Kenwood kd990, 7010, 8030, 1100

  • Moin,


    meine Riementriebler von Maplenoll, Roksan UrXerxes, Opus3 Continuo möchten gerne mal wieder einen DD als Konkurrenz.


    Mir gefallen die KD 990, 7010,8030 1100 (ohne Zarge.)


    Als Arm werde ich einen luftgelagerten Tangentialtonarm ( Dennessen) oder den Opus 3 Cantus installieren. Oder beide......


    Gibt es Bedenken?


    Wie sollte sich das Laufwerk klanglich auswirken im Vergleich zu den anderen?


    Oder wer hat Erfahrungen oder schon Vergleiche mit dem Kenwood als reines Laufwerk gesammelt?


    Macht mich mal schlau....


    Danke und Gruß, Conny

  • Ich nutze einen KD 7010 (ist ja baugleich zum 990) seit nunmehr knapp 30 Jahren im Dauerbetrieb als Allrounder und hatte noch nicht einen einzigen Defekt oder Mangel. Hatte noch nie einen besseren Dreher in Sachen Zuverlässigkeit. Habe auch immer den Standardtonarm in Betrieb, lediglich Headshells und TA's öfters gewechselt. Zu den Klangunterschieden kann ich nichts sagen, da ich die von Dir in der Aufzählung erwähnten Laufwerke nie betrieben habe.


    Grüße

    Rudi

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Hallo,


    ich hatte einen KD 990.

    Um seine Qualitäten einschätzen zu können erzähle ich Dir mal was folgte:

    Ich habe ihn gegen einen Transrotor Connoisseur (später mit Fein Netzteil) eingetauscht und hörte sofort wahrnehmbar deutlich besseren Klang, auch ohne das Fein, das kam später. Dieser Transrotor musste sich wiederum einem Thorens TD 126 geschlagen geben. Von diesem Thorens hatte ich ca. 10 verschiedene Exemplare, einer davon stark modifiziert. Seit ca. 10 Jahren läuft bei mir jetzt ein Raven AC.

    Um auf den KD 990 zurückzukommen. Klanglich habe ich den nie vermisst, er ist halt nur wunderschön anzuschauen mit seiner Klavierlackoberfläche.

    Ich hatte den Kenwood mit dem original Tonarm und wechselnden Systemen betrieben.

    Ich habe den Kenwood damals neu beim Händler für 899,- DM gekauft.

    Das nur so als Info, wenn ich lese was da heute für Preise für aufgerufen werden.

  • Bei mir spielen neben weiteren größeren DD Laufwerken ein Kenwood KD-8030 und KD-750, ein Thorens TD125 MK I/SME 3009 Ser. II und TD-126 MK III/TP 16. Im direkten Vergleich zueinander kann ich nicht sagen das die Kenwood schlechter sind als die Thorens, sie spielen eben nur ein bisschen anders. Die Kenwood spielen alles etwas klarer und direkter, was wenn die Aussagen stimmen, dem DD Antrieb geschuldet ist, ich sehe darin keinen Nachteil. Welches Konzept für einen persönlich die beste Wahl ist, entscheidet mMn. der eigene Geschmack.


    Ich bin mir sicher, dass in Verbindung mit einem anderen bzw. besseren Tonarm bei den Kenwood Laufwerken noch einiges geht. Testen konnte ich das beim KD-750, der für Wechselarme ausgelegt ist und war erstaunt, was da noch geht. Auch meine beiden anderen DD Laufwerke (Sony TTS-8000/Pioneer PL-70/MU-70) haben mir gezeigt, was bei der Verwendung eines anderen Tonarms (Ortofon TA-210/Schick 12“) und passendem System noch alles geht und da ist bestimmt noch Luft nach oben.


    Ich kenne die von dir angeführten Tangentialarme nicht, denke aber nicht, das sie in Verbindung mit einem der DD-Antriebe eine schlechte Figur machen werden.


    Bei mir haben die DD Laufwerke die Riemen getriebenen Laufwerke abgelöst, nur ein TD-125 mit SME Arm und altem Ortofon SL 15 durfte bleiben.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    Pioneer MU-70 - Schick 12"/Ortofon SPU Royal N - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14
    Kenwood KD-750 - Ortofon 2M Black - Trigon Vanguard II & Volcano III