Kennt jemand die JBL 4355? Starkes Video!

  • :-)


    Die Königsdisziplin sind die 12 Zoller ...

    ...echt? Für mich sind es die 15er, das waren die ersten richtig leistungsstarken Tieftöner und in dieser Klasse gibt es nur wenige Hersteller, die einen richtig guten hinbekommen. Hier war JBL der Pionier Ende 40er Jahre, wo erstmals eine 4"-Spule verbaut wurde.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
    (Reparaturen, Service, Modifikationen)


  • Ich habe kürzlich mit einem Forumskollegen hier bei mir Zuhause die JBL Everest DD-66000 mit den JBL 4350 nacheinander gehört, klar löst die Everest besser auf und bildet besser ab, aber die 4350 hat sich gut geschlagen, auch mit ihr kann man Sinfonieorchester, kleine Jazzcombos usw. in hoher Qualität hören, es ist keinesfalls nur eine „Spassmaschine“ für ältere Rockmusik...


    Es waren immerhin mal professionelle Studiomonitore...


    Ich weiß nicht, warum immer solche Klischees kolportiert und weiterverbreitet werden...


    Manchmal hilft es, sich die Lautsprecher anzuhören...


    Freundlich


    Michael

    „Doubt everything...“

    The post was edited 1 time, last by FLHX ().

  • Es waren immerhin mal professionelle Studiomonitore...


    Ich weiß nicht, warum immer solche Klischees kolportiert und weiterverbreitet werden...


    Manchmal hilft es, sich die Lautsprecher anzuhören...

    Genau! Und das wir hier meinen "sicher zu wissen" wie es im zugegeben kleinen Raum des Japaners klingt, ist ebenso unzutreffend. Vielleicht mag er keine kleinen Monitorlautsprecher? Und vielleicht ist ihm völlig egal eine (pseudo?)-Räumlichkeit wahrnehmen zu können wenn er nur genug "bewegte Luft" hören kann?! Der Monitorlautsprecher ist "ehrlicher"? Nicht wenn es um ZZ-Top oder AC/DC live, nah an den Lautsprechertürmen gehört, geht. ;)


    Viele Japaner haben alte Übertrager, Röhren, Verstärker, Lautsprecher, Hörner, Treiber u.v.m. bereits wertgeschätzt und gesammelt als wir hier diese Preziosen noch weggeworfen haben.


    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Die Image Hifi hatte doch mal einen legendären Redakteur, der u.a. den Begriff "Spinett Riffs" prägte.


    Gruß,

    Dieter.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • Moin,

    Die Passivversion ging mit einer BAT VK 60 Röhre wie aus einen Guss, Vollgas Metal

    immer schön den Putz von der Wand holen die 15 Zöller schaffen das😁😁


    Eine richtige Spassmaschine für das gesetzte Alter wo man eher schlechter hört.


    Schönen Feiertag

    Stephan

    "Liebe deine Ecken und Kanten.Denn nur eine Null hat Keine."

  • Hallo ,


    ich durfte kürzlich die ähnliche 4350 bei FLHX hören und muss bestätigen einfach nur super und dass obwohl sie einen kleinen Makel hatte. Klar das sind Schränke und wer Design vor Klang bevorzugt sollte besser eine (Name vom Autor gelöscht) kaufen.

    Es geht halt nichts über einen ordentlichen 15" Bass , achja doch 2 davon ..


    gruss


    juergen

  • Die 4350 (mit 2x 2231A) und das Nachfolgemodell 4355 (mit 2x 2235H) waren damals "State Of The Art" bei JBL. Ich halte sie sogar dem weiteren Nachfolgemodell 4435 für überlegen, da hier auch der Hochtonbereich bis 21kHz abgedeckt ist und man die beiden Bässe früher im FG rausgenommen hat. Das Design ist so, das jedes Chassis bei minimalen Auslenkungen schon ordentlich (Schall)Druck macht und dadurch auch bei hohen Pegeln sehr verzerrungsarm wiedergibt. Wenn man Platten mit US-Aufnahmen aus den 70ern hört, muß man meist etwas aufdrehen, ein Zeichen das mit solchen JBL abgemischt wurde und hat man solche Boxen zuhause, klingt es damit perfekt.

