The coolest phonostage ever ;-)

  • Mir geht es im Grunde darum, genauer zu erhärten, was so ein billiger M65 Kit aus China in der Praxis taugt. Nur aus diesem Grund hatte ich ihn gekauft. Stichwort: Neugierde :)


    Insofern sind Mitstreiter, die messtechnisch beschlagen und ausgerüstet sind hochwillkommen.

  • Hallo,

    erstmal zu Alexander:

    -die Auflösung ist 1dB/Kästchen - man sieht es links für den linken Kanal und rechts für den Rechten.


    Jetzt zu Johannes:

    -die Anti-RIAA-Schaltung ist die von Lipshitz - sie ist sehr genau und hat schon bei diversen "Anzweiflern" vor Ort ihre Richtigkeit und Genauigkeit bewiesen. Ich habe auch die Hagermann-Anti-RIAA - das Ergebnis fiel gleich aus...

    -der Bausatz ist genau der Gleiche, wie auf Deinen Foto´s. Ich habe nur den Eingangskondensator weggelassen und den Ausgangskondensator vergrößert.

    -belastet wird die Schaltung am Ausgang mit 100kOhm - das wählt man an dem W&G entsprechend aus.

    -die zwei Linien sind - klar - die beiden Kanäle. Die leichte, aber geringe Abweichung ist den Bauteile-Toleranzen geschuldet.


    Habe ich noch was vergessen...? :/


    doch - die Verstärkung dieser Schaltung liegt bei 37,5dB


    Gruß Björn

    AAA-Mitglied

    The post was edited 1 time, last by papa_bjoern: was vergessen ().

  • Hallo Björn ,

    danke für die Erläuterung , habe ich so auch gesehen , sorry :) .

    Zum Frequenzgang fällt mir nur ein : "Naja , wers mag " :D:D .

    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Perfekt, Björn, Danke!

    -der Bausatz ist genau der Gleiche, wie auf Deinen Foto´s. Ich habe nur den Eingangskondensator weggelassen und den Ausgangskondensator vergrößert.

    Ebenso hier! :)


    Vielleicht hast Du auch noch Lust Dir das Teil mal anzuhören. Mich interessiert nicht zuletzt wie brummfrei man die Kiste hinbekommt. Und natürlich auch der Klangeindruck.


    Was sagst Du zum Layout? Ich fand es witzig, wie hier die Masseführung sternförmig auf der Platine abgebildet ist - etwa so, wie man es vielleicht bei Handverdrahtung machen würde.

  • Hallo Jo ,

    siehe Beitrag 386 von Dago64 und folgende , mit Entzerrung nach RIAA hat die Originalkurve nicht viel gemeinsam , mein Ding wäre das nicht .

    Aber , siehe oben , jeder wie er es mag :) .

    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Hallo,


    das Problem bei den sogenannten nichtlinearen Verstärker , wie ja ein RIAA Pre nunmal ist, ist das sich wie auch immer geartete Abweichungen von der Kennlinie für den einen ganz super und für den anderen halt schlecht , weil er Abweichungen in die andere Richtung bevorzugt, anhören.

    Bei nem linearen Vertärker ist es klar das man hier einen möglichst glatten Frequenzganz erreichen will. Bei den RIAAs ist man da gerne grosszügiger . Und ich habe den Eindruck das selbst rennomierte Hersteller nicht genau wissen wie die RIAA läuft oder absichtlich davon abweichen.

    Meine Aussage das es bei 20Hz nur 19,36 dB anstatt 20dB, wie oft publiziert wird, sind war auch nicht ganz richtig . Ich habe auf die schnelle den Offset von 0,09 dB auf 1kHz übersehen. Somit sind es nur 19,27dB.


    gruss

    juergen , der grad Messungen von RIAA Pres sammelt. Also wer mag kann mir seinen Pre gerne mal vorbeischicken :)

  • Hallo,


    zerst wieder zu Alexander: alles o.k. - das Display der NFA-1 sieht schon etwas anders aus, als das vom UPL. Ich habe zwar auch zwei UPL´s hier im Keller stehen, aber ich finde die Bedienung des NFA-1 irgendwie einfacher/logischer...;)


    So - jetzt zu Johannes: ich werde das Teil auf jeden Fall zu Ende aufbauen - ein passendes Gehäuse habe ich schon vom Dachboden geholt. Ich bin gespannt, wie sich der Schlangen-Frequenzgang hörtechnisch bemerkbar macht - ich werde berichten. Das Layout ist gut - da sollte es keine Probleme geben.


    Gruß Björn

  • Beitrag gelöscht , sorry , war falsch .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

    The post was edited 1 time, last by AlexK ().

  • Jetzt der richtige Link zur RIAA Genauigkeit :) :


    http://www.thel-audioworld.de/module/phono/RIAA.htm

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Bei den RIAAs ist man da gerne grosszügiger .

    Die verrückteste RIAA habe ich mal bei Sakuma-San in seiner legendären Bar 'Concorde' in Japan gehört - eine absolut künstlerische Schaltung, die er sich selbst ausgedacht hatte - klang aber nicht mal so übel. :)

  • Hallo Jürgen,


    ich glaube, daß in den meisten Fällen zugunsten der einfachen Zahlen einfach gerundet wird.

    Jeder, der die Zeitkonstanten kennt, sollte/wird mit den richtigen Werten rechnen. :/


    Gruß Björn

  • Hallo Carsten,

    aber warum ist der Frequenzgang so fürchterlich verbogen?

    Weil es wohl so gewollt war. Mit anderen Werten kriegt man es ja besser hin.


    So schlimm finde ich die Abweichungen von Werten her gar nicht. Mir ist allerdings ein abfallender Frequenzgang oben herum lieber.


    Viele Grüße

    Martin

  • Ich stell jetzt mal die ideale Inverse RIAA Kurve ein. Sie ist nur durch 3 Zeitkonstanten bestimmt. Wenn mich jetzt einer fragt woher die Kurve kommt: Simulation der Laplace Transformierten für die Inverse RIAA Kurve. Was genaueres gibt es nicht.


    pasted-from-clipboard.png


    Die Werte 636,87mdB und 39,53dB entsprechen exakt den Werten bei 20Hz und 20kHz. Bei 1kHz sind es genau 19,91dB. Auf 0 dB bei 1kHz umzurechnen brauche ich wohl nicht vormachen.

    Zu den Messungen: Ich kenne diese inverse Schaltung der RIAA Kurve nicht. Ich messe grundsätzlich mit einem Generator, von dem ich die Genauigkeit kenne. Alles andere macht m.M. nach keinen Sinn, schon wegen der Bauteiletoleranzen einer solchen Schaltung.

    Gruß

    Reiner

  • Hallo Reiner ,

    Wenn mich jetzt einer fragt woher die Kurve kommt: Simulation der Laplace Transformierten für die Inverse RIAA Kurve. Was genaueres gibt es nicht.

    dsennoch weicht sie von der Berechnung über die Zeitkonstanten , wenn auch geringfügig ab.

    Hier hat ein netter Forumskollege eine Tabellenkalkulation im Netz gefunden und noch etwas erweitert.


    RIAA mal wieder


    Beitrag #13.


    gruss

    juergen


    ps ich benutze für Simulationen mt LtSpice allerdings auch die Laplace Funktion