Feinsicherung Primärseite berechnen

  • hmm...wie hoch ist denn die spannung primärseitig und werden beide sekundärzweige nur von einem stromkreis primärseitig versorgt?


    das wäre garnicht so trivial. legst du die primärseite auf 80 watt aus würde die sicherung nicht abrauchen, falls sekundär ein zweig über 40 watt zieht. legst du die primärseite auf nur 40 watt aus raucht sie schon bei 2x 20 watt primär ab. aber wahrsch. oder meinst du absicherung je zweig bei 12 V mit 40 watt? dann könntest du 40 VA / 12V teilen und bräuchtes nominal mind. 3,3 A je sicherung.


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  • ich kanns dir nur amateurhaft ausrechnen ohne die trafoverluste. dann komme ich rein rechnerisch auf 170 mA (40 VA/230V =0,173 A). also liegst du mit 0,2 A flink wahrsch. auf der sicheren seite. 500 mA wäre also viel zu hoch


    die experten hier werden dazu wohl noch was posten...

  • 500mA hatte ich angenommen, da es ja zwei Trafos sind, die gleichzeitig ziehen... :-)

    Aber ich bin auch nicht vom Fach...

    Ich habe aber gelesen, daß die Ringkerntrafos einen hohen Einschaltimpuls haben und daher sind die 500mA wahrscheinlich besser... :-)

    Danke für Deine Antworten!

    Christoph

  • Hallo Christoph,

    500mA hatte ich angenommen, da es ja zwei Trafos sind, die gleichzeitig ziehen... :-)

    Die Trafos sind ja nicht parallel in Betrieb, sondern hintereinander. Also werden auch nur 40VA verbraucht.


    200mA würde ich auch nehmen, allerdings träge um den Einschaltimpuls zu überbrücken.


    Viele Grüße,

    Martin

  • Hallo zusammen,

    das es zwei in Reihe geschaltete Trafos sind - warum eigentlich? - reichen die 315mA aus.


    Ich verwende für ein Seriengerät einen 80 VA Trafo, welchen ich mit 800mA/träge absichere. Bedenkt man das der Einschaltimpuls exponentiell zur Trafoleistung steigt, wäre für 40 VA der halbe Wert - also 400mA - zu hoch. Von daher ist der Wert von 315mA erst mal ok. Wenn dann noch der Schalter mit einem RC-Glied Funkentstört wird, tut es auch ein Wert von 200mA. Durch den geringen Strom, welches das RC-Glied durchlässt, bleibt der Trafokern im magnetisiertem Zustand synchron zum Netz, und der Trafo kann mit seinem Nennwert abgesichert werden. Dann wäre man absolut auf der sicheren Seite. Außerdem spielt auch die Trafoqualität eine Rolle, von daher empfiehlt es sich bei Ringkerntrafos eh immer das man den richtigen Wert durch ausprobieren ermittelt.


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hallo,


    soweit ich mich erinnern kann hat der Erbauer der Schaltung selbiges als WE Spassprojekt verwirklicht. Da kein Trafo mit sec 220V (Anodenspannung) und 12V (Heizung) zur Verfügung stand , jedoch reichlich 12V Trafos herumlagen, kam er auf die Idee die Trafos hintereinander zu schalten.

    Warum man das aber bei einem Projekt welches nicht mal eben so an eine WE entsteht genau so macht ist mir nicht ganz klar.


    gruss

    juergen

  • ... der entscheidene Wert bzgl. der Sicherung hängt mehr von den Heizströmen ab als von dem Anodenstrom. Der Anodenstrom wird sich bei der Schaltung im Bereich (in Ruhe) von max. 100mA bewegen. Wenn die Röhrenheizungen Strom zeihen wird sich die Ua vom zweiten Trafo verändern und etwas in die Knie gehen. Ggf. auch zuviel !

    VG Thorsten





    Lithophon / A&R P77 mit SAS / LEBEN CS300F / Triangle Scalene

    AAA Mitglied

  • Hallo

    Vielleicht kann Christoph mal messen was an der Anode der 1626 anliegt, wenn er fertig ist.

    Würde mich interessieren. Wenn ich richtig gerechnet habe, braucht Carstens Schaltung nur 25VA. Also alles gut! Ergeben sich Verluste wenn ich 2 Trafos hinter einander schalte? Eigentlich treibt doch der erste Trafo den zweiten. Beide sind nicht ideal. Bekommen ich vom zweiten wirklich 40 VA ? Was nimmt sich das Netzteil ?

    Alles unwichtige Fragen und nur interessenhalber. Sorry Christoph, hat mit deine Frage nicht zu tun.:off:

    Gruß und schönen Abend

  • Hallo,


    Ja klar ergeben sich Verluste wenn man 2 Trafos hintereinander schaltet , kein Bauteil ist ideal. Ich denke aber auch das trotz dieser Verluste 40VA ausreichend sind.

    Die Siebkette ist recht hochohmig , das ist allerdings kein Problem bei einem Class A Verstärker.

    Die beiden Widerstände mit zusammen 490 Ohm verbraten bei ca 70-80mA auch nochmal knapp 3Watt. Der Spannungsabfall an der Siebkette liegt bei einem angenommenen Strom von 75mA bei fast 37Volt. Das war allerdings auch so gewollt , da sonst die Anodenspannung bei der der gewählten Trafokombination zu hoch gewesen wäre.


    gruss

    juergen