TOP10 aus 2019

  • Von Alex' Liste kenn ich fast garnichts...... :/

    Aber seine "Enttäuschungen" finde ich auch ziemlich enttäuschend, allen voran Blood Red Shoes - langweiliger geht's fast nicht mehr. Und bei Bat For Lashes war nach den ersten beiden Alben schon aller Glanz vorbei, danach kam nur noch großes Gähnen.

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Von Alex' Liste kenn ich fast garnichts...... :/

    Aber seine "Enttäuschungen" finde ich auch ziemlich enttäuschend, allen voran Blood Red Shoes - langweiliger geht's fast nicht mehr. Und bei Bat For Lashes war nach den ersten beiden Alben schon aller Glanz vorbei, danach kam nur noch großes Gähnen.

    Hi,

    das lässt sich bei Interesse leichterdings ändern, findet sich doch fast alles bei Spotify, youtube oder soundcloud...

    "Wir" kommen ja schließlich (gebürtig) aus Zeiten, in denen es richtig schwierig war Musik zu entdecken, die sich ein wenig abseits des Mainstreams aus Pop/Rock/Jazz bewegte. Und das haben wir ja auch hinbekommen. 8)


    Zu den Enttäuschungen:

    Nach der schon recht langweiligen Sleep well beast hatte ich eh keine große Hoffnungen mehr in die Band gesetzt, aber die aktuelle Scheibe ist doch einfach blutleer. Da kann man auch Coldplay hören. :sleeping:

    Hatte mir dennoch leider ein Ticket für den Ruhrcongress in Bochum gekauft. Matt hatte einen Kasper gefrühstückt oder die falschen Pillen eingeworfen. Mann, war der auf´m Egotrip und "by the the way" hat er auch noch vor lauter "performen" vergessen sich auf den Gesang zu konzentrieren. 8|

    Das war für mich die schlechteste Performance seit Langem. Mein Beileid galt der Restband.

    Blood Red Shoes habe ich kürzlich auch zum vierten oder fünften Mal live gesehen. Ihr Set begann mit drei Songs der neuen Scheibe. Dann war´s glücklicherweise erstmal überstanden und es konnte "endlich" die Luzie abgehen. Live sind die zwei schon eine Bank. :thumbup:

    Geht´s künftig musikalisch weiter in Richtung Stadionrock, habe ich sie auch zum letzten Mal gesehen.:off:

    Bei Bat For Lashes hat mir allerdings das dritte Album The Haunted Man von 2012 auch noch sehr gut gefallen. Die Bride fiel schon stark ab, aber die Neue hat exakt zwei Highlights und der Rest ist belangloses Füllmaterial. Schade.

    Ciao

    Alex

    "... when something slips through your fingers/You know how precious it is/
    Well you reach the point where you know/It's only your second skin.." (Mark Burgess)

  • Hier ist meine Liste für 2019, ohne strikte Reihenfolge. Die ersten 5 sind allerdings alle Top-5 :)


    Julia Jacklin – Crushing

    Weyes Blood – Titanic Rising

    Josh Ritter – Fever Breaks

    Madison Cunningham – Who Are You Now

    Miranda Lambert – Wildcard

    The Highwomen – The Highwomen

    Vampire Weekend – Father Of The Bride

    The National - I am easy to find

    Sharon van Etten - Remind me tomorrow

    J.J. Cale – Stay Around

    Michaela Anne – Desert Dove

    Kelsey Lu – Blood

    Hannah Williams & The Affirmations – 50 Foot Woman

    Aldous Harding -Designer

    Durand Jones & The Indications - American Love Call

    Wilco – Ode To Joy

    Bruce Springsteen – Western Stars

    Mercury Rev - Bobbie Gentry's The Delta Sweete Revisited

    Patty Griffin - Patty Griffin

    Bonnie Bishop – The Walk

    Jenny Lewis – On The Line

    Martin Tingvall – The Rocket

    Angel Olsen – All Mirrors

    Big Thief – U.F.O.F.

    Brittany Howard – Jaime

    Faye Webster – Atlanta Millionaires Club

    Bonnie ‘Prince’ Billy – I Made A Place

    Joan Shelley – Like The River Loses The Sea

    Eilen Jewell – Gypsy

    The Delines – The Imperial

    Linn LP12/Keel/Radikal/Urika/Ekos 2/Akiva/Linn Akurate DSM Katalyst/QNAP 219P II/Cisco WS-C2960-8-TC-L/Linn Akurate Tuner/1 x Majik 6100 & 1 x Majik 4100/Linn Akubarik (aktiv), Grado PS500e

  • Josh Ritter !

    Wie ich die vergessen konnte in meiner Aufzählung. Oh man, wo ich die bestimmt schon 50x gespielt habe (läuft oft auch als mp3 im Auto)- ein großartiges Album.

