Transrotor

  • Die TR sind jedenfalls einwandfrei gefertigt, das gilt ausnahmslos für jeden den ich den Fingern hatte.
    Den letzten am 27.12.2019. Der hatte so ne prima Wolframkarbidkugel als Lager, rundere Kugeln sind da schwer zu finden und das Lager war sehr präzise, der 5 Kg Teller brauchte doch etwa 2 Min um runter zu flutschen.

    JR kann auch heute noch alle Parts liefern für betagte Geräte, Preis hin oder her.

    Rein optisch müsste ich viele nicht haben, aber mein EMT 930, den ich aus rein klanglichen Gründen benutze, der sieht zwar zielorientiert aus, eine Augenweide stellt er im Gegensatz zu TR nicht dar.


    Ueber Konzepte unken ist da dann auch eher müssig.

    Direktantrieb ist hier ja eh Sakrileg, obwohl JEDE Schneidmaschine einen solchen hat.


    Dann würd ich dann halt eben gern mal wissen, was gegen TR spricht ( den Bohrinseltouch lassen wir dann mal aussen vor, ja!)


    Herzlichst

    Euer Robert

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Wenn ich eine LP auflege, kann ich sogar Musik hören.

    Er funktioniert mit Strom. Ist das nich toll?

  • Dann würd ich dann halt eben gern mal wissen, was gegen TR spricht

    wie schon geschrieben, das Oberflächen finish von Transrotor kostet Geld, dieses muss mit bezahlt werden, so gab es und gibt es sicherlich bis heute, Dreher, die zum gleichen Preis besser klingen, aber dafür im finish simpler gemacht sind.

    Legt man also ausschliesslich Wert auf einen guten Klang zum möglichst kleinen Preis, trifft man evtl eine andere Wahl.

    Mag man das perfekte Oberflächenfinish eines Transrotor, das Design eines Transrotor Plattenspielers, sowie den "level of Service" (der ja auch bezahlt werden muss) , dann ist man wohl auch Willens dafür etwas mehr zu zahlen.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Hallo Jürgen,


    so wie ich Dich kennengelernt habe, bist Du durchaus auch ein Augenmensch.

    Es mag sein, dass das Design von TR nicht das ist, was Dich anspricht, aber Du wirst verstehen, dass wenn dieses jemandem zusagt, von demjenigen gerne auch ein paar Euro mehr in die Hand genommen werden.

    Wie gesagt, ob das TR-Design grundsätzlich jemanden gefällt, ist eine nicht diskutable Geschmackssache.

  • Hallo Jürgen,


    so wie ich Dich kennengelernt habe, bist Du durchaus auch ein Augenmensch.

    Es mag sein, dass das Design von TR nicht das ist, was Dich anspricht, aber Du wirst verstehen, dass wenn dieses jemandem zusagt, von demjenigen gerne auch ein paar Euro mehr in die Hand genommen werden.

    Wie gesagt, ob das TR-Design grundsätzlich jemanden gefällt, ist eine nicht diskutable Geschmackssache.

    habe ich an irgendeiner Stelle was anderes gesagt?

    wem es gefällt wird den Preis für einen TR zahlen und mit gutem Klang belohnt werden, aber eben für das arbeitsaufwendige Finish auch auch einen extra Obolus gezahlt haben.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Hallo,

    Transrotor ist zunächst eine Marke mit einer seehhr breiten Palette an Drehern. Gerade der Fat Bob ist doch als Masselaufwerk sehr schlicht und entspricht nicht dem riesen Bohrinselimage.


    Was Shakti sagt, dass die TR Geräte, ein im Verhältnis Leistung/Preis zu anderen Herstellern eher etwas mehr kosten ist sicher auch der Tatsache geschuldet das die Geräteteile nicht weltweit zugekauft werden, sondern in Deutschland gefertigt werden.


    Ich möchte meinen, dass Transrotor sehr gut fertigt, sonst würde die Firma nicht schon so lange am Markt sein.


    Vergessen - ich habe keinen TR. Ich ziehe dennoch den Hut vor allen die in klein oder kleineren Serien produzieren und ihr Herzblut darein stecken. Das gilt auch für die Räckefamilie.


