Innovative Audio Mk2b (Phonomoped) vs. Xono

  • Das "Problem" ist leider, dass der Musikgeschmack meiner Familie recht homogen ist.
    Bei den paar Klassik und Jazzplatten, die mein Vater hat, hätte ich leider blind raten müssen, welche gut aufgenommen ist.


    Ich hatte noch ne Maya Jane Coles Platte mit, die aber leider bei meinem Vater springt, wie verrückt (strange, au meinen beiden Thorens nicht).


    Ich ärger mich auch gerade ein bisschen, dass ich die nummerierung nicht meiner Freundin überlassen habe, dann wäre ich bei den angepassten auch blind (wobei ich mir hier ohne meine Notizen nicht ganz sicher bin, was was ist).


    Anyway, ich meine einige interessante Stellen gefunden zu haben, an denen man Unterschiede hören kann. Ich gebe hier nur mit absicht etwas vage Tipps:
    Clapton: Seine Stimme
    Tuber: Im letzten Abschnitt der Aufnahme: Sucht die zweite Gitarre.

    Valley of the Sun: Ab ca. 10ter Sekunde auf den Bass und die Drums achten.

    Queens: Auf die ganzen kleinen Effekte im Hintergrund achten. (Btw. Die "Rated X" Pressung ist echt nicht so prall, wie die CD, sorry.)

    Das ist aber alles "unbedingt was finden wollen", die Unterschiede sind minimal!

    Mit allen macht die Musik großen Spaß (was das wichtigste sein sollte!)!


    Auflösen werde ich natürlich auch.
    Ich denke mal spätestens nächstes (nicht dieses) Wochenende.

    So hat jeder in Ruhe Zeit.

    An die, die schon geraten haben:
    Welchen Kandidaten findet ihr denn am besten?
    Bzw., wie würdet ihr denn die Kandidaten in ein Ranking aufnehmen?

  • Sollte keine Kritik sein. Du hast dir viel Arbeit gemacht.

    Ich hatte eben noch mal zum Vergleich die Clapton gestreamt, das war auch nicht so doll.

    Egal, mein Tipp ist raus... :24:

    LG


    Horst

  • Hallo Crix,


    von Deiner Musik ist mir leider nur Clapton geläufig, um zu sagen was mir wirklich gefällt müsste ich mit mir geläufiger Musik in längeren Passagen hören.

    Mir ist die Wiedergabe akustischer Instrumente und die von Gesangsstimmen wichtig.

    Richtig, auf Deinen Aufnahmen wird auch gesungen.


    Von Clapton hätte ich mir da eher etwas von der Unplugged gewünscht. Ebenfalls nehme ich gerne die American IV von Johnny Cash für mich zur Beurteilung dessen was mir gefällt, oder von Suzanne Vega die Solitude Standing, auch gerne Ben Webster meets Gerry Mulligan, etwas von Leonard Cohen, z.B. "Ten new Songs", Herrman van Veen "elf Lieder", The Weavers "Reunion at Carnegie Hall", Mozart Zauberflöte in der Aufnahme von Carl Boehm mit Fritz Wunderlich und DF Dieskau, Puccini Turandot unter Zubin Metha, eigentlich meinen gesamten Giftschrank um Eingebungen folgen zu können, die ich während des Musik hörens habe...

    Ich höre halt auch ganze Stück, oft Plattenseiten oder ganze Alben durch.


    Es ist bei diesen "Schnipseln" das gleiche Problem wie ich es bei anderen Blindtests in der Vergangenheit auch schon hatte.

    Man versucht anhand von wenigen musikalischen Ereignissen in kleinen Ausschnitten Unterschiede fest zu machen und diese dann als Grundlage für eine Bewertung heranzuziehen.


    Ist es für die klangliche Bewertung einer Phonostufe wirklich so wichtig wo die zweite Gitarre bei Clapton ist?


    Das ist mir zu wenig, das ist für mich für eine Beurteilung kein geeigneter Weg.


    So höre ich keine Musik.


    Für mich ist es wichtig, das sich ein Wohlbefinden einstellt, wenn mich Musik anspricht und damit dieses Einsetzt brauche ich mehr als 43 Sekunden...


    Das ist der Grund warum in dieser Art dargeboten, sich auch alles gleich anhört.


    Ich weiß was für eine Arbeit Du Dir gemacht hast um einen König zu küren, dafür danke ich Dir auch!

    Liebe Grüße


    Tom

  • Das ist der Grund warum in dieser Art dargeboten, sich auch alles gleich anhört.

    nein, es klingt gleich weil es gleich klingt. Eine Autohupen von einer Sekunde Länge von vier verschiedenen Autos würdest du auch unterscheiden können. Da kein Unterschied zu hören ist oder zumindest kaum, wird jetzt seine Arbeit zerlegt.

