Shakti erfreut sich an SEE Revolver Plattenspielern.

  • Der Sommer macht in Koeln gerade eine Pause, so kann ich mich weiter mit "alten" Plattenspielern beschäftigen. Nachdem ich an der Restauration und dem Aufbau meines

    CEC Chuo Denki ST 930

    mit einem neuen Jelco TS 350s 9' und einem VTA Lifter hatte musste ein neues Projekt her.

    In meinen Zeiten aus studentische "Hilfskraft" in einem High End Laden in Köln hatte ich immer wieder Kunden, die einen


    SEE Revolver

    Plattenspieler besaßen.


    Da wir als Studio diesen Plattenspieler nicht führten, war ich immer wieder erstaunt, wieviele Versionen es von diesem Plattenspieler gab. Da ich damals (unter anderem) für den analogen Bereich zuständig war, habe ich vielen dieser Plattenspieler einen neuen Tonabnehmer oder auch mal einen neuen Tonarm spendiert.


    Der SEE Revolver war damals als Konkurrent zu Rega Planar 3, Linn Basic oder Thorens TD 160 angetreten und hatte in Köln viele Liebhaber gefunden, was wohl auch an der Flexibilität bei den Tonarmen lag.

    Nun habe ich versuch die Geschichte dieses Plattenspielers etwas besser zu verstehen und mag mich mit den konstruktiven und klanglichen Unterschieden dieses Plattenspieler Klassikers beschäftigen :-)



    Grundsätzlich haben alle Revolver eine Basisplatte aus Holz, die auf drei grossen Gummifüssen ruht.
    In dieser ist der Motor befestigt.

    Dann kommt eine zweite Holzplatte, welche mit Gummipuffern abgekoppelt auf der Grundplatte liegt, diese ist etwas kleiner als die Grundplatte. Hier finden das Tellerlager und der Tonarm die Aufnahme. Diese Holzplatte besitzt in den Ecken eingelassene Gewichte, die die Last des Tonarmes ausgleichen.


    Zu den SEE Revolver Plattenspielern gehört noch "The Pig", welches ein kleiner Gummipfropfen ist, den man auf die Tellerachse steckt. Alle Revolver haben auch die "The Starmat" welche eine "spezielle" Filzmatte zur Tellerauflage ist.


    Dazu gab es als Laufwerkstisch noch "The Stand" welcher in passendem Funker angeboten wurde.


    Die schottische Firma Sundown Electronic Engineering, Ltd. (S.E.E.) hat (meines Wissens) die folgenden unterschiedlichen Modelle rausgebracht:


    - SEE Revolver
    das Urmodell hatte einen Plattenteller, der aus einem Holzverbundstoff gefertigt war.
    Dieser Revolver wurde als reines Laufwerk angeboten.

    - SEE Revolver (2)
    dieses Modell hatte einen leichte Plattenteller aus Kunststoff und ein darauf abgestimmtes neues Tellerlager.

    Man konnte des Plattenspieler in mehreren Versionen kaufen:


    -- als reines Laufwerk


    -- mit dem "Revolver" Tonarm, welcher von Jelco gefertigt wurde, dieser Arm war damals in England weiterverbreitet, bauähnliche Derivate gab es als Vivid 1, Jelco ST 250 oder Mission 774.


    -- mit dem "Super Revolver" Tonarm, der ebenfalls von Jelco stammte.
    Dieser hatte ein sehr aufwendiges Lager und war entsprechend deutlich teurer.


    beide Arme konnte man in der Höhe verstellen. Diese waren mit geradem Tonarmrohr und festmontiertem Headshell ausgestattet. Da ich schon öfter SEE Revolver zur Reparatur mit fehlenden Tonabnehmer Kontakten erlebt habe, mag ich darauf hinweisen, dass bei diesem Arm die Tonarmverkabelung nicht durchgehend ist, so dass die Headshell Kabel austauschbar sind (und zB auch gegen Silberkabel ausgetauscht werden können)

    Die beiden Arme haben einen SME 5Polanschluss, so lässt sich, wenn man mag, auch das eigentlich Tonarmkabel leicht gegen ein besseres aussuchen. Der "Super Revolver" Tonarm besitzt bereits ein besseres Tonarmkabel.

    Ich habe hier mal ein paar Tonarm Preise aus dem Jahr 1992 gesammelt:
    (damals war der Umrechnungsfaktor von GBP zu DM der Faktor 3)
      
    Revolver arm £97


    Super Revolver arm £230

    Linn Akito £137

    Rega RB300 £139

    Roksan Tabriz £165

    SME series III £290

    SME V £1232


    Man sieht ganz gut, das der "Super Revolver" Arm bereits zu den besseren Armen im Angebot gehörte.