    Gruß Uli

  • Schon lange bemerke ich das Plattenspieler von Transrotor sehr kritisch gesehen werden. Kann mir einer erklären warum dies so ist. Sind sie zu teuer für das was sie bringen?

    ´Transrotor´=$hateobject;

    while {hateobject (Linn, Clearaudio, Technics, Thorens, Burmester, t+a…)}


    Mit anderen Worten: Die Weintrauben sind ja eh‘ sauer …


    Lass Dich nicht verunsichern. Sagen wir es auf die nette Art: Die Leute schreiben gern, wenn der Tag lang ist. Auch über Dinge, die sie nicht kennen, aus welchem Grund auch immer. Da wird man schon mal eben zum Fuchs aus der Fabel.


    Ich besitze selbst keinen Transrotor, weil mir subjektiv ein anderes Konzept besser zusagt, aber nach dem, was ich von der Marke live erlebt habe, ist mein Eindruck: die Teile sind sehr sehr gut. Genauso wie etwa der genauso oft gehasste Linn (habe und genieße ich) oder andere aus meiner unvollständigen Variablen-Definition weiter oben. :S


    Der Preis ist immer eine Funktion von Angebot und Nachfrage. Deshalb gibt es kein „zu teuer“, denn sonst gingen die entsprechenden Anbieter mangels Absatz pleite. Zur Erinnerung: Wir reden hier von Luxusgütern.


    „Zu teuer“ lässt sich natürlich alles schimpfen: Markenprodukte gegen Billig (in Markenschuhen läuft es sich nicht 20 mal so schnell wie in Billigschlurren vom Chinamarket, Markenreifen haben nicht fünfmal so viel Grip wie Billigreifen, ein Lagergeld-Anzug macht dich nicht viermal so sexy wie ein C&A-Anzug, Audi ist skoda in teuer, Apple ist sowieso am Ende usw.).


    Wer ständig wegen zu teuer jammert, hat entweder das falsche Hobby oder soll über Berufswechsel nachdenken. :heul: Oder aber sich einfach in Mäßigung üben und genießen. :saint: Dann weiß man, was man hat, selbst mit einem restaurierten 80-€-Dreher lässt sich herrlich Musik hören – und vom Traumgeräten träumen. Denn zum Träumen sind sie da.

  • Angesichts der Ersatzteilversorgung und des umfangreichen Service, auch nach Jahrzehnten, muss man die Tronsrotoren sogar als günstig bezeichnen.

    Gruß, Dirk

    Gruß an BND, NSA, CIA, FBI , MI6, Mossad, KGB und all die Jungs und Mädels mit den großen Ohren und scharfen Augen

  • Hallo,


    alle heben hier die Ersatzeteilversorgung so hervor. Das ist für mich bei Plattenspielern kein entscheidenes Kriterium. Was fällt denn schon an an Teilen die ersetzt werden müssen, ausser ab und zu mal ein Riemen ("Pfennigartikel"). Und wer nutzt seinen Plattenspieler so lange, dass das Lager oder der Motor ausgetauscht werden muss. Selbst im meinem TD124 ist immer noch das Originallager.

    Also relativiert sich das Argument mit der Kostenersparnis schon wieder. Ausserdem sind Ersatzteile auch bei TR bestimmt nicht ganz billig.


    Gruß Jan

  • Hallo,

    ich denke, dass Transrotor auch Geräte mit einem Design herausbringt, für Leute, denen diese Hozsärge à la Thorens und co. nicht gefallen. Mir gefallen auch nicht alle Räke Designs, aber man „hört“ eben doch auch mit den Augen. Es ist eine schöne Alternative zu den ganzen gleichaussehenden Plattenspielern, die man eben sonst so sieht!

    Egal um wievieles besser manche anderen Geräte klingen mögen, mir gefällt dieses Design am Besten.Ich würde mir nie einen Thorens, Linn usw in das Zimmer stellen, egal, was ich auch verpasse, weil ich mir sicher bin, dass alleine die Optik mir keine Freude bereitet.

    Fazit: Jedem das Seine und das ist auch gut so ...