    Wenn man etwas geduldig sucht, bekommt man die Chassis noch zusammen. Gehäusepläne gibt es im Netz. Der Raum sollte aber akustisch optimiert sein mit geringen Nachhall, möglichst trocken, erst dann kommen Hörner richtig sauber. Auch sollte man etwas lauter hören können, also keine hellhörigen Häuser. Sind eben Studiomonitore und besonders die JBLs aus dieser Zeit geben erst da richtig Gas, wo herkömmliche Boxen schon schlapp machen und anfangen zu kreischen, weil die nichtlinearen Verzerrungen unerträglich werden.

    Für kleinere Räume sind auch die 4333 aus der Serie schon sehr gut, die L300 ist die "Heimversion" davon. Erstere läßt sich aber besser auf Ohrhöhe positionieren, da keine schräge Front.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
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  • Die 2230A waren sicher noch ein bißchen besser, als meine 2231A, die ohne Auquaplas auskommen mußten, aber ich habe nur noch die Chassis, die muß ich bei Zeiten noch reconen.

    Der 2234H ist die Variante vom 2235H ohne Alumassering. Eine Alnicoversion (A statt H) gab es meines Wissens davon nicht. Der 2235H war der Nachfolger vom 2231H, als JBL aus rohstoffpolitischen Gründen, aber auch technischen Günden von Alnico als Legierungsbestandteil der Magnetantriebe Abstand nahm. Denn besonders in Tieftönern hatte Alnico den Nachteil, nicht resistent gegen von Bassimpulsen generierten Gegenmagnetströmen zu sein, besonders bei Knackern und Krachern höheren Pegels, das soll laut dem Chefentwickler 1-2dB an Empfindlichkeit über die Jahre gekostet haben. Bei den neuen Modellen mit (wieder) Alnico hat man nun einen Kurzschlußring im Antrieb platziert, der den Gegenstrom verhindern soll. Der Ferritantrieb der H-Modelle ist dagegen bei sowas völlig unempfindlich.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
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  • Der 2234H ist die Variante vom 2235H ohne Alumassering. Eine Alnicoversion (A statt H) gab es meines Wissens davon nicht.

    Hallo,


    ja ich weiss , aber die fehlende Masse machte den Bass schneller und präziser und erhöhte den Wirkungsgrad. Ob 20Hz oder 23Hz Resonanzfrenz viel da ME nicht so sehr ins Gewicht.

    Nein offiziell gab es keine Alnico Version vom 2234/35 , aber es ist ja ein leichtes sich selber einen herzurichten.


    gruss

    juergen

  • Ja, wenn ich meine 2231A recone, wären es dann "2234A", denn ich würde auch auf den Massering verzichten. Ist eben nur kein offizielles Modell, auch wenn JBL auf die 2235-Membran zum reconen verweist. Die weichere Aufhängung für den 2231 gibt es leider nicht mehr.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
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  • Du kannst sogar einen 2205,2225,K140 und andre Körbe mit dem Recone Kit vom 2235 zum 2234/35 machen. Und das ist nicht bastelei sondern wird von JBL mit einer offiziellen Liste bestätigt.


    Aber wir kommen vom Thema ab , sorry.

  • ihr könnt auch nach den JBL 1200 / 1500 oder 1800 GTI suchen. Das sind die großen JBL Chassis aus den 90ern nur mit etwas poppigem CARHIFI Aufdruck auf dem Dustcap. Diese kann man überlackieren und man erhält brachiale Subwoofer/ Tieftöner für kleines Geld in der guten alten Qualität.

    Sind halt 4 Ohmer mit tieferer Reso und minimal schlechterem Wirkungsgrad. Die Qualität ist wirklich erste Sahne und ideal für Home DIY Projekte jeglicher Art.

  • ... aber die fehlende Masse machte den Bass schneller und präziser und erhöhte den Wirkungsgrad. Ob 20Hz oder 23Hz Resonanzfrenz viel da ME nicht so sehr ins Gewicht.

    Bass ist nicht schnell. Je tiefer desto langsamer ;-) Wenn ein Chassis 50Hz „schnell“ genug übertragen kann, gibt’s bei 20Hz sicher keine Probleme!

    Was Du beschreibst ist genau das was die Änderung der Parameter bewirkt. Je tiefer die Reso, desto geringer der Wirkungsgrad/Pegel. Es kommt darauf an was im Pflichtenheft der Entwickler steht.

    Die zu erreichenden Schalldrücke müssen entsprechend durch Leistung kompensiert werden.


    Keine Ahnung warum sich diese „Idee“ von schnellen, oder langsamen Bässen so beharrlich hält?!!