Shakti beschäftigt sich mit My Sonic Lab Tonabnehmern, zB dem MSL Signature Platinum

  • In den letzten Wochen habe ich mich immer wieder an der Wiedergabe des


    Murasakino Sumile MC Systems (UVP 9000,-eur)


    erfreut.


    Shakti erfreut sich am Murasakino Sumile Tonabnehmer :-)


    Dabei ist mir aufgefallen, dass viele der für mich klanglich interessanten Tonabnehmer eine Querverbindung zu My Sonic Labs aufweisen, ich aber bisher noch keines der MSL Systeme besessen habe.

    Versucht man in die Geschichte von MSL einzudringen, stellt sich diese wie folgt da:


    Im Jahre 2004 wurde My Sonic Lab von Yoshiaki Matsudaira gegründet. Matsudaira war in der japanischen TA Scene kein unbekannter. Seine Karriere startete er bei der Firma SUPEX, deren TA auch heutzutage noch einen legendären Ruf geniessen. Dort hat er zusammen mit Yoshiaki Sugano gearbeitet, der wiederum später die Firma Koetsu gründete. Man sagt, dass Y Sugano speziell die Holzgehäuse Koetsu geliebt hat und das erste Steingehäuse Koetsu, das Koetsu Onyx, maßgeblich von seinem Freund Y. Matsudaira entwickelt wurde.

    In seiner Zeit bei Supex hat Yoshiaki Matsudaira, wohl gemeinsam mit Yoshiaki Sugano einen OEM Auftrag für Luxman erfüllt und einen TA für Luxman entwickelt. Projektleiter für diesen Luxman Tonabnehmer war Atsushi Miura, der bei Luxman für die Röhrengeräte und eben diesen TA verantwortlich war. Weiterhin war Atsushi Miura mit der Tochter des Luxman Firmengründers verheiratet..., aber dies ist eine andere Geschichte. Atsushi Miura war mit der geleisteten Entwicklungsarbeit von Y Matsudaira sehr zufrieden, und als Atsushi Miura die Firma Luxman verliess (diese hörte 1982 mit der Produktion von Röhrengeräten auf) um die Firma Air Tight zu gründen, war klar, dass er sich um die Röhrengeräte kümmern würden, er aber auch Tonabnehmer im Programm haben wollte, die er bei Y Matsudaira in Auftrag gab.

    Y Matsudaira war mittlerweile hauptberuflich bei Audio Craft (in dieser Zeit lernte er wiederum Hideki Nishikawa von Micro Seiki kennen) und hat, quasi nebenbei, für einige japanische Firmen Tonabnehmer entwickelt und gebaut. In 2004 entschloss sich Y Matsudaira die Firma My Sonic Lab zu gründen, die weiterhin primär OEM Aufträge erfüllen soll, aber eben auch Tonabnehmer unter dem eigenen Namen My Sonic Lab anbieten soll. So zählen im Moment viele bekannte Tonabnehmer Anbieter zu den "offiziellen" Kunden von My Sonic Lab, zB Transrotor (Tamino), Air Tight, TechDAs, Murasakino usw. Aber auch einige andere Hersteller lassen wohl, ohne dies zu publizieren , zumindest teilweise bei MSL fertigen, zB Koetsu, Miyajima usw.


    Schaut man sich die aktuelle Entwicklung von Tonabnehmern an,
    dann kommen wohl einiger der besten und leider teuersten TA der Welt aktuell aus den Händen von My Sonic lab:

    Transrotor Tamino: UVP 12.000,- eur
    Air Tight Opus 1: UVP 13.500,- eur
    Air Tight PC-1 Supreme: UVP 9800,- eur
    Murasakino Sumile: UVP 9000,- eur
    TechDAS TDC01 TI: 10.250,- eur
    usw

    Das macht natürlich neugierig auf die eigenen MSL Tonabnehmer.

    Auf einem meiner Workshops spielte denn auch das


    My Sonic Lab Eminent GL, UVP 4200,- eur

    auf einem sehr hohen level, den ich als über die Preisklasse hinaus reichend empfand,
    was aber auch an dem grossen "tangential" Arm von Reed hätte liegen können.


    Insofern habe ich mich entschlossen, mir für die Demo einen der beiden grossen MSL Tonabnehmer zu gönnen.


