VTA-Einstellung messtechn. erfassbar?

  • Hallo an die Profis,


    für den Azimut gibt es ja verschiedene Möglichkeiten diesen messtechnisch zu beurteilen.

    Wie sieht das eigentlich beim VTA aus? Gibt es da Möglichkeiten mit Hilfe einer Test-LP o.ä.?

    Ich könnte mir vorstellen das dies über verschiedene Frequenzen und deren Pegel beurteilt werden könnte.

    Gibts da irgendwas brauchbares?


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

    Dr. Fuss Steuerung

    Kabelkonfektion diy

  • Ich justiere nach Parallelschablone mit 20 / 23 Grad Anriss den Nadelträger


    Siehe hier:::

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Richi, so was baut Jürgen selber!

    Rega p3-2016 SE, Benz Glider SL, Heed Quasar, Audio Research LS7, McCormack DNA125, Dynaudio Contour II, Sennheiser HD600, Isoda, hms, QED, Hannl


    Washburn Dreadnought


    Das Schöne an der Suche nach der Richtigen ist der Spaß mit den Falschen

  • Das dachte ich mir schon, denn die einschlägigen Bucht Anbieter haben nur gerade linien, deshalb Jürgen turnaround0205 , baust du auch für andere (wie zB für mich)?

    Ich finde das eine tolle Idee.

    Gruss, Richi

    I hob koa Signatur, aber wenn i oane häd, nachad dad i's ah ned hischreim.

  • Für mein Glider habe ich sie:)

    Danke Jürgen;)

    Rega p3-2016 SE, Benz Glider SL, Heed Quasar, Audio Research LS7, McCormack DNA125, Dynaudio Contour II, Sennheiser HD600, Isoda, hms, QED, Hannl


    Washburn Dreadnought


    Das Schöne an der Suche nach der Richtigen ist der Spaß mit den Falschen

  • Hi,

    such mal bei tnt nach VTA und Hartmut.

    Mit Sauerkraut and Solar Energy funzt das nach meiner Erfahrung gut.

    Wenn die Saiten und der Korpus zu einem in sich geschlossenen Instrument werden, dann passt es für mich. Das rastet dann quasi ein. Es ist einfacher, wenn einem das jemand zeigt.


    Es geht dabei um 1/10 mm.

    Ist alles etwas mühsam, aber ist ja Hobby.


    Wie sich die Unterschiede messen lassen, Frequenzgang etc, weiß ich leider nicht. Wäre toll, wenn man das einfach messen könnte. Würde die Einstellprozedur vereinfachen. Als Elektroingenieur ist es ja so ein Messverfahren, das man gerne hätte.


    Tschau, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich justiere nach Parallelschablone mit 20 / 23 Grad Anriss den Nadelträger

    Zu dieser Methode habe ich eine Verständnisfrage:


    VTA ist doch der "vertcal tracking angle", also der Winkel unter dem die Nadel in die Rille taucht. Baut bzw. "vertraut" diese Methode (den Winkel des Nadelträgers als Maß für den eigentlichen VTA zu nehmen) zu nehmen darauf, dass alle Nadeln in allen Nadelträgern in exakt gleichem Winkel im Nadelträger sitzen und dass die 20°/23° bei allen Nadelträgern richtig sind? Was ist da der (theoretische) Hintergrund?


    Danke und Grüße,

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)
    Ich habe im Biete-Bereich eine wenig gelaufene, revidierte A-77 im Angebot

  • Mein Verständnis:

    VTA "vertical tracking angle" sagt doch nur aus, ob der Tonarm/ Tonabnehmergehäuse im Betrieb

    z.B. in der Waage ist. Das wird über die Höhenverstellung des Tonarmes justiert.


    In welchem Winkel die Nadel in der Rille eintaucht ist mMn entscheident (SRA= Stylus Rake Angle )


    Zum Verständnis:

    1° SRA Korrektur über die Tonarmhöhe entspricht bei einem 9" Tonarm 4mm. Oder 1mm VTA Veränderung entspricht 0,25°SRA !!!

    Habe ich einen Tonabnehmer mit einem korrekten SRA (ungefähr 91,5°), höre ich bei +_4 mm Höhenverstellung des Tonarmes kaum einen Unterschied.


    siehe: post #2 von Tom


    Das heisst aber, wenn ich einen Tonabnehmer mit 95° SRA habe, höre ich wahrscheinlich jede zusätzliche Veränderung des VTAs in die "falsche" Richtung.


    Herstellertoleranzen:

    Drei Tonabnehmer vom gleichen Typ & Hersteller sollten, (müssen) aber nicht gleich klingen.

    -Nadelträger und Diamanten haben bis zu +-6% Abweichung vom optimalen SRA. Diese Fehlstellung ist über die Tonarmhöhe nicht mehr auszugleichen!!!


    Den korrekten SRA kann man nur über Mikroskop und Hilfslinien messen. Wenn man einen Tonabnehmer am Gehäuse justiert, muss man hoffen, dass der Hersteller den Nadelträger und das System im Gehäuse korrrekt ausgerichtet hat. Mit guten Augen und einer Top Schablone mit Hilfslinien

    kann man zusätzlich prüfen, ob der Nadelträger richtig ausgerichtet ist. Meine Augen lassen das nicht mehr 100% ig zu.


