M15a Bedientasten einfärben

  • Erstmal Moin zusammen!


    Seit gefühlt Jahrzehnten bin ich endlich mal wieder in meinen Studiokeller hinabgestiegen und habe angefangen, ewig abgestandene Projekte nach und nach wieder aufzugreifen. Der ganze Krempel hat hauptsächlich aus Platzgründen im Haus dort unten vor sich hin gestanden und Staub angenommen, aber jetzt ist mein Sohn ausgezogen, so dass ich überlege, "Studio" und Werkstatt zu trennen und mit dem ganzen NF-Kram in sein ehemaliges Zimmer ins EG zu ziehen, da meine bessere Hälfte nicht so wahnsinnig auf die ganzen Kisten im Wohnzimmer steht...


    Angefangen habe ich mit der Fertigstellung der vor ungefähr 6 Jahren schon mal begonnenen Generalüberholung der M15a. Seinerzeit hatte sie schon Umspulprobleme elektrischer Art, die ich damals irgendwie beheben konnte. Dann schloss sich das Auswechseln sämtlicher Elkos und Kondensatoren an. Was ich sonst noch alles gemacht hatte, weiß ich heute gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich sie gerade vorsichtshalber nochmals von innen und außen gründlich gereinigt, gefettet, geprüft, wo angebracht eingestellt, entmagnetisiert usw. Nach dem hoffentlich in Kürze stattfindenden Umzug kommt dann nochmal die Überprüfung der Köpfe dran mit anschließendem Einmessen auf meine Unmengen an Dessauer P ST/801, die ja nun auch mal zum Einsatz kommen müssen...


    Nun würde ich vorher gerne noch unten in der Werkstatt die ziemlich abgewetzten Dreiecke in den Bedientasten Spulen, Aufnahme und Wiedergabe neu mit Farbe auslegen. Womit macht man das am besten?

    Grüße von Wolfgang


    Ach ja, früher war sogar die Zukunft besser :(.

  • Am besten beschichten, wie zbs hier bei meinem alten DAT Recorder..


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/130907/


    Regler + Deckel komplett mit Softfeellack, Holzseiten in Rosenholzfarbe mit Hochglanzlack:)

    Geht in einer Industrielackierei oder sonstigen Lackierwerkstatt.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Hallo Volkmar,


    das hört sich 'n büschen aufwendig an für die drei kleinen Tasten. Ich würde das vermutlich einfach mit einem Zahnstocher oder Minipinsel in die eingravierten Vertiefungen "einfüllen". Fragt sich nur, welche Farbe dafür am geeignetsten ist.

    Grüße von Wolfgang


    Ach ja, früher war sogar die Zukunft besser :(.

  • Gute Idee, danke! Werd gleich mal nachsehen, ob ich noch sowas am Lager habe.

    Wie ich mich und mein Glück kenne, bestimmt nur die Farben, die ich NICHT brauche...

    Grüße von Wolfgang


    Ach ja, früher war sogar die Zukunft besser :(.

  • Hi,

    das ist ja eine Art Tiefdruck.

    Eine andere Idee wäre die Vertiefungen großzügig zu füllen und die Oberfläche der Tasten abzuwischen.


    Habe aber nur wenig Erfahrung mit so was.

    Runde Vertiefung in Potiknopf.


    Tschau, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Hallo Frank,


    ja, genauso hatte ich es vor.

    Mit der Aufnahmetaste habe ich es auch schon erfolgreich exerziert. Es braucht nur einen winzigen Tropfen an der Spitze eines Zahnstochers. Mit der kann man es auch vorsichtig an die Ränder und in die Ecken verteilen. Danach gleich mit einem guten Wattestäbchen (mit Alkohol benetzt) korrigieren. Geht ganz gut, wenn auch nicht 100%ig randscharf.

    Schwarz muss ich erst noch beschaffen.


    Danke auf jeden Fall für die Tips! Und ich freue mich, dass es doch wenigstens noch eine Handvoll Leute zu geben scheint, die das Forum hier in dieser vom Aussterben bedrohten Rubrik am Leben erhalten!

    Ich werde bestimmt demnächst auch öfter mal wieder dabei sein, denn es gibt noch einiges zu tun (Nagra T-Audio mit Spul-/Bremsproblemen, Soundcraft 24-Kanal Bühnenmischpult durchsehen, 2 ältere Semrau-Pulte renovieren, 2 x V69a prüfen, 4 x V72 und einige weitere Röhreneinschübe so ähnlich, 3 x The Fisher Tuner/Röhrenverstärker restaurieren/Gehäuse bauen, Studer DAT-Recorder mit Laufwerkproblemen reparieren, einen UKW- Rohde & Schwarz Messempfänger- nebst Stereodecodereinschub zum neuen Leben erwecken, einen alten Studer 52 Röhrenverstärker replizieren und nicht zuletzt mein viel zu groß gewordenes Röhrenlager aufräumen/ausdünnen und bestimmt noch einiges mehr ?().

    Grüße von Wolfgang


    Ach ja, früher war sogar die Zukunft besser :(.

    The post was edited 2 times, last by Wolfgang Köhler ().

  • Hi Wolfgang, wie hier schon richtig angemerkt, gehen die Revell-Farben, oder oben Nitrolack. Müsstest den alten Lack entfernen, den neuen Lack in die Gravur einlaufen, trocken lassen und anschließend ein Baumwolltuch über einen Holz- oder Kunststoffklotz spannen, diesen mit Waschbenzin (bei Metall mit Nitroverdünnung) spannen und unter leichen Druck die überflüssige Farbe entfernen.


    So wie ich das hier gemacht habe

    https://www.graviertechnik-hup…-fuer-roehrengeraete.html

    Grüße, TOM (AAA-Mitglied)

  • Deshalb stand ja in Klammern bei Metall...

    Acrylglas ist immer problematisch. Ich lasse den Lack hier nur wenige Stunden antrocken, damit der überschüssige Lack sich mit Waschbenzin auch entfernen lässt.

    Grüße, TOM (AAA-Mitglied)

  • Es gab von Revell auch den Abdecklack, der ist ähnlich wie ein Gummilack und läßt sich leicht wieder als Haut abziehen. Ist eigentlich gedacht zum Lackieren von Flugzeugkanzeln (Modell), damit würde ich die übrigen Flächen schützen, geht leichter. Mit abwischen ist immer so eine Sache, kann passieren, das die Farbe auch gewischt zu stark annimmt und ein Rest verbleibt.

  • Wie sehen diese Tasten/Dreizacke eigentlich aus.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Ah ja, gerade gesehn im web, wenn es nur um die vertiefungen in den Tasten geht kann man es getroßt sicherlich auch mit nem Zahnstocher oder feinem Pinsel probieren.


    Macht übrigens schon was her das teil:)


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180