    Vor einigen Jahren stellte MSL das

    My Sonic Lab Signature Gold, UVP 7000,- eur

    vor, welches auf grosse Begeisterung stiess. Tonal gehört das Signature Gold wohl zu den etwas wärmer abgestimmten Systemen.

    Der Zeitgeschmack hat sich aber dahingehend geändert, als dass aktuell auch neutraler und höher auflösende Systeme nachgefragt werden, so spielen das Air Tight Opus 1 und vor allen Dingen das techDAS TDC 01 TI wohl deutlich prägnanter im Hochtonbereich, allerdings immer noch ein deutliches Stück von einem vdh Colibri oder einem frühen Lyra Atlas entfernt.

    Die Weiterentwicklung des Signature Gold führte bei MSL dann zum

    My Sonic Lab Signature Platinum, UVP 8400,- eur


    welches sich hinsichtlich Gehäuse und Nadelträger usw vom Signature Gold unterscheidet.

    Interessanterweise haben mir mehrere Vertriebe das Signature Gold als ihren persönlichen Favoriten beschrieben :-)

    Da meine heimische Kette aktuell recht neutral abgestimmt ist, dh keinen TA benötigt, der im HT Bereich etwas sanfter aufspielt, habe ich mich entschlossen, das Spitzensystem von MSL, das Signature Platinum anzuschaffen. Dieses soll tonal immer noch etwas wärmer spielen, als das Opus 1 oder das TechDAS System, insofern könnte und sollte dies passen!

    Die Daten lesen sich wie folgt:


    Art MC-Tonabnehmer
    empfohlener Auflagedruck 19 - 22 mN
    empfohlene Abschlussimpedanz 100 Ohm (ggf. Übertrager)
    Frequenzgang 10 Hz - 50 kHz
    Kanaltrennung 1 kHz: 30 dB
    Ausgangsspannung 0,5 mV / 1 kHz / 5cm/sec
    Gleichstromwiderstand 1,4 Ohm (DCR)
    Nadeltyp Diamant / Semi Line Contact Schliff
    Verrundungsradius 3 x 30 µmm
    Nadelnachgiebigkeit 10 µm/mN
    Nadelträger Pure Boron
    Korpus Titanium
    Magnet Neodym Magnet mit speziellem Reinstkupferspulenkern (SH-µX)
    Gewicht 10 g



    Auffallend bei MSL Systemen ist der sehr niedrige DC Widerstand (hier 1,4ohm) und die gleichzeitig sehr hohe Ausgangsspannung (hier 0,5mv) , was MSL durch die Verwendung von sehr starken Magneten erreicht. Die Spulenanzahl kann deshalb sehr klein gehalten werden, was die bewegte Masse deutlich minimiert.

    Die MSL TA sollen in weiten Bereichen relativ unempfindlich auf die Eingangsimpedanz des Phonoverstärkers reagieren. Es werde Werte zwischen 100 und 800 ohm empfohlen, Viele Tester landeten bei ca 200 ohm, Anamighty Sound in Paris empfiehlt 400 ohm.

    Das in den Werten sehr ähnliche Sumile spielt bei mir aktuell an einem 1:30 ÜT, dh mit ca 50 ohm Abschlussimpedanz. An meiner Boulder hatte ich Werte zwischen 20ohm und 100 ohm als ideal empfunden.

    Insofern werde ich mit dem MSL Signature Platinum mal unterschiedliche Varianten durchprobieren.

    Als Tonarm sind der Ikeda 407 solid steel oder der Ganz MH-124S vorgesehen.

    Ich werde berichten, sobald das System montiert ist!

    Gruss
    Juergen


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    The post was edited 2 times, last by shakti ().

  • heute war dann der Tag, an dem ich das Gefühl hatte, dass die Hände so ruhig sind, dass ich einen teuren Tonabnehmer einbauen kann. Auch nach vielen Jahren bin ich bei so Kalibern, wie dem MSL Signature Platinum immer noch etwas nervös beim Einbau :-)

    Doch dank der klaren und rechtwinkligen Kanten ist das System recht schnell sauber montiert. Auch die Einstellung von VTF, VTA und Antiskating geht recht gut, dass System gibt sauber feedback über die verschiedenen Einstellungsparameter, so dass schnell ein solide Ausgangsbasis für das erste Anhören gefunden ist.


    Die erste Feineinstellung mache ich dann üblicherweise, wenn zumindest 10h Spielzeit erfolgt sind.

