Klangverlust durch Netzleiste

  • Ob Herr Franken da in eine Diskussion einsteigt? Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Ganz bestimmt nicht. Der hat besseres zu tun.


    Das Thema könnte man in wenigen Sätzen abschließen, wäre da nicht „der Glaube“.

  • Schön, daß es was zu lachen gibt.


    Der Ronny ist ein gestandener und altgedienter HiFi-Freund ohne jegliche Eso-Allüren. Er berichtet hier von einer Klangveränderung, einem Effekt, der mit dem Austausch seiner Netzleiste reproduzierbar auftaucht oder verschwindet.


    Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie man in diesem Fall solche Fragestellungen zur "Glaubensfrage" disqualifizieren kann.


    Womöglich findet sich ja eine belastbare technische Ursache für das Problem, oder der Ronny nutzt einfach eine andere Netzleiste und ist glücklich.


    Die Welt teilt sich anschliessend wieder auf in verdrehte Voodooanhänger und Tüppen für die sich alles gleich anhört: Die Wohnzimmeranlage, das Küchenradio und die Waschmaschine im Keller.


    Hurra - dann haben wir es geschfft und das Forum ist menschlich und inhaltlich keinen Daumenbreit weiter gekommen!


    Grüssle Henner

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Schön, Henner, dass du die Extreme polemisierst. Und das bringt das Thema weiter? Ich weiß nicht...

    Eine differenziertere Betrachtung hülfe vielleicht?


    Für mich hat das überhaupt nichts mit Ronny als Person zu tun!

    Auf der einen Seite steht ein Produkt, das solide und sinnvoll gebaut ist; technisch nachvollziehbar und den Normen nach sicher.

    Dem gegenüber steht ein wahrgenommener Effekt.

    Keinerlei belastbare Ursachen scheinen vorzuliegen, aber die Netzleiste wird „belastet“.

    Vielleicht hilft ein A/B-Vergleich - eine Seite mit MFE verkabelt, die andere mit der Billigleiste?

  • Womöglich findet sich ja eine belastbare technische Ursache für das Problem

    Selbstverständlich gibt es eine eindeutige Ursache, aber die mu0 man erstmal finden. Leider gibt es nämlich bei sowas auch immer mehrdeutige Symptome, die man garnicht für möglich halten sollte.


    Hatte ja selbst schon mal ein Problem mit der Stromversorgung und nur durch die Expertise von Wolfgang (Roswo) konnte ich das in kürzester Zeit wieder in Ordnung bringen.


    Störgeräusch durch Rechner


    Wie man dort nachlesen kann, hatte ich PC und DAC an unterschiedliche Phasen angeschlossen, weil ich ja hier Drehstrom liegen habe. Das war die eigentliche Ursache des Problems.


    Es gab aber, genau wie jetzt bei Ronny, Symptome, die in eine ganz andere Richtung deuteten. So war die Störung und die damit einhergehende Klangverschlechterung nur dann vorhanden, wenn gleichzeitig auch mein damaliger Vorverstärker von Sony angeschlossen war.

    Bei direktem Weg vom DAC in die Aktivlautsprecher war das Störgeräusch weg.


    Klar hätte man jetzt auf die Idee kommen können, der Sony sei Schuld an den Störungen. Hatte aber vorher über viele Monate einwandfrei funktioniert, konnte also unmöglich der Grund sein.


    Die Steckdosenleiste bei Ronny hat ja wohl auch vorher funktioniert und deshalb bin ich sicher, daß sie nicht die Ursache für die Probleme ist, sondern auch nur ein Symptom.


    Methodisches Vorgehen ist das einzige was hilft.


    Gruß

    Michael

  • Schön, daß es was zu lachen gibt.


    Der Ronny ist ein gestandener und altgedienter HiFi-Freund ohne jegliche Eso-Allüren. Er berichtet hier von einer Klangveränderung, einem Effekt, der mit dem Austausch seiner Netzleiste reproduzierbar auftaucht oder verschwindet.


    Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie man in diesem Fall solche Fragestellungen zur "Glaubensfrage" disqualifizieren kann.

    Niemand zweifelt die Beobachtung von Ronny an, lediglich einige Erklärungsversuche

    die an Feng Shui erinnern haben das Potential zum Schenkelklopfer.


    Was die Fehleranalyse leider erschwert ist die unklare Systematik, was war vorher wie

    angeschlossen und was aktuell, und dass es sich bei den MFE-Strippen um was

    handgestricktes mit völlig unklaren Parametern handelt.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)

  • Hallo,

    die MFE Netzkabel verwende ich gar nicht mehr. Die waren auch Originale!

