Shakti macht Erfahrungen mit KECES und anderen DC Netzteilen.

  • Hallo Jürgen,


    danke für Deine Einladung von Freitag und dem entspannten gemeinsamen Musikhören. Dies war eine schöner Start ins Wochenende.


    Von dem Unterschied der Netzkabel an dem Keces Netzteil P8 konnte ich mich am Freitag selbst überzeugen. Ich muss sagen, dass ich hier doch durchaus erste sehr skeptisch war. Ich konnte jedoch für mich ohne Schwierigkeiten hier Unterschiede ausmachen. Dies habe ich nicht erwartet und war doch recht überrascht, da ich mir dies physikalisch auch nicht erklären kann. Deine Klangbeschreibung ist hier sehr treffend, wie ich finde.


    Viele Grüße und nochmal Dank für den sehr musikalischen Abend

    Stephan

  • sollte die Möglichkeit erhalten werden faktenbasiert über Zubehörprodukte zu diskutieren,

    ohne Dogmen wie im HF "alles klingt gleich" oder im OE "aber ich hörs doch" wie es hier gerade

    nochmöglich ist, sonst geht dieses Forum genauso vor die Hunde wie gerade das Aktives Hören

    wo Influencer wie Solidcore ihre Parallelphysik vermarkten und jegliche Fakten ignoriert werden.

    Das die in einem sehr technisch orientierten Forum wie dem AH passiert finde ich erschreckend.

    Danke, ich empfinde diese Entwicklung ebenso bedenklich und möchte noch ein paar eigene Gedanken bzw. Beobachtungen hinzuzufügen:


    Schade, dass das Influencertum sich im Internet immer mehr ausbreitet und nicht mehr nur auf dafür bekannte Kanäle der sog. sozialen Medien beschränkt. Auch in den schon lange etablierten Hobbyforen, die früher eher frei davon waren, begegnet man heute solchen typischen Influencern mit dem Ansatz, die dort anzutreffende Zielgruppe für die eigene Selbstinszenierung zu instrumentalisieren.


    Mit dem Anspruch auf Deutungshoheit wird von diesen Meinungsmachern ganz unverhohlen Produktplacement betrieben, hemmungsloser Waren-Konsum vorgelebt und gefördert und nebenbei profitiert man sogar noch finanziell.


    Glücklicherweise gibt es immer noch viele Audiofreunde im Forum, die mit technischen Sachverstand beschlagen, das Hobby schon lange ausüben. Man erkennt sie daran, dass sie möglichst faktenbasiert argumentieren und sich als korrektiv versuchen, wenn es mal wieder gegen jede wissenschaftlich fundierte Erkenntnis heißt: „aber man kann den Unterschied doch ganz klar hören“


    Ihr Einsatz wird jedoch wahrscheinlich wenig Wirkung zeigen, denn für die Follower sind die erratischen, regelmäßig aktualisierten Postings der Influencer ein serielles Unterhaltungsformat mit Suchtpotential ähnlich einer Daily Soap. Leider verändert sich vieles im Internet, das früher ein unbekümmerter Tummelplatz einer Informationselite war, zum Negativen. Überspitzt könnte man sagen, es wird immer mehr zur Info-Mülldeponie.

  • Lieber "SchnupperAbo" ,

    auf Deine Abrechnung mit dem "Internet" möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, obwohl mir viel dazu einfiele.
    Aber in diesem gewerblichen thread geht es um DC Netzteile,
    primär um die DC Netzteile von Keces.

    Vielleicht magst Du zu Deinem sicherlich interessanten und Diskussionsfähigen Thema einen eigenen Thread in der Lounge starten?

    Vielen Dank dafür.

    Hier sollte die Möglichkeit erhalten werden faktenbasiert über Zubehörprodukte zu diskutieren,

    ohne Dogmen wie im HF "alles klingt gleich" oder im OE "aber ich hörs doch" wie es hier gerade

    nochmöglich ist, sonst geht dieses Forum genauso vor die Hunde wie gerade das Aktives Hören

    wo Influencer wie Solidcore ihre Parallelphysik vermarkten und jegliche Fakten ignoriert werden.

    Das die in einem sehr technisch orientierten Forum wie dem AH passiert finde ich erschreckend.



    Lieber Arkadin,

    auch dieser Beitrag von Dir zum Thema "Niedergang der fachorientierten Foren" würde in den oben angesprochenen Thread passen.

    Gruss
    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Na ja, der große Influencer schmeißt zwei Zweifler ziemlich eindeutig aus seinem gewerblichen Faden, weil sie ihn bei seinem Tun stören. Darauf hinzuweisen ist nicht kindisch, sondern schlicht und ergreifend nahe liegend.


