"High End" Stromversorgung mit Telos / Sieveking QRC & Furutech 6E

  • Hi,

    die Netzkabel / -verteiler von Optimum Audio wurden in einem anderen Forum länger diskutiert unter maßgeblicher Beteiligung des Firmeninhabers. In den Kabeln liegt wimre der Schirm von einem Ferritmantelkabel einseitig über einen Kondensator auf dem Schutzleiter. Hörte sich nicht nach Voodoo an. Er bot glaube ich auch an, das auszuprobieren. Das Kochrezept wollte ich auch mal ausprobieren.


    Tschau,

    Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Die Kabel von Audio Optimum sind preiswert und gut, kann jeder für sich mal ausprobieren. Wer andere für beser geeignet findet, soll sie kaufen. Ehrlich gesagt, geht mir der ganze Streit hier wieder mal auf den Zeiger. Soll doch jeder das für sich kaufen, wovon er selbst überzeugt ist. Ob das nun billig oder teuer wird, ist doch egal. Ist doch jedem sei eigenes Geld.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Ich habe nichts gegen deren Kabel oder den anderen Produkten. Nur die imho sehr offensive Vermarktung ala meins ist gut alles andere ist schlecht stört mich. Sowas kann ich nicht leiden, mag aber sein das es andere nicht stört. Ein Lautsprecherkabel und ein Chinchkabel von denen habe ich auch schon mal getestet.


    Grüße

    Frank

  • Mir gefällt seine Vermarktungsstrategie auch nicht. Er scheint wohl ein sehr ausgeprägtes Selbstbewußtsein zu haben. Jedenfalls sind seine Produkte nach meinem Dafürhalten - habe einiges von Audio Optimum gehört und auch erworben - sehr gut im Vergleich zu anderen, die oft weit teurer sind. Aber wie gesagt, kann jeder für sich entscheiden, was er mag, kauft oder auch nicht. Wir sind doch alle alt und mündig genug dazu, uns eine eigene Meinung zu bilden. Niemand muß sich hier oder anderswo für seine Kaufentscheidungen rechtfertigen. Wo leben wir denn?

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Ehrlich gesagt, geht mir der ganze Streit hier wieder mal auf den Zeiger. Soll doch jeder das für sich kaufen, wovon er selbst überzeugt ist. Ob das nun billig oder teuer wird, ist doch egal. Ist doch jedem sei eigenes Geld.

    Richtig, das problem ist halt nur das einige hier sich berufen fühlen, den armen verwirrten Schweinen die heillos ihr Geld für wissenschaftlich unfundiertem unfug aus dem Fenster schmeißen zu helfen, sie wieder auf "vernünftige" Bahnen zu leiten;)


    Wenn man es ganz genau nimmt geht es oft eigentlich schlicht um sachen die Messtechnisch nicht belegt werden können.

    Das dilemma ist also vorprogramiert und es werden nicht die letzten kritikischen äusserungen hier bleiben, aber es nützt ja nichts wenn der Käufer trotzdem einen (klanglichen) vorteil erkennt und das auch gerne teuer bezahlt.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • Insbesondere bei Kabeln, egal ob Kleinsignal, Lautsprecher, Strom, Digital etc. ist es für mich nicht erkennbar/nachvollziehbar welche Faktoren grundlegende technische Qualitätsunterschiede ausmachen und wie diese einen entsprechend höheren Preis verbunden mit einem signifikanten klanglichen Unterschied bedingen.

    Natürlich kann man die pragmatische Position von Franz einnehmen, sich Produkte aussuchen, anhören und wenn man diese gefallen halt kaufen.

    Das habe ich auch lange so gemacht, und aus meiner heutigen Sicht ... viel Geld verbrannt.

    Die Gleichung Teurer = Besser hat eine sehr starke suggestive Kraft. M.E. ist diese gerade bei Kabeln besonders hoch. Gleich danach kommt das Thema Spannungsversorgung, um das es hier ja geht. Aber HiFi bzw. High-End sind ja nicht die einzige Branche, die versucht mit einer guten Portion Esoterik an den Geldbeutel der Kunden zu kommen.

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Insbesondere bei Kabeln, egal ob Kleinsignal, Lautsprecher, Strom, Digital etc. ist es für mich nicht erkennbar/nachvollziehbar welche Faktoren grundlegende technische Qualitätsunterschiede ausmachen und wie diese einen entsprechend höheren Preis verbunden mit einem signifikanten klanglichen Unterschied bedingen.

    Das ganze ist kein Hexenwerk, Silberkabel und Kryogenisierung bringt nur bei

    (Klein-)Signalkabeln etwas, bei Strom- und Digitalkabeln ist das nutzlos.


    Silber leietet etwa 3% besser als Kupfer.


    Bei Digital und Antennenkabeln kommt es auf den Wellenwiderstand an,

    bei Antennenkabeln zusätzlich noch auf die Dämpfung. Wichtig ist hier

    dass es keine Änderungen im Verlauf gibt, das können auch Beschädigungen

    oder Knicke im Kabel sein. Insbesondere bei Twinaxkabeln, also z.B. Patch-

    oder USB-Kabeln ist eine hohe und konstante Präzision in der Fertigung

    nötig.


