Justage am 10"-Tonarm Mofi StudioDeck

  • Hallo zusammen,


    bin gerade reichlich verwirrt: Mein MoFi StudioDeck verfügt über einen 10-Zoll-Tonarm, der lt. Spezifikationen einen Überhang von 18 mm hat. Nach Messung mit der Schön-Schablone stimmt das auch ungefähr mit der Werksjustage überein.


    NUR: Wenn ich dieses Diagramm

    überhang.png


    (entnommen aus der Anleitung zur Schön-Schablone) richtig deute, sollte der Überhang doch deutlich kleiner sein (bei 250 mm eff. Tonarmlänge ca. 15 mm). UND: Nur so bekomme ich auch eine 2-Punkt-Justage mit der Schön-Schablone hin! Wenn ich den TA in den Langlöchern der Headshell an die innere Grenze verschiebe, liegt der Überhang bei ca. 15-16 mm, dann passt auch die 2-Punkt-Justage. Was ist denn hier richtig? Brauche ich eine spezielle Schablone für meinen 10-Zöller? Angeblich soll die Schön-Schablone doch für alle Arme geeignet sein.


    Des weiteren hat mich die recht hohe Einstellung des VTA gewundert. Mit Geodreieck ist ein eindeutiges Gefälle Richtung Platte/TA zu erkennen, obwohl ich noch eine sehr dünne Matte (Magic Mat) verwende, die nicht Serie ist. Kann es evtl. sinnvoll sein, von der waagerechten Ausrichtung abzuweichen?


    Ich habe nachjustiert, weil ich v.a. zur Plattenmitte hin leichte Verzerrungen gehört habe, zudem waren (und sind immer noch) die S-Laute recht scharf, insbesondere im inneren Bereich der Platte. Habe die AAA-Testplatte, dort werden die S-Laute natürlich auf die Spitze getrieben.


    Würde das System gerne perfekt justieren und wäre für Tipps dankbar!

    Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.


    Steckbrief

  • Die "Schön" Schablone verwendet eine andere Geometrie als die Werkseinstellung deines Tonarms! Folglich ist auch der Überhang ein anderer, weil die Schön einen anderen Kreisbogen beschreibt! Wenn du dein System mit 18mm Überhang justierst, solltest du auch die "Nulldurchgänge" exakt kennen und dich nach diesen Maßen richten.

    ansonsten bringst du zwei unterschiedliche Geometrien durcheinander!

    Also entweder Werksangabe ( Überhang und Nulldurchgänge) oder Einstellungen von der Schön Schablone

    Ich persönlich würde primär die Werkseinstellung vorziehen, da du ja schon Verzerrungen festgestellt hast.

    Zum VTA

    I'm technischen Beiblatt deines Systems ist hinterlegt, welchen Winkel der Nadelträger zur Platte hat!

    Ich empfehle dir auf einem Notizzettel einen Anriss mit der genannten Neigung zu machen, dieses an der linken Seite des Systems zu stellen und von rechts mit einer Lupe die Parallele von Anriss und Nadelträger zu kontrollieren.

    Die Neigung ist in den meisten Fällen 20 oder 23 Grad,wenn die Nadel die Platte berührt.


    Ahoi


    JÜRGEN

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Hallo Maranz-Fan,


    Die Schön-Schablone hat die Justagepunkte so gesetzt das ein Toleranzoptimierte Justage erfolgt (rote Linie).

    Den VTA kannst die nach Gehör einstellen. Stelle den Arm zuerst in die waagerechte Position und beurteile dann die Auflösung im TT und HT Bereich. Sollte es etwas unsauber im TT und zurückhaltend im HT klingen montiere den Tonarm schrittweise ca. 2mm höher (ca. 0,5°).

    Wenn Du die Justage an den Nulldurchgängen Anhand der Gehäusekannten justiert hast, solltest Du überprüfen ob der Nadelträger bei abgesenktem System ohne AK im korrekten Winkel steht. Ist das nicht der Fall, dann nach Ausrichtung des Nadelträgers justieren. Hierzu zieht man eine Linie im rechten Winkel durch die Justagepunkte und justiert so das der Nadelträger sich von vorne betrachtet mit der Linie deckt.

    Unbenannt.png


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

    Dr. Fuss Steuerung

    Kabelkonfektion diy

  • Hallo Jürgen und Dieter,


    erstmal vielen Dank für Eure Erklärungen!


    Weil des vielleicht etwas missverständlich war: Die (leichten) Verzerrungen habe ich bei der von mir zunächst nicht geänderten Werksjustage festgestellt. Daher habe ich mich überhaupt erst an das Thema heran gewagt, weil ich dachte, das müsse doch besser gehen. Und in der Tat: Ich meine, dass sich tatsächlich eine Verbesserung eingestellt hat, nachdem ich nach der Schön-Schablone justiert habe. Zumindest höre ich keine Verzerrungen mehr, allerdings noch deutlich unschöne S-Laute, insbesondere auf der Testschallplatte im inneren Bereich, aber auch hin und wieder mit in dieser Beziehung kritischen normalen Platten.