    In diesem Sinne, Gruss und so long, Fassi

  • alle heben hier die Ersatzeteilversorgung so hervor. Das ist für mich bei Plattenspielern kein entscheidenes Kriterium. Was fällt denn schon an an Teilen die ersetzt werden müssen, ausser ab und zu mal ein Riemen ("Pfennigartikel"). Und wer nutzt seinen Plattenspieler so lange, dass das Lager oder der Motor ausgetauscht werden muss. Selbst im meinem TD124 ist immer noch das Originallager.


    Na ja, ich selbst wäre jedenfalls ganz froh, dass es, wenn doch etwas kaputt geht, Ersatz gibt. Nur weil bei dir alles so lange Zeit in Ordnung ist, muss das nicht für alle und immer gelten...


    Man muss ja auch nur mal ein neues Arnboard benötigen. TR liefert.


    Es gilt die alte Weisheit; Irgendwas ist immer.

    Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.

  • ich habe schon den einen oder anderen Plattenspieler mit defektem Motor , mit defektem Netzteil usw erlebt. Dazu kommen mechanische Schäden durch ungeschickte Nutzung, Transport usw. Und da klappt der Service bei Transrotor einfach gut. Andere Dreher sind dann schnell ein Totalschaden.
    Gruss
    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
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    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • ich habe schon den einen oder anderen Plattenspieler mit defektem Motor , mit defektem Netzteil usw erlebt. Dazu kommen mechanische Schäden durch ungeschickte Nutzung, Transport usw. Und da klappt der Service bei Transrotor einfach gut. Andere Dreher sind dann schnell ein Totalschaden.
    Gruss
    Juergen

    Und das bei Drehern, die teils 30-40 Jahre alt sind, kann man sich immer darauf verlassen, dass eine Lösung gefunden wird

    Gruss Fassi

  • Ich habe 2 TD 124 rumliegen, bei beiden sind die Lager hinüber. Beim einen auch die Motorlagerung.

    Einer klemmt beim bedienen, alle Schmiere verharzt.

    Beide haben ausgeleierte Riemen, beide Zwischenräder sind ebenso hin.
    Die Pilze sind sowieso platt und sonst noch ein paar kleine Dinge, die es zu richten gilt.


    An meinem 930 waren beim Gebrauchtkauf auf Vertrauen die Motorenlager hin, der Lagerspiegel komplett hin, die Kugel auch, Oel war genug drin. Das Reibrad war noch ein Rad, aber gerieben hats garantiert nicht mehr und auch dessen Lager war vollkommen durch. die Gummilager fürn Motor waren hart wie Beton, der Lagergummi am Chassis ebenso. Am 929 waren die Lager alles andere als gut und ein Kabel mit Wako, der 5-Pol Anschlusstecker lose weil von selber irgendwie kaputt.


    Ergo war die Ersatzteilversorgung das A und O für das Ding, beim 124 kann man das Zeug auch bekommen vom Schopper, kostet halt was. Wie auch beim 930.


    Transrotor ist auch kein Billigheimer, aber man kriegt alles zusammen was man braucht.


    Ich kenn da noch jede Menge andere Dreher, da gibz nix mehr oder machen lassen.

    Ist noch viel teurer weil Einzelanfertigung.


    Aber was weiss ich schon...

    Ausser das Kunden immer schluchzen, weil ich eine Reparatur nicht ausführen kann mangels Teilen und/oder anderen Support.
    Oder weil der Riemenmensch einfach nicht reagiert ein Jahr lang oder der Oelmensch gerade nicht abkömmlich ist für unbestimmte Zeit.
    Oder weil die Teile für Mondpreise angeboten werden....


    Darum allen ein gutes neues Jahr


    Robert

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Wenn ich eine LP auflege, kann ich sogar Musik hören.

    Er funktioniert mit Strom. Ist das nich toll?

  • Ich denke, dass sich viele Leute daran stören, dass TR nicht das eine Konzept als Leitfaden für seine Dreher hat, sondern die "Technik" dem Design nachordnet. Will sagen ein Material(mix), dem klanglich der Vorzug zu geben ist.


    Teller aus Pom, Acryl, Alu? Egal. In Kombination mit einer Zarge aus Alu, Pom, Acryl? Egal. Antrieb über pseudo Subteller oder am Teller? Auch egal. Spikes, große Füße, kleine Füße? Völlig egal. Genau so wie Zargendicke oder sonstwas. Es gibt richtig gute TR und auch nicht so wirklich gute TR, aber darauf kommt es den Besitzern eben nicht an, solange sie optisch ihre Funktion erfüllen und das ist auch ganz in Ordnung so.