    Zudem ist das hier ein ziemlich öffentlches Forum und es steht eigentlich niemandem außer den Moderatoren zu, Maulkörbe zu verteilen.


    Zum Thema: Aufwändige externe Netzteile bringen wirklich nur bei reinen Audioschaktkreisen etwas und auch nur dann, wenn nicht noch diverse Spannungen aus internen Schaltnetzteilen erzeugt wird. So profitiert der Wandler in meinem RME Device überhaupt nicht von einem Keces, der A/D-Wandler von M2Tech jedoch deutlich. Netztfilter oder Netztkabel vor dem Keces sind vollkommen wirkungslos - zumindest meine Erfahrung...

    Lg

    Sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • So profitiert der Wandler in meinem RME Device überhaupt nicht von einem Keces,

    So unterschiedlich können die Erfahrungen sein.

    Bei meinem Test eines RMEs waren mit anderen Netzteilen durchaus Verbesserungen zu erzielen.

    Benutzt habe ich allerdings nur ein Labornetzteil, ein selbstgebautes Netzteil mit fester Spannung und Akkus, und kein Keces.


    Grüße

    Frank

  • Was genau hat sich verbessert? Der Wandlertrakt, die Wiedergabe über USB, dasRauschverhalten, die Grafik des Mixers?

    RMEs bereiten den angelieferten Gleichstrom für die internen Verbraucher mannigfaltig mittels ICs komplett neu auf. Was soll da ein externes Netzteil bringen?

    Verstehe mich nicht falsch: die Teile machen manches besser. Aber an dieser Stelle sind sie überflüssig. An anderer wie bei einfach gestrickten Phonoteilen können sie helfen oder bei den analogen Ein- oder Ausgangstufen mit passender Architektur.

    Lg

    Sascha

    "Ist doch alles nicht so wichtig!"

  • RME hat ja eine ziemlich große Produktpalette. Genauere Angaben zu den in Rede stehenden Gerätschaften würden mich interessieren. Welche Verbesserung war zu erreichen. Gibt es weitere Anhaltspunkte dazu?

  • Habe ich schon längst alles mal geschrieben, ich wiederhole mich ungern.

    Habe seinerzeit u. a. nach einen DAC gesucht. Da RME als das einzig heilbringende empfohlen wurde, habe ich das natürlich auch getestet.

    Was sich verbessert hat habe ich natürlich nicht im Inneren des Gerätes gemessen, wollte es ja wieder zurück geben können, bei Nichtgefallen.

    Von daher waren meine Ohren maßgebend. Dabei wurde zwischen den verschiedenen Optionen gewechselt, ohne das ich wusste was dran war. Ich lag nicht immer gleich, aber das mitgelieferte Steckernetzteil war immer das schlechteste.

    Vorher lief sich das Gerät auch ein paar Tage in meiner Kette warm und musste sich u. a. von einem DAC von Synthesis geschlagen geben.

    Da es hier aber primär um Netzteile geht, werde ich diesen Thread mit Posts über RME oder dergleichen nicht vollschreiben. ;)

    :on:



    Grüße

    Frank

  • Na ja, der große Influencer schmeißt zwei Zweifler ziemlich eindeutig aus seinem gewerblichen Faden, weil sie ihn bei seinem Tun stören.


    Zudem ist das hier ein ziemlich öffentlches Forum und es steht eigentlich niemandem außer den Moderatoren zu, Maulkörbe zu verteilen.

    Korrekt, ausser den Moderatoren hat in einem Internet Foren niemand die Möglichkeit ein Schloss zu verhängen, das ist auch ganz gut so.

    Ich habe entsprechend auch niemanden aus diesem Faden "herausgeworfen", sondern angeregt, das angesprochene Themen "Verfall des technischen Anspruchs in Hifi Foren" in einem separaten Faden zu behandeln, da dieser Sachverhalt in diesem Faden offtopic ist.

    Ich habe ebenfalls angemerkt, dass ich durchaus zu diesem Sachverhalt was schreiben könnte und würde, aber eben nicht in diesem Faden, der sich primär um die Keces DC Netzteile und deren Wirkung an verschiedenen Geräten drehen soll.

    Gruss
    Juergen
    Ps

    da Dich ja offensichtlich meine Schreibe sehr "aufregt", es gibt die Möglichkeit, meine threads einfach nicht zu lesen, diese somit einfach zu ignorieren.

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Hi,

    es wäre doch super, wenn die Kontrahenten an einem Ort, an dem jemand bei entsprechenden Versuchen Unterschiede gehört hat, zusammen den Versuch nochmal durchführen würden.

