Denon DL 103 Shibata oder 103r

  • Ich weiß, die Thematik ist nicht völlig neu hier, aber die Umstände sind dann doch immer ein wenig anders...



    Ich nenne seit Neuestem einen Thorens TD 126 III mit einem Koshin GST 801 Tonarm mein Eigen. So neu, dass noch kein Tonabnehmer dranhängt. Ich dachte mir, mit einem Denon DL 103 sollte ich an dem Tonarm nicht viel falsch machen. Der Koshin geht mit 25 gr. als schwerer Vertreter seiner Zunft an den Start.



    Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines DL 103 ohne Nadel. Das setzt mich in die Situation, den TA zum Retippen wegzugeben. Dabei wäre eine Aufrüstung mit einem Shibata Nadelschliff denkbar. Im Zweifel auch ein neues Gehäuse (vielleicht Holz).



    Die andere Alternative wäre, ich kaufe mir ein neues DL 103r. Da wäre mein Geld dann aber ausgegeben und es bliebe bei der Originalnadel und dem Plastekasten.



    Auf der elektrischen Seite hängt der Tonabnehmer an der Phonostufe des RG9 von Symphonic Line. Dem MC Eingang sagt man einen Abschluss von einem kOhm nach.



    Gehört wird alles (außer Schlager und Volkstümliches), aber mit großem Schwergewicht auf Jazz und Klassik.



    Nun die 100.000$ Frage: Wo bekomme ich mehr Wohlklang fürs Geld? 103 Shibata oder 103r?

  • Morgen,

    Ich hab ein shibatisiertes DL-103 und ein DL.103 LC2 in guter Verfassung (Vorgänger des "R"). Beide im Plastik-Orginalgehäuse. Ich bevorzuge das shibatisierte Exemplar.

    VG, Tony

    DULFER 80

    Looking Back to the Future


    hansdulfer.com

  • Hallo Namenloser,


    gemäß dem Thema, weder noch.


    Meine Meinung, DL103 mit Bronzegehäuse.


    Wenn möglich könnte es auch lohnenswert sein mal den Abschlußwiderstand zu verringern.

    Viele Grüße

    Martin

  • Oh, Entschuldigung. Da hast Du völlig recht, Martin. Ich vergaß mich vorzustellen.


    Ich heiße Robert, Mitte Fünfzig, aus dem Hunsrück.

    Zwei Stereoanlagen spielen hier auf. Im Musikzimmer:

    Odeon Rigoletto

    Symphonic Line RG9 (von Herrn Kühne gepimpt)

    Thorens Jubilee (wird verkauft sobald der 126 läuft) und TD 126 III mit Koshin GST 801 (ohne TA)

    Denafrips Ares II

    Kabel: Shindo, Vovox


    Anlage Wohnzimmer:

    Paradigm Atom V5

    Mission Cyrus II (Revision bei Herrn Kühne)

    Mission PCM II

    Stromversorgung für Amp&CD: Mission PSX

    Kabel: Mission Solid Core


    Jetzt kurz zur Gegenfrage: Womit wird der Vorteil des Messingbodys gegenüber einem aus einem dichten Holz oder Aluminium begründet sein?

    LG! Robert

  • Hallo Robert,


    na dann herzlich willkommen in diesem Forum.

    Jetzt kurz zur Gegenfrage: Womit wird der Vorteil des Messingbodys gegenüber einem aus einem dichten Holz oder Aluminium begründet sein?

    Nicht Messing, Bronze.


    Das kann ich dir nicht genau sagen. Vielleicht liegts an den Materialeigenschaften der Bronze an sich, schlicht am höheren Gewicht oder einfach beides in Kombination.


    Ich hatte lange mit Ebenholzgehäuse gehört und dann auf das LignoLab Gehäuse gewechselt. Zurückwechseln werde ich jedenfalls nicht mehr ;)


    Viele Grüße

    Martin

  • 245,- Euro =O


    Ich habe (leider) noch nie ein DL 103 hören können, aber lohnt sich die Anschaffung eines solch teuren Gehäuses tatsächlich?

    Damit ist man ja sofort in einem anderen Preisbereich, in welchem auch wieder andere Tonabnehmer interessant werden.


    Auch wenn man das Gehäuse natürlich wieder verwenden kann...

  • aber lohnt sich die Anschaffung eines solch teuren Gehäuses tatsächlich?

    Definitiv!

    Auch wenn man das Gehäuse natürlich wieder verwenden kann...

    Kann man. Das Denon sitzt absolut passgenau und muß nicht verklebt werden.

    Damit ist man ja sofort in einem anderen Preisbereich, in welchem auch wieder andere Tonabnehmer interessant werden.

    Das stimmt natürlich. Aber wenn man die Eigenschaften des Denon mag, lohnt sich die Investition für mein Erachten absolut. Man sollte aber im Hinterkopf haben, das man bezgl. des Gesamtgewichts aus Tonabnehmer, stabiler Headshell, Käbelchen+Schräubchen/Muttern irgendwo um 35 Gramm landet. Das setzt einen entsprechenden Tonarm voraus.

    Obwohl mein Haupttonabnehmer inzwischen ein SPU #1S ist, höre ich immer wieder gerne mit dem Lignolab 103er. Hergeben werde ich es nicht... ;)


    Gruß,

    Marc

  • N'Abend!

    Nachdem die LignoLab-Gehäuse vergriffen waren, soll nochmals eine Neuauflage erfolgen.

    Ich bin einer von den Nach-Bestellern und hoffe das die Neuauflage erfolgt!! Es braucht aber noch ein paar Willige!

    Die Umgebung wäre ein Standard-DL103 am 3012 auf einem Acoustical 3100.

    Glückauf Andreas

  • Bevor man dem DL-103 ein LL-Messing verpasst sollte man prüfen, ob sich der Arm mit dem doch sehr hohen Zusatzgewicht überhaupt noch einstellen lässt. Ein blick in die technischen Daten ist da hilfreich, zur Not kann auch eine Simulation helfen.

  • Hallo Robert


    Bei mir hat ein DL103 mit Shibata an einem schweren Tonarm sehr gut funktioniert. Ein Alugehäuse (muß nicht immer gleich eins von LignoLab sein) brachte definitiv eine Steigerung zu dem Originalen aus Plastik. Der größere Sprung nach vorne war bei mir aber, ein Boron Nadelträger mit einem MicroRidge Diamanten einzusetzen. Das neue Boron Stäbchen passt perfekt in den gekürzten Alu-Nadelträger des Denon und stellt für mich das optimale Retipping eines DL103 dar.


    Hier gibt´s reichlich über´s DL-103 zu lesen.


    Gruß

    Max

  • Ich habe seit zwei Wochen ein neues DL103-R.

    Das spielt überraschend gut, einfach so wie es aus der Schachtel kam.


    Habe es am 3012-II mit Holz-HS Yamamoto HS-1 über einen Heed Quasar angeschlossen.

  • Hi Max,

    wo hast du das Retipping mit Boron und MR denn machen lassen?

    Beste Grüße

    Alex

    technology won't save us