    Auf einem anderen Tonarm ist das Murasakino Sumile aus der gleichen TA Produktion montiert, so dass ein QuerHören zwischen beiden TA recht schnell und einfach machbar ist, so kommt man im direkten Vergleich auch zügig zur "optimalen" Einstellung.


    Beim MSL Signature Platinum ist mir der erste Wurf so gut gelungen, dass ich im Anschluss beim Sumile noch mal minimal an Antiskating (niedriger) und VTA (höher) etwas verändert habe.

    Nun werde ich den in Koeln heute etwas trüben Sonntag mit dem Genuss von Musik verbringen :-)

    Die klanglichen Eindrücke schreibe ich, sobald ich mir ein paar meiner Standard Schallplatten zur Einschätzung angehört habe.

    Gruss

    Juergen

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  • Die klanglichen Eindrücke schreibe ich, sobald ich mir ein paar meiner Standard Schallplatten zur Einschätzung angehört habe.


    Hallo Jürgen,


    mit welchen Platten testest Du denn so ? Wäre für mich interessant zu erfahren, da ich auch immer auf der Suche nach besonders gut klingenden Platten bin, nicht nur, aber auch, zum testen.


    VG

    Michael

    Plattenspieler: Clearaudio Solution, Tonarm: Clearaudio Unify 9, Tonabnehmer: Benz Micro ACE L, CD/SACD-Player: Accuphase DP-78, Vorverstärker: Accuphase C280L, Endverstärker: Accuphase A-46, Lautsprecher: Ecouton Audiolabor LQL200, selbst revidiert

  • wechselt immer mal wieder, heute sind zB verschiedene Platten vom japanischen

    Three Blind Mice Label dran. Dachte, dass könnte gut zu einem japanischen Tonabnehmer passen :-)

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • nach den ersten Hörstunden und einigen ersten Vergleichen zwischen dem


    - Murasakino Sumile


    und dem


    - My Sonic Lab Signature Platinum


    habe ich versucht die technische DNA der Klangunterschiede zu entschlüsseln.


    Yoshiaki Matsudaira hat sich über die Dekaden die folgenden Elemente zur klanglichen Abstimmung seiner Tonabnehmer zu eigen gemacht:

    Auf der japanischen URL wird der verwendete und MSL spezifische Magnettyp "SH-μX" im Detail erläutert, dieser wird von MSL aktuell bei allen Tonabnehmern verwendet, auch für Kundenaufträge.


    Eine weitere Konstante bei seinen aktuellen und OEM Systemen ist der Nadelschliff,

    welcher immer ein scharfer Semi-line contact (3 μ mm × 30 μ mm) ist.

    Nach meiner Recherche sind auch Spulenwindungen und Innenverdrahtung konstant und immer aus hochreinem Kupfer.



    Die Unterschiede zur klanglichen Abstimmung betreffen somit primär die folgenden 3 Bereiche:

    1.) Die Menge der Windungen der verwendeten Spule und die damit zusammenhängenden Werte von DC Widerstand und Ausgangsspannung. Beeinflusst wird mit diesem Parameter aber auch die bewegte Masse des Antriebs. als existentieller Bestandteil dieser Parameter ist der spezielle MSL Magnet zu sehen. Das Zusammenspiel dieser Grössen führt dazu, dass MSL für seine Antriebe eine vergleichsweise hohe AbschlussImpedanz empfiehlt (100 bis 800 ohm). Die bei OEM Aufträgen verwendeten Antriebe sind diesbezüglich ähnlich und wollen zumeist mit 100 bis 200ohm abgeschlossen werden.


    2.) Das Material des Nadelträgers

    Dies beeinflusst massiv den Energiefluss zwischen Nadel und Antrieb, sehr stark ist auch der Einfluss auf die Resonanzen und die zur Nadel zurück fliessenden Schwingungen. Man sagt Alloy einen etwas wärmeren Klang und Boron einen etwas neutraler/analytischeren Klang nach.


    3.) Das Material der Tonabnehmer Basis Platte und das Material des Gehäuses sowie die Oberflächenbehandlung / Lackierung / Eloxierung des verwendeten Materials.

