The coolest phonostage ever ;-)

  • Sieger im Preis/Leistungsverhältnis? Wenn man es geschickt anstellt, kann m

    ... schöner Thread! Ich lese immer gerne mit :thumbup:

    Yess, das Projekt macht mir auch diesmal wieder - in der China-Wundertüten-Runde - einen Riesenspass.


    Die Geschichte ist für mich noch lange nicht zu Ende. Heute kamen die Styroflexe von Jürgen noch dazu. :merci:



    Und dann habe ich ja noch Ideen für einen weiter optimierten Aufbau in einem leicht veränderten Gehäuse. (Schöne Bauteile sind schon auf der neuen Seidenstraße nach Görlitz unterwegs)


    Das wird obercool!

  • Hallo Björn ,


    mir scheint der Bass geht bei Dir irgendwo anders verloren :)


    die kurve mit deinen Werten in der simu


    shure_mod1.jpg


    ich finde mit dem 7,5M sieht es besser aus.


    shure_mod2.jpg


    Aber wie schon gesagt , man sollte evtl nicht zu viel ändern . Vielleicht macht ja gerade die verbogene RIAA den Charm der Schaltung aus :)


    gruss

    juergen

  • Aber wie schon gesagt , man sollte evtl nicht zu viel ändern . Vielleicht macht ja gerade die verbogene RIAA den Charm der Schaltung aus

    Hi Jürgen,

    solche klanglichen Feinheiten - auch Synergien in einer bestimmten Kette - herauszuarbeiten, das wird jetzt nicht ganz einfach.


    Früher habe ich mich teils jahrelang an solchen Feinheiten iterativ kleinteilig abgearbeitet: Welcher Kondensator in einer Frequenzweiche besser klingt u.ä.

  • Hallo Jürgen,


    eine Simu ist und bleibt eine Simu. Leider ist das echte Leben selten wie in der Simulation.

    Wenn es mit Simu immer stimmen würde, hätte ich keinen Job mehr - ich muß täglich den Kaufleuten

    die Wirklichkeit verkaufen...;)


    Gruß Björn

  • So, jetzt wird’s gnadenlos.


    Shootout - M65 Replica gegen LP33. Mein Frau als Sekundantin. Die LP: Edward Elgar, Konzert für Violoncello (ETERNA)


    Autsch, die M65 bekam eine verpasst. :(


    Spaß beseite: Die LP33 hat etwas mehr Autorität und Überzeugungskraft, mehr Schmelz. Sie ist die musikalischere.


    Mit der M65 kann man ebenfalls gut hören, sie ist aber weniger involvierend. Die Unterschiede merkt man am besten im direkten Vergleich. Ich werde versuchen die Sache noch etwas zu drehen mit anderen Kondensatoren, Röhren...


    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/113791/

  • Moin!


    Sieht so aus, als würde das Klangforschungsprojekt mit dem Thema klassische Röhrenvorstufe noch weitere (unendliche?) Herausforderungen mit sich bringen.


    Wird das klangliche Niveau der LP33 auch mit Fine-tuning an der M65 am Ende nicht erreicht, könnte ich noch diverse andere namhafte klassische Schaltungen ausprobieren, für die es heute ebenfalls schon Platinen und Kits aus China gibt. (Muss ich mir mal einen genaueren Überblick verschaffen, was da im Einzelnen angeboten wird)


    Eine Frage, über die ich noch nicht verschärft nachgedacht habe, ist die Eingangsbeschaltung der M65 im Zusammenhang mit meinem konkreten TA, ich gehe ja mit 47K gegen Masse direkt ans Gitter. Dad heißt ich lasse C1, 2 und R3, 4 weg. (hielt ich für entbehrlich)


    Als Tonabnehmer habe ich das Ortofon M2 Silver, das ich auch noch nicht gut kenne, mit seinen ganzen Eigenschaften. Vielleicht kann man noch was machen, damit es sich am Eingang wohler fühlt?


    m65.gif

  • Hallo,


    ja genau , bei reinem Phono Betrieb sind die von Dir genannten Bauteile überflüssig. Parallel zu R1/R2 evtl noch einen C , wie gross kann ich Dir nicht sagen da ich das Ortofon nicht kenne. Auch eine Veränderung von R1/R2 kann zum Wohlbefinden des Systems beitragen :)


    gruss

    juergen

  • @Björn

    Simulation und Messungen zeigen unterschiedliche Ergebnisse, was eigentlich nicht sein sollte. Und das bei R11/12 = 47k und R17/R18 entfernt. Deshalb habe ich mir nochmal die Funktion von R11/12 angeschaut. Klar wird die Funktion, wenn man das Rückkopplungsnetzwerk entfernt und sich die Verstärkung anschaut.

    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/113823/


    Kurve oben entspricht 47k, Kurve unten 100k für R11/12. Der Widerstand ist eine breitbandige Mitkopplung, so dass die Verstärkung der 1. Röhre angehoben wird bei gleichzeitig relativ hohem Kathodenwiderstand.

    Durch Weglassen von R17 und Reduzierung von R11 erreicht man eine Erhöhung der Verstärkung der 1. Röhre.
    Da Deine Messung zeigt, dass der Frequenzgang bei 20 Hz sogar abnimmt bleibt eigentlich nur übrig, dass das u der 1. Röhre nicht ausreicht um die notwendige Verstärkung zu bringen.

    Gruß

    Reiner

  • Hi Jürgen,


    was eine potentielle Verbesserung der Eingangsbeschaltung im Zusammenhang mit dem TA angeht, tappe ich noch im Dunkeln :(


    Als nächste werde ich die Styroflexe einbauen. Neue JJ ECC83 bekomme ich voraussichtlich Montag.

  • @ Dago64 ... wenn man die Bilder sehen könnte wäre es klasse.


    ojo im Post #632 ist das Bild ( shootout.jpg) auch nicht zusehen zumindest für mich, der sonst eigentlich alle Bilder sehen kann. :-)

    VG Thorsten





    Lithophon mit RB250 / EAR 834P Deluxe / RV Parafeed mit 45er Trioden / GW Box mit Lii-Audio 8" Chassis

    Mitglied der AAA