Identifikation meiner neuen EAR 834P

  • kommt ja auch noch auf den Eingangskoppel C des Mac an. Falls es einen C gibt und der vielleicht auch nur 1µF hat, wäre dies dann insgesamt nur 0,5µF und dann wirklich zu wenig.

    Ich würde der EAR 2,2µF spendieren und dann sollten auch 22kohm kein Problem sein

  • 22kohm

    Frequenzgang-Beschränkungen sind ein zusätzliches Problem, kommen hinzu, zu den Verzerrungen eines überlasteten Kathodenfolgers.


    Am besten ist ein Ausgang ohne Kathodenfolger, aber auch schön niederohmig. Das bedeutet Aufwand, stärker Netzteile, dickere Röhren oder Ausgangsübertrager.

  • Hallo,

    kann hier nur meiner Erfahrungen mit dem 834 schildern. Habe diese Vorstufe mehrmals an Verstärkern mit 47k Eingangsimpedanz gehört und das hat wunderbar funktioniert. Das die ECC 83 damit überfordert war konnte ich nicht feststellen. Sicher sind die 1,2 mA am Ausgang nicht sehr viel und eine ECC 82 oder Ecc81 wären hier die bessere Lösung. Aber in der Praxis geht es auch mit der ECC 83. ( Die TdP Vollverstärker haben eine Eingangsimpedanz von 47k . Aber kann natürlich sein, das TdP davon ausgeht, dass seine Phonos nicht mit seinen Vollverstärkern kombiniert werden)

    Wenn der 834 mindestens 100k braucht, was braucht dann eine M65 mit 0,3mA am Ausgang und einer Ausgangsimpedanz, die im Bass 30k und in den Höhen 2k hat? Gibt ja hier Leute , die die M65 an 100k betreiben wollen!

    Gruß Stefan

  • Kapriziere dich nicht an den 100k, mit weniger gehts auch, allerdings sind die Verzerrungen umgekehrt proportional.


    Die M65 ist prädestiniert für den Einbau, an einigen 100k, wenn es optimal sein soll, muß probiert werden, aber kein Kathodenfolger, das ist schon mal ....

  • Hey Jungs !

    Was hier gemutmaßt wird, sprengt alle Vernunft!!

    Hat einer der Spezis mal ausprobiert????

    EARsinn am Audiomat-läuft ohne Probleme!!

    Was der für Werte hat?? Ich sch....drauf es funktioniert.......Mit ECC83!!!


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Hey Jungs !

    Was hier gemutmaßt wird

    Hi Jürgen,

    ja, das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Ich musste ja auch schon öfter lesen, dass bspw. mein SHURE M65 Nachbau ganz bestimmt nicht gut funktionieren kann.


    Manche 'Auskenner' sind da schon mehr als penetrant, haben aber noch nie einen Amp von mir gehört.


    Also nichts für Ungut wg. meiner obigen Bemerkung zur Impedanzanpassung aufeinander folgender Verstärker-Stufen.


    Die Threads über die EAR finde ich sehr interessant, seit ich mir gerade wieder klassische Röhrenvorstufen anschaue.

  • Ich finde es immer wieder befremdlich , was für'nen Sch... hier geäußert wird --

    Sorry mal aber manchmal könnte ich kot.....


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Hallo ,

    um die Diskussion mal wieder zu beruhigen :) , hier ein paar Messungen an meinem Klon gemessen :


    ear 100k.jpg


    100 k Last


    ear 10k.jpg


    10k Last


    ear fft short.jpg


    FFT Eingang kurzgeschlossen


    ear riaa (2).jpg


    RIAA über Invers


    Mehr Messungen gibt es nicht :) , damit dürfte auch alles klar sein .

    MfG , Alexander .


    P.S.: Ich hoffe , daß die Dateianhänge diesmal zu sehen sind , beim letzten Mal hat es nicht geklappt .


    P.S.2 : Die 200k im 2. Bild haben nix zu sagen , da der reale Lastwiderstand zusätzlich hinzugefügt wurde , das UPL macht nur 200 k , 600 und 300 Ohm .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

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  • Danke Alex

    Kannst du es bitte noch etwas erleutern?