    Tschau, Frank

    Hallo Frank,


    eine solche Vorgehensweise wurde ja schon sehr häufig vorgeschlagen. Das wäre auch die einfachste Methode. Jeder könnte davon profitieren.

    Jedoch gerade diejenigen welchen, die auch hier die “überdeutlichen“ Unterschiede zu hören meinen, sind IMMER diejenigen, die einen solchen Test ablehnen. Sehr unterhaltsam sind die vorgebrachten Ausreden.


    Deswegen bleiben derartige Threads ein Quell der soziologischen Forschung!


    Abstrus, dass ein teueres Netzkabel vor der Motorsteuerung eines Plattenspielers, dessen Klang beeinflussen soll... :D


    Ich hatte mal einen sehr guten Bekannten bei mir - den ich mag und schätze - , der hat nicht bemerkt, dass mein digitaler Zweig lief, nur weil der Arm des Plattenspielers abgesenkt war, UND der Teller sich nicht drehte ^_^

    Gruß,

    Tz

    If you hold a cat by the tail you learn things you cannot learn any other way. - Mark Twain

  • Das stimmt jetzt aber inhaltlich nicht ganz :-)

    Hörmäßige Vergleichstests in einer Gruppe wurden doch von der Zubehörkritiker-Fraktion abgelehnt, weil uns die Psychologie einen Streich spielen würde und die Ergebnisse daher nicht objektiv sein. Nehme doch einfach an den Workshops von Shakti teil. Dann kann Du ja selbst feststellen/entscheiden, ob Du Unterschiede hörst und wenn ja, ob diese die erforderlichen Investitionen wert sind.

    Ansonsten ist die Art und Weise, wie Du schreibst, eher despektierlich. Wollten wir nicht davon wegkommen ?

  • Bei AC-Synchronmotoren kann eine Filterung durchaus sinnvoll sein,

    bei einem DC-Motor mit Linearnetzteil aber nicht.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)

  • Ansonsten ist die Art und Weise, wie Du schreibst, eher despektierlich. Wollten wir nicht davon wegkommen ?

    Ja, wollten wir. Wären wir wohl auch, wenn nicht der TE (schon wieder) 2 Beiträge als störend, weil angeblich "off topic" anprangerte und deren Autoren mitsamt ihrer Beiträge in eine andere Rubrik wünschte... auch das könnte man eventuel als "despektierlich" erachten.


    Eigentlich wollen wir doch sämtliche Meinungen akzeptieren und vielleicht noch ignorieren, uns aber nicht mehr gegenseitig sonstwohin wünschen;)


    Meines Erachtens sind die beiden Beiträge nicht off topic :)

  • Das stimmt jetzt aber inhaltlich nicht ganz :-)

    Hörmäßige Vergleichstests in einer Gruppe wurden doch von der Zubehörkritiker-Fraktion abgelehnt, weil uns die Psychologie einen Streich spielen würde und die Ergebnisse daher nicht objektiv sein. Nehme doch einfach an den Workshops von Shakti teil. Dann kann Du ja selbst feststellen/entscheiden, ob Du Unterschiede hörst und wenn ja, ob diese die erforderlichen Investitionen wert sind.

    Ansonsten ist die Art und Weise, wie Du schreibst, eher despektierlich. Wollten wir nicht davon wegkommen ?

    Genau diese Art von "Workshops" bringen für objektive Ergebnisse exakt gar nichts! Die psychische Konditionierung ist programmiert!


    Um auf wenigstens annähernd objektive Ergebnisse zu kommen ist ein wissenschaftlich hinreichend bekanntes Verfahren sinnvoll, ohne dass ich "das-dessen-Namen-nicht-genannt-werden-darf" wörtlich zitieren möchte.


    Was ist denn daran despektierlich? Es ist eher sinnlos mit Fakten zu argumentieren, scheinbar. Wenn das Programm sein soll, dann bitte. Jeder, der sein Geld gerne verplempern möchte, soll es tun.

    Es ist nur erstaunlich mit welchen Argumenten und physikalischen Erklärungen vorgegangen wird! Bei derartig dramatischen Erkenntnissen in der Physik, sollten die Preisträger von Nobelpreisen allesamt in der Hi-Fi-Branche zu finden sein.


    "Keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Es geht voran!"


    Tz

    If you hold a cat by the tail you learn things you cannot learn any other way. - Mark Twain

  • Also für mich zählt meine Wahrnehmung ausschließlich.

    Das Gelaber von Produzenten, Vertrieblern oder Händlern interessiert mich sehr peripher.

