Ewiggestrige ![]()
Einen frei verdrahteten Streamer, DAC, oder ähnliches modernes Audio-Gerät kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. ![]()
Ewiggestrige ![]()
Einen frei verdrahteten Streamer, DAC, oder ähnliches modernes Audio-Gerät kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. ![]()
... auch modere Röhrenverstärker enthalten heute oft hoch integrierte Elektronik für Komfortfunktionen wie Fernbedienung, Quellenumschalter, Anzeigen, usw.
Dann sind die Röhren-Hifi Produkte, welche so in den letzten 80 Jahren auf dem Markt gekommen sind, zum größten Teil qualitativ niedrig anzusetzen weil, fortschrittlich, Platinen für den Aufbau verwendet wurden?
Mit deiner Meinung blendest Du, so empfinde ich das, jeden technischen Fortschritt aus, der zu den heutzutage vielfältigen Geräten geführt hat.
Natürlich hat es in den letzten 80 Jahren sicherlich auch Fortschritte bei Röhren Hifi Produkten gegeben aber bei Röhrenendverstärkern durchgängig also komplett mit Platinen zu arbeiten halte ich jedenfalls nicht wirklich für Fortschritt. Das Foto oben ( #4.532 ) von Sansui SR929 beweist ja wohl eindeutig wie gut das ist wegen der Wärmeentwicklung.
Also bei meinen Endstufen mit den 6C33 Röhren, die immerhin 6,3 A Heizstrom benötigen, möchte ich diese Röhren jedenfalls nicht auf Platinen montiert haben wollen sodaß dieser Strom über die Leiterbahnen der Platinen fließen muß. Da ist hard wiring wie das auf Englisch heißt mit Sicherheit der technisch bessere Weg.
Gruß
Günter
Die Frage ist doch, wie man das Ganze so aufbaut und berechnet, dass möglichst das Gerät lange funktioniert.
Bei sauteuren Geräten, muss man das eigentlich erwarten können.
Oder haben wir uns inzwischen daran gewöhnt, eine Menge Geld (zu viel?) für fette Alugehäuse zu berappen, in denen dann eine Bauteilqualität steckt, die teilweise von sauber gefertigten "Consumer Geräten" übertroffen wird?
Gruß Peter
Die Frage ist doch, wie man das Ganze so aufbaut und berechnet, dass möglichst das Gerät lange funktioniert.
Bei sauteuren Geräten, muss man das eigentlich erwarten können.
Oder haben wir uns inzwischen daran gewöhnt, eine Menge Geld (zu viel?) für fette Alugehäuse zu berappen, in denen dann eine Bauteilqualität steckt, die teilweise von sauber gefertigten "Consumer Geräten" übertroffen wird?
Gruß Peter
Nach meinem Eindruck haben traditionelle Großserien-Hersteller wie bspw. Yamaha heute die Nase vorn. Sie verstehen etwas von Industrie-Elektronik.
Geht mir genauso: Wenn ich meinen 450€ Marantz-Verstärker von innen betrachte, kann ich mit dem Kaufpreis überein stimmen. Abgesehen vom Klang, der mich vollkommen zufrieden stellt.
Allein die Materialkosten (wenn man sie denn alle einzeln kaufen würde), dürften höher liegen.
Bei manch einem sog. High End Gerät, beschleicht mich bei der Bauteilanzahl/qualität manchmal das Gefühl der Verarschung.
Gruß Peter
Bei manch einem sog. High End Gerät, beschleicht mich bei der Bauteilanzahl/qualität manchmal das Gefühl der Verarschung.
Diese Bauteile wurden aber von Goldohren in langwierigen Vergleichen als optimale Bestückung ermittelt. Das kann man mit schnödem Geld kaum aufwiegen.
Nur Spaß...
Dennoch muß ich noch einmal diese Erfahrung berichten: vor vielen Jahren wurde ein Röhrenverstärker in der Werkstatt angeliefert, in der ich damals als Teilzeit-Lötknecht geschafft habe.
Eine kurze Hörprobe zeigte, die Kiste klingt recht harsch, von “Röhrencharme“ keine Spur.
Man entschied dann, einige Koppel-Cs auszutauschen - die roten Klötzchen (MKS oder MKP) gegen Jensen Paper/Oil. Diese Arbeit habe ich eher unwillig durchgeführt, weil überaus skeptisch, daß diese Maßnahme auch nur entfernt zielführend sei.
Das Endresultat hat mich dann eines besseren belehrt - der drahtige Klang war einer angenehm natürlichen Reproduktion gewichen.
Solche Erfahrungen (gerade wenn unerwartet) sind doch ganz interessant und bewahren einen davor, vorschnell die Vielfalt von Optionen einzuschränken.
