Der Odeon Rigoletto (2020) Thread

  • Es war ja klar, dass sich wieder Leute finden, die das Produkt schlecht reden, ohne es zu kennen.
    Ich hatte die erste Version der Rigoletto. Schon damals war eine deutlich teurere Living Voice in meinen Ohren nicht wirklich besser.
    Wenn ich irgendwann über ein zweites Hörzimmer nachdenken sollte, wäre die neue Rigoletto mit einer Kleinleistungsröhre (neben einer Dynaudio Contour 20i an einem kräftigen Transistor oder einer Harbeth Monitor 30.2XD an Croft Integrated R) eine willkommene Option.

    Liebe Grüße

    Sebastian

  • oh Entschuldigung liebe Leute mein Beitrag war aus aktuellen Anlass sehr Ironisch gemeint,

    wenn man in der Preisklasse eine Frequenzweiche verklebt warum (?). dem Anschein wäre deren Gewinn zu arg geschmälert. Hier noch einmal kurz mein Problem Ich habe mir ein paar Lautsprecher schicken lassen 27x18x30 cm für 4000,--€ bei einem davon mußte ich ein klappern feststellen.

    Ein Anruf endete mit der Vermutung es habe sich die verklebte Frequenzweiche gelöst hat aufgrund von Erschütterungen und Kälte, bei dem nächst größeren Modell (für 6300,--€) gäbe es dieses Problem nicht, da wäre sie Verschraubt

    sorry Leute das geht eben nicht mpm.

  • wenn man in der Preisklasse eine Frequenzweiche verklebt warum (?). dem Anschein wäre deren Gewinn zu arg geschmälert.

    Habe ich doch erklärt, kürzeste Signale freiverdrahtet= nicht auf einem Board montiert aus dem Grund auch nicht verschraubbar. Das hat nichts mit Preisklasse zu tun sondern technische Hintergründe.


    Odeon verschifft einen Großteil seiner Lautsprecher nach Asien, wird also wohl halten.


    Das was bei Dir passiert ist mit dem Brett ist ärgerlich, aber Lautsprecher sind sensible Gegenstände. Lautsprecher sind nicht für diagonale Fallhöhen von 1,2m konzipiert.


    Wenn Odeon Geld sparen wollen würde, hätten sie günstigere Kabel verwendet oder günstigere LS-Anschlussterminals. Das Heißkleber an Frequenzweichen verwendet wird ist nach meiner Erfahrung nichts ungewöhnliches, im Gegenteil.

    Gruß Horst

    Edited once, last by LP-Freund ().

  • Lieber LP-Freund: "Habe ich doch erklärt, kürzeste Signale freiverdrahtet= nicht auf einem Board montiert aus dem Grund auch nicht verschraubbar......sondern technische Hintergründe."

    ....

    Dann brauchen die teureren Lautsprecher keine kurzen Wege.

    ok ich weiß es kommt immer aufs Konzept an

    und es ist mir egal wie hoch ein Gerät runterfällt wenn die Verpackung für mich nicht beschädigt ist, dann Hege meine zweifel das auf Dauer ein vibrierendes Gehäuse mit Verklebungen der Frequenzweiche das richtige ist.

  • Dann brauchen die teureren Lautsprecher keine kurzen Wege.

    ???

    Quote

    und es ist mir egal wie hoch ein Gerät runterfällt wenn die Verpackung für mich nicht beschädigt ist, dann Hege meine zweifel das auf Dauer ein vibrierendes Gehäuse mit Verklebungen der Frequenzweiche das richtige ist.

    Leim ist auch nur ein Kleber. Wenn Leim=Kleber nicht hält, würden die meisten Lautsprecher wohl auseinander fallen.;)


    Ich habe Dir lieber Saher außerdem nur auf deine Frage geantwortet.

    Quote

    wenn man in der Preisklasse eine Frequenzweiche verklebt warum (?). dem Anschein wäre deren Gewinn zu arg geschmälert.

    Wenn Dir die Lösung mit der geklebten FQW nicht zusagt, okay, nur dann frag doch nicht warum etwas gemacht wird, wenn dich die Antwort, so zumindest mein Eindruck, doch nicht interessiert.;)


    Die Unterstellung finde ich nämlich nicht in Ordnung.

    Gruß Horst

  • Wenn Odeon Geld sparen wollen würde, hätten sie günstigere Kabel verwendet oder günstigere LS-Anschlussterminals. Das Heißkleber an Frequenzweichen verwendet wird ist nach meiner Erfahrung nichts ungewöhnliches, im Gegenteil.