    Bei Julia Jacklin war ich von Anfang an hin- und hergerissen, ob ich die genial oder eher massentauglich einordnen soll, werde sie nachher nochmal auflegen. Das Gleiche gilt für das neue Album von Ina Forsman, die läuft gerade wieder und ich glaube ich sollte sie auch noch in die TOP 2019 Liste aufnehmen. 😉 Ein paar der 2019er Alben hätte ich häufiger hören müssen, der Funke springt manchmal nämlich eret nach 4-5 Durchläufen über.

    Die neue Angel Olsen will allerdings überhaupt nicht an mich, da halfen auch keine 4-5 Durchläufe, die schaffe ich nicht komplett, wird mir dann recht schnell zu langatmig.

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Tendaberry, das sind erstaunlich viel Gemeinsamtkeiten mit meiner Liste. Julai Jacklin liest man auch nicht so oft.

  • In diesem Jahr bin ich nur mit drei Alben wirklich warm geworden:


    Beth Hart - War in my Mind

    Billie Eilish - When we all fall asleep, where do we go?

    Billy Joel - Live at Carnegie Hall


    Gruß, Peter

    1. Thom York „Anima“
    2. Kate Tempest „Book of Traps and Lessons“
    3. Little Simz „Grey Area“
    4. Sleater-Kinney „The Center Won’t Hold“
    5. Thees Uhlmann "Junkies und Scientologen"
    6. Kim Gordon „No Home Record“
    7. Shannon Lay „August“
    8. Deerhunter „Why Hasn’t Everything Already Disappeared?“
    9. Bonnie Prince Billy „I Made A Place“
    10. Better Oblivion Community Center (Same)

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Hallo,


    hier sind meine:


    RPWL - Tales From Outer Space

    Thunder - Please Remain Seated

    Dream Theater - Distance Over Time

    Wille & The Bandits - Paths

    Rammstein - Rammstein

    The Hu - The Gereg

    Pixies - Beneath The Eyrie

    Attractor Point - Part 2: Janus

    Jess By The Lake - Under The Red Light Shine

    Dan McCafferty - Last Testament

    Opeth - In Cauda Venenum

    Bröselmaschine - Elegy


    Es sind 12 geworden, die Reihenfolge ist beliebig.


    Ciao, Benedikt

    Shure V 15 V-B , Thorens TD 146 MK V mit TP 28 , Lehmann BC SE II

    Shure V 15 V-MR , Thorens TD 126 MK III mit SME 3009 III

    Dynavector 10X5 , Thorens TD 160 mit TP 16 , Aikido Phono 1

    Audionet SAM G2

    Dali Rubicon 8

    Sommer Cable

  • Prolog:


    2019 war für mich ein großartiges Musikjahr! Selten haben mich so viele aktuelle Veröffentlichungen begeistert und mich auch dazu bewogen den Geldbeutel zu zücken.


    Auch bei meinem liebsten, auf Underground -Black Metal spezialisierten Kassettendealer WORSHIP TAPES gab es einen Haufen gutes Material, wie z.B.

    - das unbarmherzige Demo von LICHT DES URTEILS,

    - das ätherisch krachende 'The Eternal Hunt' von FORTRESS OF THE OLDEN DAYS,

    - das herrlich finster-schmirgelnde, selbstbetitelte NACHTIG -Album,

    - das abgrundtiefe Eiskellermassaker 'The Return Of The Wolf' der Italiener STROF,

    - das schwarz-rollende Hasswunder aus UK mit Namen ÚLFARR und ihrer jetzt schon kultigen EP 'Hate & Terror: The Rise of Pure Evil',

    - mal wieder die wirklich unglaublich guten MINENWERFER aus den USA mit ihrem facettenreichen 'Alpenpässe',

    - das wunderschön atmosphärische und rein instrumentale 'Stella Nova' von COSMIC BURIAL, die mich aber mit ihrem zweiten Output in diesem Jahr 'Galaxy' sehr enttäuschten und ein Werk auf WORSHIP TAPES schaffte es sogar in die Top 10. Dazu also später.


    In Sachen Black Metal gab es noch weitere Köstlichkeiten, die es zwar nicht unter meine 10 Liebsten schafften, die ich aber trotzdem unbedingt erwähnen möchte:

    - so beeindruckten DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT mit einem gnadenlos derben 'Mardom',

    - MAYHEM veröffentlichten beeindruckende Vorab-Tracks ihrer neuen Platte, wobei mich die erste Hälfte dieses Teils eher langweilt - doch 'Daemon' weiß durchaus zu faszinieren,

    - IMPERIUM DEKADENZ überraschten mich mit tollen Ideen, streichelnden Melodien und ein paar richtig guter Titel von ihrer neuen Platte 'When We Are Forgotten',

    - MGLA marschierten mal wieder triumphal mit 'Age Of Excuse' durch die Massen an Veröffentlichungen und konnten gut an ihren Klassiker von 2015 'Exercises In Futility' anknüpfen,

    - SÜHNOPFER zerschmetterten mit dem technisch beeindruckenden 'Hic Regnant Borbonii Manes' meine Sinne und hinterliessen mit ihrem frickeligen Finster-Mittelalter-Gitarrenzaubereien den wohl tiefst gehenden Eindruck bei mir dieses Jahr - sogar so sehr, dass ich es mir horrende 32€ kosten ließ, um an die sonst wohl nirgends erhältliche LP zu kommen,

