Amiga - der Sound der DDR

  • Ist ne super Doku vom MDR, geht 90 spannende Minuten.

    Große A-Ha Effekte sind vorprogramiert.


    Sonnigst Nadja

    Klassik

    Nagaoka 30MP / OS300MP Shibata - Goldring G820 SE

    Rock-Pop-Jazz

    Nagaoka OS300MP Shibata - Unitra MF 105 E

    Goldring G820 SE / G800 SE

    Mono - Grado Platinum 2

    Schellack - Tenorel T2001 D

    MM für Rock-Pop-Jazz: Rega Exact

  • Sendehinweis

    Amiga - der Sound der DDR

    06.10.2019, 05:15 Uhr

    Amiga - der Sound der DDR

    06.10.2019, 17:00 Uhr

    Amiga - der Sound der DDR

    10.10.2019, 02:15 Uhr

    Ich habe keine Ahnung, und davon verstehe ich auch nichts :wacko:

  • danke für den Tip!
    War vor 2 Wochen in einem meiner Lieblings Plattenläden, welcher sich in Wismar befindet. Dort stöbern ich immer sehr gerne durch die grosse Amiga Auswahl :-)

    Gruss
    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Hallo zusammen,


    ich habe mir die Sendung auch angesehen, danke für den Tipp! Es ist sicherlich nicht einfach, das ganze Thema "Amiga“ in 2 Stunden abzuhandeln. So waren ja auch alle Jazz-Titel auf dem Label erschienen. Bleibt zu hoffen, dass noch ein paar Perlen aus dem Backkatalog auf Vinyl neu aufgelegt werden.


    Viele Grüße, Klaus-Bernd

  • Tausend Dank für den Link!

    P.S. Wo waren wir als Amiga für 1 Deutsche Mark verscherbelt wurde?

    Ich habe in Köln bei Zweitausendeins kurz nach der Wende sogar 2 gemischte Pakete á 20 Amiga-Platten für je 20 Mark abgeschleppt. Allerdings muss ich zugeben, dass das meiste musikalisch nicht meine Welt war. Die meisten Platten habe ich an dankbare Abnehmer verschenkt.

  • Hallo zusammen,


    ich habe mir die Sendung auch angesehen, danke für den Tipp! Es ist sicherlich nicht einfach, das ganze Thema "Amiga“ in 2 Stunden abzuhandeln. So waren ja auch alle Jazz-Titel auf dem Label erschienen. Bleibt zu hoffen, dass noch ein paar Perlen aus dem Backkatalog auf Vinyl neu aufgelegt werden.


    Viele Grüße, Klaus-Bernd

    Wozu das? Es gibt doch fast alles zu bezahlbaren Preisen auf dem Gebrauchtmarkt.

  • Z

    Hallo zusammen,


    Bleibt zu hoffen, dass noch ein paar Perlen aus dem Backkatalog auf Vinyl neu aufgelegt werden.


    Viele Grüße, Klaus-Bernd

    ... zumal Nachpressungen nicht das Gelbe vom Ei sind. Siehe "Battallion D'Amour von Silly". Die 2017er Neupressung kommt klanglich nicht ans Original.

    Das "Problem" an DDR Vinyl ist, das nicht viele zu Ost-Zeiten vernünftige Plattenfresen hatten. Das Vinyl teils runter geschraddelt wurde.

    In der DDR war das Keramik & Cristall System Standard. Erst in den 1980er kam die MM "Schwemme".

    Nicht jeder wie ich hat einmal im Jahr vorsorglich die Cristall-Nadel gewechselt & so darauf geachtet das das Vinyl lange am Leben bleibt.


    DDR Klassik, Eterna & Nova, wird ja teils, leider, via CD wieder veröffentlicht. Am Ende der DDR erschienen bei Eterna viele West-Cooperationen oder Übernahmen von Melodia oder Supraphon.

    In der E-Musik wird einiges neu "aufgegossen".


    So wie in der Reportage berichtet wurde, mußte die Aufnahme sehr fix von statten gehen. Das ist manchen Platten anzuhören. Einige Amiga Aufnahmen sind klanglich grausam. Am besten finde ich die Aufnahmen die beim Rundfunk der DDR statt fanden.

    Auch wurden viele Scheiben zum ixten mal neu verlegt.

    Am interessantesten & seltesten sind die Erscheinungen die während der Wendezeit erschienen.

    Zum Beispiel habe ich fast ein Jahr die Petra Zieger LP "Das Eis taut" gesucht. Viele noch DDR Plattenläden hatten mittlerweile Westverträge & durften keine Ost-Scheiben mehr vertreiben. Auch hatten wir anderes zu der Zeit um den Ohren & viele interessierten sich für den "Zonenkram" nicht mehr. So wurden viele DDR Platten zu dieser Zeit kaum noch gekauft.

    Auch wurden ganze Container nagelneuer DDR Schallplatten in den Müll geworfen.