    - SEE Revolver Rebel


    Da Rega mit dem Planar 2 einen preiswerteren Plattenspieler erfolgreich im Markt platziert hatte, musste SEE nachziehen entwickelte mit dem SEE Revolver Rebel einen ebenfalls erfolgreichen Plattenspieler aus Basis des klassischen Revolver. Der konstruktiven Unterschiede waren im wesentlichen:


    -- einfacher "Rebel" Tonarm, ebenfalls von Jelco. Dieser Arm hatte zB keine Höhenverstellung.
    Dieser Arm wurde meines Wissens nicht einzeln angeboten


    -- einfacheres Tellerlager


    Da Rega als Hauptkonkurrent anfing den Planar 3 in unterschiedlichen Farben anzubieten, zog SEE auch hier nach und bot die Revolver in schwarz, grau und 2 Holzsorten an.




    Alle SEE Revolver Plattenspieler wurden gerne mit anderem Tonarmen verbunden,
    zB Rega 2 & 3, Linn Basic, Roksan Tabriz, Sumiko FT3, Jelco, Mission, Naim usw.


    Ein weites Feld der "Verbesserung" waren auch der Austausch der serienmäßigen Filzmatte mit zB einer Linn oder Rega oder , oder... Filzmatte. "The Pig" wurde auch gerne mit anderen Tellergewichten ausgetauscht.

    SEE selber hat wohl während der Bauphase des Revolver auch das Tellerlageröl gegen ein "besonderes" Telleröl gewechselt, entsprechend sind die SEE Dreher auch mit verschiedenen Tellerlagerölen "getuned" worden.




    Ich habe mir nun mehrere SEE Revolver zugelegt und überhole diese nun etwas.

    Da man bei einem gebrauchten Plattenspieler nicht wissen kann, was der Vorbesitzer für ein Lageröl "versucht" hat, reinige ich das Lager und fülle ein neues Lageröl ein. Der Riemen wird, so notwendig, gewechselt, der ganze Dreher mal richtig gereinigt usw. Sollte der Revolver ohne Arm sein, verbinde ich diesen mit einem passenden Arm aus der damaligen Zeit

    Die folgenden SEE Revolver stehen nun für einen Hörtest bereit und werden Stück für Stück mit einem Tonabnehmer , zB aus der neuen Audio Technica AT 95 MM Serie ausgestattet


    - SEE Revolver Urmodell mit Roksan Tabriz Tonarm

    - SEE Revolver II mit Ammonite Spannfutter und Sumiko FT3 Tonarm

    - SEE Revolver II mit Revolver Tonarm (komplett mit "The Stand")

    - SEE Revolver mit Super Revolver Tonarm


    Bin noch nach weiteren Versionen am schauen, die ich dann auch mal mit einem aktuellen Jelco Arm ausprobieren mag.



    Macht gerade Spass, so kann der Sommer ruhig noch mal ein paar Tage Pause machen :-)


    Gruss

    Juergen


    ps

    auf den Bildern sind SEE Revolver II mit jeweils dem Revolver, bzw dem Super Revolver Tonarm zu sehen , einer der Plattenspieler steht auf dem SEE Laufwerkstisch, beide haben die Starmat drauf und The Pig ist auch zu sehen.



    B1E2C0CA-0CC7-4AF5-A447-099FE765F965.JPG67A95E1B-74C9-4912-8C21-AE91F2FAC998.JPG8CB12D23-C78C-48A1-A802-EA378336EDF9.JPG

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  • Hallo Jürgen,

    schön, etwas Kulturpflege. :thumbup:Und die Auswahl der Tonarme ist auch sehr interessant. Der Sumiko Premier FT3 steht bei vielen noch heute hoch im Kurs, zumindest in den USA und Kanada. War ein sehr guter, und der Super-Revolver scheint mir daran angelehnt zu sein. Dem könnte man auch ein AT 33 PTGII spendieren, wenn nicht sogar mehr.

    So ganz mitbekommen habe ich die Marke damals nicht mehr - meine "Verkäuferzeit" endete 1990. Weißt du noch wann das mit der Marke in Deutschland losging?


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Hi Matej,
    bei mir endete das studentische Arbeiten 1991, ab 1993 half ich aber in 2 Berliner Hifi Läden, sodass sich meine Erinnerungen verwischen, das Urmodell hatte ich öfters in Koeln in den Fingern, den Rebel und den Plattenspieler Tisch dann später in Berlin. Montiere im Moment auf allen meinen Klassik Projekten ein Audio Technica AT VM 95, da sich diese recht einfach durch Nadeltausch verändern lassen. Nehme ein einfaches elliptisches VM 95 als Basis und tausche mich dann hoch. Jeh besser man das "Hochnadeln" mit der Laufwerks / Arm Kombination nachvollziehen kann, um so besser spielt diese Kombination im Vergleich.

