Kenwood L-07D Der meistgesuchteste Plattenspieler?

  • Wie erkennt man dass der Tonabnehmer Einstreungen hat? Das Problem könnte ich evtl. auch bei meinem Pioneer haben. Robert Fuchs hat mir berichtet dass die VDH Gran Cru in dieser Hinsicht empfindlich sind, da sie extrem starke Magneten haben.

  • Wie erkennt man dass der Tonabnehmer Einstreungen hat? Das Problem könnte ich evtl. auch bei meinem Pioneer haben. Robert Fuchs hat mir berichtet dass die VDH Gran Cru in dieser Hinsicht empfindlich sind, da sie extrem starke Magneten haben.

    bei zB den Ikeda Systemen, die da teilweise auch recht empfindlich sind, kommen die Systeme dann nicht über eine Abtastfähigkeit von 30 oder 40 raus, auf einem anderen Dreher dann wieder 60.

    Die Etsuro Systeme klingen zB einfach etwas ausgedünnter und mit weniger Kraft, als auf einem anderen Dreher. Die Unterschiede sind aber eher klein, dass man es ohne direkten Vergleich nur schwer bemerkt und den Klangunterschied eher dem Laufwerk an sich zuspricht. Ich wechsle auf einem neuen Dreher immer ein paar Tonabnehmer durch, um dem klanglichen Charakter des Laufwerks auf die Spur zu kommen. Da fällt es dann halt einfach auf, wenn sich bestimmte Tonabnehmer untypisch verhalten.

    Der Effekt ist im übrigen vergleichbar mit Plattenspielern, deren Teller aus Stainless Steel besteht, zB bei manch altem Thorens oder einigen Micro Seiki Plattenspielern. Dieses Material neigt dazu, nach Bearbeitung einen Restmagnetismus aufzuweisen, der sich ebenfalls auf Tonabnehmer auswirkt. Bei manchen TA mehr, bei anderen weniger.

    Dem Erfolg eines zB Micro Seiki SX 8000 hat dieser Effekt aber bis jetzt keinen Abbruch getan :-)

    Gruss
    Juergen

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  • http://www.l-07d.com/literature.htm Der Test findet sich auch hier -> Hifi-Choice 1981.

    Danke für den Hinweis!!!!!
    So weit hatte ich die Seite noch nicht runter gescrollt. Da gibt es ja sogar noch einen ausführlichen Laborbericht aus der deutschen Hifi Exklusiv :-)


    Nun habe ich aus diesem Bericht gelernt, dass die Telleraufnahme, bzw das Lagerzur Kompensation des schweren Tellergewichtes magnetisch unterstützt ist, war mir gar nicht bewusst, dass man dies mal bei einem Direkt Drive umgesetzt hatte.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Das ist beim Luxman Pd - 444 und 445 auch so.


    Grüße

    Ein Luxman PD-444 steht auch auf meiner Wunschliste,

    wird ebenfalls irgendwann mal einer bei mir spielen :-)

    Gruss

    Juergen

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  • ...wie schon mehrmals geschrieben habe setze ich den Dreher seit über 40 Jahren ohne

    Beanstandungen in fast täglichem Betrieb ein . Als zuverlässiges Arbeitstier , was mich

    glücklich macht .Das höchste der Gefühle in meinen Ohren wäre eine Kombi mit Rainers

    ( Derainer ) Tangentialtonarm . Für mich das Ende der Fahnenstange !!


    LG - Franz :)

  • Hättest meinen nehmen sollen .Ist aber im Forum geblieben

    Könnte aber einen vermitteln .


    Grüße

    erst mal wieder sparen :-)


    Gruss

    Juergen

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  • ......D U ???? :huh:


    Tüsss

    Lothar

    ....schwarze Scheiben und braune Schenkel reichen mir, um viel Spaß zu haben:love:

    ....LASST MICH! Ich muss mich da jetzt rein steigern.

    Es war mir ein Vergnügen.