    Wir hatten in der DDR einen ganz anderen Sound als in der BRD. Ich merke das in meinem Ossi-Freundeskreis, schon zu DDR Zeiten war ich ein Exot, da ich bewußt DDR bzw. Bruderlands U-Musike hörte. Noch heute erlebe ich Aha Effekte unter Freunden, "Wie, das ist Ost Musik?!".

    Ullkigerweise, gab es viele DDR-Künstler die ihre Platten in anderen Bruderländern produzierten, die nie in der DDR erschienen & vertrieben wurden.

    Auch Kuriositäten, z.B. Silly's erste LP "Silly" erschien zuerst bei Rocktopus 1980 in der BRD. Die "selbe" Platte, "Familie Silly" erst 1981 bei Amiga.

    Auch hat Amiga für etliche West-Label Platten gepresst. Ich habe sowas in meiner Sammlung. Eine Philips Platte als Amiga "Unverkäufliche Musterplatte".


    Sonnigst Nadja

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  • Hallo zusammen,


    da habe ich mich leider unklar ausgedrückt. Generell bevorzuge ich auch eigentlich immer eine originale Pressung, nicht nur bei Amiga. Im Rock/Pop-Bereich gibt es tatsächlich viele Originale in gutem Zustand gebraucht zu kaufen. Bei Jazzplatten sieht die Sache schon anders aus: Ich habe hier ein Reissue der Platte „Solarius“ von Rolf Kühn, neu gekauft für ca 20 Euro. Die Erstpressung ist ziemlich rar und entsprechend teuer. Oder die dritte LP von Stefan Diestelmann, die wegen seiner Ausreise wieder aus dem Handel zurückgezogen und vernichtet wurde. Solche LPs meinte ich.

    Viele Grüße, Klaus-Bernd

  • Bei Jazzplatten sieht die Sache schon anders aus: Ich habe hier ein Reissue der Platte „Solarius“ von Rolf Kühn, neu gekauft für ca 20 Euro. Die Erstpressung ist ziemlich rar und entsprechend teuer.

    Wenn ich mich recht erinnere, habe ich dafür eine ganze Menge gezahlt. Weiß aber nicht mehr genau, von wem und woher ich sie hatte.


    IMG_4835.jpg

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    Gruß Reinhard
    "Ich kann allem widerstehen - nur nicht der Versuchung." (Oscar Wilde)
    Über mich

  • Meine Karat - Der blaue Planet ist im DMM (Direct Metal Mastering) Verfahren hergestellt worden. Auf der Rückseite steht: 1982 Pool Musikproduktion VEB Deutsche Schallplatten Berlin/DDR.

    Von Amiga jedoch kein Wort! Angeblich war diese Scheibe gemäß der Phönix-Sendung die meistverkaufte Scheibe von Amiga im Westen. Wie geht das zusammen?

  • Meine Karat - Der blaue Planet ist im DMM (Direct Metal Mastering) Verfahren hergestellt worden. Auf der Rückseite steht: 1982 Pool Musikproduktion VEB Deutsche Schallplatten Berlin/DDR.

    Von Amiga jedoch kein Wort! Angeblich war diese Scheibe gemäß der Phönix-Sendung die meistverkaufte Scheibe von Amiga im Westen. Wie geht das zusammen?

    Im "Westen", also in Westdeutschland hatte die Teldec die Lizenz, die DDR-Musikproduktionen zu vermarkten. "Pool" war ein Sublabel der Teldec, auf dem diese die DDR-Produktionen in Westdeutschland herausgebracht hat.

    Amiga war ja ein reines DDR-Label, das im Westen überhaupt nicht vertrieben worden ist. D.h., es gab in Zeiten des geteilten Deutschlands im Westdeutschland überhaupt keine Amiga-Pressungen zu kaufen.


    Der Ausdruck, dass es die im Westen am meisten verkaufte Amiga-Platte gewesen ist, ist also formal falsch. Es mag höchstens die im Westen am meisten verkaufte DDR-Produktion gewesen sein.


    Ich besitze übrigens auch die "Pool/Teldec"-Pressung der LP "Der blaue Planet", im Klappcover mit gelbem "Pool"-Label von 1982, allerdings ohne DMM Hinweis auf Cover und Label. Diese hier: Klick !

    Möglicherweise besitzt Du eine spätere Ausgabe, die dann im DMM-Verfahren hergestellt worden ist.


    Grüße

    Rudi

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Hallo Klaus-Bernd,


    sag mal.... welche dritte Platte von Diestelmann meinst Du? Kannst Du hier ein Bild der LP einstellen?

    viele Grüße,


    Michael

    Die war fix & fertig, ist nach Diestelmanns Westabgang sofort aus den Läden zurück gezogen & eingestampft worden.

    Wer ein Exemplar sich geklemmt hat, hat jetzt ein Juwel ...


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