    Bei Stromkabeln sind niedrige Übergangswiderstände und korrekte Masseführung

    wichtig, je nach gebgebenheiten evtl. auch eine Abschirmung. Hier gibt es

    wie auch bei Digitalkabeln keine Kleinsignale die Silber o.ä. rechtfertigen würden.


    Mikrophonieempfindlichkeit gibt es nur bei Kleinsignalkabeln, je niedriger der Pegel

    desto anfälliger. Bei sehr kleinen Signalen wie MC ist grosser Querschitt kontraproduktiv,

    ebenso massive und damit auch resonanzanfällige Stecker.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)

  • Und warum hört man z.B. bei Steckerleisten Unterschiede je nach dem auf welchem Untergrund sie stehen und ob man Absorber verwendet, oder nicht. Das Gleiche gilt bei Netzteilen. Wenn es nicht die

    Mikrophonieempfindlichkeit ist, was ist es dann?


    Auch die Art des Gehäuses (Material, Materialeinsatz, Wandstärke bei Netzleisten und Netzteilen) ist mMn förderlich für ein besseres, ruhigers Klangbild.


    Gruß

    Horst

  • was ist es dann

    Vibrationen (Wechselstrom, Haus wackelt, vibriert, etc.) bewirken an den Steckverbindern Modulationen, welche feinsinnig durchschlagen. Denn fest ist detailbetrachtet nicht richtig fest.


    Deswegen ist Kabelklang meistens Steckerklang.

  • Hallo Arkadin,


    Danke für Deine Erläuterungen. Das von Dir zu Kleinsignal- und LS-Kabeln ausgeführte entspricht auch meinem Grundverständnis. Bei Kryogenisierung bin ich allerdings raus. Silber klang in meinen Setups in denen ich Silberkabel getestet habe anders als Kupfer. Gefallen hat mir das „Anders“ nicht.

    Allerdings sehe auch nach Deinen Erläuterungen keine Linearität zwischen diesen technischen Gegebenheiten und den Preisen bzw der Preisspanne von Kabeln, egal welcher Funktion. Vom Klang ganz zu schweigen.

    Der klangliche Einfluss von LS-und Kleinsignalkabeln rührt mMn von den unterschiedlichen physikalischen Parametern her, und natürlich von den unterschiedlichen physikalischen Parameter der Ein- bzw. Ausgänge der Komponenten. Bei Stromkabeln/Netzleisten/Filtern höre ich auch Unterschiede, die aber in meinen Ohren recht klein und für mich schon Feinsttuning sind. Wenn ich von „warm klingenden Stromkabeln“ lese muss ich schmunzeln (Sorry, Horst-t).

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • :merci: für die Erklärung!

    ... das heißt mit anderen Worten, dass ein vernünftig konstruiertes Gehäuse und eine sehr gute mechanische Steckverbindung (inkl. sehr guter Leitfähigkeit der Kontakte) die halbe Miete ist.

    Solche Geräte lassen sich dann mit den passenden Absorbern noch zusätzlich gut "beruhigen", falls das nicht auch schon in der Konstruktion des Gerätes und der passenden "Base" Rack Berücksichtigung fand.


    LG

    Horst


    PS: Thomas , schmunzeln ist kein Problem...ich kann damit leben. Vielleicht machen wir mal irgendwo einen netten Hörvergleich. Ich hätte da noch zwei Kabel die ich zur Zeit nicht nutze. Beide gehen in "unterschiedliche" Richtungen.


    Sorry ein wenig :off:

    The post was edited 1 time, last by Horst_t ().

  • Hallo Arkadin,

    Allerdings sehe auch nach Deinen Erläuterungen keine Linearität zwischen diesen technischen Gegebenheiten und den Preisen bzw der Preisspanne von Kabeln, egal welcher Funktion. Vom Klang ganz zu schweigen.

    Der klangliche Einfluss von LS-und Kleinsignalkabeln rührt mMn von den unterschiedlichen physikalischen Parametern her, und natürlich von den unterschiedlichen physikalischen Parameter der Ein- bzw. Ausgänge der Komponenten. Bei Stromkabeln/Netzleisten/Filtern höre ich auch Unterschiede, die aber in meinen Ohren recht klein und für mich schon Feinsttuning sind. Wenn ich von „warm klingenden Stromkabeln“ lese muss ich schmunzeln (Sorry, Horst-t).

    Die Parameter wirken sich natürlich deutlich stärker aus als das Material

    und auch in Abhängigkeit von den Parametern der Quellen und der Empfänger.

    Wichtig ist eigentlich bei allen Verbindungen die korrekte Masseführung.

    Mikrophonieanfälligkeit kann auch die Folge von Wackelkontakten oder kalten

    Lötstellen sein. Gerade ältere Geräte sollten hierauf überprüft und nachgelötet

    werden.

    Die Frage nach Linearität bei den Preisen erübrigt sich wohl.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)