    Hi,
    nu aber. Die Lautsprecherkabel sehen für mich nicht nach teurer Ware aus. Da dachte ich gestern, dass es so aussieht wie bei Mediamarkt von der großen Trommel. Außen die WBTs und innen Standardkabel.

    Und ja, man kann das auch trotz klanglicher Optimierung mit Direktverdrahtung technisch sauber aufbauen. Und wenn es mit Kabelbinder ist. Das würde ich einfach von einem Produkt in der Preisklasse erwarten. Da wird einerseits so ein Aufwand mit dem Multiplexhorn gemacht und dann so ein Gebastel mit der Weiche. Es passt für mich nicht zueinander.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Mir ging es gestern ähnlich wie Frank. Ich dachte außen WBT, weil der "High-Ender" dann mit der Zunge schnallst und innen guckt ja keiner hin, da kommt Kabel von der Rolle...

    Ich bin auch kein Odeon Hasser. Ich hab mir vor Jahren mal eine Odeon angehört, hat mir klanglich sehr gut gefallen..

    Liebe Grüße


    Tom

  • Guten Abend und erst mal ein frohes neues Jahr

    Ich lese gerade hier die Kommentare zu den Aufbau der Frequenzweiche.

    und schmunzele.

    Odeon fertig seit sehr sehr langer Zeit Lautsprecher und nicht ohne Erfolg

    liefert weltweit.

    Ich denke die wissen was hält und was nicht. Was man wie verklebt.


    Zum Aufbau von Frequenzweichen kann ich sagen das das direkte Verbinden der Bauteile verdrillt und verlötet die klanglich Beste aber auch die aufwendigste Art ist eine Frequenzweiche zu bauen..

    Es muss von Hand erfolgen. keine unnötigen Kabelwege keine unnötigen Lötstellen.

    Kein Roboter der die Platinen bestückt. Keine automatisch konfektionierte Kabel.

    Es sieht je nach Geschmack nicht so schön aus Klingt aber gut und kostet Arbeitszeit.


    Das Kabel am Hochtöner ist ein PC OCC Solid Core Kabel also absolut keine billige

    Standardware.


    Gruß Lutz_Re

  • Hallo Lutz,

    kleine Lautsprecherhersteller bauen die Frequenzweichen alle von Hand. Da rentiert sich keine Massenfertigung. Auch wenn man die Drähte verdrillt und verlötet, kann man die Bauteile doch sauber auf ein Brett schnallen.


    Das mit den unnötigen Kabelwegen ist ja auch relativ, wenn man dünne Drähte benutzt. Soll der Leitungswiderstand minimiert werden? Wenn Zementwiderstände im Signalweg liegen, ist Leitungswiderstand ja auch recht egal.


    Ich bezog mich auf das dicke Kabel mit der transparenten Isolierung.

    Ob das dünne Kabel Wirewrapdraht ist, den ich auch noch für Hifi-Zwecke im Keller habe, weiß ich nicht. Der ist jedenfalls teflonisoliert und in der Selbstbauszene schon öfters mal gesehen worden.

    https://www.buerklin.com/de/Wi…-04%C2%A0mm-rot/p/91F5014


    Mein ja nur. Ich höre glaube ich jetzt auf. Habe alles gesagt. Und die Boxen klingen ja nach Aussage des Mitforisten oben für ihn sehr gut. Würde sie bei Gelegenheit auch mal anhören wollen.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich fand den Test in HiFistatement sowie auf deiner Homepage gut gemacht und gut geschrieben. Die Box lockt als Neukonstruktion die Triodenaficionados und gerade die Bestückung mit dem Galm MT-Töner weckt Neugier. Auch die Form, der Preis und das Äußere sind högscht interessant. Ich habe selber hier noch eine PSE mit 4 x EL84 pro Seite untätig herumstehen. Anhören würde ich mir das Teil gerne mal. Kann man die Box zwischen Stuttgart und Frankfurt irgendwo mal hören?

