Klangverlust durch Netzleiste

  • Die Realität ist viel komplexer als du sie dir vorstellen kannst.

    Lass uns an deiner Weisheit teilhaben! You will tell us, big Daddy!

    Linn LP 12 / Keel / Radikal / Trampolin 2 / Ekos SE/1 / Linn Krystal
    Copland Cta 305 / Uchida 2a3/300B

    Rike Audio Natalija MM/MC 2

    Celestion SL600Si / SL700SE
    Tandberg TD20 a / Naim CDX / Nakamichi CR4
    Stax SRM T1/ SR 507 Reference

    LAB12 Gordian

  • An einem Geplänkel mit dir über diese Problematik habe ich kein Interesse. Du darfst selbst nachdenken.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Tach,


    mir ist vollkommen wurscht, was jeder benutzt.


    Es gibt das Phänomen, wenn man allen beeinflussenden 'Dreck', sei es aus der Wand und/oder über Einstreuungen, beseitigt (gemeint ist ja das Thema Leiste), ist es vielen zu langweilig, weil was 'fehlt'.


    Jedem das Seine.


    schnieken Abend

    Wolfgang

  • Woher willst du wissen, was andere noch bemerken können?

    Das ist eine Frage, die nur jemand stellt, der entweder nicht versteht oder nicht verstehen möchte, was ich geschrieben hab.
    Da hilft es auch nicht, wenn ich mich noch x mal wiederhole. Lies einfach nochmal und versuche (!) zu verstehen, was geschrieben wurde und lies nicht nur das, was du da heraus lesen und hinein interpretieren möchtest.


    Gegen nen Hörtest hab ich nichts, es ist dann halt so wie es ist.


    Vielleicht verstehe ich auch nur manches falsch, aber hier hört man teils anscheinend besser je älter man wird ... schade, dass ich noch keine 90 bin, was mir deswegen jetzt alles entgeht ...

  • Probleme im Leistenbereich? Wenn die Schmerzen in der Leiste durch zum Beispiel Husten, Niesen oder Pressen verstärkt werden, spricht dies für einen beginnenden oder bereits bestehenden Leistenbruch.

    Grüße

    Knut



    "Pokal oder Spital"

  • hier hört man teils anscheinend besser je älter man wird ... schade, dass ich noch keine 90 bin, was mir deswegen jetzt alles entgeht ...

    Das hat niemand behauptet, im Gegenteil, es wurde eingeräumt, daß die Hörfähigkeit mit fortschreitendem Alter nachläßt, nachlassen muß, eben wegen normaler degenerativer Prozesse. So ist das nunmal mit dem Älterwerden. Trotzdem kann man auch als älterer Mensch noch differenziert hören, vor allem, wenn es um Musikerkennung und Musikerleben geht. Ich habe beruflich übrigens Musik als eine besondere Form der Therapie bei Demenzerkrankten eingesetzt und kann dir sagen, daß es ganz erstaunlich ist, wie ältere Menschen gerade auf muskalische Reize reagieren, wie sie treffsicher eine Melodie erkennen und gar Texte singen können. Aber das nur am Rande. Das Hirn ist in der Lage Muster in der Musik abzuspeichern und wieder hervorzubringen, selbst Feinheiten, auf die man kaum achtet, fallen darunter. Das alles ist Hirnleistung.

    Aber lassen wir das hier, ich denke, es interessiert hier eh keinen. Meist geht es in Foren nur um Recht haben wollen und Recht bekommen wollen. Man neigt zu schwarz-weiß-Antworten, die Komplexität der Realität stört da nur, man braucht wohl simple Antworten.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Moin,


    irgendwie verstehe ich den Disput nicht so richtig.

    Hier geht es doch eigentlich nur darum ob die Eine Netzleiste den Unterschied verursacht oder ob es Event. noch andere Probleme gibt.

    Ronnie hört eine Diskrepanz und woran es nun liegt wird sich (hoffentlich) klären lassen.

    Kabelklang ist m.M.n. nicht gefragt.

    Kabel- oder Netzleistenklang wird es kaum geben, aber Netzstörungen und deren Verminderung sind durchaus vorstellbar unabhängig vom Alter der Probanden, scheint im vorlegenden Fall aber nicht zuzutreffen.


    BG

    Berthold

    Besten Gruß

    Berthold


    "Ich bin froh, einer dieser Menschen zu sein, der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen!"

  • Netzleistenklang wird es kaum geben

    das ist ja die Frage, die Netzleiste von MFE klang ja nicht. (Schinken)-Brett unter die Netzleiste war ein Ansatz zur Lösung. Tauschen gegen Billigleiste ein anderer. MFE mit Oszi durchmessen die nächste. Das letzte steht noch aus. Bis dahin werden andere wichtige Probleme diskutiert.