    Die MFE Netzleiste ist auch KEIN Bastelkram sondern ein sehr solides Produkt, das ich zur Fehlersuche sogar zerlegt hatte und dies auch mit Bildern dokumentiert.

    Gestern hatte ich die Schutzleiter der Steckdosen zur Sammelschiene im Anschlußkasten geprüft und die können auch ausgeschlossen werden. Meßwerte um 0,2 Ohm, zwischen den jeweiligen Dosen und der Sammelschiene!

    In der alten Konfiguration hingen lediglich der Dreher und die Phono an der Leiste, standen aber etwas weiter weg, als nach dem kpl. Umbau. Auch der Übertrager stand weiter weg von der Leiste.

    Zumal die Aktivlautsprecher mit sym. Kabeln gespeist wurden.

    Nach dem Umbau lag die Leiste direkt hinter dem Rack in unmittelbarer Nähe des Übertragers und es hingen zusätzlich noch die Endstufen dran. Da der Effekt auch mit dem CD Plärrer hörbar war, kann der Phonozug auch ausgeschlossen werden.

    Zur weiteren systematischen Suche fehlt mir auf Grund meines Brotwerwerbes leider die Zeit.

    Hörgrüße Ronny

  • Na ein Datenblatt zum nachlesen gibt es jedenfalls nicht.

    Frag doch einfach beim Hersteller nach.


    Über den Aufbau hat Ronny ja Bilder gezeigt. Denke, daraus kann ein Fachmann wie Du schon Rückschlüsse ziehen ;)

  • "Heißt das wenn man seinen Ohren vertraut dann ist man nicht "normal "?"


    Das kommt natürlich darauf an ...



    PS: Sollten Netzleisten den Klang nicht verbessern? Meistens um Welten? :)

  • Vielleicht ist doch irgendwie ein Phasendreher drin:


    In der alten Konfiguration hingen lediglich der Dreher und die Phono an der Leiste, standen aber etwas weiter weg, als nach dem kpl. Umbau.


    Gruß Stefan

    Malerei verwandelt den Raum in Zeit,
    Musik die Zeit im Raum :)

  • Heißt das wenn man seinen Ohren vertraut dann ist man nicht "normal "?

    Das heißt zumindest, daß man sich nicht mit Hörpsychologie beschäftigt hat und ganz offenbar nichts darüber weiß , wie einfach das Gehör getäuscht werden kann und wie sehr es von optischen Reizen dominiert wird.


    Für Leute die mit Hifi nichts am Hut haben, ist das aber völlig normal nichts darüber zu wissen.


    Interessierst du dich für Hifi?


    Gruß

    Michael

  • Hat ja nicht lange gedauert,
    dass "Sach"kundige Foristen wieder dissen
    :-(

    Gruss
    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Als Techniker weiß ich das man nicht so einfach alles messen kann. Ich weiß auch das es nachvollziehbare Phänomene gibt, die sich mit der aktuellen Wissenschaft nicht erklären lassen und die durchaus sog. Naturgesetze in Frage stellen.

    Das zum einen.


    Des Weiteren gibt es auch andere Bereiche der Psychologie, mit denen man sich als ich sag mal "abstreiter " auseinandersetzen sollte.


    Natürlich kann man sich beim hören auch täuschen. Deswegen macht man Vergleiche entsprechend oft und durchaus auch an anderen Tagen.

    Optische Reize schließe ich bei mir fast völlig aus. Da ich fast immer die Augen schließe und mich auf die Musik konzentriere.

    Bei Musikvideo z. B. ist die Soundqualität oft zweitrangig. Da wird durch die optische Wahrnehmung das akustische nicht mehr voll wahrgenommen. Insofern ist mir das alles bewusst und bekannt.


    Grüße frank

  • Hi Ronny,

    könntest du mal versuchen, die Aktivboxen bzw. Endstufen nicht über MFE anzuschließen und dann nochmal zu hören. WIMRE war das der Unterschied zu vorher. Hat die Leiste Filterbauteile eingebaut? Die Fotos zeigen keine.


    Die Taktik kannst du übrigens auch mit allen Geräten probieren.


    Dass die Unterschiede durch die reinen Stromkabel so groß sind / wahrgenommen werden, finde ich erst mal überraschend. Ist halt manchmal so. Als Ingenieur versucht man dann eine Erklärung zu finden.


    Tschau,

    Frank

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