Neuer Verstärker und die Sicherung fliegt raus

  • Hallo


    wenn es nicht am Relais liegt, was hälst du von einer Einschaltstrombegrenzung , damiit dürfte das Problem gelöst sein , die Alernative ist in der Hausstromversorgung einen trägen Automaten einzubauen


    Gruß


    Klaussxx

  • Hallo zusammen,

    hätte der Hersteller gleich von vorne herein eine vernünftige Einschaltstrombegrenzung eingebaut,

    wäre das nie passiert. Ich bin jetzt 70 und habe bestimmt 100 Endstufen konzipiert, ist mir nie passiert.

    Viele Grüße

    Klaus28

  • Hallo,


    aus der BDA:

    Danke Jürgen :)


    Ich habe mir jetzt mal die Sicherungen angesehen:

    S161-H

    16A 380V


    Darum ja meine Frage ob es bei jeder Schalterbetätigung zum Auslösen der Sicherung kommt.


    Gestern ist mir die Sicherung 3-mal hintereinander rausgeflogen, heute bei 2 Versuchen nicht.

    Sieht so aus, als wenn ich gestern Pech und heute das Glück hatte, zum richtigen Zeitpunkt einzuschalten.


    Ich denke mal, so eine Einschaltstrombegrenzung werde ich mal ausprobieren.

    Gruß
    Rainer
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    Konkurrenz ist das Gesetz des Dschungels!
    Kooperation ist das Gesetz der Zivilisation!

  • die dicke Krell Endstufe eines Freundes hat in seiner WG auch immer die Sicherung raus gehaun, ein stabiles Verlängerungskabel zur Waschmaschinen-Steckdose beseitigte das Problem. :):)

  • Ich habe mir jetzt mal die Sicherungen angesehen:

    S161-H

    16A 380V

    Hallo Rainer,


    schmeiß den H Automaten raus und bau einen B Automaten ein dann wird Ruhe sein.

    H Automaten wurden in den Siebzigern verwendet, es wäre nicht die schlechteste Idee sich einmal die gesamte Haus Elektrik anzusehen.


    Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik


    Jürgen


    P.S.: Schöner Amp. könnte mir auch gefallen ;)

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Das würde natürlich auch gehen :). Aber ein 15m langes Kabel quer durchs Erdgeschoss ist jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei

    Gruß
    Rainer
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  • Moin,


    habe ich schon gedacht dass da "H" Leitungsschutzschalter verbaut sind,

    wenn möglich alle auf "B" umrüsten und Fehlerstromschutzschalter.

    Was den FI angeht ist abhängig von der Größe des Stromkreisverteiler,

    meist ist keine Platz mehr vorhanden(alternativ neuer Verteiler einbauen) und dazu müsste die Installation im Dreileitersystem ausgeführt sein....L...N...PE.


    Grüße

    Arnold

    ...:meld:es kommt nix besseres nach... :heul:

  • Wenn schon dann nicht gegen eine B Type austauschen sondern dann auch direkt die C Type wählen. Die ist für höhere Einschaltströme gedacht!

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • Wenn schon dann nicht gegen eine B Type austauschen sondern dann auch direkt die C Type wählen. Die ist für höhere Einschaltströme gedacht!

    Nur zu, jeder ist seines Glückes Schmied, aber nicht jeder Schmied hat Glück.

    Aufgrund welcher Ausbildung gibst Du solche Ratschläge?


    Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik


    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Gestern ist mir die Sicherung 3-mal hintereinander rausgeflogen, heute bei 2 Versuchen nicht.


    Sieht so aus, als wenn ich gestern Pech und heute das Glück hatte, zum richtigen Zeitpunkt einzuschalten.

    Du hast Probleme mit Inrush. Der Trafo behält beim Ausschalten einen Restmagnetismus. Wenn er ungünstig liegt, dann fließt beim Einschalten ein erhöhter Strom.

    mfg Klaus

  • Wenn schon dann nicht gegen eine B Type austauschen sondern dann auch direkt die C Type wählen. Die ist für höhere Einschaltströme gedacht!

    Ersatztyp für H wäre B. Ohne Messung der Netzimpedanz würde ich nicht einfach auf C wechseln.

  • Ich gehe mal davon aus, dass ich für den Austausch dieser Sicherungen einen Elektriker brauche und werde mich mal mit unserem Betriebselektriker kurzschliessen.

    Gruß
    Rainer
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  • :meld:Ich bin dann mal weg 8o


    Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik


    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • es wäre nicht die schlechteste Idee sich einmal die gesamte Haus Elektrik anzusehen.

    Da hast du wohl recht.

    Gruß
    Rainer
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  • Sicherungen zu tauschen löst das eigentliche Problem nicht wirklich. Ein Check der Hausinstallation vom Fachmann kann man nur empfehlen. Für Deine Anlage würde ich in jedem Fall eine Einschaltstrombegrenzung vorsehen.

    mfg Klaus

  • Hallo zusammen,

    liest sich für mich so, als wenn einfach nur die Sicherung alt ist. Wenn das ein Sicherungsautomat aus den 70ern ist, dann ist es allerhöchste Zeit die mal wechseln. Elektriker holen ist der einzige saubere Weg. Dann ist das Problem gelöst - es sei den die Verdrahtung der Haushaltselektrik ist aus den 50ern...


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Ein Leitungsschutzschalter mit der Charakteristik B löst beim 3-5 fachen Nennstrom aus also ein 16A Leitungsschutzschalter bei 48 - 80 A.Die Auslösezeit hängt vom fliessenden Strom ab. Dazu gibt es Diagramme. Das Netz muss aber das vielfache des Nennstromes für eine gewisse Zeit aushalten. Das ist bei Chakteristik B in der Regel kein Problem. Bei Leitungsschutzschaltern der Charteristik C kann es zum Problem werden, da die erst beim 5-10 fachen Nennstrom abschalten.

    Die Leitungschutzschalter sind ja nicht dazu da um uns beim Einschalten von Endstufen zu nerven sondern sie sollen die Leitungen schützen, also einen Kabelbrand bei Überlast oder Kurzschlüssen verhindern.


    Voffi