    Was mich bei dem Prozedere gewundert hat: Ich musste die Parameter deutlich verändern, damit es passte. Dann fiel mir in den Specs zum Tonarm auf, dass dort eben die 18 mm Überhang angegeben sind, meiner ist jetzt auf ~ 16 mm justiert (und es klingt trotzdem). Wie finde ich denn die Nulldurchgänge für 18 mm heraus? Wie bekomme oder mache ich mir eine Schablone, mit der ich nach Herstellerangabe 18 mm justieren kann? (Wär mir auch lieber, die werden sich ja irgendwas dabei gedacht haben.)


    Zum VTA: Das „Beiblatt“ meines Systems gibt leider nicht viel her. Das hier sind tatsächlich alle technischen Daten, die sich dazu finden lassen: StudioTracker. Insgesamt ist MoFi eher zurückhaltend mit technischen Daten, bis heute habe ich noch keine verlässliche Angabe zur eff. Tonarmmasse gefunden (die angegebenen 35 g kann ich nicht glauben, siehe hier). Für den VTA bleibt wahrscheinlich wirklich nur ausprobieren und hören.


    Gut möglich, dass das System die S-Laute einfach nicht besser abtasten kann, ist eine „einfache“ elliptische Nadel. Wäre auch durchaus bereit, in ein besseres System zu investieren, ein MC wie das AT 33 würde mich sowieso mal reizen (passt das wohl zum Arm?). Allerdings wäre ich vorher gerne etwas sicherer, was die Justage angeht! Ich werde wohl auch meinen Händler nochmal besuchen.

    Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.


    Steckbrief

  • Moin! ?????


    Gehe bei den genannten Systemen von einer 20 Grad Position des VTA aus!

    Wie gesagt !

    An einem kleinen Notizzettel einen Anriss von der Kante mit 20 Grad herstellen und dann mit der Lupe die Paralellität zum Nadelträger genau einjustieren !

    Auch würde ich niemals auf die Idee kommen,nach irgendwelchen Gehäusekanten das System zu justieren!!! (((IMMER NACH NADELTRÄGER))) !!

    Der Grund ist folgender:

    Wenn die Nadel nur zwei Grad im System schief steht, dann ist auch die Justage um zwei Grad falsch!!


    Somit habe ich schon eine Fehlerquelle ausgeschaltet.

    Meine weitere Frage ist, welcher Tonarm ist es denn genau, dann kann ich mal nachschauen, ob dieser sich in meiner Liste befindet!!, dort sind die "Nullies" vermerkt!


    Dann einfach auf ein Blatt, am besten Millimeter-Papier eine Linie aufzeichnen.

    In der linken Seite ein Kreuz einzeichnen, und dieses über den Dorn des Plattenspielers stecken.

    Des weiteren im Abstand der "Nullies" rechte Winkel aufreißen und die Maße genauestens einhalten. Nach diesen Anrissen den Catilever (Nadelträger) genau ausrichten!!


    Viel Erfolg


    Ahoi


    Jürgen

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    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Meine weitere Frage ist, welcher Tonarm ist es denn genau, dann kann ich mal nachschauen, ob dieser sich in meiner Liste befindet!!, dort sind die "Nullies" vermerkt!

    Hm, könnte schwierig werden, zumindest wenn es eine Eigenkonstruktion von MoFi ist. Es ist halt dieser Tonarm: MoFi StudioDeck. Mehr Infos als dort zu lesen, finde ich auch nicht dazu. In der BDA stehen auch keine weiteren technischen Daten. Die 35g eff. Maße sind wohl auch eher gelogen (wahrscheinlich Einheitenfehler —> könnten 17,5g sein).

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    Steckbrief

  • Ich habe nachjustiert, weil ich v.a. zur Plattenmitte hin leichte Verzerrungen gehört habe, zudem waren (und sind immer noch) die S-Laute recht scharf, insbesondere im inneren Bereich der Platte. Habe die AAA-Testplatte, dort werden die S-Laute natürlich auf die Spitze getrieben.

    Hallo und Moin,


    beachte bitte, daß das MoFi Studiotracker letztlich ein Audio Technica AT-VM95E mit Alugehäuse ist.

    Wie das originale AT-95E dürfte das System recht empfindlich gegenüber ungeeignetem kapazitiven Abschluß sein. Das äußerst sich dann in überlauten und scharfen S-Lauten.