    - die neue EP von NARVIK, welche übrigens mittlerweile bei Ván Records unterschrieben haben, brauchte bei mir lange um zu zünden - der Occult-BM ist -imo- schwer verdaulich, doch belohnt den interessierten Hörer letztendlich,

    - der verschrobenste, schönste und magischste Output dieses Jahres kommt von THOU SHELL OF DEATH, die mit 'Witchery' bei mir voll ins Schwarze trafen - leider nur auf einer überteuerten CD erhältlich,

    - auf Platz 11 landet dann zu diesem Zeitpunkt die leider nur als Download erschienene 'Aracane Forest Rites' von MYSTICISM, die mal eben so jedes DIMMU BORGIR -Album, inkl. der enthaltenen Hits, vernichtet haben! Das Teil ist Hammer und gehört auf LP, CD, MC!


    Da aber noch ein paar BM Sachen zu mir unterwegs sind, ist da bestimmt noch nicht das letzte Wort gesprochen.


    Aber auch aus dem Death Metal und artverwandten Genres haben sich ein paar Schätzchen heraus kristallisiert:

    - die eher wohl in den Sludge-Bereich gehörenden, deutschen MORAST haben zu ihrem starken 'Ancestral Void' einen Nachfolger erschaffen, der zwar nicht an das 2017er Biest heranreicht, aber immer noch ziemlich gut ist,

    - NOCTURNUS A.D. haben mit 'Paradox' praktisch ein 'The Key Part II' hinbekommen, obwohl der Kult-Klassiker natürlich unerreicht bleibt - trotzdem richtig stark das neue Teil,

    - zu 'Hidden History Of The Human Race' befinde ich mich noch im "Studium", da es doch ein vielschichtiges und äußerst interessantes Werk (im Schatten von VECTORs 'Terminal Redux' mMn) ist. BLOOD INCANTATION haben wirklich einen mächtgen Brocken hingeklotzt, dessen Ausmaße ich erstmal verdauen muss,

    - auch EREMIT gehören wie MORAST eher zum Sludge, wobei diese ganz, ganz simpel, noch garstiger und vor allem sehr viel langsamer zu Werke gehen. 'Carrier Of Weight' braucht Geduld, ist tonnenschwer und sowas von primitiv, dass es schon wieder geil ist. Der halbstündige Brecher "Cocoon Of Soul" z.B. kommt weitestgehend mit zwei Tönen aus und ist trotzdem der Wahnsinn! Fieses Teil!


    Aus dem Alternativ, Stoner (Doom), Prog -Bereich gab's auch ein paar geniale Sachen, wie z.B.:

    - 'Barren Dominion' von VOID KING, die wie eine zähe Mischung aus PEARL JAM, ALICE IN CHAINS, SYSTEM OF A DOWN und LIFE OF AGONY klingen. Der Longplayer wird mir hinten raus zwar etwas langweilig, hat aber trotzdem Eindruck hinterlassen,

    - TORCHE haben mir mit 'Admission' per MP3 zuerst wenig gefallen, entfalteten aber ihren Glanz vollständig beim etwas lauteren Abspielen auf der Heimanlage. Obwohl die Truppe sehr modern klingt, schwingt eine gewissen 80er Nostalgie mit, die vor allem in den zwei Übertracks "Changes Come" und dem Titeltrack zum Tragen kommen. Da will man doch glatt auf dem Skateboard seine Jugendliebe besuchen fahren...,

    - die 'Gold & Silver Sessions' EP von ELDER enthält tolle Jam- bzw- Improvisations-artige Psychedelic Stücke, hat mich aber zuerst wegen der hohen Erwartungen nach dem überirdischen 'Reflections Of A Floating World' enttäuscht. Mittlerweile komme ich mit dem etwas anderen Konzept klar und mag die EP sehr,

    - so sehr ich hoffte, dass TOOL mit 'Fear Inoculum' meinen Platz Nummer Eins verdrängen, so sehr wurde ich enttäuscht. Die überteuerte und deswegen auch nicht von mir gekaufte CD beginnt zwar schön, wird mir aber schnell langweilig. Zum einen erinnern mich viele Parts und Melodien an die zwei vergangenen Alben, zum anderen bleibt bis jetzt mal noch, die TOOL-typische, magische Erfahrung aus. Doch irgendwie ist das auch Jammern auf hohem Niveau, denn die Neue ist beileibe alles andere als schlecht,

    - SUNN O))) haben dieses Jahr gleich zwei Platten veröffentlicht und obwohl mir 'Pyroclasts' ein wenig besser gefällt, als 'Life Metal', liegen beide in meiner Gunst doch verdammt nahe beieinander. Nach dem enttäuschenden 'Kannon' endlich mal wieder ein geiler Drone-Output,

