Steve Hackett Genesis Revisited.....

  • ...Live at the Royal Albert Hall


    Hallo,


    keine Rezension, einfach nur eine Kaufempfehlung von mir.


    Hab das Dreieralbum schon ein paar Tagen hier stehen und bin erst heute dazu gekommen, die ersten beiden Scheiben zu hören. Als alter Genesis-Fan der „Peter - Gabriel - Ära“ bin ich total geflasht... im positiven Sinne. Was für ein atemberaubender Sound und was für ein Bassfundament. Die einzelnen Songs werden beinahe eins zu eins nachgespielt... man kann also mitsingen, ohne den Einsatz zu verpassen:)

    Wer nur Gabriel als Sänger akzeptiert, für den wird das natürlich nichts sein, aber Nad Sylvan macht hier einen mehr als guten Job!! Ebenso der Rest der Band und natürlich Hackett...

    Für mich gibt es bisher nur einen Ausfall... und zwar Ripples, gesungen von Amanda Lehmann... mir völlig unverständlich, wie man diesen Song von einer Frau mit schmachtender Stimme singen lassen kann...


    Das Album ersetzt natürlich nicht einen meiner Schätze meiner Plattensammlung... das Fünferalbum „Genesis 1070-1975“, ergänzt es aber zu meiner großen Freude.


    Schlagt zu....


    Beste Grüße aus Berlin,


    Michael

  • Hab jetzt auch die dritte Scheibe mit dem epischen Meisterwerk Supper‘s Ready gehört... es bleibt dabei.... fantastisch, so habe ich die alten Songs noch nie gehört.


    Musste gleich nochmal Supper‘s Ready im Original aus besagter 5-er-Box zum Vergleich quer hören... ja, da ist man zuhause, das kennt und liebt man.... hier kommen einem die Tränen.


    Und bei der hier genannten Hackett hatte ich Gänsehaut und der Klang/Bass blies mich vom Sessel... wie gesagt, eine lohnenswerte Ergänzung.


    M.

  • Ja Michael, da kann ich Dir fast voll zustimmen.


    Auch wenn Genesis mit Bass gehört werden muss (in den Live Konzerten hat es ordentlich gedrückt), ist es auf diesen Scheiben einfach zu viel. Ich kann die Musik nicht hören, wenn ich nicht den Bassregler (zum Glück habe ich Klangregler) ein ganzes Stück in's Minus drehe.

    Selbst unter dem nicht gerade als Bassmonster bekannten Kopfhörer AKG 701 ist der Bass einfach zu dick.


    Ich habe ja überhaupt nichts gegen einen spürbaren Moog Bass, wie ihn Genesis schon seit Urzeiten betreibt, aber das ständige in den Vordergrund gemischte zu fette BumBum der beiden! Basstrommeln ist einfach zu viel.


    Ansonsten ein wirklich wunderbares Album, auch das Video des Konzertes ist sehr sehenswert.


    LG von

    Peter

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!

  • Hallo Peter, guten Morgen...


    meine Stereoanlage, oder eher die Lautsprecher, machen nicht soooo einen fetten Bass, sodass das bei mir nicht so negativ auffällt. Die sind eher ideal für Jazz/Blues, akustische Musik und so... HipHop, House und so würden bei mir nicht so sehr Spass machen.... glaube ich.

    Ich empfinde den Tiefbass auf den LP's daher als spektakulär im besten Sinne und gottlob als nicht zu aufdringlich oder gar aufgedickt. Kann mir aber sehr wohl vorstellen, wie nervend ein wummernder, undefinierter Bass sein kann....


    Und ja, das Video ist bestimmt der Hammer, hab bisher nur einzelne Lieder auf youtube gesehen...


    Liebe Grüße zurück,


    Michael


    P.S. Wohnst Du in Prenzlberg und warst mal bei mir in Frohnau zu Besuch?

  • zu: Wer nur Gabriel als Sänger akzeptiert, für den wird das natürlich nichts sein, aber Nad Sylvan macht hier einen mehr als guten Job!! Ebenso der Rest der Band und natürlich Hackett...


    Hallo Michael,

    Ich durfte sie vor ein paar Jahren in Wiesbaden sehen und hören, das war schon eine Klasse für sich und Nad Sylvan hat solch ein besonderes Charisma welches das Publikum in seinen Bann zieht.

    Ich besitze die Revisited als CD, diese zeigt die Qualitäten von Hackett und seinen Mitspielern ohne Betonung im Bassbereich.


    Liebe Grüße aus dem Westerwald


    Guido