  • ......D U ???? :huh:


    Tüsss

    Lothar

    so wie jeder andere auch :-)


    Zanden + Kenwood = pleite :wacko:


    nun erst mal wieder was verkaufen muss,

    dann darf wieder was neues kommen :love:


    Gruss

    Juergen

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  • kann ich so bestätigen ... der Arm kann viele Tonabnehmer bedienen. Mit dem optionalen Zusatzgewicht ist er halt sehr flexibel. Bei mir hat es nie Probleme mit elektromagnetischen Streuungen oder ähnlichen Problemen gegeben. Der angesprochene Keramikteller war nie für den L-07D vorgesehen. Bei mir läuft der in der Standard Ausführung + Oyaide BR-12 und gut ist. Die japanischen TOTL Dreher sind alle - die, die ich in der Hand hatte - perfekt. Egal, ob Micro, oder Technics, oder halt Kenwood

  • heute ist das passende Tellergewicht Kenwood / Trio ST-20 (oder auch ST-21) angekommen. Macht sich klangliche sehr gut auf dem Dreher :-)

    Gruss

    Juergen

    IMG_5689.jpg

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  • Tach Juergen , der Anpressring sollte zusammen mit dem Anpressgewicht als das eingesetzt werden wofür der Wortlaut steht ! Platte an den Teller Anpressen :!: Irgentwelche Bedenken das die Platte beschädigt wird sind unbegründet .


    LG - Franz :)

  • Moin Jürgen,

    wenn du den Kenwood etwas länger gehört hast würde mich mal der generelle Stand als HighEnd-Laufwerk interessieren. Dass dieses Laufwerk ein Traum ist steht außer Frage. Wie verhält er sich sich tatsächlich klanglich? Wie du schon gesagt hattest, sollte hierbei ein Vergleich zu xyz keine Rolle spielen. Vielmehr interessiert allgemein der Klang in der „heutigen“ Zeit.


    Beste Grüße

    Ody

  • Tach Juergen , der Anpressring sollte zusammen mit dem Anpressgewicht als das eingesetzt werden wofür der Wortlaut steht ! Platte an den Teller Anpressen :!: Irgentwelche Bedenken das die Platte beschädigt wird sind unbegründet .


    LG - Franz :)

    da hast Du 100% recht.


    Doch gebe ich gerne zu, dass mir das Auflegen des Outer Ringes bei jedem Platten abspielen zu aufwendig ist, verweilte Platten lasse ich im Alltag eher vom Vaccum meines TechDAS Laufwerks platt drücken. Insofern nutze ich den Ring nur zur Erhöhung des Massenträgheitsmomentes des Plattentellers.

    Dies bringt auch schon recht viel, auch wenn es natürlich nicht ganz an den Effekt rankommt, wenn man mit dem Outer Ring die Platte selber anpresst.

    Gruss
    Juergen

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  • Moin Jürgen,

    wenn du den Kenwood etwas länger gehört hast würde mich mal der generelle Stand als HighEnd-Laufwerk interessieren. Dass dieses Laufwerk ein Traum ist steht außer Frage. Wie verhält er sich sich tatsächlich klanglich? Wie du schon gesagt hattest, sollte hierbei ein Vergleich zu xyz keine Rolle spielen. Vielmehr interessiert allgemein der Klang in der „heutigen“ Zeit.


    Beste Grüße

    Ody

    Ich habe den Kenwood im Vergleich mit aktuellen Laufwerken zwischen 10k und 25k vergleichend gehört, als TA war ein Phasemation PP 2000 montiert.

    Der Kenwood hält bei diesen Laufwerken nicht nur gut mit, viele kommen an die Performance des Kenwood erst gar nicht ran, es gibt aber auch bessere.


    Würde man den Kenwood heutzutage anbieten, dürfte dieser incl des Tonarmes bei ca 15 bis 20k Marktpreis liegen, ohne die Konkurrenz in diesem Bereich fürchten zu müssen, er bewegt sich da auf Augenhöhe.


    Der genannte Preispunkt passt auch zum aktuell ähnlichsten Angebot der Gegenwart, dem Technics SL 1000R, dieser liegt bei ca 18k.


    Gruss

    Juergen




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  • Vielen Dank Jürgen für deine ausführliche Antwort! Das klingt ja extrem spannend.

    Ich habe einen guten Freund der den Kenwood im Keller stehen und nichts mit HiFi tun hat.... muss mal sehen was da geht! Mit meinem neulich restaurierten Roksan Shiraz könnte dies eine Traumkombi werden.


    Beste Grüße

    Ody

  • Detlef, er ruhe in Frieden, hatte auch einen. Es war ziemlich aufwändig dieses Blech nachzufertigen. Nie mehr wieder...