    - leider habe ich diese (für mich aktuell beste) Girlband erst vor kurzem kennengelernt und so ihr letztjähriges Wunderwerk 'Far From Earth' verpasst, welches locker in meinem Jahresranking den zweiten, wenn nicht sogar den ersten Platz geschafft hätte. Dummerweise glänzt das Label FLIGHTLESS nicht gerade mit kompatiblen CD's und günstigen Wegen an die LP ranzukommen. Doch bei 'Bent', dem aktuellen Werk der australischen STONEFIELD, hat man noch gute Chancen an physische Tonträger zu kommen. Zwar finde ich die Neue nicht ganz so gut, aber immerhin hätte sie momentan meinen Platz 13 inne. Tolle Melodien, eine fette Produktion, grandios performter Retro-Pop-Stoner, der durchaus als QUEENS OF THE STONE AGE -Killer in Betracht käme. Diese Frauen habens drauf und ich erwarte noch Großartiges,

    - in die neue RUSSIAN CIRCLES muss ich mich noch genauer einarbeiten, doch ich kann schon sagen, dass die mich im Gegensatz zu ihren anderen Releases schon etwas mehr zuckert,

    - die beste Mucke zum Auto fahren, putzen, schrauben, zeichnen, was auch immer, kommt 2019 für mich aus Chile. FÖLLAKZOID haben ihre Wurzeln bei NEU! und KRAFTWERK, machen das Ganze aber minimaler, hypnotischer und fetter. Soweit ich weiß, ist das eine richtige Band, u.a. auch mit richtigen Instrumenten, doch hier klingen sie eher nach Techno bzw. Trance ...und meine Herren: IST DAS GEIL! Diese Herren gehen immer, egal mit welchem ihrer 4 Alben, aber 'I' hämmert herrlichst,

    - ich habe ehrlich gesagt nie irgendetwas von diesem Kerl gemocht, war es mir doch zu sehr "Plastik" und "Positiv" - aber 'Empath' von DEVIN TOWNSEND hat es mir echt angetan! Zwar bleibt ein etwas künstlicher und teils kitschiger Beigeschmack, doch letztendlich sind es hier die Songs, die zählen. Wenn solche Kracher wie "Spirits Will Collide" mit lichtdurchfluteten Chören auftrumpfen, kann ich nicht anders, als erstaunt ins Leere zu starren. Ich gehe mittlerweile sogar soweit bei diesem humorvollen Kanadier vom neuen, metallischen ZAPPA zu sprechen ;) Respekt für solch' ein episches Meisterwerk!


    Obwohl mir von der neuen RAMMSTEIN das "Deutschland" und auch "Radio" sehr gut gefielen, war mir das restliche Album zu langweilig. DEICHKIND haben mich (mal wieder) mit ihren Singles von der Couch gebanged, doch zum Hören des kompletten Teils, fehlt mir die Geduld.


    Also bleibt noch die kultige Truppe VULTURE zu erwähnen, die mir mit ihren räudigen 80's Speed Metal bis jetzt immer bestens gefallen haben. Auch die neue Langrille 'Ghastly Waves & Battered Graves' macht da keine Ausnahme. Die haben's einfach drauf, wie ich finde...


    Zum Vorstellen meiner Top 10 brauche ich noch etwas Inspiration xD


    Es werden enthalten sein:

    - ein fein gestricktes, ein geniös-roh-riffiges, ein teutonisches und ein 90's-like BlackMetal

    - ein abgrundtiefes Death Metal

    - zwei spektakuläre französische

    - ein Dungeon Synth und

    - ein F**K WIE GEIL IST DAS DENN-KITSCH-80's-Metal

    Saartanische Grüsse :P
    Markus aka Snick

  • Markus aka Snick, willkommen! :)

    Danke ;)



    10. MURG - Strävan


    Das "anonyme Duo aus Schweden" ist mir dieses Jahr erstmals zwischen die Ohren geraten und hat eine direkt mal eine ganz ordentliche Marke hinterlassen. Der relativ gut produzierte Black Metal besticht vor allem durch großartige Riffs und Ideen, die auch dementsprechend markante und somit teils wirklich exzellente Songs zur Folge haben. Denn nicht jeder, der gute Riffs (er)findet, kann auch gute Songs daraus basteln.


    'Strävan' würde ich in die Reihe solcher Meisterwerke wie 'Noregs Vaapen' (T***E), 'Exercises In Futility' (M**A) und 'White Noise And Black Metal' (CRAFT) stellen. Mehr gibt's da von meiner Seite aus nicht mehr zu sagen.




    09. PRAŸ - Praÿ


    Ein erfreulicher Zufallsfund war das selbstbetitelte, rein instrumentale Debüt der französischen Heavy-Psych-Rocker PRAŸ. Irgendwo zwischen alten MONSTER MAGNET, reduzierten MONOMYTH und bissigen RUSSIAN CIRCLES brettert das Trio mit imposanter Soundwand durch ihre vier überlangen, homogen dahinfliessenden Tracks. Der letzte Song erinnert sogar an die von mir geliebten WINDHAND.