    Verzerrungen können von falsch eingestelltem VTA herrühren, der Überhang ist da eher nebensächlich. Zwei oder drei Milimeter Differenz hört kein Mensch.

    Für optimale Ergebnisse müßte man für jede LP den Überhang eigentlich neu einstellen, jede Überhangeinstellung ist letztlich nur ein Kompromiss.


    Mit welchem Verstärker oder Vorverstärker betreibst Du den MoFi.? Bei zu hoher Abschlusskapazität entsteht eine deutlich hörbare Präsenzbetonung mit eben dieser unangenehmen Betohnung von Zischlauten.


    Grüße, Brent

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Ich habe die StudioPhono-Stufe mit 100pF, das passt schon mit der Kapazität. Ich bin mit dem Sound ansonsten auch sehr zufrieden: schön dynamisch mit kräftigem, sauberen Bass, die Höhen detailliert, aber nicht „über-präsent“ - nur eben die S-Laute... Scheinbar ist das aber ein weit verbreitetes Problem mit den einfacheren Systemen. Das StudioTracker wird übrigens Solo für 350€ verkauft - ist das wirklich ein einfaches AT-VM95E? Das Gehäuse ist übrigens noch nicht mal Alu, sondern ein Polymer.


    Kennt zufällig jemand den Tonarm? Oder ist das echt eine Eigenentwicklung von MoFi? Wie bekomme ich die korrekten Nulldurchgänge (ab Werk) heraus?

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    Steckbrief

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  • Wie bekomme ich die korrekten Nulldurchgänge (ab Werk) heraus?

    ...sag mir mal den Abstand zwischen Tellerlager und Tonarmlager "Montageabstand" (messen!) oder die eff. Tonarmlänge - dann rechne ich dir das aus oder zeige dir auch auf Wunsch, wie du das selbst auf Vinylengine kannst.


    In der Tat kann ein tendenziell größerer Überhang manchmal etwas zu scharfe Sibilanten etwas mildern.


    Wir können auch gerne mal telefonieren - schick mir bei Bedarf deine Nummer....

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Hallo defektzero,


    vielen Dank für das Angebot, worauf ich gerne zurückkomme (insbesondere die Hilfe zur Selbsthilfe ;)). Bin heute und morgen noch auf einem Seminar, werde also frühestens Mi Abend zum Messen komme und melde mich dann noch einmal.


    Gruß Dirk

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    Steckbrief

  • Was mir noch unter den Hut kommt ist eine etwas teuere Idee!!

    Für das AT 95 gibt es bessere Nadeleinschübe mit Shibata Diamant! Die liegen zwar bei roundabout 200 Teuro´s sind aber die Sache wirklich wert!

    Damit verschwinden die unsäglichen Sibilanten!!!! Ich fahre selbst eines mit diesem Nadeltyp und das macht hölle Spaß.

    Mach dir mal nen Kopp drum!!


    Ahoi


    Jürgen

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    Hallo, das ist sie auch. Unabhängig von der Tonarmlänge.


    Für Einstellung auf vom Hersteller vorgesehene Original-Geometrie bäuchtest du aber die entspechende Lehre oder eine spezielle Zweipunktschablone. Hierfür fehlen die exakten Tonarmdaten.

    10 Zoll ist nur ungefähr. Ergibt Nullpukte ungefähr 69/128. Das sieht nicht aus nach einer guten Original-Geometrie. Mit Schön dürftest du deutlich besser fahren. Im Inenbereich sollte es damit weniger Verzerrungen geben.

    Unterschiede dagegen im Mittelbereich wäfen nur eingebildet.

    Gruß

    Jürgen

  • Hallo Maranz-Fan,


    schließe Dein System an dem Phonopre doch mal mit 8.500 Ohm ab. Eventl. bringt das eine positive Veränderung.


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

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  • Dieter : Das kann ich natürlich mal einfach testen, kost ja nix. ;) Obwohl es lt. Specs mit 47k abgeschlossen gehört. Abgesehen von den Sibilanten klingt es durchaus gut, auch im HT-Bereich.


    @Jürgen1: Ich hab's ja im Moment nach Schön justiert, und es klingt auch gut (verzerrungsfrei). Ich bin nur irritiert, dass der vom Hersteller angegebene Überhang von 18mm damit überhaupt nicht mehr eingehalten wird, und ich mit den TA-Schräubchen schon "am Anschlag" in den Langlöchern der Headshell bin. Daher meine Frage nach der "Original"/Hersteller-Justage.


    @Jürgen (turnaround0205) : Wenn es mit den Sibilanten tatsächlich ein Auflösungsproblem des Systems ist, spiele ich ja durchaus mit dem Gedanken in was Besseres zu investieren. Möchte nur vorher(!) gerne eine möglichst perfekte Justage hinbekommen. Einerseits um zu wissen, was das alte maximal leistet, andererseits auch um später das neue System (oder nur die neue Nadel) ebenfalls gut justieren zu können.


