Der MINT Vinyl-Bus

  • Hallo alle,


    ich denke, für alle, die die Geschichte noch nicht kennen, lohnt es sich hier mal ein Link ins Forum zu stellen.


    Michael Lohrmann (Herausgeber MINT) hat einen alten amerikanischen Schulbus zum rollenden Plattenladen umgebaut und fährt damit durch NRW.


    Die Geschichte des Umbaus in 12 Videos und einem Artikel sowie die "Tourdaten" des Busses findet ihr hier:


    https://www.mintmag.de/bus


    VG

    Michael

    Plattenspieler: Clearaudio Solution, Tonarm: Clearaudio Unify 9, Tonabnehmer: Benz Micro ACE L, CD/SACD-Player: Accuphase DP-78, Vorverstärker: Accuphase C280L, Endverstärker: Accuphase A-46, Lautsprecher: Ecouton Audiolabor LQL200, selbst revidiert

  • Der Vinylbus in Münster


    So, am Freitag den 13.12.19 machte der Vinylbus Halt in Münster auf dem Parkplatz von elevator, einem Fachgeschäft für DJ-Equipment.

    Ich war um kurz nach 15:00 Uhr da, weil ich den ersten Ansturm abwarten wollte. Das gab dann auch Gelegenheit mit Michael Lohrmann ein Gespräch zu führen.


    Der alte amerikanische Schulbus ist wirklich aufwendig restauriert, nach Michaels Aussagen hat das nochmal so viel gekostet wie der Bus selbst, konkrete Zahlen waren ihm aber nicht zu entlocken. Das Ganze finanziert sich kaum über den Plattenverkauf, aber Mann ist halt ein Vinyl-Nerd wie wir alle. Letztlich ist der Bus aber auch eine Werbeaktion um das MINT-Magazin zu promoten, deshalb sieht man am Bus auch die Logos verschiedener Sponsoren z.B. NAD oder elcac.


    Der Bus hat Platz für etwa 3000 Platten von denen Michael etwa 200-300 pro Bus-Stop verkauft.

    Es dominieren die Genres Rock, Hardrock, Alternative, Krautrock, Punk. Die machen etwa 80 % des Angebots. Weiterhin gibt es neue deutsche Welle, 80er Pop, Elektronik (Klaus Schulze, Tangerine Dream, Karftwerk, aber auch 90er und folgende z.B. Krude und Dorfmeister etc.) Jazz gab es 1 Kiste, aus der habe ich aber auch gleich 3 Scheiben mitgenommen. Klassik gab’s nicht, Schlager auch nicht.


    Alle Platten, die ich gesehen habe waren in einem wirklich exzellenten Zustand. Ich würde sagen mindestens vg+, die Cover schon mal etwas darunter. Die Platten werden getrennt vom Cover in einer gemeinsamen Plastikhülle aufbewahrt und verkauft um ring wear zu vermeiden. Alle Platten wurden von Michael und Team in Gläss Vinyl Cleaner Maschinen gewaschen.


    Die Preise sind fair, dem sehr guten Zustand der Platten angemessen und bewegen sich von knapp unter bis knapp über 10 Euro pro Platte. Seltene Stück sind natürlich teurer. Eine sehr gut erhaltene Ausgabe von Steve Reichs „Music for 18 Musicians“ war mit 59 Euro ausgezeichnet, billiger geht`s auf ebay aber auch nicht. 1 Euro oder Schnäppchenkisten gibt es nicht, dazu versteht Michael zu viel vom Geschäft. Ich bin mit 6 Platten rausgegangen die zusammen mit 58 Euro ausgezeichnet waren unter anderem das Doppelalbum „Zeit“ von Klaus Schulze und einer originalen Earl Klugh „Late night guitar“ von 1980. Michael hat 55 Euro kassiert, obendrauf gab es eine ältere Ausgabe der MINT und einen sehr stylischen MINT Vinyl Bus Stoffbeutel in schwarz.


    Michael hat angekündigt wahrscheinlich noch mal in Münster mit dem Bus Station zu machen, dann wahrscheinlich in der Nähe des High-End-Fachgeschäfts auditorium in der Innenstadt.


