Laufwerk Eigenbau mit Scheu Teller

  • Konzept: so wenig Metall wie irgend möglich / keine Verbindung Motor + Tonarm direkt zum Teller / Tonarmlager + Teller sind von excellenter Qualität - großes Lob an Scheu-Analog

    Gerade fertiggestellt, Tonarm + Tonabnehmer waren ein paar Wochen außer Betrieb, es lassen sich jetzt schon deutlich mehr Details raushören im Vergleich Aludreher - Motor + Tonarm + Tonabnehmer blieben gleich, somit beste Vergleichsmöglichkeit.


    Unter mehr Details verstehe ich nicht nur mehr Information an Klängen, sondern vor allem, wie z.B. eine Gitarre angespielt wird!!!! Mehr emotionales Erlebnis. Obs jetzt daran liegt dass alles voneinander entkoppelt ist oder wenig Metall sich dreht, völlig wurscht, das Ergebnis zählt:)

  • Art. Nr. Bezeichnung Losgröße Preis
    101-11100039 Synchronmotor LSR 11/16 12/24V/50Hz 1 Stück 88,75 €/Stück

    Fa. Mörz / dann die Elektronik hier aus dem Forum zusammengelötet / Alugehäuse gefräst, dann mit Plexiabdeckung überdreht, dann noch ein Holzgehäuse gefertigt....... die Ansteuerelektronik ist ne wucht, Platte und Streamer gleichzeitig, und dann die Geschwindigkeit bequem schrittweise anpassen, mit schöner hochlauframpe....


    @turnaround: ne, hab ich nicht gewogen den Teller, geschätzt 7 bis 8 kg, ist ja auch wurscht, hauptsache er wird später von unten etwas beleuchtet, hab in die Holzbasis noch LEDs eingelassen...8o

  • kann ich verstehen, mit mehr Zeit könnte man sich am CAD noch ausgiebig mit Design beschäftigen..... ich wollte zwecks Erkenntnisgewinn unbedingt Motor und Tonarm von der Plattenspielerbasis trennen.

  • Der Teller und der Antrieb sind besonders Interessant.

    Wenn Du die Basis bzw. das Chassis weiter verfeinern willst, würde ich mal zum Brinkmann Balance oder Spyder oder dem Tonart Stöger Nr.2 schielen.

    Die haben alle ein sehr reduziertes Chassis.


    Gruß, Dirk

    Gruß an BND, NSA, CIA, FBI , MI6, Mossad, KGB und all die Jungs und Mädels mit den großen Ohren und scharfen Augen

  • Der Teller und der Antrieb sind besonders Interessant.

    Wenn Du die Basis bzw. das Chassis weiter verfeinern willst, würde ich mal zum Brinkmann Balance oder Spyder oder dem Tonart Stöger Nr.2 schielen.

    Die haben alle ein sehr reduziertes Chassis.


    Gruß, Dirk

    mag sein, die haben aber folgendes nicht was meine Basis hat: der Antrieb und die Basis sind auf sich gegenüberliegenden Bronzehalbschalen (mit polierter Kalotte) mit dazwischenliegenden Keramikkugeln gelagert. Die unteren Halbschalen werden noch mit sehr zähem Silikonöl gefüllt. In horizontaler Richtung kann ähnlich wie bei einem Subchassis noch Energie vernichtet werden. Auch hier keine Ahnung ob es ausschlaggebend für den Klangerfolg ist, die Summe der Detaillösungen machts aus. Die Tonarmbasis kann theoretisch noch etwas mit einem in der Mitte (Messinginlay im Acrylzylinder) vorhandenen Spike an das Rack etwas angekoppelt werden (wird später ausprobiert), das habe ich bei Brinkmann abgeschaut.......

  • Gratuliere das Dich Dein Aufwand und die Arbeit die Du Dir gemacht hast im Endeffekt begeistert. Du hast sicher lange geplant und ausgesucht, umso schöner das Dir das akustische Erlebnis gefällt. Die Form, das ist für mich zweitrangig, denn ich glaub Dein Ziel war ja nicht irgendetwas konkretes nachzuempfinden. Auch wenn ich als Hobbyholzwurm das Holz anders gestaltet hätte.

    Viel Spaß damit


    Uxma