12" Tonarm auf TD 150?

  • Nur mal so dahin gedacht.


    Für den Thorens TD 124 gibt es ein spezielles Armbrett auf dem ein 12" Tonarm montiert werden kann. Keine Ahnung ob das Thorens damals im Programm hatte oder es nur ein ebay Angebot ist.

    Kann ich auf/an meinen uralten Thorens TD150* auch so ein Brett montieren und ihm die Chance zu geben einen 12" zu tragen?

    Gruss

    Rudolf


    * ich weiss, das der TD150 nicht so der Burner ist, aber ein lustiges Projekt wäre es und ich habe noch einen Tonarmlosen im Schrank-

    Aber leider keinenTD 520.

    Musikliebhaber + Vintage Fan

  • Kann ich auf/an meinen uralten Thorens TD150* auch so ein Brett montieren und ihm die Chance zu geben einen 12" zu tragen?

    Ja, warum nicht? Und warum soll der TD150 nicht ein Burner sein/werden ;)


    Man braucht eine breite Zarge und breiteres Tonarmbrett.


    Das originale, schmale Brettchen für den TP13/a Tonarm ist mit nur 3 winzigen Schräubchen am Subchassis befestigt, eventuell sollte man dafür eine stabilere Befestigung in Erwägung ziehen mit Einschlagmuttern unten am Brett und von oben durch das Subchassis geschraubt, ähnlich wie bei TD125, 126 - aber ob man im Subchassis an den 3 Stellen wenigstens 5mm bohren kann, weiß ich jetzt auch nicht genau.

  • Du meinst "RAMPA-Muffen" Die werden vorgebohrt, und als Einsatz in's Holz gedreht.

    Danach kannst du da hinein eine Schraube mit metrischem Gewinde einsetzen.

    Gibt's beim Kollegen Tischler oder im Metall und Werkzeughandel.


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Ja, aber nicht für den Zweck des TE ;)


    Es ging mir darum, dass ein Breites Tonarmbrett für 12"-Arme am TD150 eventuell nicht ohne weiteres stabil zu befestigen sein könnte, weil das originale, schmale Brettchen mit 3 winzigen Holzschrauben gehalten wird, die von unten durch das Subchassis ins Brettchen geschraubt werden...


    Vorausgesetzt, das Subchassis des TD150 hat an den Stellen genug "Fleisch", kann man die Löcher größer Bohren (M4, M5 ??) und das breite Tonarmbrett von oben befestigen, dafür Schrauben mit Senkkopf nehmen und entweder das Brett von unten mit U-Scheiben und Muttern ranschrauben oder (M4, M5 ??) Gewinde in das Subchassis schneiden, an den Stellen wo jetzt die kleinen Holzschräubchen sitzen.


    Ich war gestern irgendwie von der Rolle, als ich das mit den Einschlagmuttern schrob :sorry:

  • Na ja,

    das Ganze wird dann schon eine recht große Operation. Komplett neue Zarge und Armboard mit adäquater Befestigung. Das Subchassis muß wohl auch komplett geändert werden. Die originalen Federn werden das nicht hergeben. Ich meine mich zu erinnern, daß Johannes sie damals enfernte und auf Gummi, ähnlich TD124, gelagert hat.

    Gruß, Michael

  • welchen Unterschied gibt es denn vom MKnix zum MKII ???


    - Der An/Aus/33/45-Hochziehknopf - der 33 - 0 - 45 Drehknopf

    - Der Tonarm mit Lift am Arm und ohne AS - Der Kugelarm mit AS und Liftbedienung per Drehknopf vorn rechts


    Sonst noch was?

  • Es ist ja nicht so, das das mein einziger Plattenspieler wäre. Im Arbeitszimmer stehen ein Thorens TD115 ( mit seinem schönen, viel zu kurzem Arm) und ein TD125 mit Micro707 Arm. Im Nachdenkzimmer ein Technics 150 mit SME 3 Arm und ein 150mit SME 3009 II Arm. Aber das U-Profil Bastel-Set von Scheu gefällt mir...und in Lager habe ich noch einen sehr gut erhaltenen armlosen TD 150. Deshalb die èberlegung mit dem TD124 Brettchen.

    Gruss

    Rudolf

    Musikliebhaber + Vintage Fan

  • Die Aufnahme für das Armboard am 150er ist nicht für ein großes Tonarmboard ausgelegt, das Armboard steht zu weit nach Außen und wird mit 12" Arm zu instabil und zu schwer für die verbauten Federn. Selbst beim TD125/126 LB wurden zu diesem Zweck stärkere Federn verwendet, die Aufnahme für das Board ist hierbei aber wesentlich stabiler ausgelegt.


    Eine Option zum tunen sind mWn. Subchassis Komponenten von Linn, die passen auch für den 150ee und gibt es in verschiedenen Ausführungen. Alternativ kannst du bei Neubau einer Zarge das Armboard fest in die Zarge integrieren und die Schwingungen der Federn mit Schaumstoff begrenzen, dann läuft der Tonarm nahezu entkoppelt.


    Eine andere Lösung wäre eine an der Außenseite der Zarge befestigte Tonarmbase, ähnlich wie es von Micro Seiki (A-Serie) für einige Laufwerke angeboten wurde. Das lässt sich auch technisch sehr gut umsetzen bei einer neuen und stabilen Zarge.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    Pioneer MU-70 - Schick 12"/Ortofon SPU Royal N - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14
    Kenwood KD-750 - Ortofon 2M Black - Trigon Vanguard II & Volcano III

  • Bei meinem TD 126 habe ich die Originalfedern drin, die einen 1,1kg schweren Original Koshin GST-801 tragen. Derzeit baue ich einen TD 126 mit Langzarge (wie TD 125) auf, der bekommt auch keine neuen Federn und trägt dann einen leichteren Sony PUA 1600L. Das können die Federn noch abfangen, ohne das man dramatisch die Steller nach oben drehen müßte.

    Beim TD 150 würde ich das einfach mit einem Auslegerbrettchen und simulierten Tonarmgewicht probieren. Auch hier sollte die Feder noch genügend Stellweg zu Anpassung haben. Der Arm sollte auf jeden Fall solide mit dem Schwingchassis verbunden sein, auf Schwabblern sollte man keinen Arm separat aufstellen.

  • Eine von den Abmessungen her größere und schwerere Armboard + Arm-Kombination erfordert eine komplette Neuabstimmung der Federung des Subchassis am TD 150. Original-Arm + Brettchen sind ja sehr leicht. (Praktische Erfahrungswerte! Am besten man hat eine größere Auswahl von infrage kommenden Federn in der Bastelkiste zum probieren. Passende Federn kann man übrigens auch ineinander verschachteln)

  • Vom ineinander verschachteln kann ich nur abraten, hatte ich mal anfangs beim Koshin probiert, die haben unterschiedliche Federkennlinien und schwabbeln sich gegenseitig aus. Im Ergebnis schwingen nur die beiden anderen Federn, die "Doppelfeder" blieb starr oder bewegte sich in einer anderen Frequenz, so das die verikal beabsichtigte Schwingung horizontal (Drehschwingung) verlief.