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  1. Analogue Audio Association
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Class D Verstärker klingen nicht? Hmmm...

  • Flinkx
  • 22. Juni 2020 um 06:30
  • Bonzo
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    • 14. Dezember 2024 um 10:55
    • #481

    Die Krux an der Sache ist, dass man sich so eine kleine Schachtel für überschaubares Geld in die Bude stellt und die in Teilbereichen das ganz große Besteck klanglich zumindest egalisiert. Eine 500,- € Audiophonics-Endstufe auf Hypexbasis spielt völlig souverän, kontrolliert, stabil, sauber und das bei jeder Lautstärke im nicht PA-Gebrauch. Dabei nie aufdringlich, spitz oder aggressiv. Die Auflösung ist auch erhaben, da gibt es nichts zu meckern. Und dann ist man in der seltsamen Situation, dass das Ding nach Punkten an sich viel besser spielt, als der bisher genutzte AB-Verstärker, der das Zehnfache gekostet hat.

    Man gewöhnt sich dann an die Qualität und will die nicht mehr missen, trotzdem war ich irgendwie nicht glücklich mit dem Gerät und habe keine Probleme gehabt, es weiterzugeben, als ich auf Aktiv umgestiegen bin. Wahrscheinlich ist man einfach jahrelang auf bestimmte Verzerrungen konditioniert worden, die Räumlichkeit vorgaukeln, Schwung in die Sache bringen und diese schwer zu beschreibende Offenheit, die Class-D abgeht bzw. eben da nicht künstlich erzeugt werden.

    Ging mir mit dem Funk Lap genauso. Objektiv das beste Hifi-Gerät, das ich jemals hatte und mit entsprechenden Aufnahmen außerhalb jeder Diskussion. Da ich aber danach nicht meine Musik aussuche, konnte mich der Kleine bei 90% der gehörten Musik nicht richtig mitnehmen.

    Man sollte einfach diese ganzen Vergleiche lassen und die Anlage behalten, mit der man Spaß am Hören hat, unabhängig von der genutzten Technik. Alles andere macht auf Dauer nur unzufrieden.

  • Skord
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    • 14. Dezember 2024 um 10:56
    • #482
    Zitat von schnupperabo

    ….

    Aktivboxen mit Analogtechnik würde ich heute keine mehr kaufen.

    Ich schon :meld: , bin mit meinen Manger C1 sehr zufrieden :)

    und dan waren in 45 Jahren HiFi schon einige andere am Start

    Gruß Skord

    Prickelwasser, Entenwein, ist nicht teuer und schmeckt fein.

  • Balazs
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    • 14. Dezember 2024 um 11:10
    • #483

    Ich wüßte auch nicht, was bei Aktivlautsprecher mehr gegen den von schnupperabo als „Analogtechnik“ bezeichnete Technologie spricht als bei Verstärkern ohne „angebundene Lautsprecher“.

    Was heißt das denn überhaupt??

    Wohlgemerkt: Class D ist NICHT digital. Man kann es nicht oft genug erwähnen.

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Online
    McRiem
    Ich höre was, was Du nicht misst.
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    • 14. Dezember 2024 um 11:20
    • #484

    Servus,

    ich halte PDM / PWM schon für digitale Verfahren.

    Aber wir brauchen hier auch nicht um des Kaisers Bart streiten... 😉

    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.

    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • schnupperabo
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    • 14. Dezember 2024 um 11:30
    • #485
    Zitat von Balazs

    Wohlgemerkt: Class D ist NICHT digital. Man kann es nicht oft genug erwähnen.

    Definitionssache:

    Okay, Class-D ist nicht wirklich digital. Class-D-Verstärker verwenden aber digitale Signalprozessoren (DSP) für die Signalbearbeitung. Die Verstärkung selbst basiert auf einem analogen Prinzip. Der Kernmechanismus ist die Pulsweitenmodulation.

    Digital ist die Ansteuerung der Transistoren im Schaltmodus (Ein/Aus). Es ist also bei dieser Betrachtung kein rein digitales, sondern ein analoges Verfahren mit digitaler Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Bonzo
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    • 14. Dezember 2024 um 11:35
    • #486
    Zitat von schnupperabo

    Class-D-Verstärker verwenden aber digitale Signalprozessoren (DSP) für die Signalbearbeitung. Die Verstärkung selbst basiert auf einem analogen Prinzip. Der Kernmechanismus ist die Pulsweitenmodulation.

