Sounding, Mastering, oder wie man jeden Tag eine neue Anlage bekommt!

  • Typisch dafür sind Aufnahmen von Dire Straits oder Pink Floyd, ist in den beiden Fällen aber auch sehr gut gemacht. Die meisten Scheiben - egal ob Vinyl oder CD - werden aber mit der Zeit langweilig, eben weil über hochwertiges Equipment das ganze als Effekt hörbar wird.

    Dagegen haben die alten Aufnahmen - z. B. aus den 70ern - weniger oder gar keine elektronischen Effekte, sondern setzen voll auf elektronische oder akustische Gerätschaften (z. B. Goldfolienhall). Auch daraus wurde ein "Mainstream-Sound" gemacht (z.B. Fleetwood Mac), der wurde aber erst mit hochwertigem Zeugs hörbar - und dann war es auch wunderbar.

    Richtig gute und neutrale Aufnahmen gibt es meistens im Jazz (aber auch nicht immer) und bei früheren Klassikaufnahmen.

    Naja, also nach meinem Dafürhalten sind die Aufnahmen von Floyd ziemlich ordentlich - gewisse Alben sogar Referenz. Amused to Death von Waters (Pink Floyd) ist auch ganz toll, was die Klanggüte betrifft. Von Fleetwood Mac kenne ich nur Rumours und Tango In The Night - und beide sind da nicht das Gelbe vom Ei. Was den Jazz anbelangt, die sind auch nicht besser als Pop-Produktionen der letzten fünfzig Jahren. Soll heissen, dass auch Pop und Rock ganz ausgezeichnete Klangqualitäten liefern. ZZ-Top zum Beispiel.


    Gruss Urs

  • Von ZZ-Top ? Sind eigentlich alle durchgängig gut aufgenommen. Auch Stones oder eben Floyd insbesondere The Wall. Ganz toll auch On Every Street von Dire Straits


    Gruss Urs

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  • Akustische Wahrnehmung ohne Beteiligung der Psyche dürfte auch schwierig werden ....

    Ah, das ist interessant. Was ist denn der Unterschied zwischen Psychoakustik und Akustik? Gibt es neben der Raumakustik auch eine Raumpsychoakustik ? Psychohörraum? Psychoraumdiffusoren ? :wacko:


    Gruss Urs

  • Psychoakustik befasst sich eigentlich nur mit der „Manipulation“ der Interpretation wahrgenommener akustischer Ereignissen. Sie ist ein Teilgebiet der Psychologie und hat beispielsweise der Maskierungseffekt zum Gegenstand. Daraus entwickelte sich später am Fraunhoferinstitut MP3. Wenn normale Musik gehört werden möchte, benötigt es keine solche angewandte psychoakustische Massnahmen.


    Hier ein Link zur TU Dresden


    Gruss Urs

  • Morgen,


    das Thema ist doch Sounding und Mastering. Ich hätte da noch was, wie sowas geht, sind ja hier in der Abteilung 'Studiotechnik'.


    bitte schön



    Für den einen oder anderen eventuell interessant, wenn es um Echtzeit Anwendungen geht.

    Mit ein büschen Phantasie sind die Möglichkeiten vielfältig.


    schnieken Tach

    Wolfgang

  • Nettes Bedroomstudio ;) - danke für den Link! Bin selbst gerade zwischen Sample und Synthese (Hollywood lässt grüßen...) Muss aber nicht dieses expensive "Maaac" - Eqipment sein. Mit richtig guten WIN10 64Bit Plugins lässt sich auch gut zaubern.

    Aber ohne musikalische/sondtechnische Einfälle und Erfahrung kann auch alles nur eine leere technische Hülse bleiben, die (besonders auf Macbildschirmen) dazu noch hochkomplex und oft viel zu klein für einen ergonomischen Workflow erscheinen kann...

    Interessant finde ich die neuere Generation von Orchester-Plugins (Instrumenten-Plugins), die wohl mit neuen Algorithmen zwischen Sampling und Synthezising geschaffen wurden und so einen mehr realistischen Klangeindruck vermitteln (wer's etwas artenreicher als nur dieses "sythezised Boombastic" ;) mag.

    Let'S have a lot of fun! :)

    Mit freundlichem Gruß, Christian - AAA-Mitglied