    lg

    b

  • Hallo Zusammen,


    ich muss meinen Bericht nochmal ergänzen. Meine Begeisterung für die Rigoletto 2020 nimmt stetig zu. Der Lautsprecher ist nun richtig eingespielt. Die von mir bereits erwähnten pos. Eigenschaften wurde nochmal deutlich gesteigert. Ich muss gestehen, das ich noch keinen Lautsprecher - unabhängig von dem Preis erlebt habe - mit dem es mir gelang einen so tiefen und emotionalen Zugang zur Musik zu bekommen. Was sich hier noch mal fein- und grobdynamisch getan hat, hätte ich mir vor ein paar Monaten nicht vorstellen können. Gleich ob ich digital oder analog höre. Die R2020 macht einfach nur richtig, richtig Spass und ich freue mich täglich darauf mit dem LS Musik zu hören. Auch entdecke ich meine Musiksammlung komplett neu. Nicht nur was die Art und Weise der Darstellung angeht, sondern gerade auch in musikalischer hinsicht. Genial sind auch ältere Platten aus den 80ern. Z.B. mit einem SPU. LP´s von Alexander O´Neal, D-Train, Midnight Star, MJ (Thriller), Earth, Wind and Fire, Pink Floyd, Saga, Fleetwood Mac,... ich könnte noch ewig so weitermachen....machen wieder richtig Laune. Das die R2020 super für Jazz und so ist, war ja eigentlich klar. Dass sie aber auch diese Art von Musik emotional ergreifend und packend rüberbringt, verblüfft mich am laufenden Band. Wie gesagt mit einem guten Subwoofer, der die Sache nach unten abrundet, kommt zus. Freude auf.


    Musikalische Grüße,

    Frank

  • Hallo Lutz,


    ich nutze einen DIY-Subwoofer mit einem 46er Treiber von 18Sound mit der Bezeichnung 18LW1400. Der ist trotz seiner

    Größe unglaublich schnell und präzise. Das Gehäuse ist ca.

    75 x 55 x 55 (BxHxT) in 3cm dicken und quer-verstrebte Multiplex gehäuse. Vorne in der Mitte das entsprechende Loch für den Treiber und auf der Rückseite ca. 3 Bassreflex-Löcher mit jeweils 10 cm durchmesser und drei entsprechenden Bassreflex-Röhren die ca. 20 cm lang sind. Verkabelung ist ein Reson Kabel. Dieses Kabel ist sehr dünn aber das präsiseste welches ich ausprobiert habe. Somit hat man einen sehr saubern, tiefen, und sehr schnellen Bass, der zumindest die Subwoofer, die ich mir bei Händlern angehört habe, ohne weiteres in den Schatten stellt. Als Verstärker verwende ich einen Subwooferverstärker A408 von Reckhorn. Das genügt um Charly Antolini in der Kombi mit der R2020 LIVE zu hause erleben zu können. Wollte ihm schon einen Kaffee

    anbieten :-)..... Kostenpunkt lag bei ca. 900 Euro, wenn das Gehäuse vom Schreiner gemacht wird. Die Odeon würde ich vielleicht mal gegen eine Größere eintauschen. Den Sub dagegen würde ich gegen keinen anderen eintauschen wollen. Auch nicht gegen die teuren REL´s. Ich hatte vorher einen Stentor 2. Der ging noch nen Tick tiefer, macht aber in Sachen Impulse, Kicks etc.s keinen Stich gegen die 18 Sound Kiste.

    Nach oben regele ich den Sub bei ca. 50-60 Hz ab. Das harmoniert perfekt mit der R2020°


    Gruß,

    Frank

  • Die Odeon würde ich vielleicht mal gegen eine Größere eintauschen. Den Sub niemals. Hatte auch mal einen Händler bei mir, der mir divese Timetables aufgebaut hatte. Damals hatte ich noch eine Unison Research Max 1 in Verbinung mit dem Sub laufen. Der Händler, der Magico und ultra teures Equipment verkauft, ist von meinem Sub schier umgefallen.

    Meinte selten, wenn überhaupt mal so einen genialen Bass gehört zu haben. Der Sub verhält sich so, wie man es von einem gutem Sub erwartet. Wenn Bass gefraft ist, dann kommt dieser absolut satt. Wenn man will, dann flattern einem die Hosenbeine, z.B. bei Earth, Wind and Fire - Lets Groove. Der geht Leise wie laut wunderbar. Nach oben regele ich den Sub bei ca. 50-60 Hz ab. Das harmoniert perfekt mit der R2020°.

    Der Tip für den DIY-Subwoofer kam damals von Gerd Lommersum. Einfach mal googlen..Er machte mir auch die Konstruktions-Zeichnung für den Schreiber und bei ihm habe ich auch den Woofer und die zus. Sachen gekauft. Super netter und sehr kompetenter LS-Entwickler. Er meinte, das dies ein gescheiter Subwoofer wäre und ja, damit hatte er mehr als recht :-) Ich bin eigentlich von Haus aus kein wirklicher DIY-Selfler. Aber ich freue mich heute noch, das ich mich dazu überwunden habe, das mal auszuprobieren. Es hat sich mehr als gelohnt....


    Gruß,

    Frank