - Pragmatiker - Berliner -