    Ich werde wieder da sein und sollte der Bus auch in eurer Nähe Station machen so kann ich einen Besuch nur empfehlen.


    VG

    Michael

    Plattenspieler: Clearaudio Solution, Tonarm: Clearaudio Unify 9, Tonabnehmer: Benz Micro ACE L, CD/SACD-Player: Accuphase DP-78, Vorverstärker: Accuphase C280L, Endverstärker: Accuphase A-46, Lautsprecher: Ecouton Audiolabor LQL200, selbst revidiert

  • :heul:


    Dem Vernehmen nach, soll es in diesem Forum sogar mehrere Berichte von verschiedenen Leuten über dasselbe HiFi-Event z.B. Analog Forum Krefeld oder die High-End in München geben.


    Unglaublich! Ja kennen die denn die Suchfunktion nicht ? ;)

    Plattenspieler: Clearaudio Solution, Tonarm: Clearaudio Unify 9, Tonabnehmer: Benz Micro ACE L, CD/SACD-Player: Accuphase DP-78, Vorverstärker: Accuphase C280L, Endverstärker: Accuphase A-46, Lautsprecher: Ecouton Audiolabor LQL200, selbst revidiert

  • Habe kürzlich im MINT-Magazin über diese Platten-Bus-Aktion gelesen.

    Finde ich cool, diese Idee. Erinnert mich noch an die alten Zeiten in den Siebzigerjahren als Kind in der Provinz, wo der rollende Tante-Emma-Laden in einem Deutschen Fahrzeug durch die Wohngebiete fuhr und sich mit einer Klingel ankündigkte. Da konnten damals die Leute noch mit ner Milchkanne am Buss die Milch auffüllen lassen, oldschool. Bevor Telekom halt Telekom war, lach, gab es auch das Telefonmobil, so eine Art rollendes Fernmelde-Amt, wo man Telefonanschlussverträge machen konnte. Ja das waren noch Zeiten.:)

    Rock-n-Roll is here to stay !!

  • Hallo in die Runde,

    so "romantisch" die Idee mit dem MINT-Bus auch ist; aus der Sicht eines Plattenladenbetreibers gibt es da schon einige Punkte, die man kritisch sehen kann, bzw. muss. Zunächst hat eine Zeitschrift mit einem größeren Verlag im Hintergrund natürlich ganz andere Mittel zur Verfügung als ein kleiner unabhängiger Plattenladen. Und das sind eben nicht nur finanzielle Mittel, sondern eben auch Mittel des Marketings wie Werbung, Bekanntmachung von Terminen, etc. Dazu kommen Sponsoren, die wahrscheinlich gleichzeitig auch Anzeigenkunden der MINT sind. Und wenn man in jedem Artikel zum MINT-Bus liest, auf welchen Plattenwaschmaschinen die Platten vorab gewaschen wurden und das die Maschinen freundlicherweise kostenlos vom Hersteller/ Vetrieb zur Verfügung gestellt wurden, dann kann man eigentlich schon ahnen, dass das Ganze einem "normalen" Händler gegenüber nicht sonderlich fair ist. Wir haben unsere Plattenwaschmaschinen (2 Hannl, 1 Clear Audio Double Matrix) jedenfalls selber kaufen müssen. Das Ganze wäre auch kein Problem, wenn der MINT-Bus in erster Linie nur zu "Promozwecken" durch die Lande fahren würde. Ein wirkliches Problem entsteht u.E. dann, wenn in der MINT dazu aufgerufen wird, Sammlungen, die normalerweise "auf dem Markt" landen würden, direkt dem MINT-Bus anzubieten, bzw. dorthin zu verkaufen.


    Wir wollen wirklich nicht rumjammern; aber es muß jedem klar sein, dass die vielen kleinen Plattenläden nur dann (über-) leben können, wenn diese auch regelmäßig Sammlungen aufkaufen können. Und nicht zuletzt deswegen inserieren ja auch viele Händler in der MINT. Wenn die MINT aber selber dafür wirbt, Sammlungen an den Vinyl-Bus zu verkaufen, ist das u.E. eben ein Interessenskonflikt.