    Davon ab wäre es ja nun fein, das Gerät mit Röhren zu identifizieren. In Blindtest mit Verstärkern sind Röhrengeräte nahezu immer erkannt worden, während unter Transistoren fast nie Unterschiede erkennbar waren.

    Grüße

    Knut



    "Pokal oder Spital"

  • Hallo Crix,


    Es ist bei diesen "Schnipseln" das gleiche Problem wie ich es bei anderen Blindtests in der Vergangenheit auch schon hatte.

    Man versucht anhand von wenigen musikalischen Ereignissen in kleinen Ausschnitten Unterschiede fest zu machen und diese dann als Grundlage für eine Bewertung heranzuziehen.

    Hallo Tom,

    volle Zustimmung in allen Punkten. Ich hatte gestern Cello Solo Musik und Keith Jarrett Köln Konzert gehört. Immer eine Plattenseite komplett durchgehört.

    Dabei wurde auch ein neuer Plattenpuck gehört. Nach 2/3 des Köln Konzerts konnte ich ziemlich genau raushören, wo die Unterschiede sind. Dafür habe ich insgesamt 4 Std Musik gehört. Jetzt ist es nachvollziehbar, auch im schnelleren Wechsel. Das braucht vorher aber ausreichend Zeit und Stücke die man genau kennt. Und natürlich die eigene, vertraute Anlage.


    Wenn analoge Musik digitalisiert wird, ist es natürlich auch nicht förderlich, kleinste Unterschiede zu hören.

    LG


    Horst

  • Ich denke mittlerweile schon, dass es einen Unterschied zwischen den Pres gibt.

    Auf sehr minimalem Neveau.

    Wir müssen uns ja hier auch etwas auf den Ausgangsstreit zurück besinnen:
    Je nach Betrachter war da ja wahlweise die Xono oder das Moped dem anderen haushoch überlegen und Unterschiede sofort zu hören.

    Das scheint ja nu nich so zu stimmen, wenn hier keiner / kaum einer was solide raushört.

    Natürlich hat die Musikart auch Einfluss aufs Probehören.
    Aber mehr darauf, wie man sich drauf einlassen kann.
    Hätte ich bei meinen Eltern 4 mal 20 Minuten ein Chellokonzert laufen lassen, wäre das Ergebnis auch ehr eindeutig gewesen: Die Platte ist leider irgendwem beim Wechsel runtergefallen :P :evil:


    Trotzdem halte ich die Musik für "tonal" gut geeignet, da sie gut aufgenommen wurden und viel passiert.
    Und um die Frage zu beantworten, ob man denn so Musik hört: Klar, ich höre Musik gern sizierend und freue mich über die Kleinen Details, die man erst beim 10. Hören hört.
    Manchmal höre ich sie aber auch einfach nur so.

    Und btw. Hier ist noch nicht zuende "geraten", da ist noch Luft nach oben ;)=

  • Je nach Betrachter war da ja wahlweise die Xono oder das Moped dem anderen haushoch überlegen und Unterschiede sofort zu hören.

    Stimmt, vielleicht könnten die Personen ja hier ihr Urteil bekanntgeben.

    Irgendwer hat doch anfangs behauptet, die Xono aufzubauen wäre den Aufwand nicht wert, da das ausgebaute Moped die üblichen Welten besser klingt...

  • Ich hab das Cocaine der vier analogen Aufnahmen gegen das Cocaine was man von Qobuz von der Slowhand streamen kann verglichen...

    Wenn Analog nicht mehr kann höre ich in Zukunft nur digital...

    Liebe Grüße


    Tom

  • Hm, echt schwer, weil die Unterschiede doch sehr sehr gering sind.

    Habe extra die guten Beyerdynamics aufgesetzt und kann nicht sagen, welche Aufnahme, welche Phonoistufe ist.

    Mein Rangfolge kann aber zum besten geben.

    Für mich klingt am besten die 3, dicht gefolgt von 4, dann die 1, 2 klingt für mich am schlechtesten, finde die Höhen etwas "spitz".

    Die 3 hat für mich das beste Gesamtpaket :thumbup:


    Edit:

    zur Mucke, ich finde die geil :thumbup:

    Vom Clapton hätte ich aber auch was anderes genommen, vom Unplugged Album.

    Grüße, Norbert :)

    Dreher: Kenwood KD-8030, Thorens TD 320 MKIII

    Phono Pre: LiTe Phono
    Amp: Rotel RC-995 & RB-991
    CDP: Arcam Diva CD192
    Speaker: Audio Exklusiv Tubular Bell 3

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  • Hallo Crix,


    was für ein Steinberg Audio Interface verwendest Du?

    Liebe Grüße


    Tom