    Trotz Eigenproduktion kommt ordentlich Druck rüber und der Rotz spritzt nur so aus den Lautsprechern. Doch man wird nicht pausenlos mit treibendem Getose zugeballert. Die Platte bietet genügend Zeit um durchzuatmen und weiß auch mit entsprechender Dynamik zu überzeugen.


    Die 2LP plus Shirt habe ich über Bandcamp vorbestellt und neben einem Sticker, wurde mir freundlicherweise auch die CD beigelegt. Noch ist das Vinyl zu haben und ich hoffe, dass PRAŸ ein wenig bekannter werden. Verdient hätten sie es.


    https://praymusic.bandcamp.com/album/pra



    Saartanische Grüsse :P
    Markus aka Snick

  • Gern geschehen!


    Bei der 3 x 12" bekommt man auch was für´s Geld:

    nämlich fast 100min. Spielzeit mit teils recht verspulten Texten. 8)

    "... when something slips through your fingers/You know how precious it is/
    Well you reach the point where you know/It's only your second skin.." (Mark Burgess)

  • Gern geschehen!


    Bei der 3 x 12" bekommt man auch was für´s Geld:

    nämlich fast 100min. Spielzeit mit teils recht verspulten Texten. 8)

    Wird morgen wahrscheinlich hier eintreffen :) ich freu mich schonmal drauf!



    08. DARKTHRONE - Old Star

    Nach dem für DARKTHRONE -Verhältnisse eher unterdurchschnittlichem 'Arctic Thunder' befürchtete ich schon den Anfang vom Ende einer sehr coolen Phase. Übel nehmen würde ich es dem Duo nicht wirklich, denn die beiden Herren haben einen Haufen Alben veröffentlicht, die mir persönlich richtig gut abgehen.


    Doch in diesem Jahr schmissen die zwei norwegischen Käuze tatsächlich mit 'Old Star' ein Werk auf den Markt, welches ihren Ruf als "Götter des Trve (Black) Metal Riffs" mehr als festigte. Zwar verwies Fenriz wieder mal darauf, dass es sich bei den Riffs meist um Zitate handele, aber letztendlich kümmert dies -zumindest mich- nicht. Die Scheibe macht von vorne bis hinten richtig Spaß, bruzzelt geiligst die Arschhaare weg und am nächsten Tag weiß man, woher die Nackenschmerzen kommen.


    'Old Star' reiht sich locker in die Reihe meiner liebsten Outputs von DARKTHRONE ein, seien das 'A Blaze In The Northern Sky', 'Panzerfaust', 'The Cult Is Alive', 'F.O.A.D.' oder 'The Underground Resistance'. METAL as FOGG! Irre geil!




    07. KRYPTS - Cadaver Circulation

    Neuere Death Metal Sachen mag ich größtenteils eigentlich nicht mehr so. Meistens geht's dabei um Technik und hyperschnelle Flitzefinger. Aber auch die groovenden Todesgestählten schmeißen mir zu oft mit langweiligen Riffs um sich. Und noch seltener höre ich von beiden Fraktionen Songs, die mir direkt ins Ohr gehen. Da bleibt einfach nicht viel hängen.


    Seltsamerweise könnte ich nun aus dem Stehgreif auch kein Riff von KRYPTS aus meinem Hirn rauskramen. Doch wenn 'Cadaver Circulation' erschallt, bin ich sofort mollig warm in dieses grobe, schlammige Sandpapier eingepackt und mich darin zu suhlen und zu schubbern ist äußerst befriedigend.

    Der Sound erinnert stark an <3 SONNE ADAM <3 und etwas an die erste PARADISE LOST, auch an TEMPLE NIGHTSIDE ('Condemnation') oder HOODED MENACE und generell solchen, von mir abgöttisch geliebten, "Abyssic Death Metal" -Kram. Also ein eher verwaschener Klang, tief schmirgelnde Saiteninstrumente und ein sehr schlecht gelauntes Cookie-Monster!


    Doch es ist nicht alleine diese delikat-finstere Atmosphäre, welche mich fast dazu verleitet den Tonträger abzulecken. Vielmehr verstehen es die Finnen, ihrer Musik einen herrlichen Fluß zu geben. Hier gibt's keine Riff an Riff -Basteleien, eins ergibt das andere und jeder Moment wird gelebt und geliebt. Diese Qualität habe ich zunächst gar nicht bemerkt, mein Unterbewußtsein wohl allerdings schon, denn das Teil ist seit ich es entdeckt habe, gefährlich oft als Beschallung tätig. Lecker!




    Meinen Platz Nummer 6 werde ich nach reichlicher Überlegung hier nicht näher beschreiben. Die Texte der Ein-Mann-Truppe auf 'Aasfresser' sind mir zu schwammig und zweitdeutig. Zwar wurde das erste Demo 'Heimkehr' auch über Narbentage veröffentlicht und ich weiß vom Labelinhaber, dass er keinen Act veröffentlicht, der sich nahe oder gar innerhalb des rechten Bereichs bewegt, aber ich riskiere hier lieber mal keine Unannehmlichkeiten.

