UKW-Abschaltung nun doch bis 2025 ?

  • Nettes Bild; Quelle?

    ♫♫♫~ Eine Seite hat 1 Rille ,zwei Seiten haben 2 Rillen.
    .....ist das Vinylianerleben nicht einfach ~♫♫♫


    ~ ~ Exclusive Tonträger sind beidseitig abspielbar ~ ~

  • Wobei "far future" natürlich Auslegungssache ist. Bekanntlich hat Norwegen bereits UKW, bis auf einige wenige Sender, aufgegeben. Die Schweiz ist drauf und dran es zu tun.

  • @ Walter: Merci für den link.

    P.S.: Ist Norwegen auch nicht dran das Bargeld aufzugeben?:D


    Ich behalte alle meine Tuner und Receiver, bis der letzte Sendemast fällt.

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  • Bis 2025 wird noch viel Wasser den Rhein runtergehen und das ein-oder-andere noch im Fahrwasser mittreibende wacklige Boot vielleicht sogar noch früher als voraussehbar Schiffbruch erleiden. Hört die Sirenen.

    Hang 'em high,

    Lutzi

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  • ......

    Ich behalte alle meine Tuner und Receiver, bis der letzte Sendemast fällt.

    Und ich schalte mir eigene Sender auf genau die Frequenz, die fehlt.

    So geschehen mit der 1422 kHz. DLF wurde abgeschaltet, ich meinen AM-Prüfsender an.

    Gleicher lokaler Pegel, S9+60. Zuspielung per UKW, lokal vorhanden.

    Mein AM-Spektrum sah also 5 Minuten nach Abschaltung so aus, wie vorher.


    Damit kann ich bei mir zuhause genau wieder meinen DLF auf jedem alten MW-Radio (Taschenradio) hören, wie "davor".


    Manchmal muß man einen Schritt zurück gehen, damit man mit der Zeit gehen kann.


    Stay tuned

    Ralph


    P.S.

    Wer's nachmachen will: schaut Euch einmal den SSTran aus USA an. Funktioniert prima.

  • Aus dem zweiten Artikel (Gastbeitrag):

    Quote

    – Der öffentlich-rechtliche Hörfunk benötigt für den Umstieg auf DAB+ bis 2025 schätzungsweise rund 600 Millionen Euro, die er aus dem Rundfunkbeitrag erhält.

    – Eine vergleichbare Summe – rund 500 Millionen Euro – muss der private Hörfunk aufbringen.

    1,1 Milliarden für eine Technik, die niemand wirklich haben will. OK...

    Quote


    –Ein Abschaltdatum (auch nicht die Diskussion hierüber) darf es bis zum Absinken der tatsächlichen analogen Nutzung auf unter zehn Prozent nicht geben. Maßgeblich für die Messung der Nutzung ist der Anteil der UKW-Verbreitung an der durchschnittlichen Stunden-Netto-Reichweite (Werbefunk gesamt, 14 bis 59 Jahre, Montag bis Freitag, sechs bis 18 Uhr).

    –Da sich Privatradio maßgeblich durch Werbung finanziert, reicht die bloße Verbreitung von Endgeräten als Maßstab für den Einstieg in die Migration nicht aus.

    – Erst wenn die tatsächliche analoge Restnutzung unter zehn Prozent der Gesamtnutzung fällt, beginnt die dreijährige Übergangsphase von UKW zu DAB+.

    – Binnen der darauf folgenden drei Jahre wird die UKW-Verbreitung eingestellt.

    Da ja bald jedes (bessere) Radio auch DAB+ können muss, könnte man ja denken, das wäre eine geschickte Strategie, um das System weiter zu verbreiten. Dass dann viele trotzdem nur UKW hören, interessiert dann nicht. Bis aber die tatsächliche Nutzung von UKW wirklich unter 10% fällt, wird mit Sicherheit noch einige Zeit vergehen.


