Flächenstrahler Magnetostaten mit Röhrenendstufen geht das ?

  • Gern:) kommt pronto wenn ich´s in den weiten meines alten labtops wieder finde.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Hallo.


    Sind die Apogees nicht Bändchen Lautsprecher, und keine Magnetostaten ?!


    Ein Bändchen verhält sich wie ein großer (bzw. riesiger) Kondensator, zieht also viel Blindleistung und verwirrt manche Endstufe mit dem phasenverschobenem Strom. Die meisten aktuellen Bändchenhochtöner haben vorgeschaltete Übertrager zur Erzielung einer höheren Impedanz.


    Quad Elektrostaten sollen ja an Quad-II Röhrenendstufen sehr gut laufen.


    Gruss,

    Dieter.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


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  • Hallo Dieter,


    Verwechselst Du jetzt vielleicht Bändchen mit elektrostatischen Lautsprechern? Bändchen und Magnetostat sind vom Grundprinzip ja sehr ähnlich. Der grundsätzliche Unterschied ist ja erst einmal nur die Anordnung der Magnete...

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • Hast recht. Bändchen haben eher das Problem mit sehr niedriger Impedanz und entsprechendem Stromhunger.


    Gruss,

    Dieter.

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  • Ich tue mir zugegeben immer etwas schwer, eine Empfehlung zur Kombination von Röhrenendstufen mit Maggies auszusprechen. Das es prinzipiell geht, ist unbestritten - vor allem wenn man derartige Geschütze auffährt. Die Frage ist doch eher sollte man es tun?

    Bisher hat mich noch keine solche Kombination restlos überzeugen können. Meist fehlte es mir an Kontrolle im Frequenzkeller. Das bedeutet aber nicht, dass es grundsätzlich so sein muss, oder dass meine Bewertungsmaßstäbe für andere relevant sein sollten.

    Interessant war für mich in dem Zusammenhang, dass selbst wahre Röhrenverehrer unter den Audiojournalisten in Berichten letztendlich mehrheitlich in die gleiche Kerbe schlugen. Aber erneut: Auch das ist letztendlich nicht ausschlaggebend.

    Gruß Oliver

    Meine Meinung ist gewachsen, aber nicht unumstösslich ;)

  • Ehrlich gesagt verstehe ich die immer wieder benutzten Pauschalierungen nicht.

    Es gibt nicht den Röhrenklang und nicht den Transistorklang.


    Ich habe schon mehrere Röhrenverstärker an Lautsprecher A gehört und später die gleichen Röhrenverstärker an Lautsprecher B. Das war ein Unterschied!

    Röhrenverstärker die vorher rein, räumlich, potent klangen, die klangen an Lautsprecher B mehr als lustlos.


    Und es gibt toll klingende potente Transistorgeräte, wie z.B. den großen T+A HV, der kein bisschen nach Transistor klingt, sondern datailierter und kontrollierter als alle Röhren die ich gehört habe.


    Auch die theoretischen Betrachtungen zum Leistungsbedarf gehen an der Realität vorbei. Das mag noch mit Jazz oder Kammermusik stimmen, keinesfalls bei einem Symphonieorchester.


    Warum? Weil bei einem Lautsprecher mit gutmütigem Impedanzverlauf und gutem Wirkungsgrad auch bei hohen Lautstärken nur zwischen 1 und 5 Watt fließen.

    Doch kann man die Stabilität des Netzteiles und die Leistungsreserve des Verstärkers sehr leicht am veränderten Klangbild erkennen.

    Gute Verstärkerqualität vorausgesetzt verbessert sich die räumliche Abbildungsgenauigkeit, zudem verschwimmt das Orchester nicht mehr zu einem Klangbrei.


    Also vorurteilsfrei mal was ausprobieren und auch mal ein paar "goldene Regeln" in Frage stellen.


  • Was einen sogenannten, spezifischen "Verstärker-Klang" betrifft, bin ich völlig d'accord.

    Da ich eine natürliche Affinität zu Röhrenverstärkern besitze, hoffe ich seit nunmehr 15 Jahren eine Röhrenendstufe zu finden, welche eine 3.6 oder nunmehr 20.7 zu Höchstleistungen anregt.

    Irgendwie bin ich immer wieder im vergleichenden Versuch gescheitert. Aber der werte Vorredner hat sicherlich mehrere Empfehlungen parat - ich lausche, vorurteilsfrei ... über Maggies ???

    Meine Meinung ist gewachsen, aber nicht unumstösslich ;)

  • M. W. haben (wegen des Fotos in Beitrag 25 - wenn auch aus dem Jahre 2003), Audio-Research und Magneplanar - über Jahrzehnte - zusammengearbeitet, resp. ihre Produkte gegenseitig aneinander entwickelt(!) (oder hat jmd. eine andere Info?).

    Magneplanar/Magnepan und Audio-Research, wurden doch (vor allem in der 'US-Scene'), über viele Jahre quasi in einem Atemzug genannt.

    Daß das heute nicht mehr so ist, dürfte vor allem andere / vertriebsbedingte / 'ökonomisch präferentielle' Gründe haben - schätze ich zumindest mal so ein - aber vermutlich nicht unbedingt die, daß es nicht mehr zusammen harmonieren würde(?)