    Wenn ich auf der HE bin, finde ich lediglich 10-15 % der Installationen gut.

    Und das, obwohl die eigenen Produkte zwischen den Vorführungen ziemlich gehyped werden.

    Lustig finde ich dann auch die Journallien-Beschreibungen der anderen 85%, die zugegebenermaßen meist ziemlich überschwänglich sind.

    Hören ist stets subjektiv. Und jeder setzt andere Präferenzen.

    Es gibt für mich nur das eigene Klangurteil und mittlerweile bin ich auch groß genug, dies gegen andere (auch Mehrheits-) Meinungen zu vertreten.

    Letztlich zählt auch nur der Klang zuhause. Erst dann ist klar, wie die neue Komponente oder der Tweak tatsächlich in der Kombination mit den anderen Teilen der Installation zusammenwirkt und klingt.

    Also ein langer Prozess, an dem aber auch am Anfang ein Workshop, eine Messe oder ein Händlerbesuch stehen kann.

  • Jedoch gerade diejenigen welchen, die auch hier die “überdeutlichen“ Unterschiede zu hören meinen, sind IMMER diejenigen, die einen solchen Test ablehnen. Sehr unterhaltsam sind die vorgebrachten Ausreden.

    Genau diese Art von "Workshops" bringen für objektive Ergebnisse exakt gar nichts! Die psychische Konditionierung ist programmiert!


    Wie schon mehrfach erwähnt, lade ich regelmäßig zur mir nach Hause ein, die von mir gemachten Erfahrungen mit bestimmten Produkten zu teilen, bzw nachvollziehen zu können.

    Die meisten Gäste haben durchaus eine gewisse Hörerfahrung und können sich ein Urteil bilden.

    Dieses persönliche Urteil ist dann für den jeweiligen Teilnehmer das einig wichtige,
    da nur dieses für ihn relevant ist.

    (Was nutzt ihm ein "objektiv" besser oder schlechter, wenn er persönlich keinen Unterschied hört)

    Auf meinen Workshops kommen die Teilnehmer mitunter zu sehr unterschiedlichen Hörerfahrungen und Schlüssen und diskutieren diese zwischen den Sessions teils ausführlich.

    Ich sehe mich dabei als jemand, der seine Erfahrungen einbringt und den Workshop moderiert. Mein persönlicher Hörgeschmack führt dazu, dass vielen Teilnehmern meine Anlage zu dunkel timbriert ist, anderen Teilnehmern ist diese wiederum deutlich zu hell abgestimmt.

    So unterschiedlich kann der persönliche "bias", die eigene Konditionierung sein.


    Bis jetzt konnten aber alle Teilnehmer bestätigen, dass man mit den jeweiligen set ups auf den workshops Unterschiede, so vorhanden, gut heraushören kann.

    Meine Erfahrungen mit "Blindtests" sind ambivalent, wir haben damals in dem Hifi Studio, in dem ich gearbeitet habe, damit rumexperimentiert. Da wir damals Studenten waren, die einen technisch, die anderen Psychologie, haben wir versucht was didaktisch sauberes aufzubauen.

    Aber offensichtlich verändert sich das menschliche Hörempfinden unter Stress, so klein dieser auch sein mag. Insofern waren die Ergebnisse für uns nicht korrelierend mit unseren sonstigen Hörerfahrungen.


    So kann ich zB recht gut und schnell Tonabnehmer nach Gehör (fine Tuning) einstellen.


    In einem Blindtest Scenario war zB ich nicht in der Lage Unterschiede im VTA oder der Auflagekraft eindeutig zu verifizieren, obwohl diese klar messbar vorhanden waren und ich diese bei meinen sonstigen Tonabnahmereinstellungen auch so höre, dass ich den TA gut einstellen kann.

    So bemühe ich mich, Hörvergleiche in einer maximal entspannten Atmosphäre zu machen, so dass die Teilnehmer sich auf das Musik hören einlassen können. Das Hören oder Nicht Hören von Unterschieden geschieht dann quasi nebenbei.


    Ich weiss, dass dies das Bedürfnis nach "Objektiven" Ergebnissen bei einigen nicht befriedigen wird. Aber es führt bei den meisten zu Hörerlebnissen, die für die jeweiligen Teilnehmer aussagefähig sind.

    Gruss
    Juergen

    ps

    Aktuell würde sich ein workshop mit Netzteilen und DC Kabeln anbieten, im Moment habe ich aber soviel andere Sachen um die Ohren (baue gerade einen Landrover Defender aus), dass ich noch kein Datum festlegen konnte.

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    AAA- Mitglied