  • Wo habt Ihr nur Eure Geräte her? Ich habe noch einen zweiten TD124. einen LP12 und einen SP10. Bei keinem brauchte ich mal ein Ersatzteil. Und diese Dreher sind z. T. deutlich älter als die meisten TRen. Und wenn mal etwas ist, kann man das schnell selber bzw. problemlos reparieren (lassen). Eine Lagerhülse kann man polieren. Einen Lagerspiegel findet man immer wieder für wenig Geld im Netz bzw. in der Bucht (nicht nur von Shopper). Der ist dann vielleicht nicht original aber funktioniert genauso gut. Hinzu kommt, dass diese Geräte idR sehr alt sind und schon viele Umdrehungen (oft im Studio) auf dem Buckel haben. Auch ist deren Mechanik wesentlich aufwendiger als bei einem TR. Ein bisschen Zuwendung brauchen sie halt, das muss man wissen. Dafür hat man mit relativ wenig (auch finanziellen) Aufwand einen toll klingenden Dreher.


    Ihr könnt schreiben und Argumente bringen wie Ihr wollt. Ich bleibe bei meiner Meinung: Ersatzteilverfügbarkeit und Service ist für mich bei Plattenspielern kein Thema. Und Design/Konzept sind bei TR nicht meins. Deswegen werde ich mir nie einen TR kaufen. Aber das ist meine Meinung und mein Geschmack.

    Ein TR ist etwas zum Angeben. Damit kann man Laien beeindrucken. Ich mag das Understatement. Wie bereits erwähnt ist es keine Kunst einen vernünftigen Masse-Dreher zu bauen. Und gut klingen tun sie ja. Das kann man bei Tests in diversen (Auflage starken) HiFi-Zeitschriften immer wieder nachlesen. Aber wenn mehr Aufwand bei Material, Gehäuseoberfläche und pompösem Design betrieben wird als bei der Technik ist es für mich uninteressant.


    Gruß Jan

  • Ein TR ist etwas zum Angeben. Damit kann man Laien beeindrucken. Ich mag das Understatement. Wie bereits erwähnt ist es keine Kunst einen vernünftigen Masse-Dreher zu bauen. Und gut klingen tun sie ja. Das kann man bei Tests in diversen (Auflage starken) HiFi-Zeitschriften immer wieder nachlesen. Aber wenn mehr Aufwand bei Material, Gehäuseoberfläche und pompösem Design betrieben wird als bei der Technik ist es für mich uninteressant.

    echt jetzt, Laien beeindrucken?

  • Ich denke, dass sich viele Leute daran stören, dass TR nicht das eine Konzept als Leitfaden für seine Dreher hat, sondern die "Technik" dem Design nachordnet. Will sagen ein Material(mix), dem klanglich der Vorzug zu geben ist.


    Teller aus Pom, Acryl, Alu? Egal. In Kombination mit einer Zarge aus Alu, Pom, Acryl? Egal. Antrieb über pseudo Subteller oder am Teller? Auch egal. Spikes, große Füße, kleine Füße? Völlig egal. Genau so wie Zargendicke oder sonstwas. Es gibt richtig gute TR und auch nicht so wirklich gute TR, aber darauf kommt es den Besitzern eben nicht an, solange sie optisch ihre Funktion erfüllen und das ist auch ganz in Ordnung so.

    das ist eben eines dieser Vorurteile gegenüber Käufer von Transrotorspielern.

    Es mag sicher einige geben, die allein aufgrund des äussern Designs kaufen und dann ihr Prunkstück mit dem einfachsten TA und Tonarm betreiben, um dann alle paar Jubeljahre eine ihrer fünf Schallplatten abzuspielen.

    Ich habe dagegen viel verglichen und habe mich dann zum Schluss statt für einen Rega (sicher nichts mit dem man angeben kann) für einen Transrotor aus klanglichen und verarbeitungstechnischen Gründen entschieden.

    Ein Plattenspieler ist für mich zudem eines der ganz wenigen Hifigeräten, welches ich auch wirklich regelmäßig anfasse und da spielt für mich eben die Anfassqualität eine durchaus größere Rolle.