    Wir hoffen (und sind guter Dinge), dass sich die Sache irgendwann auf einem fairen Niveau einpendelt.


    Abschliessend sei gesagt, dass wir alle MitarbeiterInnen und EntscheiderInnen der MINT stets als sehr hilfsbereit, fair und freundlich kennengelernt haben. Wir profitieren in vieler Hinsicht von der MINT und verkaufen die MINT deshalb auch gerne bei uns im Laden. Und es ist eigentlich nicht notwendig, dass wir uns gegenseitig Konkurrenz machen.


    Vielleicht sind obige Gedanken ja ein kleiner Denkanstoss, ob es in Zukunft nicht vielleicht auch ohne den Aufruf, Plattensammlungen direkt an den Bus zu verkaufen, möglich ist, den MINT-Bus durch die Lande fahren zu lassen.


    Guten Rutsch

    Alex Timme (analogetontraeger Frankfurt/M.)

  • Morgen steht der Bus in Oberhausen vor dem Revierpark. Da ist dann auch Plattenbörse.


    Laut Aussage der Verantwortlichen, soll der Bus nur in Städten auftauchen, wo es keine Plättenläden gibt.


    IMG_20191228_222552.1.jpg

    Gruß
    Rainer
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    Konkurrenz ist das Gesetz des Dschungels!
    Kooperation ist das Gesetz der Zivilisation!

  • Hallo in die Runde,

    ich glaube die Promotion eines solchen Busses kommt am Ende allen im Business zu gute...

    Ein Bus kann doch nicht allen Läden gefährlich werden..??!!?...

    Ich glaube nicht das die Leute vom Bus unbegrenzt Lp´s aufkaufen..???!!??..

    Wenn ich Werkzeug für den Betrieb kaufe, kann ich dieses abschreiben und bekomme die Mwst

    wieder....!!!...

    Am Ende ist dies alles nur der normale Zyklus der Marktwirtschaft, es gibt jetzt wieder einen nennenswerten Markt und dieser wird beackert, ich glaube am Ende ist es für alle eine Chance in ihrer Nische ein Stück vom Kuchen abzuschneiden....Andere werden es nicht schaffen und schließen; Marktbereinigung, so traurig und hart das im Einzelfall natürlich(!!!) sein wird.


    Viele Grüße Tobias.

    Keine Maus käme jemals auf die Idee eine Mausefalle zu bauen ...

  • Hallo in die Runde,

    ich glaube die Promotion eines solchen Busses kommt am Ende allen im Business zu gute...

    Ein Bus kann doch nicht allen Läden gefährlich werden..??!!?...

    Guten Morgen,

    klar kann jeder erst einmal machen, was er will. Und die MINT hat unbestritten viel für die Wiederbelebung des Vinyls gerade in Bezug auf Neu- oder Wiedereinsteiger getan und tut es auch jetzt noch und ist bezogen auf die Anzeigenpreise für kleine Plattenläden immer noch sehr fair. Eigentlich eine Win-Win-Situation.


    Aber die MINT hat ja eine Vorgeschichte. Angetreten ist die Zeitschrift, um im Verbund mit unabhängigen Plattenhändlern ein Magazin zu vertreiben, das es ursprünglich nur in den Läden und an Bahnhofskiosken geben sollte (abgesehen vom Abo). Das war schon eine ziemlich einmalige Idee, ist inzwischen aber Geschichte.


    Mittlerweile ist das Ganze eben profesioneller geworden. Um was es mir eigentlich aber ging: Die Leute, die sich Platten in Plattenläden kaufen, wissen oft gar nicht, wie schwierig es mittlerweile ist, überhaupt noch an gute Sammlungen zu kommen, die man dann durchgucken, aussortieren, anhören, bewerten, auspreisen und schließlich eben noch verkaufen muss. Das war vor dem Boom natürlich einfacher und auch günstiger. Die Preise ziehen ja nicht nur beim Verkaufen, sondern auch beim Ankauf an. Kurzum: Der Erfolg eines jeden Ladens steht und fällt mit guten Ankäufen. Und wenn dann in der MINT steht, man möge sich melden, wenn man jemanden kennt, der eine Sammlung verkaufen möchte, dann ist für mich eine Linie überschritten. Dann macht die MINT genau das Gegenteil von dem, für das sie ursprünglich angetreten ist: Über eine Szene unabhängig zu berichten und diese damit auch indirekt zu fördern. Wenn am Ende des Booms nur noch Big-Player wie Record-Sale und Co. am Start sind, dann ist irgendwas falsch gelaufen. Denn dann ist auch Schluss mit 1-Euro-Kisten vor irgendwelchen obskuren Läden, in die man dann doch lieber geht, als im Internet Mediane zu vergleichen. Also ich jedenfalls.