    DSP ist da nur drin, wenn man es einbaut. Und Schaltverstärker gab es schon vor den ersten CD-Spielern (Carver, Yamaha). Das ist tatsächlich analog.

  • schnupperabo
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    • 14. Dezember 2024 um 11:51
    • #487

    Gerade den Einsatz von DSP finde ich in modernen aktiven Lautsprechern vorteilhaft um herstellerseitig das Zusammenspiel von Amp und Treiber zu optimieren. In Verbindung mit SNT wird dann eine effektive, auch stromsparende Lösung daraus.

    Wer hier also diskutiert, ob "digital" oder "analog", argumentiert eher auf einer begrifflichen Ebene – entscheidend ist, dass diese moderne Technik clever beide Welten verbindet.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • schnupperabo
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    • 14. Dezember 2024 um 12:07
    • #488
    Zitat von Bonzo

    Man sollte einfach diese ganzen Vergleiche lassen und die Anlage behalten, mit der man Spaß am Hören hat, unabhängig von der genutzten Technik. Alles andere macht auf Dauer nur unzufrieden.

    Ja, aber es kann dauern, bis man diese gefunden hat. Geht das nicht nur über Vergleiche und Proben?

    So war es jedenfalls bei mir - es baut sich alles auf Vorwissen auf.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Balazs
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    • 14. Dezember 2024 um 12:40
    • #489
    Zitat von schnupperabo

    Gerade den Einsatz von DSP finde ich in modernen aktiven Lautsprechern vorteilhaft um herstellerseitig das Zusammenspiel von Amp und Treiber zu optimieren.

    Mit DSP (oder FIR, etc.) kann der Endverbraucher den Lautsprecher an den Raum anpassen.

    Die Anpassung zwischen Amp und Treiber ist schon fest eingebaut und gelöst und fix, und dies auch selten mit DSP Technologie, mMn zumindest…

    Schöne Grüße
    Balázs

  • pogo
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    • 14. Dezember 2024 um 13:22
    • #490
    Zitat von Bonzo

    Ich finde, die Class-D Amps sollten als Grundvoraussetzung zumindest zwischen 10Hz-20KHz einen schnurgraden Frequenzgang abliefern und das an verschiedenen Lasten.

    Das machen die Amps von Pascal, Nuforce und Hypex. Alle anderen sollen noch mal üben.

    Du hast Purifi vergessen. Das war schon bei der ersten Generation ein Abfallprodukt und geht aktuell bis auf 80kHz hoch ;)

  • schnupperabo
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    • 14. Dezember 2024 um 14:03
    • #491

    Nachtrag zur genaueren Begriffsbestimmung:

    Der Begriff "Class-D" stammt aus der alphabetischen Einteilung verschiedener Verstärkerklassen (A, B, AB usw.) und war schlicht der nächste Buchstabe in der Reihe, als diese Klasse entwickelt wurde.

    Die Annahme, dass das "D" für digital steht, rührt daher, dass Class-D-Verstärker durch die Ein/Aus-Schalttechnik Ähnlichkeiten zu digitalen Systemen aufweisen.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • RosWo
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    • 14. Dezember 2024 um 15:32
    • #492
    Zitat von Balazs

    Die Anpassung zwischen Amp und Treiber ist schon fest eingebaut und gelöst und fix, und dies auch selten mit DSP Technologie, mMn zumindest…

    Nun ja, so kann man es auch betrachten, ist aber unvollständig, wenn es keine analoge Frequenzweiche gibt.

    Man weiß immer noch nicht, wo getrennt und wie steilflankig die Filter ausgelegt sind.

    So ist das mit Meinungen.

  • Thargor
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    • 14. Dezember 2024 um 22:31
    • #493

    Welche aktuellen Aktivlautsprecher in Class D und DSP werden denn noch mit passiven Weichenelementen gebaut? Frage ist ganz ernstgemeint... :)

    Viele Grüße Thargor, zur Zeit direktgetrieben.

    SP-10 Mk IIP
    Dynavector DV-505 / Jico Seto Hori / Sony XL-50 SAS/S
    PUA-1500L / DS-Audio E3
    AT-1100 / Music Maker III / div. MM

    Spendor, Thöress, Anthem, Raumeinmessung, Lab12 Gordian

  • aerodreher
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    • 14. Dezember 2024 um 22:39
    • #494

    Meine Annahme wäre: Wohl keine...

