Klangregler sind doch ganz geil... :-)

  • klangregelungen nach

    http://www.learnabout-electron…/NegativeFeedbackTone.pdf

    (früher umgangssprachlich als Kuhschwanzentzerrer bezeichnet)

    fand ich in hochwertiger Machart (mit ELMA-Schaltern Typ 04 und hochwertigen Kondensatoren) bis heute in keinem Vorverstärker und auch keinem Vollverstärker.

    Wenn alles gut gemacht ist und keine zusätzlichen aktiven Bauteile im Signalweg dazu kommen (also in der Endstufen-NFB Schleife), ist eine solche Klangregelung hervorragend, um klangliche Einfärbungen vieler Aufnahmen zu kompensieren und einen zu fetten Bass zu kompensieren. Das Phasenverhalten verschlechtert sich dadurch nicht (Minimum-Phase Charakter), auch wenn die meisten das Gegenteil behaupten.

    Der schlechte Ruf der klassischen Bass-Höhenregelung in Vollverstärkern führe ich in erster Linie darauf zurück, das das Bauteile-Niveau unterste Schublade ist.

    Graphik-Equalizer mit etwa 10 Frequenzbändern sind für höhere Ansprüche generell nicht zu empfehlen, weil ja die Filtergüte und die Mittenfrequenz nicht variabel sind und die zusätzlichen aktiven Bauteile nachhaltig ihre Handschrift im Mittel-Hochtonbereich hinterlassen (für Mehrwege-Systeme unterhalb von etwa 500Hz stellen sie aber kein Problem dar).

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • ... nein bitte, kauft immer schön neue Geräte und Zubehör bis der Klang zum Raum passt.

    Klangregler oder Equalizer sind absolut pfui, damit kann man ja den Klang nach belieben einstellen.

    Das geht doch gar nicht, widerspricht es doch dem Reinheitsgebot des HighEnd.

  • Mit dem Bauteileniveau versteh ich nicht was du meinst.

    Toleranz < 5 % ist heute normal,oder nicht?


    Und was hat mit der variablen Mittenfrequenz auf sich? Bauteilen ist die Frequenz eh egal, oder nicht?

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Echt!
    Und bitte deute mit deinem Zeigefinger doch mal auf die Stelle, an welcher dir die Aliens das Metallteil reingesteckt haben, welches nicht rauszukriegen ist!

  • Mit dem Bauteileniveau versteh ich nicht was du meinst.

    Toleranz < 5 % ist heute normal,oder nicht?


    Und was hat mit der variablen Mittenfrequenz auf sich? Bauteilen ist die Frequenz eh egal, oder nicht?

    Damit meine ich

    https://www.reichelt.de/kerami…LEAQYAyABEgIPh_D_BwE&&r=1

    vs

    https://www.reichelt.de/impuls…kp1-1000-10n-p173117.html

    Die Mittenfrequenz hat mit der Bauteilequalität nichts zu tun. Was ist ein parametrischer Equalizer ? Hier schreiben zu viele mit, die nur glauben alles zu wissen.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • ... nein bitte, kauft immer schön neue Geräte und Zubehör bis der Klang zum Raum passt.

    Klangregler oder Equalizer sind absolut pfui, damit kann man ja den Klang nach belieben einstellen.

    Das geht doch gar nicht, widerspricht es doch dem Reinheitsgebot des HighEnd

    Das ist insoweit richtig, als jede zusätzliche Baugruppe eine zusätzliche Fehlerquelle darstellt.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Na,


    sich mal einen ordentlichen Verstärker zu besorgen zum testen der halbwegs zum teuren Koax passt was Klangklasse und Preisklasse angeht dürfte auch so schwer net sein. Das das kein schnöder 50€ Chip Amp sein kann dazu passend sollte klar sein ... Unter dem Beyma Koax Typ findet man ja über Google deine anderen "Beiträge". Das du die Box anscheinend bei der hohen Trennfrequenz komplett ohne Dämmzeug innen betreibst gibt auch sehr zu denken. Wie die Box überhaupt zu Stande gekommen ist zum Gehäuse und Abstimmung ( Frequenzweiche) gerne mit detaillierten Messungen wäre mal interessant ( sicher auch für Mitleser mit Interesse an solchen Boxen ). Da kann es ja durchaus sein das noch anderes in deiner "Kette" faul ist ... :)


    ;) Wellenfront

    Danke für Deinen Beitrag... werde mal einen seriösen Verstärker mir besorgen...

    Die Box ist mittlererweile innen gedämmt und klingt gut... :-)

    Ich muß diesen alten Beitrag revidieren...

  • ... nein bitte, kauft immer schön neue Geräte und Zubehör bis der Klang zum Raum passt.

    Klangregler oder Equalizer sind absolut pfui, damit kann man ja den Klang nach belieben einstellen.

    Das geht doch gar nicht, widerspricht es doch dem Reinheitsgebot des HighEnd.

    Klangregler sind auch nicht so wirklich meins, aber mein nächster Vorverstärker soll ein Trinnov Amethyst werden und der widerspricht mit seinem Optimizer ja auch dem Reinheitsgebot.😉

  • Wenn es um wirklich guten reinen Klang gehen soll vergesst eure Klangregler, allenfalls die Gehörrichtige Lautsprecheranpassung (Loudnes) hat vielleicht irgendwo noch einen sinn.