    Das wäre im Übrigen einmal eine gute Titelstory für die MINT: Einmal eine Woche mit einem Plattenhändler all die Termine abfahren, die er so ausgemacht hat. Und dann mit ansehen, wie aus "alles von den Beatles und Pink Floyd, mindestens 1.500 Stück" (am Telefon) vor Ort dann ganz schnell wird: "ach so, nicht Beatles, James Last meinte ich, ähh, und Pink Floyd, die sind wahrscheinlich mal beim Umzug verloren gegangen und, ähh achso keine 1.500, sondern nur 150 naja, wie soll ich die alle zählen,..." wird.


    Ob mit oder ohne MINT-Bus: Für mich ist Plattenhändler mein Traumberuf und so bleibt es auch.


    Viele Grüße

    Alex

  • Hallo Alex,

    also ich wollte Dich nicht angreifen, noch sagen Mensch bei Dir in deinem Geschäft muß man doch das Geld im Schlaf verdienen....

    Ich sehe diese ganze Geschichte persönlich auch zweigeteilt.....nur wofür die Mint mal angetreten ist und was davon real oder gefühlt noch übrig ist.....nun ja; ist halt ein Geschäft, auch so eine Zeitschrift, das ist nMn die Logik der Marktwirtschaft...

    Ich hab als ich noch erfolglos studierte mein Geld auf dem Flohmarkt verdient. Damals mit einem Freund, der sich mit LP´s gut auskannte, wir haben auch so manche Sammlung gekauft, war die Zeit wo alle Lp´s weg haben wollten, dennoch kenne ich die 1500/ Beatles/ Super Zustand/ ect.-

    Nummer 1zu1. Das selbe war bei Möbeln, Büchern, HiFi, ect.

    Ich glaube/ hoffe ihr kleineren Händler werdet eure Nische behalten, das Feld lohnt hoffentlich(!) nicht für einen/ die Großen......

    Viele Grüße Tobias.

    Keine Maus käme jemals auf die Idee eine Mausefalle zu bauen ...

  • Hallo Alex,

    also ich wollte Dich nicht angreifen, noch sagen Mensch bei Dir in deinem Geschäft muß man doch das Geld im Schlaf verdienen....

    Hallo Tobias, keine Sorge, fühl(t)e mich in keiner Weise angegriffen; im Gegenteil: Ich freue mich immer, wenn sich eine Diskussion entspannt.


    Unserem Laden geht es gut und wir sind auch eigentlich kein (ganz) kleiner Betrieb mehr und haben einen entsprechend hohen Durchsatz an LPs. Die Kehrseite: Mit 3 Festangestellten (Vollzeit) dreht sich das Rad eben immer schneller. Und die Online-Konkurrenz (z.B. ein großer Online-Anbieter aus Berlin) ist beim Ankauf auch größer geworden. Da wird einfach damit geworben, dass man mindestens 3 Euro/LP zahle und das, ohne dass die Leute die Sammlung vor Ort gesehen haben. Das ist dann einfach so und diese Herausforderung nehmen wir auch gerne an. Da stimme ich Dir also zu, dass hier einfache Marktgesetze greifen. Was aber für den kleinen Händler ganz wichtig ist, sind die kleineren Sammlungen, die man eben mal einfach zum Verkaufen in den nächsten Plattenladen bringt. Die kosten meistens 1-2 Euro pro Platte, das tut keinem weh, Verkäufer und Händler sind froh und die Läden haben ohne große Mühe neues Material. Wenn diese Sammlungen aber dann zum Vinyl-Bus getragen werden, weil "das ja ein so schönes und tolles Projekt ist", dann ärgere ich mich. Das gleiche gilt im Übrigen, wenn der Bus vor Plattenbörsen steht. Die kosten ja immerhin Eintritt. Jemand, der die Börse aufsuchen will, um einen Ankäufer zu finden, der wird sich das Eintrittsgeld dann vermutlich sparen, wenn vor dem Eingang der MINT-Bus steht.