    Das AT 33 PTG ist ja leider recht teuer geworden, insofern wird im Moment das günstige AT OC9 XEN zu einem meiner Lieblingssysteme an Plattenspielern dieser Preis- bzw Leistungsklasse.

    Höre gerade den Ur SEE Revolver mit Roksan Tabriz und AT VM 95 mit Shibata Nadel. Das ist eine der besseren Darbietungen heute. Der Roksan Tabriz harmoniert sehr gut mit dem Revolver. Auch wenn man mit der Kröpfung des TonabnehmerSystems etwas spielen muss, da der Tabriz eigentlich einen etwas größeren Einbauabstand mag. Nun liegen die Nulldurchgänge halt etwas weiter aussen, was immer noch gut passt.



    Gruss

    Juergen


    IMG_0981.jpgIMG_0980.jpgIMG_0979.jpgIMG_0978.jpg

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  • Wir hatten den Ur-Revolver bei uns in der Vorführung. Tonabnehmer war ein Linn K5 wenn ich mich recht erinnere. In Verbindung mit dem Creek 4040 und kleinen Heybrook-Lautsprechern hat das echt Spass gemacht.

    Viele Grüße


    Jørg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler.




  • Wir hatten den Ur-Revolver bei uns in der Vorführung. Tonabnehmer war ein Linn K5 wenn ich mich recht erinnere. In Verbindung mit dem Creek 4040 und kleinen Heybrook-Lautsprechern hat das echt Spass gemacht.

    genau solche Ketten haben ich damals geliebt, man war sofort in der Musik und hatte Spass!


    an einem meiner SEE Revolver war auch noch ein Linn K5 montiert, man mag es kaum glauben, aber mit noch quasi neuwertiger Nadel. Spielt trotz des Alters immer noch frisch und lebendig.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • nun ist der letzte Revolver aufgebaut,


    der SEE Revolver II mit dem Sumiko FT3 Tonarm.

    Leider habe ich wohl eine FT3 Version mit schwerem Gegengewicht erwischt, das AT VM 95 System lässt sich nicht ausbalancieren, ist einfach zu leicht der TA.

    So musste ich etwas Gewicht aufs Headshell packen, dass ich das System zum laufen bringen konnte. Ist natuerlich nicht der endgültige Stand fuer diesen Dreher, aber im Moment hatte ich kein anderes System frei.


    Spielt aber trotzdem sehr fein.

    Nun sind alle 4 Revolver spielbereit und ich kann mich mit den Eigenarten etwas weiter auseinander setzen :-)

    Gruss

    Juergen

    IMG_0984.jpgIMG_0985.jpgIMG_0983.jpgIMG_0982.jpg

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    AAA- Mitglied

  • Hallo Jürgen.

    So einen schönen Ur SEE Revolver habe ich hier auch noch stehen,

    und der ist mit dem Jelco ST 250 ausgestattet den ich vom C.E,C St930 runter genommen habe;)

    System ist ein Ortofon MC25FL


    Damit kann man schon wirklich gut Musik hören, und den wird mein Sohn wohl an seine Anlage hängen, sowie wir dort mit dem Bau fertig sind:)


    Gruß Thies

    Dr Feickert Woodpecker II Jelco SA750LB Hana ML / C.E.C ST930_Jelco SA250 MC30 Super II / AudioLab 8000ppa / TD126III_SME3009-S2 Imp BronzeLager MC25 FL / SAC-Gamma / Audreal XA3200 MKII / Denon POA-4400A / ALR-Jordan Note7, meine OHREN ( :) )

    Sammlung

  • ...Damit kann man schon wirklich gut Musik hören...

    genau dies hat mich mal wieder an dem Revolver gereizt.

    Ich habe in der letzten Zeit den einen oder anderen Plattenspieler Klassiker mal wieder in den Fingern gehabt, einige empfinde ich mit heutigem Blick überbewertet, andere überraschen mich auch heute noch mit ihrer Performance, die ich mitunter damals als gar nicht so gut wahrgenommen habe.

    Auf jeden Fall machen die Revolver auch heute noch eine sehr gute klangliche Figur! Dein Sohn wird sich freuen :-)

    Gruss
    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Hi


    Hab hier einen schönen Revolver in Rot gefunden und finde er ist wirklich schön. Ebenfalls mit Jelco Arm und von der Verarbeitung her schon besser wie ein kleiner Rega.


    https://www.ebay-kleinanzeigen…olver/1137655095-172-4262

    dieser war mir auch aufgefallen, da preislich sehr günstig inseriert (normalerweise mit diesem Arm mitunter doppelt so teuer) , aber leider nur Abholung und da ist Leipzig für mich als Kölner etwas zu weit weg, sonst hätte ich mir diesen auch gekauft, einen roten habe ich noch nicht :-).