    Saartanische Grüsse :P
    Markus aka Snick

  • Wird morgen wahrscheinlich hier eintreffen :) ich freu mich schonmal drauf!

    Dann viel Spaß damit...Exoterik ist sehr abwechslungsreich. Von Postpunk, Dub, CAN, Elektronik ist da einiges zu hören. Das dreigeteilte Titelstück für mich der Höhepunkt und "Welthundetag" war mein Sommerhit 2019:


  • Vorläufig - ein bis zwei Platten werden erst noch geliefert:


    1. Sounds Of New Soma – Nachdenken über Rolf-Ulrich Kaiser

    2. MOOP – MOOP

    3. Sarathy Korwar & Upaj Collective – My East Is Your West

    4. Santana – Africa Speaks

    5. Lana Del Rey – Norman F***ing Rockwell

    6. OK:KO – Syrtti

    7. Amy Shavit - Yom Kippur 1973

    8. Petter Eldh presents Koma Saxo

    9. Peter Brötzmann – I Surrender Dear

    10. Das Blaue Palais - D-UF73


    Gruß

    Patrick


  • Die 2LP plus Shirt habe ich über Bandcamp vorbestellt und neben einem Sticker, wurde mir freundlicherweise auch die CD beigelegt. Noch ist das Vinyl zu haben und ich hoffe, dass PRAŸ ein wenig bekannter werden. Verdient hätten sie es.


    https://praymusic.bandcamp.com/album/pra




    Danke für den Tip, gleich auch an meinen Sohn weitergeleitet.

    Spotify hat es auch...

    LPs etc. leider anscheinend im Moment nur über USA erhältlich, oder?




  • Danke für den Tip, gleich auch an meinen Sohn weitergeleitet.

    Spotify hat es auch...

    LPs etc. leider anscheinend im Moment nur über USA erhältlich, oder?

    Da es sich hier um eine französische Band handelt und die die Sachen selbst vertreiben, denke ich, dass die LP auch aus Frankreich versendet wird. Bei Bandcamp steht bei Empfängerland meistens USA, vielleicht hast du das gemeint, oder?


    05. MAGMA - Zëss

    Ich weiß nicht mehr wie oft ich mir 'Zëss' per MP3-Player auf meiner ehemaligen Arbeit reingezogen habe, um nicht am Tätigkeitsstumpfsinn zu zerbrechen. Ich hatte mir den Song von YouTube gezogen, als er noch in kompletter Länge von 38 Minuten dort hochgeladen war. Es handelte sich um die Live-Version von der "Mythes et Legendes" DVD.


    Ich liebte diesen Clip und habe ihn auch mehr als einmal angeschaut, da ich die Performance sehr spannend fand. Das sich langsam aufbauende Intro, dann der hypnotische Monolog mit dem treibenden, repetiven, Spannung aufbauenden Instrumentalthema, das Auftreten von Vander und seine ekstatische Vokalisierung in der Fantasiesprache Kobaia, bis hin zum Improvisationsorgasmus und dem anschließenden sanften Abklingen. Übergalaktisch geil und wieder mal einer jener Hirnbezuckerungen, für die ich Musik über alles liebe.


    Meines Wissens wurde 'Zëss' wohl wegen seiner Überlänge niemals im Studio aufgenommen, sondern nur live performed. Doch dieses Jahr war es dann endlich soweit. Vanders Meisterwerk wurde u.a. mithilfe des Prager Philharmie Orchester im Studio realisiert. Das Orchester ist modern arrangiert und unterstützt das Ganze im richtige Maße.


    Einerseits ist diese Version von 'Zëss' eine kleine Enttäuschung. Bei einem solchen Mammuttrack müssen natürlich Orientierungspunkte und dementsprechende Grenzen festgesteckt werden und so gibt es wenig Raum für Improvisationen und entfesselt-eruptive Magie. Trotzdem kralle ich beim Hören dieser Version meine Finger tief in das Sitzmöbel und ergebe mich einer genussvollen Trance.


    Für mich ein ganz, ganz starkes Werk und nach 'Üdü Wüdü' meine liebste MAGMA!


    Saartanische Grüsse :P
    Markus aka Snick

  • 04. OLD SORCERY - Strange And Eternal

    Wenn ein Dungeon Synth -Projekt direkt zu Anfang POPUL VUH (die atemberaubende Anfangssequenz zu Werner Herzogs "AGUIRRE - Der Zorn Gottes") zitiert, dann hat es erstmal meine Aufmerksamkeit. Und mit allerlei vermeintlichen Zitaten geht es in 'Strange And Eternal' auch lustig weiter, seien dies TANGERINE DREAM, B****M, VANGELIS, JEAN MICHEL JARRE, JOHN CARPENTER oder Themen, die an Soundtracks zu Filmen oder Videospielen erinnern.