    So, ich wollte auch eigentlich kein so großes Fass aufmachen. Im Prinzip sind wir uns ja einig.


    Viele Grüße

    Alex

  • Sich mit dem Bus vor eine Plattenbörse zu stellen negiert die Idee absolut, weil die Platten genauso auf einem Stand auf der Börse verkauft werden könnten, wozu dann der Bus?


    Grüße Chris

    Ich denke, dass sich das Vorhaben, "einfach mal so" in eine Stadt zu fahren und einen mobilen Laden zu betreiben, gar nicht so einfach realisieren lässt. Das muss ja alles genehmigt werden. Ich kann mir vorstellen, dass das von den Behörden durchaus restriktiv gehandhabt wird. Sonst würden ja auch überall irgendwelche Verkaufsstände stehen. Dann bleiben letztlich private Grundstücke/Parkplätze, für die ohnehin eine Verkaufsgenehmigung vorliegt; also vornehmlich Börsen oder Einkaufszentren. Und so liest sich das Tourprogramm bisher ja auch.

  • Hallo zusammen,

    bei der aktualisierten Terminübersicht findet sich immerhin ein Termin, der dem ursprünglichen Gedanke, Vinyl dorthin zu bringen, wo es keinen Laden gibt, Rechnung trägt:


    Donnerstag, 27. Februar 2020 (16:30 bis 20 Uhr)

    Alte Grundschule – Eichelberger Strasse 65 – 58640 Iserlohn/Drüpplingsen(Der 1.000-Seelen-Ort Drüpplingsen liegt zwischen Unna, Schwerte, Menden und Iserlohn – für Essen und Trinken ist vor Ort gesorgt, es wird nett!)



    Ansonsten hauptsächlich Parkplätze von Technik- Discountern.


    Analoge Grüße

    Alex

  • Nun ja,


    warum soll es in einem Stadtteil von Iserlohn,

    in dem es noch nicht mal den kleinsten Lebensmittelladen gibt

    und in dem in den letzten 2000 Jahren auch keine Platten verkauft worden sind,

    nun einen Platten-Laden geben ?


    Ich war heute aus Neugierde auf den gelben Bus auch dort.


    Ca. 30 Minuten musste ich in der Kälte vor dem Bus warten,

    bevor ich rein durfte.

    Man konnte nur rein, wenn jemand den Bus verliess,

    was ja auch grundsätzlich OK ist, weil der Innenraum mit den dort

    anwesenden Interessenten schon völlig verstopft war.


    Ich hatte nach ca. 10 Minuten schon genug gesehen,

    weil dort für mich nur der übliche Börsen-Mainstream-Quark angeboten wurde.


    Erstaunlich fand ich es, dass trotzdem erstaunliche Umsätze generiert wurden (ausser mir,

    verliess eigentlich keiner den Bus ohne Tüte mit entsprechenden Inhalt drin)

    und das ohne die übliche Feilscherei, es wurde im Gegenteil sogar von einigen Käufern

    noch ein "Trinkgeld" obendrauf gegeben.


    Der gelbe Bus und die gewisse Enge scheinen da wohl bei einigen potenziellen Käufern

    irgendeinen Kaufreflex auszulösen.


    Irgendwie nett der Bus,

    für mich hat das aber überhaupt nichts mit der vinylen Versorgung der armen

    Landbevölkerung zu tun, sondern ist für mich nur ein geniales Geschäftsmodell,

    um gebrauchte Platten aus Haushaltsauflösungen an den (vorwiegend) Mann zu bringen.


    Gruss


    Eberhard

  • Das war auch der Sinn dieser Übung:)

    was sich nicht umbauen lässt, ist kaputt :D
    Gruß
    Werner