    Gruß

    Horst

  • Man kann mit Adjust+ auf beste Kanaltrennung justieren. Man nimmt einfach die Messroutinen für die Azimuthjustage und variiert statt dessen die Armhöhe. Ebenfalls möglich ist auf minimalen Klirr zu justieren. (wobei Kanaltrennung besser zu funktionieren schien bei meinen letzten Experimenten) Ob man dann zum selben Ergebniss wie mit Sauerkraut kommt weiss ich nicht.


    Mike

  • Ich habe mir mal recht viel Arbeit mit gemacht. Denke das macht nur über die Nadel Sinn, aber das ist echt schwer und nicht bei jedem Schliff erkennbar.


    Herr Ledermann gab mir auch den Tip, dass die Nadel bei Wiedergabe nochmal etwas durch die Reibung einsinkt. 1-2°

  • Man kann mit Adjust+ auf beste Kanaltrennung justieren. Man nimmt einfach die Messroutinen für die Azimuthjustage und variiert statt dessen die Armhöhe. Ebenfalls möglich ist auf minimalen Klirr zu justieren. (wobei Kanaltrennung besser zu funktionieren schien bei meinen letzten Experimenten) Ob man dann zum selben Ergebniss wie mit Sauerkraut kommt weiss ich nicht.


    Mike

    Nach meinen Erfahrungen mit Adjust+ hat der VTA in dem Bereich in den man ihn mit den üblichen Setups variieren kann keinen Einfluß auf die Kanaltrennung. Da bin ich bei Tom. Ich höre auch keine Unertschiede bei dem 1/10mm VTA-Gefummel. Ich oute mich als taub.


    Ansonsten hat Horst in seinem Posting das alles korrekt und mbMn vollständig dargestellt. Es gibt TAs bei denen der Abtaststift so falsch in den Nadelträger eingesetzt ist, das der SRA bei paralleler Tonarmausrichtung locker um besagte 6° variiert. Die Exemplare ich ich damit hatte klangen nicht schlecht :-).


    Nebenbei: Der VTA ist der Winkel zwischen der horizontalen und der gedachten Linie (Drehpunkt Nadelträger - Abtastpunkt). Die hier gezeigte Lehre ermittelt den Cantilever-Angle. Der ist konstruktives Merkmal des Tonabnehmers.


    Grüße Micha

  • Hier zeigen sich erste Hinweise.


    http://www.decibelhifi.com.au/…gik-cartridge-setup-tool/

    https://www.analogmagik.com/product


    Interessanterweise benutzen die anscheinend das Virtins Messsystem. Da ich das gerade lizenziert habe sollte ich das evtl. Nachstellen können... (Auch wenn die offensichtlich noch Filtern, averagen etc...)


    Mike

  • Pures Marketing? Inkl. der Dame in dem Teaser-Video?


    Dem Artikel folgend ist der Anwender mit kaum einer Einstellung weitergekommen. Entweder weil sich die erwarteten Werte nicht einstellten oder sein Setup die Variation des betreffendes Parameters nicht zuließ (Azimuth, Verstärkung, Lastwiderstand).


    Variation des VTA mit der VTF: Üblicherweise wird diese vom Hersteller mit +-10% spezifiziert. Z.B. 18mN...22mN bei 20mN nominal.

    Bei einer statischen Compliance von 35µm/mN (weich!) bedeutet eine Variation der Tonarmhöhe um +-70µm = 0,07mm = 7/100mm... Die resultierende VTA, SRA-Winkeländerung ist von der Länge des Nadelträgers abhängig.


    Vielmehr variert bei statisch ausbalancierten Tonarmen die VTF mit der Tonarmhöhe. Zu beobachten bei meinem Kuzma 4point und meinem Wheaton Triplanar,


    Zurück zur messtechnischen Erfassung des VTA, SRA. Inwieweit besteht ein erwiesener Zusammenhang zwischen diesem Paramter und den hier herangezogenen Intermodulationsverzerrungen?


    Grüße


    Micha

  • ...Vielmehr variert bei statisch ausbalancierten Tonarmen die VTF mit der Tonarmhöhe. Zu beobachten bei meinem Kuzma 4point und meinem Wheaton Triplanar,...

    Hallo Micha, das war bei meinen Unifys genauso, Meinen Jelco und den SME stört's nicht.

    Viele Grüße


    Jørg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler.




  • Leutchen,


    dieser Thread läuft ja sehr interessant, aber ich möchte nochmal auf die Ausgangsfrage zurückkommen, denn die optimale Einstellung von VTA/SRA ist für mich immernoch ein Fragezeichen.


    Also: Wäre die Messung und Minimierung von Verzerrungen (z.B. Intermodulation wie Analogmagic es scheinbar macht) also ein gangbarer Weg? Wie ginge das ohne hunderte € auszugeben?


    Ich suche nach einem Weg das zu messen, weil ich mir das per Ohr sehr mühsam vorstelle, aber Justagen unabhängig von der Güte der Hörbarkeit gerne "richtig" habe.


    Danke und Grüße,

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)
    Ich habe im Biete-Bereich eine wenig gelaufene, revidierte A-77 im Angebot

  • Ja, sieht so aus Dieter! Danke!


    Beim Abspielen von Track 9 mit PhonoVV, Analog>USB Wandler und PC mit NF Spektrumanalyse-S/W sollte sich die Intermodulation minimieren lassen... :/


    Die LP gibts für ca. 50€ bei ISB-Audio.


    Grüße,

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)
    Ich habe im Biete-Bereich eine wenig gelaufene, revidierte A-77 im Angebot

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