    Grüße

    Knut



    "Pokal oder Spital"

  • Kabel- oder Netzleistenklang wird es kaum geben,

    gut, wenn es "Gewissheiten" gibt :-)

    Dann kann man gleich viel besser nach den tatsächlichen Ursachen von Klangunterschieden forschen ;-)

    Gruss
    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Was wir hören, sind Netzstörungen. Und die gibt es zu Hause bei jedem zuhauf. Manche Gerätschaften reagieren im Verbund darauf mehr als andere. Das ist jedenfalls meine feste Überzeugung.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Zwischenfrage: Was bringen solche Gerätschaften in Hinblick auf den Klang einer Anlage?


    => Keces BP-1200


    Hier eine technische Erklärung

    https://www.audio-creativ.de/w…lter_techn_Erklaerung.pdf


    Auszug Fazit:


    "Mit dem symmetrischen Aufbau werden die reaktiven Ströme durch die 180 Grad Phasenverdrehung an der Mittelanzapfung des Trafos eliminiert und damit die Quelle dieser Störungen in Signalschaltungen verhindert. Grundsätzlich ist es dann in dieser Schaltung das die P-Leiter 115 Volt Spannung gegen Masse und der Nullleiter auch 115 Volt Spannung gegen Masse hat. Mit anderen Worten sind der Neutral (N) und der heisse Leiter(P) auf 115 Volt. Da diese Polaritäten bei Wechselstrom entgegengesetzt sind heben sich die Störungen durch die 180 Grad Phasenverdrehung auf, wenn die beiden Leitungen addiert werden. Dieser elektrische Grundlageneffekt wird auch Common Mode Rejection (CMR) genannt.

    Es klingt zu einfach, aber tausende Hörvergleiche und technische Messungen bestätigen die “balanced power“ Theorie in der Praxis. Mit grossem Erfolg findet die „Balanced power“ Schaltung in zahllosen Audio Schaltungen ihre Anwendung . Im Allgemeinen wird dadurch eine Anhebung der Dynamikanhebung von zusätzlich 16dB bis 20dB erreicht. In der gleichen physikalischen elektrischen Anwendung in der symmetrische Kabel im Audiobereich, Brumm, HF oder andere Einstrahlungen und Störgeräusche eliminieren, macht diese gleiche Schaltung auch im Transformatorenbereich einen grossen qualitativen Unterschied in Hinblick auf Signalreinheit und Störspannungsabstand."

  • Mal davon ab:

    Dass das Hörvermögen im Alter tatsächlich nachlässt, darüber muss man aber ganz sicher nicht diskutieren, das ist nunmal leider so.

    darauf kam:

    Will mich hier ja nicht weiter einmischen, führt eh zu nichts, aber obige Aussage ist in ihrer Pauschalität inhaltlich und sachlich schlicht falsch.

    nun schreibst du:

    Das hat niemand behauptet, im Gegenteil, es wurde eingeräumt, daß die Hörfähigkeit mit fortschreitendem Alter nachläßt, nachlassen muß, eben wegen normaler degenerativer Prozesse. So ist das nunmal mit dem Älterwerden.

    Merkst du was?

    Du widersprichst dir damit selbst, weil nichts anderes hab ich vorher geschrieben ...

    VG
    Mario

    The post was edited 1 time, last by hal-9.000 ().

  • Kabel- oder Netzleistenklang wird es kaum geben


    gut, wenn es "Gewissheiten" gibt

    Ja, das wäre wünschenswert aber das habe ich nicht behauptet !

    Dann kann man gleich viel besser nach den tatsächlichen Ursachen von Klangunterschieden forschen

    Stimmt, denn ein Kabel oder eine Leiste hat m.M.n. nur die Aufgabe Strom zu befördern.

    Allerdings kann man viell. herausfinden ob es Netzstörungen gibt und diese dann mit geeigneten Möglichkeiten versuchen zu minimieren oder im besten Fall zu eliminieren.

    Welche Möglichkeiten das sein können ist von Fall zu Fall zu betrachten und wohl auch abhängig davon was diese Störung verursacht.

    Bestimmt kein leichtes unterfangen, besonders in einem Mehrfamilienhaus.


    BG

    Berthold

    Besten Gruß

    Berthold


    "Ich bin froh, einer dieser Menschen zu sein, der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen!"

  • Stimmt, denn ein Kabel oder eine Leiste hat m.M.n. nur die Aufgabe Strom zu befördern.

    diese "einfache" Aufgabe führt aber zu vielen technischen Lösungen, die alle andere Eigenschaften haben und somit unterschiedlich klingen. Man schaue sich bei den verschiedenen Verteilerleisten nur einmal die (Masse) Kabelführung an, mal in Reihe, mal parallel, mal mit sternförmiger Führung. Klanglich jeweils sauber unterscheidbar.

    Messe ich den DC Widerstand der Messeleitung, so wird man auch hier Unterschiede zwischen den einzelnen Dosen eines Netzverteilers messen. Idealerweise sollte dieser Unterschied aber gegen Null gehen. Ist dies nicht der Fall, gibt es einen weiteren Grund, warum die Leisten unterschiedlich klingen usw usw usw.

    "Nur" den Strom befördern ist halt ein recht komplexes Gebiet.
    auch ganz unabhängig von Netzstörungen von aussen.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
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    AAA- Mitglied