    Ich denke zuerst werde ich bei nächster Gelegenheit noch mal den Montageabstand messen und dem Vorschlag von defektzero folgend mal bei Vinylengine die Nulldurchgänge berechnen, um damit eine Schablone ungefähr nach Herstellerspecs zu erstellen. Dann werd ich mal danach justieren und mit dem jetzigen Ergebnis nach Schön vergleichen. Und ja, auch das mit dem Notizzettel für den VTA werd ich noch mal checken. Der Arm ist jetzt zwar 100%ig in Waage, allerdings sieht es mit bloßem Auge so aus, als ob das System nun leicht "hecklastig" ist.


    Dank an alle für die rege Beteiligung hier - tolle Sache! :thumbup: War inzwischen auch noch mal bei meinem Händler, das war weit weniger hilfreich als hier. Immerhin will er noch mal beim Hersteller nachfragen wegen genauerer Specs und den ominösen 35g eff. Tonarmmasse.

    Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.


    Steckbrief

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  • Noch mal in die Runde gefragt: Gibt es tatsächlich irgendwo eine Beleg dafür, dass es sich bei dem StudioTracker (ca. 350€) um ein AT95 (ca. 50€) nur im anderen Gehäuse handelt?? Den Aufpreis fänd ich dann schon happig. =O

    Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.


    Steckbrief

  • Ich denke zuerst werde ich bei nächster Gelegenheit noch mal den Montageabstand messen und dem Vorschlag von defektzero folgend mal bei Vinylengine die Nulldurchgänge berechnen, um damit eine Schablone ungefähr nach Herstellerspecs zu erstellen.

    Wird dir nicht viel bringen.

    Meine grobe Berechnung mit Tonrmlänge 10 X 25,4 mm zeigt schon dass die Original-Geometrie mit Sicherheit nicht besser ist als die nach Schön.

    Schlechte Geometrie führt sowieso nicht zu zischelnden Sibilanten, sondern zu Verzerrungen bei lauten und hochfrequenten Tonsignalen. Und das allermeist nur im Innenbereich der Platte.

    Gruß

    Jürgen

  • Wird dir nicht viel bringen.

    Ich hatte mal vor Jahren ein solches Problem wie hier und unterhielt mich darüber mit einem älteren HiFi-Freund und der meinte, ich könne ja mal probieren eine Geometrie mit etwas mehr Überhang zu wählen.

    Das habe ich seiner Zeit gemacht und es brachte Linderung! In der Folgezeit mußte ich dann bei anderen ähnlich gelagerten Problemen feststellen, daß es nicht immer so gut hilft - aber einen Versuch isses Wert. Kost ja auch nix.

    Meine grobe Berechnung mit Tonrmlänge 10 X 25,4 mm zeigt schon dass die Original-Geometrie mit Sicherheit nicht besser ist als die nach Schön.

    Wir haben hier in der Vergangenheit eine Vielzahl von Geometrien angesammelt, die alle "nicht gut funktionieren können", da sie ja nicht der Schön-Schablone entsprechen.

    Richtig teure exotische Devotionalien waren dabei, wie neuerlich der Rigid Float oder klassisch SAEC.


    Die "altbekannten" Geometrien richten sich nach maximalem Spurwinkelfehler oder maximaler Verzerrung, was sicher auch jeweils erstmal ein sinniger Ansatz ist, aber schon diese beiden umterscheiden sich von einander.


    Man könnte hier aber vieles betrachten - z.B., ob man den Fehler innen mehr gewichten muß, oder ob es mehr um Tracking Distorsion oder Tracing Distorsion geht oder ob wir mehr das Verhalten bei Seitenschrift oder Tiefenschrift betrachten oder sind die seitlichen Kräfte an Cantilever sehr wichtig?


    Wie weit nach innen sind die Scheiberln bespielt? Abhängigkeiten vom Musikstil werden erkennbar...


    Es gibt also viele Ansätze, die sicherlich allesamt Vorteile und Nachteile haben...



    Grüssle Henner

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Gibt es tatsächlich irgendwo eine Beleg dafür, dass es sich bei dem StudioTracker (ca. 350€) um ein AT95 (ca. 50€) nur im anderen Gehäuse handelt??

    Wenn wir hier ne Liste hätten, in welchen teils hochpreisigen Systemen bezahlbare Generatoren von AT verbaut sind, würden sich hier sicherlich einige erstmal vor Lachen die Bäuche halten.


    Aber ein TA besteht nicht allein aus dem Generator sondern ...

    ...na - ihr kennt die anderen Bauteile ja.

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC