MM / MC nur noch Fragezeichen über dem Kopf

  • Hm,


    dass kann man nun so oder so sehen, ich verbinde eben nur Klirr insbesondere in Form harmonischer Verzerrungen mit Röhrenverstärkern als technische Gegebenheiten einer Technologie aus vergangenen Tagen.


    Dass das Ergebnis bei Röhren immer noch genügt, um Musik zu hören, steht dabei natürlich auf einem anderen Blatt.


    Aus meiner Sicht, ist ein Transistor/ IC basierter Verstärker bei einer sorgfältigen Auslegung immer näher am Ideal des „verstärkendem Draht“, als es ein ebenfalls sorgfältig ausgelegter Röhrenverstärker je sein kann.


    Aber zurück, ich hatte ja geschrieben, dass eben dieser „Gruß“ aus der Vergangenheit ja genau der Grund ist, Übertrager zu nutzen.


    Dann noch eine Frage, wie wird denn die Abstimmung/ Anpassung eines Übertragers ein-eindeutig festgestellt, habt Ihr alle Frequenzmessgeräte und entsprechende Meßschallplatten?

  • Und ich denke, das du noch nie eine Gute Röhrenkombination vor der Brust hattest, sonst würdest du dich andersartig äußern!!


    Nix für ungut!!


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Hallo Zusammen,


    meine Phonovorstufe muß nicht zum System passen und anpaßbar muß nur der Parallwiderstand sein, da ich für das DL103 den passenden Übertrager habe.


    Wobei, anpaßbar ist relativ. Einmal passend, für immer erledigt.


    Viele Grüße,

    Martin


    PS: Und wieder bekommt man für eine andere Meinung einen Daumen runter. Super Sache das.

  • Hallo,

    Aus meiner Sicht, ist ein Transistor/ IC basierter Verstärker bei einer sorgfältigen Auslegung immer näher am Ideal des „verstärkendem Draht“, als es ein ebenfalls sorgfältig ausgelegter Röhrenverstärker je sein kann.

    Also steril und langweilig?


    Ich dachte immer es geht um eine natürliche Wiedergabe.


    Man kann übrigens beides so und so bauen, wobei ich durchaus ein wenig Klirr zulasse. Komisch das ich dann trotzdem immer zu hören bekomme wie natürlich es klingt.


    Viele Grüße,

    Martin

  • Röhre oder Transitor? Warum soll ich mich freiwillig auf eine Technologie beschränken? Mir wären so viele phantastische Geräte nie zu Ohren gekommen!

    Es gibt auch klasse "Hybrid-Kombis".

    Meine Dynaudios z.B. habe ich so ab 1988 viele Jahre mit einer Audio Research SP10 und einer Mark Levinson ML27 gehört. Für viele vielleicht ein no go. Who cares? Für mich der Himmel auf Erden.

    Und jedem wie es ihm gefällt;)

    Liebe Grüße Achim

    Rega p3-2016 SE, Benz Glider SL, Heed Quasar, Audio Research LS7, McCormack DNA125, Dynaudio Contour II, Sennheiser HD600, Isoda, hms, QED, Hannl


    Washburn Dreadnought


    Das Schöne an der Suche nach der Richtigen ist der Spaß mit den Falschen

  • das mit dem Verschleiß sehe ich auch so, Tonabnehmer sind typische Verschleißteile und natürlich sollte man nur so viel Budget hineinstecken, dass einen ein Totalverlust beim ersten Anschrauben nicht in den Ruin treibt.


    Nun, der Unterschied im Preis zwischen einem 103 und einem PTG ist nun nicht so hoch und bei AT gibt es sogar MCs, die dem 103 in Bezug auf viele technische Details und dem Preis ähneln. Aus meiner Sicht ist der 103 eh total überschätzt und der Hype ist nicht nachvollziehbar. Allein, dass der ja als Universaltondose angesehen wird, er aber nur an wirklich schwere Tonarme benutzt werden sollte. Dann das Pimpen mit Holz-, Superresonanzplastikgehäusen - seriös ist da anders.


    BTW: Röhren halte auch nicht ewig und bedürfen einer gewissen Wartung und müssen ja auch ab und an ersetzt werden.


    Ich sehe das Thema eh so entspannt, dass ich neben dem Abgleichen von ein paar technisch zueinander passenden Eckdaten meine Komponenten so auswähle, dass ich keinen Augenkrebs bekomme. Keine Tonabnehmer mit bunten Nadeleinschüben, die auch noch nach Billigplastik aussehen. Da gibt es leider in allen Preisklassen ausgesprochen häßliche Vertreter, die ich weder für gute Worte noch für versprochene Klangpotenziale welcher Art auch immer bei mir an den Dreher schrauben und damit ins Regal stellen würde.

  • Hallo hpk69 oder wie auch immer,

    BTW: Röhren halte auch nicht ewig und bedürfen einer gewissen Wartung und müssen ja auch ab und an ersetzt werden.

    Muß da die Luft überprüft werden? ;)


    Eine gut gebautes Röhrengerät hält Jahrzehnte. Die Röhren ebenfalls. Es gibt viele Langleberöhren mit 10.000h.


    Klingen tun Röhren nicht immer so lange, aber schön das es den Spieltrieb gibt. Man kann einfach was anderes reinstecken. Mach das mal beim Transistor.


    Viele Grüße,

    Martin

  • Also für'n Spieltrieb oder um wo was reinzustecken brauch ich weder Röhre noch Transistor...

    Rega p3-2016 SE, Benz Glider SL, Heed Quasar, Audio Research LS7, McCormack DNA125, Dynaudio Contour II, Sennheiser HD600, Isoda, hms, QED, Hannl


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  • Ich würde unabhängig von “Besser“ - was meint das denn überhaupt, eher schreiben, dass das 103 eben an „normale“ Tonarme nicht wirklich passt. Es wurde vor Jahren für Plattenspieler der Rundfunkanstalten entwickelt. Da ging es eher um hohe Spurtreue, als um hohe Wiedergabetreue. Schwere Tonarme und wenig Rücksicht auf die Abnutzung der Platten also eben angepasst zu dem Einsatz im Studio. Aber wie auch immer, sofern der 103 passend eingesetzt ist, wird es auch spielen - wie ebenfalls alle anderen Tonabnehmer mit einer ähnlichen Spezifikation. Deshalb auch der Verweis auf die anderen, günstigen MCs von AT von meiner Seite - das ist, so meine ich, die Gewichtsklasse des 103 und das ist auch der Eindruck, den ich vom 103 gewonnen habe, aber selber habe ich es nie eingesetzt. Insofern beruht, meine Meinung auf nur wirklich kurzen Eindrücken, es eben dann nicht zu erwerben.


    Damit einen schönen Abend in die Runde.