    Matsudaira schreibt, dass er viele Alulegierungen und andere Metalle durchprobiert hat und er nun die tonale Signatur dieser Materialen versteht und einsetzen kann.
    Es wundert daher nicht, das er in Interviews und der Bedienungsanleitung von My Sonic Lab explizit auf headshells und Tonarme eingeht. Er empfiehlt, keine exotische Materialien zu nehmen, sondern stabile Metall Konstruktionen zu bevorzugen. Nur so sei die von ihm gewählte Tonabnehmer Abstimmung gewährleistet. Ansonsten würde das Voicing von Headshell und Tonarm die Abstimmung des Tonabnehmers überlagern.


    Ich habe beim Murasakino Sumile eben diese Erfahrung gemacht und insgesamt 7 Headshells durchprobiert, bis ich das Gefühl hatte, nun stimmen alle Parameter. Das My Sonic Lab Headshell ist aus A6063S Alloy, entsprechend wundert es mich nicht, dass ich mit dem Arche L headshell aus Aluminium sehr gute Erfahrungen mache und beide Tonabnehmer in diese montiert habe.





    hier mal als Beispiel das Gehäuse eines TechDAS TDC01 Ti Tonabnehmers.


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    Atsushi Miura (Air Tight) hat sich bei den folgenden beiden Tonabnehmern wie folgt entschieden:


    bei dem recht neuen Air Tight Opus 1 (UVP 13.500,- eur) :

    - DC Widerstand: 1,4 ohm
    - Ausgangsspannung: 0,45 mv

    - Gehäuse Basis: A7075 Alloy mit DLC Beschichtung
    - Gehäuse: A5056 Alloy Rhodium Beschichtung

    - Nadelträger: Boron

    - Gewicht: 12,5g


    bei dem etwas älteren Air Tight PC1- Coda (UVP 8.000,- eur):
    - DC Widerstand: 1,7ohm
    - Ausgangsspannung: 0,5mv

    - Gehäuse Basis: A7075 Alloy
    - Gehäuse: A6063 Alloy

    - Nadelträger: Boron

    - Gewicht: 12,7g





    Hideki Nishikawa (techDAS) hat sich bei den folgenden beiden TA wie folgt entschieden:

    TechDAS TDC01 Ti (UVP 10.250,- eur):

    - DC Widerstand: 1,4ohm

    - Ausgangsspannung: 0,45mv

    - Gehäuse Basis: Titanium mit spezieller Oberflächenhärtung

    - Gehäuse: Titanium mit spezieller Oberflächenhärtung und Dämpfung

    - Nadelträger: Boron

    - Gewicht: 17g


    TechDAS TDC01 (UVP 9.050,- eur):

    - DC Widerstand: 1,4ohm

    - Ausgangsspannung: 0,45mv

    - Gehäuse Basis: A 7075 alloy mit DLC Beschichtung

    - Gehäuse: A 7075 alloy mit DLC Beschichtung und Dämpfung

    - Nadelträger: A 2017 alloy

    - Gewicht: 12g





    Daisuke Asai (Murasakino) hat sich bei seinen Tonabnehmern wie folgt entschieden:


    Murasakino Sumile (9.000,- eur) :

    - DC Widerstand: 1,2ohm

    - Ausgangsspannung: 0,35mv

    - Gehäuse Basis: A 7075 alloy

    - Gehäuse: Solid Steel mit Gold Beschichtung

    - Nadelträger: Boron

    - Gewicht: 14,5g




    Yoshiaki Matsudaira (My Sonic Lab) als Mastermind dieser Tonabnehmer hat sich bei seinen beiden Referenz Tonabnehmern für die folgende Abstimmung entschieden:

    MSL Signature Gold (UVP 7000,- eur):

    - DC Widerstand: 1,4ohm

    - Ausgangsspannung: 0,5mv

    - Gehäuse Basis: A 7075 alloy

    - Gehäuse: A5056 Alloy

    - Nadelträger: A 2017 alloy

    - Gewicht: 10g



    MSL Signature Platinum (UVP 8400,- eur):

    - DC Widerstand: 1,4ohm

    - Ausgangsspannung: 0,5mv

    - Gehäuse Basis: Titanium, gehärtete Oberfläche

    - Gehäuse: A5056 Alloy

    - Nadelträger: Boron

    - Gewicht: 13g



    Liest man die Testberichte und Interviews mit den Entwicklern, wird der Entscheidungsprozess und die technische Umsetzung des "Voicings" nochmals klarer und man fängt an, den Klangcharakter des Systems aus der technischen Beschreibung herauslesen zu können.