    Es geht hier im Thread um zusätzlich anhebbare richtig satte, ultratiefe Bässe die natürlich faszinieren können; und da gehts meist um Frequenzen um die 40-50 Hz, alles darüber wie unsere gängigen Bassregler aufweisen, also meist um die 100 Hz sind letztlich klanglicher Müll (sorry) weil sie viel zu hoch ausgelegt sind und ausserdem die anderen Frequenzen indirekt mitbeeinflussen.


    Einzige Audiophile abhilfe schaffen hier nur externe stramme Subwoofer, welche schon alleine aus dem grund des vermeidens der mitbeeinflussung anderer Frequenzen die einzig wirklich brauchbare alternative sind.

    Damit kann man unter verwendung des Hoch Tiefbassfilters gezielt andere Frequenzen abschneiden, die für sich ideale Frequenz ansteuern und nach belieben anheben.

    Man muss dann nur noch das zugegeben oft nicht leicht zu findende zusammenspiel der Hauptlautsprecher mit dem Subwoofer in den griff kriegen um ein insgesamt ausgewogenes Klangbild zu erreichen.

    Das ist übrigens der einzige grund warum Subwoofer bei Audiophilen keinen so guten ruf haben, schafft man das aber ist das meiner meinung nach der Königsweg.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Naja ich dachte, jeder so wie es gefällt und er glücklich damit wird.

    Denn sonst müsste ich ja Rüffeln wegen Röhre -(ätch bätch) Klang Verschönerung !

    Wenn es was bringt und es Gefällt sollte doch alles erlaubt sein, da es so viele unterschiedliche Geschmäcker gibt, sonst hätte es nicht den Taunus Sound, (Bumm, Zisch) Ami-Sound (hauptsache viel Bass) oder Englischen Klang gegeben, (weniger Bässe und mehr auf Mitten und Stimmen Fixiert).

    Zudem sind wir uns wohl einig, nicht alle Tonträger sind Klanglich ausgereift, egal woran das liegen mag, sofern man etwas gegensteuern kann, würde ich es immer tun.


    tschüss

    Claus

  • "Und jetzt.....holt eure Schutzanzüge raus, denn ich bin dabei, mich in die Debatte über Tonregler/Equalizer und unsere Systeme einzumischen."

    We Don’t Need No Education…We Don’t Need No Tone Controls…



    Ein Artikel vom bekannten Journalisten und Musiker Jay Jay French über die verstockte Position konservativer Pling-Pläng-Puristen und ihren abstrusen Vorstellungen technischer Bewandtheiten. Mit zahlreichen Wortmeldungen.


    Gruss Urs

  • "Und jetzt.....holt eure Schutzanzüge raus, denn ich bin dabei, mich in die Debatte über Tonregler/Equalizer und unsere Systeme einzumischen."

    We Don’t Need No Education…We Don’t Need No Tone Controls…



    Ein Artikel vom bekannten Journalisten und Musiker Jay Jay French über die verstockte Position konservativer Pling-Pläng-Puristen und ihren abstrusen Vorstellungen technischer Bewandtheiten. Mit zahlreichen Wortmeldungen.


    Gruss Urs

    Vielen herzlichen Dank für die Verbreitung dieser Position und Ansicht...

    Now we have more options for our playground... :-)

    As we always did... :-) hahahaha

  • Eine vernünftig und dezent einsetzende Klangregelung bilden bei mir das "Salz in der Suppe"; dann machen die Aufnahmen auch Spaß bei der Wiedergabe :)


    Oder andersherum: Ich bügle damit die Fehler aus, welche die Toningenieure aufnahmeseitig gemacht haben - und sei es auch der (damalige) Mainstream ;)

    Malerei verwandelt den Raum in Zeit,
    Musik die Zeit im Raum :)

  • Das geht Stefan:)


    Wenn wir ganz ehrlich sind büglen wir damit aber eigentlich nur das unvermögen unserer Anlagen, also fehlende Frequenzen oder überhaupt das Original Signal wirklich wieder 1:1 zu reproduzieren aus.


    Wenn zbs Lausprecherboxen linear i.d.r. vielleicht nur bis 40 oder 35 Hz runter gehen fehlen halt die allertiefsten Frequenzen, mein Sub geht wenn es sein muss bis unter 20 Hz was man zwar nicht direkt hört aber sicher fühlt, ausserdem kann ich damit nach belieben den Tiefton in meiner Wunschfrequenz verstärken, nur mit meinen 10 Zoll Hauptlautsprechern könnte ich das nicht.


    Desshalb haben auch Klangregler meiner meinung nach in grenzen schon ihren sinn, nur ist es halt nicht gerade ideal in einem festen Frequenbereich den man nicht ändern kann nachzuregeln.

    Manchmal und mit etwas Glück passt das aber auch (siehe Threadersteller) geht sicher auch ganz gut zbs bei einigen Luxmännern, da kann man den Frequenzgang auch intern mittels mehrerer Regler beeinflussen.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180