Amazon: schon seltsam deren Bedingungen beim Bestellen.

  • Der Onlinehandel und die großen Kaufhäuser auf der grünen Wiese erzeugen in den Innenstädten ein Loch.

    Die Stadtbewohner wollen nicht, dass ich als Landbewohner in ihre geliebte Stadt mit meinem bösen Stinkeauto reinfahre und dort einkaufe. Den Gefallen tu ich ihnen inzwischen gerne, und jetzt ist das auch wieder nicht recht?


    Noch gibt es genug Alternativen zu Amazon, wenn man da nicht einkaufen will. Ich war bisher immer zufrieden, auch und gerade wenn ich dort LPs gekauft habe. Die wissen wenigstens, wie man die verpackt.

  • McLane

    Als Landbewohner solltest Du eher einen Dorfladen wieder beleben. Ergibt weniger

    Stinkeauto in der Stadt und auf dem Land. Ich wohne selber auf dem Dorf und fahre meist mit Bussen und Bahnen in die Stadt.


    Grüße

    Thomas

    Bleibe gesund, lebe lang, stirb schnell.

    Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst sowieso nicht lebend da raus!

  • Die Innenstadlöcher sind hausgemacht. Fachgeschäfte werden durch Konzernketten ersetzt, die nur angelernte Aushilfskräfte und keine Fachverkäufer mehr beschäftigen. Dann kommt noch die Politik mit "autofreien Innenstädten" und schon wandert der Handel dorthin, wo er noch existenzfähig ist. Und wenn so ein ahnungsloser Hilfsverkäufer dann noch kommt "ja, aber das müssen wir bestellen". Fahre ich da nicht noch dreimal hin wann es endlich da ist, sondern bestelle gleich selbst. Das ist eben eine Modernisierung durch das Internet. Der Warenverkehr verlagert sich von den Lagerhäusern direkt zu den Kunden.


    Konzernketten machen mit Hilfe der Konzernbankkredite den unabhängigen Einzelhandel kaputt. Folglich wandert auch der Versandhandel in Konzernhände, eine Entwicklung, die ich auch nicht mag. Plattformen wie Amazon oder Ebay machen mit ihren Verkaufsgebühren großes Geschäft, aber lassen keinen Cent Steuern im Land. Ihre Server stehen nahezu steuerfrei in Irland.


    Ich kaufe im Netz immer möglichst direkt bei den Anbietern, immer mehr eröffnen eigene Onlineshops. Das hat auch einen Vorteil, ich bekomme Dinge, die ich vor Ort oder in der Region nie bekommen würde.


    Sollen die Innenstädte wieder attraktiver werden, sollte sich die Politik ernsthafte Lösungen erdenken. Es gibt auch Einzelhändlerinitiativen, aus ihren Geschäftsmeilen die Ketten raus zu halten. Das sollte auch von der Politik gefördert werden. Schaut Euch doch mal die Einkaufspassagen an, egal in welche Stadt Ihr geht, es sind überall nur die selben Ketten vertreten.

    Bei Platten ist JPC mein Hauslieferant, bei Amazon und anderen kaufe ich nur ungern, wenn es anderswo diese Platte nicht gibt, das ist selten.

  • und fahre meist mit Bussen und Bahnen in die Stadt.

    Wenn Bus und Bahn denn auch kommt, von pünktlich ganz zu schweigen.


    Meine Tochter hat mal eine Strichliste geführt. Danach gab es an 13 von 20 Tagen eines Monats größere Probleme. Entweder fiel der Zug aus, oder Bus/Bahn hatten eine dermassen grosse Verspätung, dass der Anschlüsse verpasst wurden. Und das ganze passiert noch nicht einmal "auf dem Dorf".

    Gruß
    Rainer
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    Konkurrenz ist das Gesetz des Dschungels!
    Kooperation ist das Gesetz der Zivilisation!

  • Die Stadtbewohner wollen nicht, dass ich als Landbewohner in ihre geliebte Stadt mit meinem bösen Stinkeauto reinfahre und dort einkaufe. Den Gefallen tu ich ihnen inzwischen gerne, und jetzt ist das auch wieder nicht recht?

    Guten Abend,

    sorry ich hab mich verdrückt ich mochte Deinen Beitrag nicht zustimmen, naja ist nicht wichtig.

    Dennoch ein paar Fragen, Du wohnst nicht in der/ einer (Innen-)Stadt!?


    Ich bin/ wohne auch/ oft bei meiner Freundin in Köln-Innenstadt, wenn dem so ist also man in der Stadt lebt, ja dann gibt es eigentlich nur den Wunsch das sich etwas verändern muß! Ich und viele Andere sehen hier die Leute von Auswärts in der ersten Gruppe denen eine Einfahrt mit "Stinke-" oder auch pheusdo Ökoelektroquatsch untersagt werden sollte, es geht nicht mehr, ne wirklich...

    Dreck und Staub und nirgendwo Platz, da alles voll mit Karren.

    Sorry, parkt außerhalb und nehmt die Bahn...sowie ich für fast alle Wege in Köln das Fahrrad....

    Nimm´s mir bitte nicht krumm, aber wenn Städte Lebensräume sein sollen, dann ist für die ganzen Autos und ihre Emmissionen und Stäube (betrifft übrigens auch E-Autos) einfach kein Platz mehr....

    Viele Grüße Tobias.

    Dies ist alles nur mein Senf, ohne Anspruch auf universelle Richtigkeit...