    Ich habe es Ernie von Krachmucker.TV zu verdanken, dass ich auf dieses Album aufmerksam wurde, denn normal ist dieses Genre nicht gerade mein Bevorzugtes. Der Finne Vechi Vrăjitor, welcher mit einem anderen Projekt nochmal in meiner Liste auftauchen wird, zeichnet sich für dieses recht abwechslungsreiche, aber dennoch herrlich atmosphärische Stück Musik aus. Bis auf das letzte Stück "Tulessa Uinuva Kuningas" ist hier übrigens keine menschliche Stimme zu vernehmen.


    Als finster empfinde ich kaum etwas auf diesem Album, obwohl Track Nummer 3 auch in den Videospielen METROID oder DOOM Verwendung hätte finden können. Eher bekomme ich hier gemeinhin das Gefühl verschiedener Aspekte von epischen Fantasywelten ala THE LEGEND OF ZELDA, GAME OF THRONES oder LORD OF THE RINGS.


    Ich bin gespannt mit welchen Sachen dieser Vechi Vrăjitor noch so um die Ecke kommt, denn der scheint es echt drauf zu haben. Da fällt mir gerade ein, dass ich auch sein SynthWave -Projekt aus diesem Jahr, MEGAHAMMER ('Predation 2084'), im Plattenschrank stehen habe. Auch nicht schlecht, aber 'Strange And Eternal' ist der eigentliche "Megahammer" und mit Abstand die beste Dungeon-Synth-Scheibe, die ich je gehört habe! Augen zu und treiben lassen...




    03. WARMOON LORD - Burning Banners Of The Funereal War

    Es gibt Platten, die mich an den Rand des Wahnsinns bringen. So wie diese hier. Fantastische Melodien und Ideen, mit dementsprechendem Herzblut und bitterer Melancholie, treffen auf eiskalten, händeverkrampfenden Black Metal, der in den 90ern hätte stattfinden können. Zu jeder Sekunde speiht es mir das Wort "Klassiker" entgegen. Sich dagegen zu wehren nützt nichts, denn mithilfe genretypischer Keyboards wird mir dieses giftige Sekret bis in die untersten Hautschichten massiert. Es klingt alles so vertraut und großartig.


    Der Ein-Mann-Trupp aus Finnland, der übrigens auch für meinen Platz Nummer 4 (OLD SORCERY) verantwortlich ist, beackert sein Feld nach den Regeln der Schwarzstahls. Aber er belässt es nicht beim stumpfen Suhlen in der Erde, sondern markieret seine urwüchsigen Ländereien mit einzigartigen, wiedererkennbaren Bauten. Jeder Song steht für sich und ist nach seiner eigenen Logik, ein sich ins Gedächtnis brennendes Unikum.


    'Burning Banners Of Funereal War' macht genüßlich den Hosenstall auf und pisst selbstsicher die Hosen einiger Genre-Klassiker tropfend nass, Das Teil gehört in meinen Augen und Ohren jetzt schon in die Reihe der ganz, ganz Großen!




    02. HEXVESSEL - All Tree

    Über meinen zweiten Platz dieses Jahr habe ich schon etwas hier im Forum geschrieben: Hexvessel

    "Obwohl mich die vorher veröffentlichten Promotracks [wie bei 'When We Are Death'] kalt liessen und ich kaum noch Vinyl kaufe, musste ich mir die neue HEXVESSEL auf LP bestellen. Es sollte die auf 200 Stück limitierte gelbe Vinylversion werden, für die ich mit Versand knapp über 30€ hinblätterte. Was tut man nicht alles für eine seiner Lieblingsbands.


    Die erste Rotation war allerdings sehr enttäuschend, musikalisch, wie auch von der Pressqualität her. Dies ärgerte mich so sehr, dass ich den Century Media Shop anschrieb und als Reaktion widerfuhr mir so ziemlich die kundenfreundlichste Aktion, die ich je erlebt habe. Was genau, wie und warum passierte, behalte ich lieber für mich, denn ich kenne genug Fälle in denen guter Service schamlos ausgenutzt wurde, nachdem im Internet solche Vorfälle beschrieben wurden. Das hatte natürlich meist zur Folge, dass von Seiten der Firmen die Kulanz zurück geschraubt wurde.


    Auf jeden Fall bin ich mittlerweile im Besitz einer tadellos klingenden LP und 'All Tree' hat bei mir eine unglaubliche Wandlung vollzogen. Obwohl ich nach den ersten zwei, drei Hörsessions der festen Überzeugung war, dass sich solche simplen Songs niemals großartig anfühlen könnten, passierte genau das!


    Die altehrwürdige HEXVESSEL -Magie hat mich wieder einmal voll im Griff, womit die Truppe also immer noch zu meinen absoluten Favoriten gehören darf.


    Die Musik der Finnen ist nichts für schnell mal zwischendurch und nebenbei. Es gilt von dieser Welt loszulassen, sich in die alte Heimat, die Wälder zu begeben, das Kind in sich zu suchen und längst vergrabene Gefühle zuzulassen.


    Der Psychedelic-Folk-Rock von HEXVESSEL fühlt sich so erdig, lebendig und fruchtbar an, dass man praktisch im Laufe des Albums Gräser, Pilze, Moose und Bäume in ihm wachsen sieht und deren Geruch zu vernehmen scheint.


