The coolest phonostage ever ;-)

  • Die gut 25 kg schwere Betonplatte ruht übrigens auf Filz und nicht etwa auf so neumodischem Kram wie Sylomer.


    Der Effekt, wenn man daraufklopft: ziemlich tot.


    Dieser Filz stammt übrigens vom selben Lieferanten, der anno dunnemals Joseph Beuys beliefert hat. Von diesem magischen Material besitze ich noch einen kleinen Vorrat.

  • Hallo Johannes,


    dein Photo zeigt doch wunderbar, wo nun die Yamaha eingemottet im Keller schläft, daß die Reise sich gelohnt hat, visuell und auf die Ohren.


    Nun bist du soweit uns zu zeigen wo noch dran gedreht werden könnte, die ganze ganze Anlage möchtest du einbeziehen, findest du, sollten andere auch tun, wenn sie publizieren.


    Auf was ich hinaus will, bevor schwer gekurbelt wird, im Bereich "grounding & shielding" ist erstaunlicherweiser klanglich bei den meisten Anlagen ordentlich herauszuholen, wird aber kaum beachtet


    Du benutzt "noisy floor", ist aber nur ein Aspekt, denn es geht um Klang, wichtig, die Signalmasse aller Geräte zusammen sollten stabiles Potiential haben, nicht so einfach. Z.B. Ground Lift ist ganz wichtig. Jedes Gerät groundliften. Es geht mir hier nicht um Erdschleifen.

    Und fast vergessen, deine Netzversorgung, Kabel, Netzleiste, Hauskasten.


    Bei den Kabeln angefangen, sie sollen eigentlich keine ästhetischen Bedürfnisse befriedigen, sondern wie sagte man, Sprech-Spannung/Leistung transportieren und vor Störungen schützen. Und nur dort Abschirmungen wo kleinste Signale transportiert werden, klanglich sind Abschirmungen Mist, Linelevel ohne Abschirmung versuchen. Am besten alles zusammenlöten, keine Steckverbindungen, auch nicht so einfach realisierbar, deswegen auf die Steckverbinder achten. Thema sym/asym spielt hier rein.


    Denke, auf diesem Wege ist bei dir klanglich viel machbar.


    Grüße,

    Holger

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  • für mich käme ein Transistor nie in Frage.

    Hallo Martin,


    ideologiefrei mal ausprobieren, auch die PC900. "Wegschmeißen" ist immer drinnen."


    Wenn allerdings als Ausgangstreiber ein Halbleiter werkelte, das ist sündhaft, aber alles oberhalb der Anode ist doch Stomversorgung, haha.


    Grüße,

    Holger

  • So, heute sind endlich die fürs nächste Projekt noch ausstehenden Pencil Röhren direkt aus Volgograd City eingetroffen. Damit kann der Start des RIAA VV beginnen.

    Tubes.jpg

    Von links nach rechts: 6S32B, 6S31B, zum Vergleich eine ECC83 und 6N16B.

    Kleine Wunderwerke der Technik; vielleicht mach ich noch Fotos vom Inneren.

    Ich habe von jedem Typ gleich mehrere bestellt, die werde ich jetzt alle durchmessen und dann aus den Mittelwerten das entsprechende Spice Modell generieren. Und dann wird, wie immer, erst mal gründlich simuliert:). Mal sehen was gegengekoppelt, passiv und beides kombiniert ergibt. Oder auch ganz was anderes :D.

    Gruß

    Reiner

  • wo nun die Yamaha eingemottet im Keller schläft, daß die Reise sich gelohnt hat, visuell und auf die Ohren.

    Eher ist es so, dass ich ohne Not mal wieder einen steinigen Weg eingeschlagen habe um mich zu üben. (frei nach Peter Sloterdijk: Üben, Üben, Üben!)


    Besser als vorher klingt es nicht, nur irgendwie softer und es braucht mehr Strom. ;)


    Das komplizierte daran ist nur, dass ich gleich mehrere unbekannte Mitspieler auf einmal eingeführt habe, vom TA bis zum Endverstärker. Jetzt ist es schwer zu sagen ist, wo man am besten dran dreht.

  • Besser als vorher klingt es nicht, nur irgendwie softer und es braucht mehr Strom.

    Dann ist zu tun.


    Siehe oben, das Längliche von mir! Und Hemmnisse bei der Schallplatten-Quelle (Tonabnehmer,...)? Was vielleicht dürftig ist, macht der Yamaha auch nicht schlechter und kann die Röhre nicht besser, nicht reparieren.


    Hast allerdings auch viele Schritte aufeinmal....und von vielem Hinhören wird das Ohr besoffen.

  • Hallo Jürgen,

    technisch sicher sinnvoll. Aber Röhren in Betrieb, bei denen man das Glühen nicht sieht gefallen mir nicht. Außerdem nutzen sie, wenn aus Alu, gegen magnetische Felder fast nichts. Also muss ich mir was anderes überlegen. Ich habe schon eine Idee dazu, aber dazu muss ich erst noch ein paar Spezialisten befragen.

    Gruß

    Reiner

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  • Apropos Hören,

    da bin ich durch die Neumann Studiomonitore im Nahfeld geprägt und höre sehr analytisch. Meine Frau hat JBL Studiomonitore, die sind mir auch im Bass tendenziell zu fett.


    Jetzt habe ich mich einfach mal näher an die großen Lautsprecher an der Röhrenanlage gesetzt (Stereodreieck) und so gefällt mir der der Klang jetzt besser. Die Raumabbildung ist sehr gut gestaffelt.


    Die Frage, welche der beiden Phono-Vorstufen M65 oder LP33 letztlich die bessere ist, kann ich immer noch nicht eindeutig beantworten. Der Eindruck hängt von den Schallplatten ab, bzw. wie diese aufgenommen sind.


    Fand ich bei Carla Bley: "Life goes on" den Elektrobass zu fett mit der LP33, so hat mir wiederum bei Pierre Boulez: „Structures pour deux pianos“ das Piano mit der M65 zu wenig Körper und klingt mit der LP33 überzeugender.


    Da fällt mir mein früherer Sensei Susumu Sakuma ein, mit seinem für die Werke von Sebastian Bach dedizierten Verstärker. :)