    Ist mal wieder ein gutes Beispiel, dass in Ostdeutschland die analoge Scene etwas kleiner ist, entsprechend sind die analogen Angebote dort preislich häufig deutlich günstiger, als im Westen der Republik.

    Gruss

    Juergen

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  • ...wollte ich gerade schreiben in Sachen Ausführungen....dass es ihn noch in rot gebeiztem Holzfinish gab-so wie in der Auktion und noch mit ner stark gemaserten Furnierschicht, fast wie groß gezeichnetes Vogelaugenahorn.


    Gruss,

    Bernie

    Musikmaschinen:Thorens TD 124/2,SME 3012/2,Ortofon Rondo Bronze,Aikido MC Preamp,Musical Fidelity M5si,Visaton AtlantisMKII/Weichen von "Kalle Mk II"+viel/ lautes Gitarrenzeugs,Studiogerümpel (ua):QuintAudio HAVOFAST-Dauertinnitus wegen Rock`n Roll^^

  • ...wollte ich gerade schreiben in Sachen Ausführungen....dass es ihn noch in rot gebeiztem Holzfinish gab-so wie in der Auktion und noch mit ner stark gemaserten Furnierschicht, fast wie groß gezeichnetes Vogelaugenahorn.


    Gruss,

    Bernie

    die stark gemaserte Holzversion kenne ich noch nicht, da muss ich mal nach schauen :-)

    Danke!

    gruss

    Juergen

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  • ...das geht in die Richtung-wobei`s da auch noch andere Maserungen gab...

    fven1d.jpg

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  • da ich ebenfalls aus Leipzig bin, könnte ich Ihn abholen und an Dich versenden. Es ist quasie um die Ecke

    das ist ein superliebes Angebot, auf dass ich gerne zurückkommen würde, habe den Anbieter mal vor einer Stunde angeschrieben, ob er den Dreher auch verschicken würde, warten wir mal ab.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Nun ist auch ein wunderbarer roter SEE Revolver in meiner Sammlung.

    Es handelt sich um einen


    - Ur SEE Revolver mit dem teuren Super Revolver Tonarm

    sowie einer frühen Ammonite Tonarmbasis


    nach Tausch von Lageröl und Riemen sowie der Montage eines

    neuen AT-VM95E Tonabnehmersystems spielt der Dreher wieder wunderbar.

    Finde den Dreher in dem roten Farbton wirklich gelungen :-)


    Gruss

    Juergen

    IMG_1070.jpg

    IMG_1071.jpgIMG_1069.jpg

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  • ...sehr schön...aber findest du nicht, dass er durch den TA ganz schön limitiert wird?

    Ich schätze den in etwa so hochwertig wie meinen ehemaligen Linn Basic ein-und bei dem war ein großer Unterschied vom K5 aufs K9 zu hören...und auch da hätte man mehr rausholen können...

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  • ...sehr schön...aber findest du nicht, dass er durch den TA ganz schön limitiert wird?

    Ich schätze den in etwa so hochwertig wie meinen ehemaligen Linn Basic ein-und bei dem war ein großer Unterschied vom K5 aufs K9 zu hören...und auch da hätte man mehr rausholen können...

    Im Prinzip hast Du Recht!,

    Das VM95E ist erstmal ne Basis, die vernünftig spielt, wlll die Dreher ja miteinander vergleichen. Habe auch das VM95 SH mit der Shibata Nadel.

    Durch einfaches umstecken der Nadel kann ich dann mit deutlich höherer Auflösung hören. Ich vergleiche Laufwerke gerne unter dem Gesichtspunkt, wie gut die Unterschiede von Tonabnehmern rausgearbeitet werden.

    Da im Moment alle meine SEE Revolver den VM 95 Body haben, kann ich einfach die Nadeleinschübe wechseln und kann mir sofort die Unterschiede anhören, ohne etwas am Tonarm verstellen zu müssen.

    Ansonsten passt zu den verschiedenen Jelco Tonarm Derivaten das aktuelle

    Audio Technica AT-OC9 XEN zu 339,- eur sehr gut, allerdings sind mir 5 Stück davon für einen Vergleich zu teuer...., da kommt mir und meinem budget der Vergleich mit dem ungleich günstigeren AT-VM95 mehr entgegen .

    Gruss

    Juergen

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