Wer hat Erfahrung mir einem Symphonic Line Vollverstärker im reinen Vorstufeneinsatz?

  • Ich besitze einen RG9MKIV... und der Vorbesitzer hat mal von RG Vor-Endstufe auftrennbar gemacht. Ich habe es noch nie genutzt, eben weil mir der RG9 so in Gänze sehr gut gefällt.

    Wenn du dir wirklich Aktivboxen anschaffen möchtest, würde ich auch eine separate Vorstufe dazu kaufen. Es gibt doch so ein großes Angebot.

    Die Investition in die Auftrennung wirst du wohl nicht wieder reinbekommen. Andererseits weiß ich auch nicht, was RG dafür haben möchte.

    Mein RG14 hat schon einen PreOut den ich gerne nutzen würde, da muß ich nichts nachträglich auftrennen. Die geplanten ATC Aktivboxen stellen aber schon einen relativ hohen Kostenfaktor dar, so daß ich nicht sofort eine weitere Investition tätigen möchte. 2-3 Jahre später sieht das dann evtl schon anders aus. Natürlich kann ich den RG verkaufen und dafür einen Vorverstärker kaufen, am liebsten würde ich ihn aber behalten und zusammen mit den TDLs an meine Sohn weiterreichen wenn der eine entsprechende Wohnung hat. Grundsätzlich ist der RG in meinen Ohren klanglich super, warum sollte er nicht auch als Vorstufe funtzen?

  • Grundsätzlich wird in der Audiotechnik immer mit Spannungsanpassung gearbeitet. Das bedeutet das der Eingangswiderstand des nachfolgenden Gerätes immer erheblich höher sein sollte als der Ausgangswiderstand des sendenden Gerätes. Herr Sengpiel hat das schön auf den Punkt gebracht: http://www.sengpielaudio.com/Rechner-spannungsanpassung.htm und hier http://www.sengpielaudio.com/R…ngsAusgangsWiderstand.htm.


    Einen geringen Ausgangswiderstand ist auch durch andere Möglichkeiten (z.B. Transformator) erreichbar.

    VG

    jokeramik

  • Hallo jokeramik,

    das ist alles korrekt. Aber Herr Sengpiel beschreibt hier auch nur den Effekt durch die Spannungsteilung durch Aus- und Eingangswiderstand. Und er setzt eben auch voraus, das die Geräte vernünftig konstruiert sind. Da kann man bei hochwertigen Studiogeräten wohl auch von ausgehen. Im HiFi-Bereich aber eben nicht. Deshalb meine Beispiele oben, das es auch Geräte gibt, die auf dem Papier einen Ausgang von 600 Ohm haben, mit denn man aber sinnvoll noch keine 20KOhm treiben kann. Man kann am Ausgangswiderstand alleine nicht erkenne welche Last ein Gerät treiben kann. Und ein (frequenzabhängiger) Spannungsabfall wäre noch das kleinste Problem.

    Viele Grüsse

    Jürgen