Cranberries - in the end

  • Hallo,

    habe mir die letzte Platte von den Cranberries - in the end gekauft.

    Die Musik finde ich klasse.

    Bei einigen Stücken zischen die Sibilanten allerdings sehr stark.

    Da das meine einzige Platte ist, wo das so auftritt, vermute ich das es an der Pressung liegt.

    Kann das jemand von euch bestätigen?


    Ciao, Benedikt

    Shure V 15 V-B , Thorens TD 146 MK V mit TP 28 , Lehmann BC SE II

    Shure V 15 V-MR , Thorens TD 126 MK III mit SME 3009 III

    Dynavector 10X5 , Thorens TD 160 mit TP 16 , Aikido Phono 1

    Audionet SAM G2

    Dali Rubicon 8

  • Hallo,

    ich besitze die LP in der limitierten Version (cranberryfarbens Vinyl) und mir ist da eigentlich nichts "Zischelndes" aufgefallen, habe das Album aber auch erst zweimal komplett gehört. Hast Du ein oder zwei Stellen, wo das bei Deiner Ausgabe auftritt? Dann höre ich mir diese nochmal an und kann dann auch eine exakte Aussage treffen.


    Grüße

    Rudi

  • Hallo Rudi,

    bei meiner Platte handelt es sich um die normale Version in schwarz.

    Ich habe sie erst einmal gehört.

    Ganz extrem ist das Zischeln bei den beiden letzten Stücken auf der zweiten Seite.

    Reinigen der Nadel, eine andere Nadel und erhöhen der Auflagekraft hat da keine Änderung bewirkt.

    Der Tonabnehmer ist ein Shure V15 V-B mit einer MR Nadel.

    Ich werde mir das heute Abend nochmal auf einem anderen Dreher anhören.


    Ciao, Benedikt

    Shure V 15 V-B , Thorens TD 146 MK V mit TP 28 , Lehmann BC SE II

    Shure V 15 V-MR , Thorens TD 126 MK III mit SME 3009 III

    Dynavector 10X5 , Thorens TD 160 mit TP 16 , Aikido Phono 1

    Audionet SAM G2

    Dali Rubicon 8

  • Hallo Benedikt,


    ich habe mir die beiden Stücke der 2. Seite gerade nochmal laut angehört.

    Ja, die S-Laute sind stw.. nicht ganz sauber aber noch ohne stark zu verzerren, hauptsächlich zu Beginn des vorletzten Stücks in der wenig instrumentalisierten Phase, danach geht‘s eigentlich. Beim letzten Stück ist es schon etwas stärker, da geht‘s bis in eine leichte Verzerrung und fällt schon deutlicher auf. Aber nur in den Peaks, es gibt auch einige S-Laute, die sauber sind, daher kann es kaum vom Tonabnehmer kommen. Ich höre mit einem AT OC9ML

    Also kann ich Deine Erfahrungen durchaus bestätigen. Ich denke auch, dass je empfindlicher ein Tonabnehmer ist, desto deutlicher das herauszuhören ist.

    Ein Denon 103 beispielsweise verzeiht deutlich mehr als ein Benz Wood SL. Diese beiden Systeme hatte ich jahrelang parallel auf zwei meiner im Einsatz befindlichen Plattenspieler und konnte so auch gut vergleichen. Das Benz löst deutlich besser auf und bietet im Vgl. zum Denon eine unglaublich schöne Transparenz, man hört aber dafür auch gefühlt gleich jedes Staubkorn und jede Imperfektion einer Pressung.


    Grüße

    Rudi

  • Hallo Rudi,

    danke für deine Antwort.

    Ich habe die Platte jetzt nochmal mit dem Dynavector 10X5 gehört:

    Obwohl das System nicht ganz so hoch auflöst, ist es da das gleiche.

    Es bringt sicher nichts, die Platte umzutauschen.

    Ein anderes System werde ich mir aber deswegen nicht zulegen.


    Ciao, Benedikt

    Shure V 15 V-B , Thorens TD 146 MK V mit TP 28 , Lehmann BC SE II

    Shure V 15 V-MR , Thorens TD 126 MK III mit SME 3009 III

    Dynavector 10X5 , Thorens TD 160 mit TP 16 , Aikido Phono 1

    Audionet SAM G2

    Dali Rubicon 8

  • Warum solltest Du auch den TA wechseln, wenn es ansonsten keine Probleme gibt?

    Das AT OC9 löst auch nicht so gut auf wie mein Benz Wood SL, aber selbst mit dem AT habe ich die Verzerrungen bei den Zischlauten in den Peaks deutlich wahrgenommen, das wird wohl an einer etwas übersteuerten Überspielung liegen, da die leisen S-Laute (bei mir zumindest) ja absolut sauber und ohne Zischeln wiedergegeben werden. Und das selbst bei meiner bunten Pressung, also einer anderen Ausgabe. Möglicherweise wurde hier aber sogar die gleiche Pressmatritze genommen.


    Grüße

    Rudi