    Gerade die werbefinanzierten Radiosender hätte ja eh lieber ein System, dass in beide Richtungen funktioniert. Ähnlich wie beim Videostreaming über das Internet, wo der Anbieter ganz genau sehen kann, wer, was, wann, wie lange, angeschaut hat. Als Verbreitungsweg wurde auch schon 5G als Allheilmittel und sowieso Lösung für alles genannt. (Dass das an sich Blödsinn ist, ist ein anderes Thema.)


    Gruß

    Robert

    THIS MONOPHONIC MICROGROOVE RECORDING IS PLAYABLE ON MONOPHONIC AND STEREO PHONOGRAPHS. IT CANNOT BECOME OBSOLETE. IT WILL CONTINUE TO BE A SOURCE OF OUTSTANDING SOUND REPRODUCTION, PROVIDING THE FINEST MONOPHONIC PERFORMANCE FROM ANY PHONOGRAPH.

  • Die FAZ korrigiert nun und stellt klar, dass es einen Beschluss zur UKW-Abschaltung nicht gibt:

    Quote

    Einige Bundesländer und die Bundesregierung haben den Willen bekundet, UKW durch das Digitalradio DAB+ in den nächsten Jahren zu ersetzen. Das Jahr 2025 gilt für einige als Zieldatum. Einen einmütigen Beschluss dazu gibt es nicht.

    ...https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/hoerfunk-ist-digitales-radio-oder-netzradio-die-zukunft-16376105.html

  • Die Sendeanstalten bauen aktuell wieder auf Terestrischen Rundfunk um.


    Hab´s gerade auch wo anders als randnotiz gelesen, im letzten Jahr wurde dazu ein entsprechendes Urteil gefällt, es geht also weiter mit dem Analogen Rundfunk:)


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • Hallo Volkmar,

    Die Sendeanstalten bauen aktuell wieder auf Terestrischen Rundfunk um.

    kannst Du hierzu eine Quelle nennen?


    Viele Grüße,

    Walter

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher Albert Einstein

  • Hallo Walter,


    Leider nicht, hab´s wie gesagt als Randnotiz hier gelesen..https://www.inputaudio.de/kabelanschluss/der Analoge UKW Kabelanschluss fällt allerdings dafür weg, vielleicht kriegt´s ja jemand raus.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


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  • vielleicht kriegt´s ja jemand raus.

    Das will ich mir nicht anmaßen, aber zunächst ist das einfach nur Schleichwerbung für ein völlig simples Produkt von MD, nämlich einem Faltdipol.

    Quote

    Die Sendeanstalten für den terrestrischen Rundfunk werden übrigens gerade wieder ausgebaut.

    Da immer mal wieder Veränderungen vorkommen, ob UKW, DAB+ oder DVB-T2HD ist dies völlig unkonkret, natürlich aber auch nicht falsch.

    Quote

    Im letzten Jahr wurde dazu ein entsprechendes Urteil gefällt – es geht also weiter mit dem analogen Rundfunk.

    Urteil? Das impliziert einen Prozess. Wir hatten unlängst den sogenannten Antennstreit, der durch eine Schlichtung beigelegt wurde. Vermutlich ist dies gemeint gewesen... https://www.bundesnetzagentur.…DE/2018/20180706_UKW.html

  • Ich will kein Spaßverderber sein, aber...

    ...sollte sich vielleicht erst einmal mit den hierzulande gültigen Bestimmungen auseinandersetzen ....

    Das habe ich getan und deshalb den SSTRAN statt eines Selbstbaumodulators erwähnt. Der SSTRAN ist z.B. FFC Part 15 compliant.

    Der DARC plante übrigens eine Ausstrahlung mit 60m Antenne und durfte bis zu 100mW senden....

    Ich meinte doch Ausstrahlung innerhalb der eigenen vier Wände. Das ist Kleinleistung, so wie bei den (Kleinsignal-) UKW-Sendern auch, die man sich für's Auto oder den Camper kaufen darf.


    Stay tuned, 73

    Ralph

  • Auf der Seite von SSTran steht allerdings folgendes ganz oben:

    Quote

    As of November 12, 2017 SSTRAN will not be accepting new orders.

    Das sind jetzt bald 2 Jahre, existiert das Unternehmen überhaupt noch?