    Selbst wenn dezent angedeutete (Americana?) Western-Elemente aufblitzen, stören diese die eigenartig vertrauliche Atmosphäre von 'All Tree' nicht. Im Gegenteil, das Album klingt praktisch wie ein direkter Nachfolger zu 'No Holier Temple', welches mir in den letzten Jahren immer stärker ans Herz gewachsen ist und mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsscheiben gehört.


    Das tränendrüsenmassierende "Changeling", das ergreifend-dramatische "Ancient Astronaut", das traumhaft beruhigende "A Sylvian Sign", das tanzbare und etwas an 'Revolver' von BEATLES erinnernde "Wilderness Spirit", das hypnotisch verschlingende Instrumental "Otherworld Envoy", mein meist auf Knien genossener Album-Favorit "Birthmark", das tief Wurzeln schlagende Titelstück und der herzrausreißende Abschluß mit "Closing Circles" machen das neue Album zu einem höhepunktlastigem Vergnügen. Wer also diese Art Musik mag, wird über die gesamte Länge mit exzellentem Material versorgt.


    'All Tree' ist fantastisch!"

    Saartanische Grüsse :P
    Markus aka Snick

  • Meine TOP10, in chronologischer Reihenfolge

    • Better Oblivion Community Center (Februar) Ich mag die brüchige Stimme von Conor Oberst sehr, leider sind seine Veröffentlichungen aber zu oft nur Mittelmaß. Hier im Duett mit Phoebe Bridgers passt es wieder. Alternative Folk-Rock mit einigen wirklich schönen Songs.
    • Du Blonde: Lung Bread for Daddy (Februar) Beth Jeans Houghton hat, bevor sie sich Du Blonde nannte, furchtbaren poppig-blumigen Folk gemacht, den ich mir niemals kaufen würde. Du Blonde ist ihre weitaus spannendere Inkarnation als resistentes Unkraut im Asphalt zwischen den Scherben und Zigarettenkippen der Samstagnacht und Lung Bread for Daddy ihr bislang bestes Album.
    • Hand Habits: Placeholder (März) Die Gitarristin und Sängern Meg Duffy hat u.a. bei Kevin Morby, The War On Drugs und Wayes Blood mitgewirkt. Placeholder hat gewisse Ähnlichkeiten mit Wayes Blood Titanic Rising, ist aber viel einfacher gestrickt. Das Album hat mir dieses Jahr die mangels Wanne fehlenden warmen Vollbäder ersetzt. (Ich habe lange überlegt, ob ich nicht statt dessen doch Wayes Blood Titanic Rising auf die Liste setzten soll. Entscheidend war letztlich, dass ich Placeholder deutlich öfter gehört habe. Dafür hat Titanic Rising das Album-Cover des Jahres.)
    • The Comet is Coming: Trust in the Lifeforce of the Deep Mystery (März) Psychedelischer Elektro-Jazz-Funk. Oder so. Nicht ganz so genial wie das Debut aus 2016 oder wie das letztjährige Highlight Your Queen is Reptile von Shabaka Hutchings anderer Band Sons Of Kemet, aber immer noch saugut. Musik für den nächsten Wochenendtrip zum Alpha Centauri. Muss laut. Kommt leider als HD-Stream besser rüber als meine Vinyl-LP.
    • Karen O / Danger Mouse: Lux Prima (März) Nichts wirklich Neues von Danger Mouse, aber gewohnt gut ist immer noch gut, und Karen O natürlich sowieso. Für eine weitere Moon Safari.
    • Aldous Harding: Designer (April) Nach Du Blonde und Hand Habits noch eine Sängerin und Gitarristin, der Abstand zu Lung Bread for Daddy und Placeholder ist aber enorm: Designer ist da ganz vorn. Tolles Album.
    • Cave In: Final Transmission (Juni) Für mich das beste aus der "härteren Ecke" in diesem Jahr. Aus Demos entstanden und erst nach dem Unfalltod des Bassisten Caleb Scofield fertig gestellt. Der Klang ist leider, aber verständlicherweise nicht der beste.
    • Sarathy Korwar: More Arriving (Juli) Dancehall-Rap-Jazz goes India. Fresh and concious. Hervorragender Klang, nicht ohne Grund hat es Lothar Brandt in MINT unter Audiophile LPs besprochen.
    • Simon Joyner: Pocket Moon (Oktober) Durch die TOP-10 von Dietmar18 in diesem Thread entdeckt (danke!). Simon Joyner, übrigens ein Vorbild für Conor Oberst (s.o.), müsste ich eigentlich zwischen meine Lieblingsalben von Leonard Cohen und Bonnie Prince Billy einsortieren.
    • Petter Eldh presents Koma Saxo (Oktober) Jazz. Avantgarde? Falls ja, dann eine, die verdammt viel Spaß macht. Satt produziert, Pressung top.

    Beste Grüße

    Christian

    ... und wo zum Teufel bin ich hier überhaupt?