    Die ersten beiden Messungen sind mit 5 mV Input einmal an 10 und einmal an 100 k Last gemessen . Man sieht das bei 10 k der Klirr sich verdoppelt und K3 auftaucht , allerdings auf sehr niedrigem Niveau . 10 k Last sollten also kein Problem sein :thumbup: . Mein Klon hat eine E82CC im Ausgang .

    Das dritte Bild ist mit kurzgeschlossenen Eingang und zeigt die Brummanteile bei 50 und 100 Hz .

    Das vierte Bild ist die RIAA Kennlinie , Auflösung 0,5 dB .

    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Hallo Zusammen,


    Vielen herzlichen Dank für deine Messungen. Wollte schon meine Kopie mal hervorholen und messen.

    Das dritte Bild ist mit kurzgeschlossenen Eingang und zeigt die Brummanteile bei 50 und 100 Hz .

    Aber Alex, was hast du gemacht? So schlechte Werte? ;)


    Vor allen Dingen verwundern mich die 100Hz.


    Hast du die RIAA korigiert? Denn wo ist denn die dem EAR sonst nachgesagte Baßüberhöhung.


    Viele Grüße

    Martin

  • @All ...

    Ja ... Unterschied zwischen Theorie und Praxis.


    Wie häufig wird auch hier im Forum gelesen, dass manche Sachen theoretisch nicht gut funktionieren können, wobei es für den eigentlichen Nutzer und auch manch anderen doch sehr gut funktioniert. Ich möchte das gar nicht an dem jetzigen Thema aufmachen. Aber entscheidend ist doch hinten raus kommt. Wenn es dann noch den Erwartungen entspricht ... ist es doch gut.


    Theoretisch war die Welt auch ne Scheibe bis jemand auf eine andere Idee kam ... und es einfach ausprobiert hat ^^. ok ... hinkt ein wenig. :)


    Ergo probieren geht über studieren.

    VG Thorsten





    stst motus / EAR 834P Deluxe / RV mit MIG-Röhren / GW Box

    Mitglied der AAA

  • Die ersten beiden Messungen sind mit 5 mV Input einmal an 10 und einmal an 100 k Last gemessen . Man sieht das bei 10 k der Klirr sich verdoppelt und K3 auftaucht , allerdings auf sehr niedrigem Niveau . 10 k Last sollten also kein Problem sein . Mein Klon hat eine E82CC im Ausgang .

    Moin (gäähn, verdammte Tauben, ein Spektakel),


    Alex, danke auch von mir für die Messung, bringt Klarheit, die ECC82, die ich auch drinnen habe, schlägt sich ganz gut als Kathodenfolger.


    Der logische Schluß aber daraus wird sein, daß die "schlappere" ECC83 einen HÖHEREN Klirr haben wird! Und das bringt einige wieder auf die Palme.


    Einen schönen Tag,

    Holger

  • Ergo probieren geht über studieren.

    ....... oder einfach nachmessen :):):) .

    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz


  • Der logische Schluß aber daraus wird sein, daß die "schlappere" ECC83 einen HÖHEREN Klirr haben wird! Und das bringt einige wieder auf die Palme.

    Hallo Holger ,

    extra für dich habe ich eben mein UPL nochmal angeworfen und mit ECC83 als dritte Röhre gemessen . Die Unterschiede im Klirr sind so gering , daß es sich nicht lohnt , die Bilder extra hochzuladen . Wäre nur was für Messfetischisten wie ich einer bin .

    Was sich bei 10 k Last allerdings ändert , ist die RIAA Kurve , da geht der Bass ganz schön nach oben . Ob das bei der E82CC auch so ist , habe ich nicht mehr getestet , hole ich eventuell noch nach , fall es jemanden interessiert :D .

    Mfg , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Wer es ganz niederohmig haben will , nimmt so etwas hier :D :


    http://www.tubecad.com/2020/05/blog0504.htm


    MfG , Alexander .


    P.S.: Keine Asche , Holger , habe ich auch so nicht erwartet .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Was sich bei 10 k Last allerdings ändert , ist die RIAA Kurve

    Hallo Alex,


    ein kurzer Gedanke, den Kathodenfolger hat TdP mit in der RIAA-Gegenkopplung, sicher nicht ohne Absicht. Das könnte die Verzerrungen ECC82/83 im Zaum halten, den Einfluß auf die RIAA-Kurve bei 10K Last für ECC83 hast du ja gemessen.


    Grüße,

    Holger