    Ich denke also mal: Wenn man sich ein Pärchen MG-20.7 leisten kann (Glückwunsch übrigens!), dann dürfte man sich auch die dazu passende (leistungsstarke - leistungsstark natürlich vor allem bezogen auf die Röhrenendstufe) Röhren-Vor-End-Kombi von Audio-Research dazu leisten können, sollen ;-) - oder?

    Ich würde also tatsächlich, vor allem erstmal bei Audio-Research schauen(!)


    BG

    Bernhard

  • Ehrlich gesagt verstehe ich die immer wieder benutzten Pauschalierungen nicht.

    Es gibt nicht den Röhrenklang und nicht den Transistorklang.

    Mag sein,aber Tendenzen sind schon festzustellen,alleine durch den anderen Dämpfungsfaktor. So wird eine niederohmigere Spule vor dem Bass beim Transistor eher zu einem kontrollierterem aber geringerem Bass führen,bei der Röhre wird der Bass zunehmen. Auch im Hochtonbereich unterscheiden sich Röhre und Transistor. Der Transistor hat häufig die Neigung etwas zischeliger zu klingen,die Röhre arbeitet dort meist sanfter. Natürlich gibt es Ausnahmen wie zischelige Röhren und auf sanft getrimmte Transistoren,aber die Tendenz bleibt doch bestehen.

    Was wo besser klingt muß man einfach ausprobieren und hängt total von dem Lautsprecher ab. An meinen alten Kefs klang meine Röhre am besten,an den TDLs scheint der kleine Creek das Rennen zu machen,Leistung ist bei beiden 40Watt.

  • In den 80er - 90 er wurden gerne Krell mit Apogee miteinander verheiratet.


    Wäre schon spannend zu wissen ob SE 70 Röhrenwatt eine Apogee adequat antreiben kann. Bei mir ist niemand in der Nähe der mir dies vorführen könnte. Abgesehen davon würde ich im Umkreis von 300km keinen persönlich kennen der sowas privat auch sein eigen nennen kann.


    Bleibt aber spannend die Diskussion.

    Freundschaftliche Grüsse

    MO

  • n den 80er - 90 er wurden gerne Krell mit Apogee miteinander verheiratet.

    Das stimmt. Lag daran, dass beide den selben Vertrieb hatten. Außerdem waren Sumokabel Pflicht!

    Habe den ganzen Zirkus natürlich auch mitgemacht.:D

    Viele Grüße

    Andreas


    "Möchte bloß an manchen Tagen wenn Deutsche Ausländer erschlagen
    Kein Fremder und kein Deutscher sein"

    (Hannes Wader)

  • ‚SE‘ kann ich mir nicht vorstellen.

    Die NAT SE-3 Monoendstufen habe ich als Beispiel anvisiert.

    SE heisst doch Single Endet. Oder nicht ? Kann mich aber auch täuschen. Sollte meine Aussage nicht zutreffen, so entschuldige ich mich natürlich.

    Shakti nannte die Leistung der NAT mit 70 Röhrenwatt pro Endstufe.

    Freundschaftliche Grüsse

    MO

  • Moin,

    Lag daran, dass beide den selben Vertrieb hatten.

    bei Magnepan sind es Jeff Rowland und Cardas, alles andere kann nicht funktionieren...8o


    Magnepan hat für seine Modelle bislang immer eine empfohlene Verstärkerleistung angegeben, die stets im Bereich von 100-250 Watt Sinus pro Kanal lag.

    Meine Erfahrungen mit meiner MG20, mit der ich seit 20 Jahren zufrieden Musik höre, ist, das die obere Grenze eher als Einstieg zu betrachten ist, wenn man nicht will, dass das Klangbild bei klassischen Sinfonien und entsprechender Lautstärke in sich zusammen fällt.

    Ich benutze übrigens die in High-End Kreisen verpönten AVM M3 Monos mit 300W für den Tiefton und Class A Monos des gleichen Herstellers mit 40W für den Mittel-Hochton; da meine Endstufen nicht von Jeff Rowland sind und ich ganz gewöhnliche Lautsprecherstrippen(2*4mm) aus dem Baumarkt und eben keine Cardas Kabel verwende, kann das natürlich nicht funktionieren.

    Nichtsdestotrotz habe ich in den vergangenen Jahren keinen Anlass gesehen, daran etwas zu ändern.8)

    Die Lautsprecher geben selbstredend auch mit deutlich geringerer Verstärkerleistung Töne von sich, aber...glücklicherweise sind die Ansichten und Geschmäcker darüber, was gut ist, bzw. wie etwas zu klingen hat, und unter welchen Umständen es ganz sicher nicht funktioniert, verschieden.


    in diesem Sinne

    Michael

  • ‚SE‘ ist normalerweise Single Ended, manche Hersteller verwenden es auch für Special Edition. :meld:


    Aber Single Ended und Apogee geht meiner Erfahrungen nach gar nicht. Da ‚flattern‘ die Verstärker und nicht ‚Bändchen‘ der LS. :)

  • Die hier angesprochene Apogee hat einen relativ glatten Impedanzverlauf. Eigentlich ideal für einen Röhrenverstärker. Nachteil der geringe Wirkungsgrad. Für „normale“ Lautstärken (je nach Hörabstand) sollte so ab 50W ausreichend sein. Wer’s gerne lauter haben möchte braucht a bisserl mehr an Dampf.

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)