    VG

    Dieter

  • Bonzo
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    • 14. Dezember 2024 um 22:49
    • #495
    Zitat von Thargor

    Welche aktuellen Aktivlautsprecher in Class D und DSP werden denn noch mit passiven Weichenelementen gebaut?

    Gar keine. Allerdings kann man einen Aktiv-LS natürlich mit einer analogen Aktivweiche ohne DSP bauen und dahinter Class-D Endstufen hängen. Die neuen PMC twentyfive Active sollten so arbeiten und einige ältere Studiomonitore der Firma. ADAM hatte das auch mal (also kein DSP aber Class-D) hat inzwischen aber wohl überall DSP drin. In einigen Geithain werkeln auch Class-D und analoge Akrtivweichen.

    Ganz nebenbei macht eine Endstufe vor einer passiven Weiche noch keinen Aktivlautsprecher. Auch nicht, wenn die Endstufe im Lautsprecher verbaut ist.

  • pogo
    Technology Maniac
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    • 15. Dezember 2024 um 07:20
    • #496
    Zitat von Bonzo

    Ganz nebenbei macht eine Endstufe vor einer passiven Weiche noch keinen Aktivlautsprecher. Auch nicht, wenn die Endstufe im Lautsprecher verbaut ist.

    Ist das dann ein Passivlautsprecher, der keine Endstufe benötigt :/

  • Bonzo
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    • 15. Dezember 2024 um 08:29
    • #497
    Zitat von pogo

    st das dann ein Passivlautsprecher, der keine Endstufe benötigt

    Im Grunde ja. Sowas wurde zwar jahrelang als Aktivlautsprecher vermarktet, verzichtet aber auf die technischen Vorteile bis auf kürzere Lautsprecherkabel.

  • Bonzo
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    • 15. Dezember 2024 um 09:13
    • #498

    Ok, anders. Es macht technisch wenig Unterschied, ob ich eine Endstufe einen Meter, 20 Zentimeter oder auf die Gehäuserückwand vor einen Lautsprecher mit Passivweiche setze. Dadurch gewinne ich ein wenig Lautsprecherkabel. Ist die Endstufe allerdings hinter einer aktiven (elektrischen) Weiche direkt vor dem jeweiligen Chassis, dann wird es sinnvoll. Der Verstärker sieht keine Phasendrehungen mehr und nur noch den Impedanzgang des Chassis. Damit hat er wesentlich weniger Probleme und die einzelnen Chassis ganz anders im Griff, als sein Pendant, das sich mit einem Passivnetzwerk auseinandersetzen darf. Ganz nebenbei kann durch die Aktive Filterung wesentlich genauer und bei Bedarf auch steiler getrennt werden, als passiv.

    Man kann solche Konstrukte (Aktivweiche, Endstufen) auch aus dem Lautsprecher auslagern, was im Studio- und PA-Bereich auch gemacht wird. Der Lautsprecher bleibt dann trotzdem aktiv.

  • Highendpet
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    • 16. Dezember 2024 um 09:27
    • #499

    Hallo Zusammen,
    bin technisch nicht so versiert - aber ich habe ja selber (passive) Boenicke Lautsprecher. Einmal hatte ich die seltene Gelegenheit die W13SE zu hören. Das sind rel. kleine Lautsprecher aber ich habe wirklich noch nie eine derartige Bassgewalt und Präzision aus einem so kleinen Gehäuse gehört. Gemäss dem Konstrukteur kann man durch die integrierte Elektronik genau wie Bonzo sagt die Chassis optimal ansteuern und genau an den Raum anpassen. Im Falle der Boenicke W13 wird das auch von Sven Boenicke selber vor Ort gemacht. Gemäss ihm sind die verbauten Verstärker Klass-D. Für technisch Interessierte gibt es im Netz einen Bericht über dieses Modell was im Image HiFi erschienen ist.

    Wir alle brauchen Schönes – Schönes stärkt die Bindung an das Leben und die Hoffnung.

    Schönheit ist ein Geheimnis - lasst es uns zusammen entdecken.
    Die Musikabende sind ein gewerbliches Angebot

  • AJF
    Profi
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    • 16. Dezember 2024 um 20:04
    • #500
    Zitat von Petti

    Hat jemand Erfahrungen mit Netzfiltern vor den Class D Teilen?

    Lieber nich oder lieber doch?

    Netzfilter sind masslos überbewertet.

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