Gruß Klaus
Dann sind die Röhren-Hifi Produkte, welche so in den letzten 80 Jahren auf dem Markt gekommen sind, zum größten Teil qualitativ niedrig anzusetzen weil, fortschrittlich, Platinen für den Aufbau verwendet wurden?
Mit deiner Meinung blendest Du, so empfinde ich das, jeden technischen Fortschritt aus, der zu den heutzutage vielfältigen Geräten geführt hat.
Technischer Fortschritt ist eine gute Sache, z. B. im Netzteil. Da hätten viele Konstrukteure damals bessere Lösungen gefunden, wenn es die Bauteile von heute gegeben hätte. Auch hat es viele Verbesserungen gegeben in technischer Hinsicht, was die Röhrenschaltungen angeht.
Platinen, sofern sie nicht auf Grund der Anzahl der Bauteile unumgänglich sind, sollte man sich möglichst sparen. Sie klingen einfach schlechter im direkten Vergleich.
Wenn man zwei simple Röhrenverstärker aufbaut, einmal mit Platine, dann mit sorgfältiger Handverdrahtung, klingen beide unterschiedlich. Und das Platinen Gerät ist nicht im Vorteil.
Ewiggestrige
Einen frei verdrahteten Streamer, DAC, oder ähnliches modernes Audio-Gerät kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Freiverdrahtet.
Freiverdrahtet.
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Ja, das hat was, steht für sich, ist ein Vintage-Klassiker und klingt ja auch gut mit passenden Leistungsverstärkern und Lautsprechern. Man kann sowas ja in Ehren halten. Ich kenne nicht wenige Shindo setups aus dem eigenen Erleben.
Die Zeit ist indes darüber hinweggegangen und auch Meister Shindo lebt schon lange nicht mehr. Ich finde es gut, dass heute andere Hersteller das Thema Röhrenverstärker weiter pflegen. Hier im Faden sieht man ja immer mal schöne Beispiele.
Nicht alle Shindo Sachen, die ich gesehen habe, waren nach meinem Dafürhalten vorbildlich sauber aufgebaut. Es gibt solche und solche.
Ja, das hat was, steht für sich, ist ein Vintage-Klassiker und klingt ja auch gut mit passenden Leistungsverstärkern und Lautsprechern.
Die Zeit ist indes darüber hinweggegangen und auch Meister Shindo lebt schon lange nicht mehr. Ich finde es gut, dass heute andere Hersteller das Thema Röhrenverstärker weiter pflegen. Hier im Faden sieht man ja immer mal schöne Beispiele.
Es handelt sich um ein Gerät aus der aktuellen Produktion, weder Vintage noch Klassiker.
Es handelt sich um ein Gerät aus der aktuellen Produktion, weder Vintage noch Klassiker.
Okay, ich wusste gar nicht, dass die heute noch solche Geräte im alten Stil bauen. Kann man die in Deutschland regulär kaufen? Zumindest zeitweise war das wegen EU-Richtlinien nicht möglich. Ich bin da nicht so auf dem Laufenden, weil mich Shindo nicht wirklich interessiert,
Gibt es ein Bild vom Innenleben, so dass man die Handverdrahtung bewundern kann?
In D. wg. ROHS nicht frei verkäuflich.
Die Handverdrahtung hat sich nicht verändert.
In D. wg. ROHS nicht frei verkäuflich.
Die Handverdrahtung hat sich nicht verändert.
Ok, danke, dann ist das wohl immer noch so. Ich erinnerte mich dunkel, dass Shindo-Geräte bei uns nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden durften.
Hier die "offizielle" Erklärung, warum SHINDO-Geräte nicht mehr nach D importiert werden dürfen.
Gruß Joachim
Anstelle eines schlecht lesbaren Bildes ein einziger Satz: Die Shindo Geräte sind nicht RoHs konform.
Gruss
Franz
Gut, dass in diesem Forum nicht jeder, der einen Beitrag für überflüssig hält, meint auf diesen reagieren zu müssen …
Gruß Joachim
Gut, dass in diesem Forum nicht jeder, der einen Beitrag für überflüssig hält, meint auf diesen reagieren zu müssen
Nun, vielleicht nicht überflüssig aber ein Link wäre besser gewesen weil dann deutlich besser lesbar.
Heute die passende Vorstufe zu den Brocksieper Monos bekommen
Gerade frage ich mich braucht es Accuphase 😇
Ich bin gerade sehr angetan
Mein dank geht an Benno Salgert
Danke 🙏
Minova 300B mit Linlai 300B-N (globe shape) und Linlai 6SN7 elite