"Ampearl Re-2030" MM - Phonoverstärker mit Röhren und LCR-RIAA - der nächste Dampfhammer von der Krim?

  • Hallo,

    Ich probiere den O-Ton zu treffen: Dadurch, dass die Ampearl keine Gegenkopplung besitzt, müssen sämtliche Bauteil im Signalweg eingemessen und somit auf Kanalgleichheit ausgesucht werden. Das geht soweit, dass man selbst die Röhren einmessen muss.

    Der Wert der Ausgangskondensatoren ist unkritisch. Ob da jetzt 4,7µF oder 4,5µF oder 5µF sind, spielt für den Frequenzgang kaum eine Rolle.


    Was die anderren Bauteile betrifft, die sollten schon realtiv gleich sein. Dazu gehören eigentlich auch die Röhren. Die messe ich selbst nicht aus. Ich stecke sie rein und wenn der Frequenzgang gleich ist, ist es für mich gut. In 90 % der Fälle paßt es.


    Laustärkeunterscheide gleiche ich mit einem Poti im Ausgang aus. Und ja, ich habe mehrere im Signalweg. Und?


    Viele Grüße
    Martin

  • photo_2022-10-27_12-34-07.jpg

    photo_2022-10-27_12-35-02.jpg

    Innenleben meiner RE2030LCR nach der aktuellen Modifikation

    Wobei der Austausch des Ausgangskondensators eigentlich nur die halbe Miete ist. Genauso entscheidend, oder vielleicht noch kritischer, sind die Folien in der Entzerrung. Hier ist m.M. nach noch ordentlich Tuningpotenzial vorhanden.

    Auch sollte vermieden werden die Kondensatoren mit langen "Freileitungen" anzuschließen, die dadurch entstehenden Induktivitäten können im Zusammenspiel mit den Bypässen schöne Schwingkreise erzeugen.


    Gruß Jan

  • gibt es da eine Vorgehensweise, die man als Laie mal angehen kann?

    Die einfachste Methode ist, eine Monoplatte zu hören um zu realisieren ob der Klang auch aus der Mitte kommt. Wenn nicht, dann mal Kanäle vertauschen (Kabel mal zuerst). Müsste so reproduzierbar sein. Oder Röhren vertauschen. Ich hab eine Menge Russenröhren gekauft, im Falle des Falles stecke ich die eine nach der Anderen. Wenn man keinen Röhrentester hat, ist das die einzige Methode. Oder halt gematchte Röhren kaufen. Die sollten aber nicht nur punkto Mu gleich sein, sondern auch bezüglich Steilheit (Transkonduktanz)

  • EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • du musst auch erklären das da 2 Zeiger sind :)

    Sieht man das nicht ?

    MfG , A .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Also mit Testplatte und 1kHz Ton. Das sollte sich bei brauchbaren Millivoltmetern ausgehen.

    Mit Adapter am Cinch Ausgang des jeweiligen Kanals, nehme ich an?

    Na erstmal wird die Phonostufe mit Tongenerator gemessen , ob sie gleich verstärkt . Das mit der Testplatte kommt dann als nächstes ......

    MfG , A .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Ob nun Testplatte, Tongenerator, Millivoltmeter (TrueRMS) der finanzielle Aufwand dafür sind mehrere Hunderter.

    Um das Geld kriegt man schon eine Menge gematchte EC86 oder EF180 bzw deren russische Pendants. Die haben für jemanden der die Messgeräte sonst nicht braucht aber einen erheblichen Mehrwert..😜