Kenwood L-07D Der meistgesuchteste Plattenspieler?

  • Hallo


    Bin gestern Abend über diese Anzeige gestolpert und wunderte mich über die vielen Aufrufe der Anzeige (mal ab vom Wunschpreis). Bereits nach 1 Tag haben sich über 1000 Interessenten das Gerät angeschaut. Nicht mal ein 1500er von Micro Seiki bekommt so viel Aufmerksamkeit in so kurzer Zeit wie der große Kenni!


    Ist der L-07D wirklich so gut, oder wie soll ich das große Interesse interpretieren? Das Design ist ja schon etwas spezieller. Offensichtlich erreichen die Begehrlichkeiten im Zuge der anhaltenden Vintage-Welle eine neue Höchstmarke!


    Gruß

    Max

  • Hallo Heinz,


    dafür kann man ja einen zweiten Arm aufbauen....

    Der L-07D ist zum einen schon sehr gut, zum anderen wurde er auch zu seinen regulären Ladenzeiten aufgrund seines Preises wohl nur in geringem Umfang verkauft, was ihn heute für liebhaber nicht leichter auffindbar macht.

    Wo liegt denn derzeit der Preis für einen L-07D?

    Liebe Grüße


    Tom

  • Offiziell wurden in Deutschland damals 66 L-07D verkauft, das war die limitierte Zuteilung für den Deutschen Vertrieb. Leider sind einige in der Zeit ziemlich runtergegammelt und nur mit Mühe zu restaurieren, vor allem vor dem Hintergrund, das es dafür keine Ersatzeile gibt. Das treibt natürlich die Preise für top-gepflegte, intakte Exemplare nach oben. Was so ein Dreher tatsächlich in Geld wert ist, kann man nicht pauschal beurteilen, es ist immer eine Frage der Einigung und wieviel ein Interessent bereit ist, da anzulegen. Das kann mal mehr sein, mal weniger. Der Verkäufer will mit dem Preis vielleicht erstmal die Nachfrage testen...

    Gruß André


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  • das Laufwerk ist schon sehr gut. Leider ist der fest montierte Tonarm nicht auf dem Niveau.


    Grüße aus Duisburg

    behauptet wer ? Höre mit dem Teil seit 40 Jahren und kann nichts nachteiliges sagen . Hatte am

    Originalarm lange ein Koetsu Black ,welches von einem Benz Glider L abgelöst wurde . Habe immer vorzüglich Musik geniessen dürfen !!

    Andere LO7 - D Besitzer werden mir gewiss beiflichten .


    LG - Franz :)

  • Hallo ihr,


    die wurden damals eben ohne Kompromisse gebaut. Klar mit der damaligen Technik. Es war ein hohes Bedürfnis jeder Firma damals auch einen endgültigen Boliden zu bauen.


    Heute gibt es das kompromisslose - mit moderner Technik - nur noch von Kleinstfirmen. Ausnahme Technics.


    Gerade beim diesem Kenwood hat man glaube ich darauf gelegt. Es war das Ende des Plattenspieler Hype. Dummerweise hat Yamaha mit seinem GT-2000 so um 1981 und später einen richtigen günstigen Reißer gehabt, da hatten alle anderen noch neu gebauten Boliden das Nachsehen - preislich meine ich.


    Also wer so ein ergattert und das Alles schätzt, wird keinen anderen Plattenspieler mehr brauchen, es sei denn er will viele Arme installieren. Da gibt es ja genug moderne Alternativen. Und wer sich wiederholt an den damaligen Armen stört dem ist es ja frei einen anderen modernen stattdessen zu installieren. Aber diese Arme waren meist auch nicht schlecht, oft besser wie der - vermeintlich schlechte - Ruf.


    Gruss Wolfgang

  • bald spielt solch ein Kenwood L-07D auch bei mir, freue mich schon :-)

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Ich hatte einige Tage eine SP-10 MK III zur Reparatur zu Gast . Das Teil ist im direktem

    Vergleich noch mal eine Schippe drauf . Der L-07 Tonarm ist ein echt schwerer Brocken

    Der Tonabnehmer muss da eine ganze Menge Träger Masse Bewegen. Da ist ein FR-64s

    Ein Leichtgewicht gegen

  • Habe den L-07 D in den letzten Tagen im Vergleich zu VPI HRX, Oracle mit SME V und einem Sikora Reference gehört. Wenn der Kenwood gut steht und die Keramik Tellerauflage verwendet wird, braucht sich das Teil nicht zu verstecken.
    Ich war recht positiv überrascht, als Tonabnehmer hatte ich einen 14g schweres Phasemation mit niedriger Compliance montiert.
    Gefiel mir besser , als ein Technicus SP 10 MKII. Einen MkIII hatte ich leider noch nicht in den Fingern.

    Überlege mit mal den neuen SP 10 zu gönnen, evtl mit OMA Zarge,
    aber erst mal den Kenwood abholen und bei mir integrieren .


    Gruss

    Juergen

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  • Tach Juergen , lege Dir neben der Keramik Tellerauflage noch den Anpressring und das

    Anpressgewicht ans Herz . Betreibe meinen Dreher nur noch so. Ausserdem noch Wandmontage .


    LG - Franz :)

  • Tach Juergen , lege Dir neben der Keramik Tellerauflage noch den Anpressring und das

    Anpressgewicht ans Herz . Betreibe meinen Dreher nur noch so. Ausserdem noch Wandmontage .


    LG - Franz :)

    bin schon am suchen :-)

    Vielleicht passt ja auch der Micro Seiki outer ring.

    Zu Ostern weiss ich mehr....

    Habe bereits eine grosse HRS Basis geputzt !

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • kann auf jeden schon mal sagen, warum es zu diesem Dreher so unterschiedliche Meinungen gibt. Der Kenwood DD Motor scheint ein ausgeprägtes elektromagnetisches Feld zu produzieren, auf welches Tonabnehmer unterschiedlich stark reagieren.


    So gingen meine Versuche mit einem Ikeda 9TS und einem Etsuro Cobalt Blue voll in die Hose, es klang dünn und ohne Energie. Mit einem EMT JSD 6 , dem Phasemation PP-2000 oder im Moment dem Fideles von Acoustical Systems gibt es das nicht, es klingt so, wie es sollte.

    Interessant, so ausgeprägt kenne ich das von meinen anderen beiden Direkttrieblern, dem Micro Seiki DDX1500 oder dem DQX 1000 nicht.

    Gruss

    Juergen

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  • langsam entwickelt dich der Dreher weiter,
    Der Plattenteller ist nun ein Sandwich aus:


    Teller, Keramikplatte, darauf zentriert der Outer Ring, dann kommt die Stahlplatte, dann eine dünne Micro Seiki Leder matte


    auf das Tellergewicht aus Hongkong warte ich noch.


    Macht aber auch so schon viel Spass.

    Gruss

    Juergen
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