• Ein Freund ist Schellack Sammler & hat aus den 1950er 78er Vinylpressungen. Mit den damaligen Aufnahme- & Pressmethoden, finde ich diese Platten vom Klang wahnsinnig gut. Zumal die Platten neuwertig sind.

    Es gibt auch heute neue 78er Pressungen im mü Bereich.

    Es müßten Vergleichspressungen gemacht werden um das zu beurteilen.

    Den selben Song auf 33, 45 & 78 pressen & dann vergleichen. Dabei sollte die komplette Kette analog sein.

    Die 45er 32er Singels sind klanglich schon ne Ansage, wie wäre das mit 78?

    Entscheidend ist doch wie dicht die Rillen bei einander liegen.

    Die nächste Frage, was soll dann auf die Platte passen?


    In Tonbandzeiten habe ich große Unterschiede bei der 9,5 & 19 Geschwindigkeit gehört, zumal das Rauschen bei 19 fast weg ist.

    Klassik

    Nagaoka 30MP / OS300MP Shibata - Goldring G820 SE

    Rock-Pop-Jazz

    Nagaoka OS300MP Shibata - Unitra MF 105 E

    Goldring G820 SE / G800 SE

    Mono - Grado Platinum 2

    Schellack - Tenorel T2001 D

    MM für Rock-Pop-Jazz: Rega Exact

  • 32er Singels

    ähhhh... Du meinst 12", oder?

    Deckt sich auch mit meiner Erfahrung, daß gegen 12" Maxis die entsprechende LP Veröffentlichung eines Stückes keinen Stich sieht.

    Theoretisch wäre ja bei 78rpm noch mehr Dynamik möglich, mehr Präzision beim Schneiden der Rille, aber kann die Nadel dann noch folgen? Werden die Geräusche der Leerrille nicht auch lauter und machen sich bei leisen Passagen stärker bemerkbar? Schaffen die Preamps eine noch größere Dynamik als bei Maxis?

    Bei meiner Bad News von Moon Martin übersteuerte schon der eine oder andere Preamp (weiß leider nicht mehr, welcher).

  • Hallo,


    das Problem ist wohl in erster Linie die Laufzeit solch einer Scheibe. Die Rillen enger schneiden geht ja nicht und somit sinkt die Laufzeit auf 40% einer 33er LP. Man müsste die alten Schein die auf einem EMT R80 oder EMT 927 abgespielt werden konnten wieder neu "erfinden"


    gruss

    juergen

  • ähhhh... Du meinst 12", oder?

    Deckt sich auch mit meiner Erfahrung, daß gegen 12" Maxis die entsprechende LP Veröffentlichung eines Stückes keinen Stich sieht.

    Theoretisch wäre ja bei 78rpm noch mehr Dynamik möglich, mehr Präzision beim Schneiden der Rille, aber kann die Nadel dann noch folgen? Werden die Geräusche der Leerrille nicht auch lauter und machen sich bei leisen Passagen stärker bemerkbar? Schaffen die Preamps eine noch größere Dynamik als bei Maxis?

    Ähm ja, 12" bzw. 30 cm ...

    Ich weiß nicht, was die früher anstellten, es gibt 78er & klassische Singels die klanglich & dynamisch einfach umwerfend sind.


    Mit der Dynamik mache ich mir keine Sorgen. Viele heutige, moderne Aufnahmen haben auch eine künstlich angehobene Dynamik. Diese hat bis jetzt jedes System & jeden Phonopre bei mir geschafft.

    Das einzige was ich als negativ mitbekommen habe ist bei einer Disco Anlage die auf CD & son Kram abgestimmt ist. Den Boxen gefiel das mehr an Vinyldynamik überhaupt nicht.


    Wenn ich Melodia Platten nehme, die hatten aus technischen Gründen schon immer ne breitere Rillenauslegung, trotzdem sind die Platten klanglich nicht besser.

    Heute wird das mehr an Dynamik & Klangqualität durch eine auf drei Titel reduzierte Plattenseite versucht zu kompensieren.

    Das nützt herzlich wenig, wenn das Ausgangsmaterial mies ist. Höre Patti Smith Platten aus den 1970er & aus der Jetztzeit. Die alten Smith Platten sind im "Kawums" den Neuzeitplatten unterlegen.


    Ich sage nur, Geld in die Hand nehmen, ein Schneidwerk suchen was analoges Material verarbeiten kann & Probeschnitte in Auftrag geben.

    Die Frage stellt sicher ehr bei mir, wie siehts mit der Spieldauer aus?


    Deine Fragen sollten direkt an ein Presswerk gehen.

    Klassik

    Nagaoka 30MP / OS300MP Shibata - Goldring G820 SE

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    Nagaoka OS300MP Shibata - Unitra MF 105 E

    Goldring G820 SE / G800 SE

    Mono - Grado Platinum 2

    Schellack - Tenorel T2001 D

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  • :meld:Label: Sunday Best Recordings ‎– SBESTAL44

    Format: 8 × Vinyl, 10", 78 RPM, Album

    Land: UK, Veröffentlicht: 2011

    Genre: Rock, Blues

    Stil: Rock & Roll, Ska, Rockabilly

    78 rpm AAA 3.JPG


    78 rpm AAA 1.JPG


    78 rpm AAA 2.JPG


    Geht ab wie Schmidts Katze 8o


    Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik


    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Ich hab mal "direkt to disk" Aufnahmen aus dem Nachlass eines Rundfunk Technikers erworben. Aufgenommen in den frühen 50ern, mit 78rpm und 30 cm LP-Format, in Seitenschrift für 1.0 mil "Mircogroove" Nadel. Mitschnitte von einzelne Interpreten einer "live" Radiosendung.


    Sehr dynamisch, verzerrungsarm und räumlich in der Darstellung und (fast) ohne Laufgeräusche wenn abgetastet mit einem passenden Monotonabnehmer.

    DULFER 80

    Looking Back to the Future


    hansdulfer.com

  • Die Frage stellt sicher ehr bei mir, wie siehts mit der Spieldauer aus?

    Okay... wenn ich jetzt das Beispiel von Jürgen als Maßstab nehme, wäre wohl eine maximale Spieldauer von ca. 5 Minuten für eine 10" pro Seite anzunehmen. Für eine 12" vielleicht 7 oder 8 Minuten. Könnte ergo ein gutes Medium für eine audiophile Hitsingle sein. Ich frage mich, warum dieses noch nicht im größeren Maße genutzt wird und ob vielleicht doch irgendwelche technischen Aspekte dagegen sprechen. Schließlich kann jeder vernünftige Schallplattenspieler 78 rpm! :evil:

  • Kitty, Daisy & Lewis bei discogs ...

    Danke für den Wink! Aüßerst inspirierend.

    Diese Band hat DREI Alben im 78er Format rausgebracht. Diese drei Alben gehen böse ins Geld ...


    Sonnigst Nadja

    Klassik

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