    D Asai (Murasakino) hat zB viele Jahre für Air Tight gearbeitet und hat auf diesem Weg die Tonabnehmer von Air Tight und den Einfluss von Y Matsudaira kennengelernt.


    Asai spielt selber Oboe und hat an diesem Instrument den Einfluss von unterschiedlichen Metallen und Oberflächen kennengelernt. Weiterhin ist er im analogen Wiedergabebereich ein Fan von "Stainless Steel", welches ja auch in vielen bekannten Tonarmen und Plattenspielern verwendet wird.

    Matsudaira Vorgabe, die Tonabnehmer nach Möglichkeit nicht über 10g schwer werden zu lassen, so dass diese zusammen mit einem Headshell zwischen 20 und 25g zu liegen kommen, sieht er als nicht so wichtig an und lässt das Sumile System auf einer "Stainless Steel" Basisplatte aufbauen, die er mit schwerem Gold beschichtet. So wächst das Systemgewicht von 10g (beim MSL Signature Gold) auf 14,5g beim Sumile. Hinsichtlich des Nadelträgers schliesst er sich der Entscheidung von Air Tight an und nimmt ebenfalls den etwas höher auflösenden Boron Nadelträger.

    H Nishikawa hingegen folgt den Empfehlungen von Matsudaira und lässt seinen ersten TechDAS Tonabnehmer gemäß der Spezifikation des MSL Signature Gold bauen, dh aus Aluminium und mit Aluminium Nadelträger. Da Nishikawa aber ein grosser Freund von Titan ist, entwickelt er das System weiter und verwendet beim Ti für die Basisplatte und das Gehäuse Titan. Passend dazu nimmt er dann auch den Boron Nadelträger. Somit gibt es nun bei techDAS ein etwas runder und ein etwas analytischer spielendes Tonabnehmer System.

    A Miura von Air Tight kombiniert bei seinen Tonabnehmern gerne 2 unterschiedliche Alloy Sorten und legt viel Wert auf Vergütung der Oberflächen, was für ihn Klangrelevant ist. Seine Systeme spielen ebenfalls mit dem Boron Nadelträger.

    Nach diesen verschiedenen OEM Erfahrungen entschliesst sich Matsudaira das Signatur Gold zum Signature Platinium weiterzuentwickeln. Als Systembasis kommt nun, synonym zu TechDAS, ebenfalls eine Titan zum Einsatz, dieses dann zusätzlich mit einer speziellen Oberflächenvergütung. Das Gehäuse an sich belässt er bei Alloy. Aber, und das ist selten bei MSL, er verwendet beim MSL nun auch einen Boron Nadelträger.


    Somit folgt er dem Ansatz seines Weggefährten Nishikawa und bietet 2 Referenz Systeme an, eines etwas wärmer klingend und eines etwas auflösender klingend.



    Nach dieser Internet Recherche wird nun wieder etwas Musik gehört :-)

    Gruss

    Juergen

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  • Hi Juergen

    I had patiently awaited your latest report on the latest cartridge.

    Your side note: on the use of materials has struck a chord, as I am very aware of how swapping a material can have an effect on attentuation and effect the Extremities of the High and Low frequencies.


    As said before my cartridge is a one off build, due to it being a rebuild of a common Ortofon counterpoint b.


    I have compared my Cartridge to a Upgraded K'b rebuilt in the shadow of the Vienna.


    I also compared my cartridge to the Vienna, that has undergone a rebuild.


    Apart from the Coils Metal, all three cartridges are built to very similar specifications, by the engineer carrying out the work on all three models.


    Where my model deviates is that the Cantilever is a Ogura Beryllium and the Diamond Profile is a Ogura S + and not a Ruby Cantilever with a FG Diamond.


    My Cartridge has been reintroduced to the comparisons, from approximately 20 hours, 80 hours

    and 170 hours of replay time.

    It was compared throughout the run in, and the improvements were detected over time, the bass took on new authority.


    The resolving qualities of the Ogura is standout and detail within the replays when comparisons are taking place, are noticeable when the Ogura is used, as it excels in this area.


    The other two cartridges give the impression to have an extended authority in the bass notes.


    I am now wondering how much more these systems could be separate in their presentations if the housings were produced with different materials.


    The cartridges in use by myself are not in the league of exotic as you are using, but they do offer the similarities to be found by using models born from similar design intent, and the deviations in the Sound can be detected when small changes are being made to the make up, similar to your reports.


    I look forward to your next next updates.